Ich plane, im Rahmen meines Feldprojektes im betreuten Wohnen von geistig, körperlich und
psychisch behinderten Menschen im Alter von 21 – 62 Jahren Bildungsarbeit mit dem Einsatz
von einem Spielfilm zu machen.
Im betreuten Wohnen der Einrichtung leben 32 behinderte Menschen im Haus Schnorrenberg,
weitere 17 Menschen leben außerhalb der Einrichtung in der Stadt, und werden dort in ihren
Wohnungen vom sozialpädagogischen Dienst betreut.
Ich habe den Film „Der Tod und das Mädchen“ gewählt, da ich erlebe, dass Schikane,
Erpressung, Demütigung und auch Gewalt im Alltag der behinderten Menschen im kleinen
Rahmen untereinander aber auch von und gegenüber Außenstehenden stattfinden.
Untereinander existiert Neid und Missgunst, die meisten Bewohner sind sehr egozentrisch
und haben große Unsicherheiten.
Zudem erleben viele von ihnen ständig Demütigungen und Diskriminierung von
außenstehenden Mitbürgern.
Ich halte den Film für eine gute Einstiegsmöglichkeit zum Thema
„Achtung vor sich selbst und vor Anderen“.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Ziele
- Konzept
- Videoabend und Gespräch
- Filmbesprechung
- Zweiter Termin: Pinwand und Diskussion
- Collage erstellen
- Durchführung
- Reflexion
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Das Projekt zielt darauf ab, durch den Einsatz des Spielfilms „Der Tod und das Mädchen“ Bildungsarbeit im betreuten Wohnen für Menschen mit geistigen, körperlichen und psychischen Behinderungen zu fördern.
- Selbstsicherheit stärken
- Eigene Bedürfnisse und die Bedürfnisse anderer erkennen
- Neue Konfliktlösungsstrategien erlernen
- Zusammengehörigkeit stärken
- Kritikfähigkeit und Diskussionsfähigkeit verbessern
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Autorin beschreibt die Situation im betreuten Wohnen und erläutert ihre Wahl des Films „Der Tod und das Mädchen“. Sie begründet die Relevanz des Themas „Achtung vor sich selbst und vor anderen“ im Kontext des täglichen Lebens der Bewohner.
Ziele
Die Autorin formuliert konkrete Ziele für die Bildungsarbeit mit dem Film, die auf die Stärkung der Selbstwahrnehmung, das Erkennen von Bedürfnissen, die Entwicklung von Konfliktlösungsstrategien, die Verbesserung der Kommunikation und die Förderung der Kritikfähigkeit abzielen.
Konzept
Die Autorin skizziert ihren Plan für einen Videoabend mit anschließendem Gespräch über den Film. Sie beschreibt die Vorgehensweise bei der Filmbesprechung und dem zweiten Termin, der sich auf die gemeinsame Analyse des Films mit Hilfe einer Pinwand konzentriert. Zum Abschluss soll eine Collage entstehen, die die Wünsche der Bewohner für ein harmonischeres Miteinander in der Einrichtung visualisiert.
Schlüsselwörter
Bildungsarbeit, betreutes Wohnen, Behinderung, Spielfilm, „Der Tod und das Mädchen“, Konfliktlösung, Selbstwahrnehmung, Kommunikation, Kritikfähigkeit, Zusammengehörigkeit, Collage, Diskussionsfähigkeit.
Häufig gestellte Fragen
Warum wurde der Film „Der Tod und das Mädchen“ für die Bildungsarbeit gewählt?
Der Film dient als Einstieg in das Thema „Achtung vor sich selbst und vor anderen“, um Schikane, Demütigung und Gewalt im Alltag der Bewohner zu thematisieren.
An welche Zielgruppe richtet sich das Projekt?
Das Projekt findet im betreuten Wohnen für Menschen mit geistigen, körperlichen und psychischen Behinderungen im Alter von 21 bis 62 Jahren statt.
Was sind die pädagogischen Ziele des Filmprojekts?
Ziele sind die Stärkung der Selbstsicherheit, das Erlernen von Konfliktlösungsstrategien, die Förderung der Kritikfähigkeit und die Stärkung der Zusammengehörigkeit.
Wie sieht das Konzept der Durchführung aus?
Es umfasst einen Videoabend mit anschließender Filmbesprechung, eine Diskussion mit Hilfe einer Pinnwand sowie das Erstellen einer gemeinsamen Collage.
Welche Rolle spielt die Collage am Ende des Projekts?
Die Collage soll die Wünsche der Bewohner für ein harmonischeres Miteinander visualisieren und das Erlernte kreativ zusammenfassen.
- Quote paper
- Ulrike Fell (Author), 2003, Einsatz von Spielfilmen in der Bildungsarbeit: Der Tod und das Mädchen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/14004