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Das allgemeine Nothilfegebot. Moralisches Handeln nach Peter Stemmer und Immanuel Kant

Titel: Das allgemeine Nothilfegebot. Moralisches Handeln nach Peter Stemmer und Immanuel Kant

Hausarbeit , 2022 , 3 Seiten , Note: 1,6

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)
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Das allgemeine Nothilfegebot besagt, dass bei aktueller Gefährdung eines oder mehrere Menschen Hilfestellung geleistet werden muss. Die Philosophen Peter Stemmer und Immanuel Kant beschäftigen sich mit Themen wie dem allgemeinen Nothilfegebot, bei denen es um moralisches Handeln geht. In dieser Hausarbeit soll die Position des moralischen Kontraktualismus nach Peter Stemmer dargestellt und auf Kants Begründung eines allgemeinen Nothilfegebots bezogen werden. Dazu werden zunächst die Moralkonzepte von Peter Stemmer und Immanuel Kant erläutert und anschließend auf das allgemeine Nothilfegebot bezogen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Moralischer Kontraktualismus nach Peter Stemmer

3. Ethik Immanuel Kant´s

4. Allgemeines Nothilfegebot aus den Sichtweisen von Kant und Stemmer

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht und vergleicht das allgemeine Nothilfegebot auf Grundlage der Moralkonzepte von Immanuel Kant und Peter Stemmer. Ziel ist es, die unterschiedlichen moralischen Begründungsansätze – den kategorischen Imperativ einerseits und den moralischen Kontraktualismus andererseits – in Bezug auf ihre praktische Anwendung in Notfallsituationen gegenüberzustellen.

  • Grundlagen des moralischen Kontraktualismus nach Stemmer
  • Die Ethik des kategorischen Imperativs nach Kant
  • Vergleich der Begründung moralischen Handelns
  • Theoretische Analyse des allgemeinen Nothilfegebots
  • Unterscheidung zwischen pflichtbasiertem Handeln und vertragsbasierten moralischen Normen

Auszug aus dem Buch

Moralischer Kontraktualismus nach Peter Stemmer

Der moralische Kontraktualismus geht davon aus, dass moralische Normen durch die gemeinschaftliche Schließung eines Vertrages, durch eine moralische Gemeinschaft, entstanden sind. Der Philosoph Peter Stemmer sieht vier Vorzüge im moralischen Kontraktualismus. Der erste Vorzug besteht laut Stemmer darin, dass der moralische Kontraktualismus in der Moral etwas vom Menschen Geschaffenes sieht und keine göttliche Macht oder ähnliches als Begründung erwähnt. Es wird auch deutlich, dass die Moral im Interesse des Einzelnen liegt, was laut Stemmer ein zweiter Vorzug ist. Des Weiteren zeigt der moralische Kontraktualismus, dass die moralischen Verpflichtungen vertraglich und damit binden sind. Dieser Punkt wird von Stemmer als ein dritter Vorzug aufgeführt. Der Vierte besteht darin, dass es durch den moralischen Kontraktualismus möglich ist, zwischen legitimer und illegitimer Macht zu unterscheiden. Eine Macht ist demnach legitim, wenn sie durch einen Vertrag entstanden ist. Stemmer erwähnt dennoch einen Einwand gegenüber dem moralischen Kontraktualismus. Er merkt an, dass im Falle der Moral nie ein solcher Vertrag geschlossen wurde. Da ein nicht geschlossener Vertrag niemanden verpflichten kann, wäre dadurch auch nicht die Pflicht sich an Moral zu halten durch den moralischen Kontraktualismus erklärt. Stemmer nimmt daher Änderungen am ursprünglichen moralischen Kontraktualismus vor.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema des allgemeinen Nothilfegebots und Vorstellung der zugrunde liegenden philosophischen Positionen von Stemmer und Kant.

2. Moralischer Kontraktualismus nach Peter Stemmer: Erläuterung des vertragstheoretischen Ansatzes, der Vorzüge des Konzepts sowie der Notwendigkeit einer Anpassung aufgrund des Einwands fehlender Vertragsabschlüsse.

3. Ethik Immanuel Kant´s: Darlegung der pflichtethischen Grundsätze, insbesondere des kategorischen Imperativs und der zentralen Bedeutung der Vernunft.

4. Allgemeines Nothilfegebot aus den Sichtweisen von Kant und Stemmer: Direkte Gegenüberstellung der beiden Theorien anhand der Anwendung auf die Pflicht zur Hilfeleistung in Gefahrensituationen.

5. Fazit: Synthese der Ergebnisse mit dem Hinweis auf die differierenden Beweggründe für moralisches Handeln bei gleichzeitig ähnlichen Zielen der Normierung.

Schlüsselwörter

Moralischer Kontraktualismus, Nothilfegebot, Immanuel Kant, Peter Stemmer, kategorischer Imperativ, Pflichtethik, Moralkonzepte, Vertragstheorie, moralische Gemeinschaft, moralisches Handeln, Ethik, Vernunft, Sanktionssystem, moralische Norm, Hilfeleistung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie zwei unterschiedliche moralphilosophische Ansätze – Kants Pflichtethik und Stemmers Kontraktualismus – das allgemeine Nothilfegebot begründen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem moralischen Kontraktualismus, dem kategorischen Imperativ sowie der theoretischen Herleitung moralischer Handlungspflichten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Darstellung und der Vergleich der Positionen von Stemmer und Kant hinsichtlich ihrer Anwendung auf das Nothilfegebot.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine philosophische Grundlagen- und Vergleichsanalyse auf Basis der Primärliteratur der genannten Philosophen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Vorzüge und Einwände des Kontraktualismus sowie die Bedeutung von Vernunft und Gesetz bei Kant, gefolgt von einer angewandten Analyse des Nothilfegebots.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Kontraktualismus, Nothilfegebot, Pflichtethik, kategorischer Imperativ und moralische Gemeinschaft.

Inwiefern unterscheidet sich die Motivation zur Hilfeleistung bei Kant von der bei Stemmer?

Während bei Kant die Hilfeleistung eine rein pflichtbewusste Befolgung des moralischen Gesetzes darstellt, fließen bei Stemmer zusätzlich menschliche Interessen, Gefühle und die gesellschaftliche Funktion moralischer Verträge mit ein.

Welchen wesentlichen Kritikpunkt äußert Stemmer gegenüber Kant?

Stemmer bemängelt, dass Kants Konzept menschliche Interessen und Neigungen zu stark vernachlässigt und nicht zwischen Handlungen gegenüber der eigenen Person und anderen unterscheidet.

Ende der Leseprobe aus 3 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das allgemeine Nothilfegebot. Moralisches Handeln nach Peter Stemmer und Immanuel Kant
Hochschule
Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe
Note
1,6
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
3
Katalognummer
V1399372
ISBN (PDF)
9783346950512
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Moralischer Kontraktualismus nach Peter Stemmer, Ethik, Ethik Immanuel Kants, das allgemeine Nothilfegebot, moralisches Handeln, Moral
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2022, Das allgemeine Nothilfegebot. Moralisches Handeln nach Peter Stemmer und Immanuel Kant, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1399372
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Leseprobe aus  3  Seiten
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