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Der Einfluss eines angepassten neurozentrierten Trainings auf die Schießleistung eines Polizeibeamten

Titel: Der Einfluss eines angepassten neurozentrierten Trainings auf die Schießleistung eines Polizeibeamten

Bachelorarbeit , 2023 , 48 Seiten , Note: 13 Punkte

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Sport - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit stellt theoretische und praktische Aspekte zum Schießtraining unter neurologischer Betrachtung vor. Das Ziel ist, neue Möglichkeiten und modernste Trainingsmethoden darzustellen, welche zukünftig in der Aus- und Fortbildung der Polizei neue Impulse geben können. Insbesondere das polizeiliche Schießen stellt nicht nur im Ausbildungskontext höchste Ansprüche an Konzentrations- und Leistungsfähigkeit der Beamten. Auch im Dienst ist eine einwandfreie Schießleistung, nicht zuletzt da sie in der Regel in psychischen Stresssituationen vonnöten ist, essenziell.

Konkret ergibt sich daher die Fragestellung, ob ein angepasstes neurozentriertes Training möglicherweise positive Effekte auf die Schießleistung von Polizeibeamten hat. In einem experimentellen Setting wird die Trainingsschießleistung nach neurozentriertem Training evaluiert und mögliche Rückschlüsse hinsichtlich der Integration dieser Methode in die polizeiliche Ausbildung diskutiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Wissenschaftliche Einordnung und aktueller Forschungsstand

1.3 Fragestellung und Ziel der Arbeit

1.4 Inhaltlicher Aufbau der Arbeit

2 Begriff des neurozentrierten Trainings

2.1 Hauptaufgaben des Gehirns

2.2 Gefahrenfilter

2.3 Aktivierungsmuster des Gehirns

2.4 Neuroplastizität

3 Neuroanatomie und die Kommunikationsstrukturen

3.1 Einflussfaktoren Rezeptoren

3.2 Einflussfaktoren periphere Nerven

3.3 Einflussfaktoren Hirnnerven

3.4 Einflussfaktor Rückenmark

3.5 Afferente Bahn

3.6 Efferente Bahn

3.7 Einflussfaktor Kleinhirn

3.8 Einflussfaktor Stammhirn

3.9 Einflussfaktor Thalamus

3.10 Einflussfaktor Kortex

4 Das visuelle System

4.1 Der Vorgang des Sehens im Zusammenspiel mit dem Gehirn

4.2 Die Wechselwirkung mit anderen Systemen

4.3 Foveales Sichtfeld und periphere Wahrnehmung

4.4 Binokulares Sehen

5 Das vestibuläre System

6 Das propriozeptive System

7 Quiet Eye

8 Neurozentriertes Training beim Schießen

8.1 Regeneration des visuellen Systems

8.2 Akkommodation beim Schießtraining

8.3 Training des vestibulären Systems beim Schießen

9 Methodik

10 Auswertung und Interpretation des Experiments

10.1 Datenlage

10.2 Ergebnis des Experiments

11 Diskussion und Fazit

11.1 Mögliche Erkenntnisse

11.2 Verzerrungsfaktoren und Probleme

11.3 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob ein angepasstes neurozentriertes Training die Schießleistung von Polizeibeamten verbessern kann, um sie optimal auf belastende Einsatzsituationen vorzubereiten.

  • Grundlagen des neurozentrierten Trainings und der Neuroanatomie.
  • Analyse relevanter Körpersysteme (visuell, vestibulär, propriozeptiv).
  • Durchführung und Auswertung eines Experiments zur Schießleistung.
  • Integration neurozentrierter Methoden in die polizeiliche Ausbildung.

Auszug aus dem Buch

1.1 Problemstellung

Die bereits genannten Fertigkeiten stehen nicht nur in Kausalität zur Ausübung einer erfolgreichen Karriere im Spitzensport, sondern auch zur Bewältigung eines erfolgreichen Berufsalltages. Daher sollte auf dieses Thema ein größeres Augenmerk in der Sächsischen Polizei gelegt werden. Die Möglichkeiten, diese Art des Trainings in die polizeiliche Aus- und Fortbildung zu bringen, sind vielfältig und werden aktuell nur oberflächlich einigen Polizisten in der Fortbildung zum Übungsleiterdienstsport gelehrt, welches durch mich mit initiiert wurde. Im Bereich des Schießtrainings und der Fortbildung der Schießtrainer gibt es in der Polizei Sachsen kaum Ansätze für diese Trainingsmethoden. Beamte sollen zu jeder Zeit physisch und psychisch in der Lage sein, entsprechend ihrem großen Aufgabenbereich auch in den belastendsten Situationen die richtige Entscheidung zu treffen.

Insbesondere im Bereich des polizeilichen Schießens sollte jeder Polizeibeamte die bestmögliche Ausbildung genießen. Außerdem wird aufgrund der immer größeren Herausforderungen von Beamten und den Folgen des Personalabbaus der letzten Jahre die Pflicht zur Gesunderhaltung eine immer größere Aufgabe für die Polizei. Daher bedarf es innovativer Methoden, um die Bediensteten und die Polizei Sachsen fortzuentwickeln und stetig zu verbessern.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Relevanz des neurozentrierten Trainings im Leistungssport und überträgt diese auf den polizeilichen Kontext sowie die Notwendigkeit gesunderhaltender Maßnahmen.

2 Begriff des neurozentrierten Trainings: Dieses Kapitel definiert das neurozentrierte Training durch die Neuroplastizität und erklärt die grundlegenden Mechanismen der körpereigenen Reizverarbeitung.

3 Neuroanatomie und die Kommunikationsstrukturen: Es werden die biologischen Grundlagen im Gehirn sowie die verschiedenen neuronalen Kommunikationssysteme dargestellt, die für die Bewegungssteuerung essenziell sind.

4 Das visuelle System: Dieses Kapitel beschreibt die zentrale Rolle des visuellen Systems für Bewegungssteuerung, räumliche Orientierung und Gefahrenbeurteilung beim Schießen.

5 Das vestibuläre System: Es wird die Bedeutung des Gleichgewichtssystems für die Körperorientierung und die Stabilisierung der Augen erläutert.

6 Das propriozeptive System: Der Fokus liegt hier auf der dreidimensionalen Wahrnehmung des Körpers und der Bedeutung von propriozeptivem Input für ineffizienzfreie Bewegungsabläufe.

7 Quiet Eye: Das Kapitel führt das Konzept des „Quiet Eye“ (QE) ein und erklärt, wie die Optimierung des visuellen Fokus die Leistungsfähigkeit steigert.

8 Neurozentriertes Training beim Schießen: Hier wird der Zusammenhang zwischen den zuvor genannten Systemen und konkreten Übungen für das Schießtraining, wie Augenmassage oder Akkommodationsübungen, hergestellt.

9 Methodik: Die Methodik beschreibt das experimentelle Setting zur Überprüfung der Schießleistung der Probanden vor und nach dem neurozentrierten Training.

10 Auswertung und Interpretation des Experiments: Die Daten der 24 Testpersonen werden statistisch ausgewertet, interpretiert und auf ihre Signifikanz geprüft.

11 Diskussion und Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert Verbesserungspotenziale und gibt einen Ausblick auf die Integration des Trainings in die polizeiliche Praxis.

Schlüsselwörter

Neurozentriertes Training, Neuroathletik, Schießleistung, Polizei Sachsen, Neuroplastizität, Gehirn, Visuelles System, Vestibuläres System, Proprioception, Quiet Eye, Bewegungssteuerung, Stressbewältigung, Kognition, Leistungsoptimierung, Experiment

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob neurozentriertes Training, das primär aus dem Leistungssport bekannt ist, die Schießleistung von Polizeibeamten verbessern kann.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Studie?

Die Schwerpunkte liegen auf den neurologischen Grundlagen der Bewegungssteuerung, dem visuellen, vestibulären und propriozeptiven System sowie deren Training zur Leistungssteigerung.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Es wird die Frage beantwortet, ob ein angepasstes neurozentriertes Training positive Effekte auf die Schießleistung von Polizeibeamten hat.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde ein Experiment mit 24 Probanden durchgeführt, bei dem die Schießleistung vor und nach dem Einsatz neurozentrierter Trainingsübungen mittels eines t-Tests für abhängige Stichproben verglichen wurde.

Welche Aspekte werden im Hauptteil thematisiert?

Der Hauptteil umfasst sowohl die theoretische Fundierung der neuroanatomischen Zusammenhänge als auch die methodische Umsetzung der Übungen im Schießtraining.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Neuroathletik, Neuroplastizität, Schießleistung, Gehirnaktivierung und Quiet Eye.

Welchen Einfluss haben Störfaktoren auf das Experiment?

Das Experiment im Freien war durch Störgeräusche und Witterungseinflüsse geprägt, die als psychische Belastungsfaktoren die Konzentration der Probanden beeinträchtigen konnten.

Warum ist das "Quiet Eye" für Polizisten wichtig?

Ein früh einsetzender und langer visueller Fokus (Quiet Eye) ist entscheidend für klare und schnelle Entscheidungen in stressigen Einsatzsituationen, in denen es oft um Leben und Tod geht.

Ende der Leseprobe aus 48 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Einfluss eines angepassten neurozentrierten Trainings auf die Schießleistung eines Polizeibeamten
Hochschule
Hochschule der Sächsischen Polizei in Rothenburg Ober Lausitz
Note
13 Punkte
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
48
Katalognummer
V1399956
ISBN (PDF)
9783346958105
ISBN (Buch)
9783346958112
Sprache
Deutsch
Schlagworte
einfluss trainings schießleistung polizeibeamten Schießen Polizei
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2023, Der Einfluss eines angepassten neurozentrierten Trainings auf die Schießleistung eines Polizeibeamten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1399956
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Leseprobe aus  48  Seiten
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