Diese Arbeit schafft Transparenz im Hinblick auf das Efficient Consumer Response (ECR)-Konzept. Des Weiteren werden wichtige Punkte, wie Historie, Basisstrategien, Ziele von Handel und Hersteller ausführlich dargelegt. Abschließend wird anhand von Darstellungen einzelner Punkte dargelegt, wie das ECR-Konzept seit den 90er Jahren umgesetzt wurde und was bis heute noch ein wichtiger Bestandteil ist.
Seit Beginn der 90er Jahre muss der deutsche Einzelhandel mit stetig sinkenden Umsätzen wirtschaften. Aufgrund des daraus resultierenden, gestiegenen Kostendrucks steht Efficient Consumer Response bei Industrie und Handel derzeit stark im Fokus. Die Probleme des ECR-Konzeptes stellen die Hersteller und Händler in zweierlei Hinsicht dar. Zum einen sind Hersteller und Händler sich nicht einig darüber, wer den Umsatz für sich verbuchen darf, anstatt sich zusammenzuschließen und das Konzept vollständig umzusetzen. Zum anderen müssen die Artikeldaten auf Hersteller- und Händlerseite präzise, vollständig und eindeutig Artikeldaten sein, was nicht immer der Fall ist. Beispiele hierfür: Jeder Artikel wird mit EAN bzw. seit 2009 mit Globaler Artikelidentnummer (GTIN - Global Trade Item Number) mittels Bezeichnung, Maßen und den regelmäßig aktualisierten Lagerbestands- und abgangsdaten beschrieben. Hersteller und Händler erkannten zum Zeitpunkt der Einführung, dass eine gemeinsame Optimierung der Kosten in der Wertschöpfungskette einen Vorteil für beide Parteien schaffen kann. Jedoch läuft ein Drittel des Prozesses an der Schnittstelle zwischen Lieferanten und Kunden ab. Zur Senkung des Kostendrucks und Schaffung eines Wettbewerbsvorteils ist die Zusammenarbeit und Optimierung der unternehmensübergreifenden Prozesse von großer Bedeutung.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Problemstellung
- Ziel der Arbeit
- Vorgehensweise
- Grundlagen
- Darstellungen Efficient Consumer Response
- Historie
- Ziele
- Hersteller
- Handel
- Basisstrategien
- Supply-Side
- Demand-Side
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit befasst sich mit dem Thema Efficient Consumer Response (ECR) und untersucht die Grundlagen und Basisstrategien dieses Konzepts. Das Ziel der Arbeit ist es, ein umfassendes Verständnis für ECR zu schaffen, indem die historischen Entwicklungen, die wichtigsten Ziele und die zentralen Strategien beleuchtet werden.
- Definition und Entwicklung des ECR-Konzepts
- Ziele von ECR aus der Perspektive von Herstellern und Handel
- Die wichtigsten Basisstrategien von ECR, aufgeteilt in Supply-Side und Demand-Side
- Bedeutung von ECR für die Optimierung von Wertschöpfungsketten
- Potenziale und Herausforderungen der Implementierung von ECR-Strategien
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Dieses Kapitel stellt die Problemstellung der Arbeit vor und erläutert das Ziel der Arbeit. Es wird zudem die Vorgehensweise beschrieben, die zur Bearbeitung des Themas angewandt wird.
Grundlagen
Dieses Kapitel beschäftigt sich mit den Grundlagen des ECR-Konzepts. Es werden verschiedene Darstellungen von ECR vorgestellt und die Historie des Konzepts beleuchtet.
Ziele
Dieses Kapitel beleuchtet die Ziele von ECR aus der Perspektive der beteiligten Akteure, insbesondere Hersteller und Handel. Es werden die Vorteile und Chancen aufgezeigt, die sich durch die Anwendung des ECR-Konzepts ergeben.
Basisstrategien
Dieses Kapitel befasst sich mit den wichtigsten Basisstrategien von ECR. Es werden die Supply-Side-Strategien und die Demand-Side-Strategien vorgestellt und erläutert. Die Kapitel befasst sich mit den wichtigsten Strategien von ECR, die auf die Bereiche Supply-Side und Demand-Side aufgeteilt werden.
Schlüsselwörter
Efficient Consumer Response (ECR), Supply Chain Management, Wertschöpfungskette, Hersteller, Handel, Basisstrategien, Demand-Side, Supply-Side, Category Management, Continuous Replenishment, Efficient Promotion, Efficient Product Introduction, Vendor Managed Inventory.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet Efficient Consumer Response (ECR)?
ECR ist ein Kooperationskonzept zwischen Herstellern und Händlern, das darauf abzielt, die Wertschöpfungskette durch kundenorientierte Optimierung effizienter zu gestalten.
Welche Ziele verfolgen Hersteller und Handel mit ECR?
Hauptziele sind die Senkung der Kosten, die Vermeidung von Out-of-Stock-Situationen und die Steigerung der Kundenzufriedenheit durch bessere Warenverfügbarkeit.
Was ist der Unterschied zwischen Supply-Side und Demand-Side Strategien?
Supply-Side konzentriert sich auf die Logistik und den Warenfluss (z.B. Continuous Replenishment), während Demand-Side auf die Absatzseite (z.B. Category Management) fokussiert.
Warum ist die Datenqualität für ECR so wichtig?
Präzise Artikeldaten (GTIN/EAN) sind die Voraussetzung für automatisierte Prozesse und eine fehlerfreie Zusammenarbeit an der Schnittstelle zwischen Lieferant und Kunde.
Wann entstand das ECR-Konzept im deutschen Einzelhandel?
ECR gewann Anfang der 90er Jahre an Bedeutung, als der Einzelhandel mit sinkenden Umsätzen und steigendem Kostendruck konfrontiert war.
Was sind typische ECR-Bausteine?
Dazu gehören Category Management, Efficient Promotion, Efficient Product Introduction und Vendor Managed Inventory (VMI).
- Quote paper
- Anonym (Author), 2011, Efficient Consumer Response (ECR) im Fokus. Geschichte, Strategien und Herausforderungen im Einzelhandel seit den 90er Jahren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1399982