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Gesunde Ernährung. Definition, Faktoren und Essstörungen

Titel: Gesunde Ernährung. Definition, Faktoren und Essstörungen

Hausarbeit , 2023 , 20 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Gesundheit - Ernährungswissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ernährung ist eines der zentralen Themengebiete der Gesundheitspsychologie und beschäftigt sich mit dem Zusammenhang zwischen Ernährung und Krankheit beziehungsweise zwischen Ernährung und Gesundheit. Dabei ist die Frage, was genau unter ‚gesunder Ernährung‘ zu verstehen ist und inwiefern gesunde Ernährung eine Krankheit vorbeugen oder verhindern kann. Dass sich gesunde Ernährung im Allgemeinen positiv auf den Körper und die Seele auswirkt, ist bereits weltweit bekannt. Es stellt sich die Frage, was genau unter dieser ‚gesunden‘ Ernährung zu verstehen ist und inwiefern sie tatsächlich auf Krankheiten Einfluss nehmen kann.

Für ein klares Bild über gesunde Ernährung muss vorerst eine Definition für diese erarbeitet und folglich betrachtet werden, welche ernährungsbedingten Krankheiten überhaupt entstehen können. Mit Blick auf das allgemeine Ernährungsverhalten wird im weiteren Verlauf das Ernährungsverhalten von Jugendlichen genauer analysiert und mit Faktoren, welche Einfluss darauf nehmen, weitestgehend erklärt. Diese Aspekte sollen weiterhin mit den von Pietrowsky beschriebenen Theorien und Modellen gestützt werden. Im Anschluss daran werden durch falsche Ernährung entstehende Essstörungen bei Jugendlichen erläutert und dessen Verlauf näher betrachtet. Dabei beschränkt sich diese Veranschaulichung auf die häufigsten Essstörungen, die bei Jugendlichen und besonders jungen Frauen entstehen können. Diese Essstörungen belaufen sich auf die Anorexia nervosa, die Bulimia nervosa und letztlich die Binge Eating Disorder.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition gesunde Ernährung

3. Ernährungsbedingte Krankheiten

4. Ernährungsverhalten bei Jugendlichen

4.1 Faktoren, die das menschliche Ernährungsverhalten beeinflussen

4.2 Theorien und Modelle des Ernährungsverhaltens

5. Essstörungen

5.1 Anorexia nervosa

5.2 Bulimia nervosa

5.3 Binge Eating Disorder

6. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den engen Zusammenhang zwischen Ernährungsverhalten und der Entstehung sowie Prävention von ernährungsbedingten Krankheiten. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der Analyse gesundheitspsychologischer Faktoren und gesellschaftlicher Einflüsse, die bei Jugendlichen zu fehlerhaftem Essverhalten und in der Folge zu manifesten Essstörungen führen können.

  • Grundlagen einer gesundheitsorientierten Ernährung und deren medizinische Leitlinien
  • Einflussfaktoren auf das Ernährungsverhalten von Jugendlichen
  • Wissenschaftliche Theorien zur Regulation des Essverhaltens
  • Differenzierung und Verlauf der häufigsten Essstörungen (Anorexia nervosa, Bulimia nervosa, Binge Eating Disorder)

Auszug aus dem Buch

5.1 Anorexia nervosa

Anorexia nervosa ist eine Art der Essstörung, welche ebenfalls durch ein bestimmtes Ernährungsverhalten verursacht werden kann (vgl. Pietrowsky 2006, S. 179).

Patienten mit Anorexia nervosa weisen eine übertriebene Furcht vor Gewichtszunahme auf und weigern sich genügend Nahrung aufzunehmen. Um dies zu gewährleisten, sparen sich Betroffene mehrere Mahlzeiten und vermeiden Lebensmittel, die vermeintlich viele Kalorien beinhalten und ‚dick‘ machen. Darüber hinaus beeinflussen die Patienten ihr Körpergewicht, indem sie Erbrechen hervorrufen oder Medikamente einnehmen, die zu übermäßigem Stuhlgang führen. Darüber hinaus versuchen die Betroffenen ihre Figur durch spezifisch gewählte Kleidung zu verstecken. Zudem haben Patienten eine veränderte Wahrnehmung, da sie sich selbst als zu dick empfinden. Dieses Symptom wird als Körperschemastörung bezeichnet. Ungeachtet ihrer Figur, ist den Betroffenen nicht bewusst, dass sie ein krankhaftes Essverhalten haben und weisen die entsprechenden Behandlungen ab. Eine weitere Maßnahme zur Gewichtsreduktion ist das maßlose Sportmachen. (vgl. Diedrichsen 1990, S. 83, 164-165)

Betroffene differenzieren selbst zwischen positiven und negativen Nahrungsmitteln. Die negativen Nahrungsmittel sind dabei Lebensmittel, die viele Kalorien haben und vermeintlich dick machen. Im Übrigen wird die „Einnahme von Appetitzüglern, Abführmitteln oder Entwässerungstabletten“ (Pudel und Westenhöfer 2003, S. 164) missbraucht, um stetig das niedrig gewünschte Gewicht beizubehalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Gesundheitspsychologie ein und definiert die zentrale Fragestellung hinsichtlich des Zusammenhangs von Ernährung und Krankheitsprävention bei Jugendlichen.

2. Definition gesunde Ernährung: Hier werden wissenschaftliche Empfehlungen verschiedener Organisationen wie der American Heart Association und der DGE vorgestellt, die Kriterien für eine vollwertige und herzgesunde Ernährung festlegen.

3. Ernährungsbedingte Krankheiten: Dieses Kapitel erläutert, wie sich ungesunde Ernährung durch hohe Fett-, Zucker- und Salzzufuhr negativ auf den Körper auswirkt und zu Krankheiten wie Arteriosklerose, Diabetes mellitus oder Adipositas führen kann.

4. Ernährungsverhalten bei Jugendlichen: Es wird analysiert, wie soziale Einflüsse und das familiäre Umfeld das Essverhalten prägen und welche psychologischen Faktoren bei Heranwachsenden eine Rolle spielen.

4.1 Faktoren, die das menschliche Ernährungsverhalten beeinflussen: Detaillierte Betrachtung biologischer und psychologischer Determinanten, die Hunger, Sättigung und das bewusste Essverhalten steuern.

4.2 Theorien und Modelle des Ernährungsverhaltens: Vorstellung sozialkognitiver Modelle, die erklären, durch welche Prozesse Menschen ihr Ernährungsverhalten modifizieren können.

5. Essstörungen: Untersuchung psychischer und sozialer Konflikte als Ursache für Essstörungen und Erläuterung der Risiken wie dem "Jojo-Effekt".

5.1 Anorexia nervosa: Detaillierte Darstellung der Magersucht, ihrer Symptome wie der Körperschemastörung sowie der lebensbedrohlichen gesundheitlichen Folgen.

5.2 Bulimia nervosa: Beschreibung der Symptomatik von Essattacken im Wechsel mit kompensatorischem Erbrechen bei Betroffenen mit Normal- oder leichtem Übergewicht.

5.3 Binge Eating Disorder: Erläuterung der Essstörung, die durch unkontrollierte Fressattacken ohne anschließende Kompensation und oft einhergehender Adipositas gekennzeichnet ist.

6. Schluss: Zusammenfassung der Kernerkenntnisse, die den Zusammenhang zwischen bewusster Ernährung und Prävention unterstreicht sowie die Bedeutung äußerer Schönheitsideale für das Entstehen von Essstörungen hervorhebt.

Schlüsselwörter

Ernährungsverhalten, Gesundheitspsychologie, Ernährungsbedingte Krankheiten, Adipositas, Anorexia nervosa, Bulimia nervosa, Binge Eating Disorder, Körperschemastörung, Prävention, Fehlernährung, Sozialkognitive Theorie, Jugendliche, Essattacken, Stoffwechselstörungen, Gesundheitsförderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Publikation beleuchtet den Zusammenhang zwischen dem Ernährungsverhalten von Menschen, insbesondere Jugendlichen, und der Entwicklung ernährungsbedingter Erkrankungen und Essstörungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die wissenschaftliche Definition gesunder Ernährung, die negativen Folgen falscher Ernährung sowie die psychologischen und sozialen Faktoren, die Essstörungen auslösen können.

Was ist das primäre, verfolgte Ziel?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine bewusste Ernährung Krankheiten vorgebeugt werden kann und welche psychosozialen Faktoren bei Jugendlichen das Risiko für Essanfälle und Essstörungen erhöhen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse gesundheitspsychologischer Fachliteratur, Modelle und empirischer Studien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Nach Definition der gesunden Ernährung werden physiologische Auswirkungen durch Tierfett und Zucker sowie die psychologischen Ursachen für Essstörungen wie Anorexia, Bulimie und Binge Eating analysiert.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Ernährung, Gesundheitspsychologie, Krankheitsprävention, Essstörungen, Jugendalter und sozialer Einfluss.

Welche Rolle spielt das soziale Umfeld beim Ernährungsverhalten von Jugendlichen?

Das soziale Umfeld und Peergroups spielen eine prägende Rolle; Jugendliche orientieren sich häufig an sozialen Vorbildern oder dem Schönheitsideal, was oft zu gezügeltem Essverhalten führt.

Was ist das Hauptmerkmal, das die Binge Eating Disorder von anderen Essstörungen abgrenzt?

Im Gegensatz zu Anorexia nervosa oder Bulimia nervosa finden bei der Binge Eating Disorder keine Kompensationsmaßnahmen wie Erbrechen statt, was häufig zur Entwicklung von Adipositas führt.

Warum sind gerade junge Frauen stärker von Essstörungen betroffen?

Die Arbeit verweist auf den starken Einfluss von gesellschaftlich vermittelten Schlankheitsidealen, besonders in westlichen Ländern über soziale Medien, die zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dem eigenen Körpergewicht führen.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gesunde Ernährung. Definition, Faktoren und Essstörungen
Hochschule
Universität Siegen  (Soziale Arbeit)
Veranstaltung
Gesundheitspsychologie und Gesundheitskommunikation
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
20
Katalognummer
V1399767
ISBN (PDF)
9783346949042
ISBN (Buch)
9783346949059
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ernährung Krankheit Essstörungen Ernährungsverhalten Essstörung Gesundheit Gesundheitspsychologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2023, Gesunde Ernährung. Definition, Faktoren und Essstörungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1399767
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Leseprobe aus  20  Seiten
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