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Corporate Social Responsibility in KMUs

Title: Corporate Social Responsibility in KMUs

Diploma Thesis , 2008 , 95 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Daniel Friedrich (Author)

Business economics - General
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Summary Excerpt Details

Corporate Social Responsibility ist mittlerweile in aller Munde. Großunternehmen setzen sich schon lange Zeit mit diesem Thema auseinander. Ihr CSR-Management orientiert sich häufig an dem ihrer Konkurrenten. KMUs hingegen sind auf diesem Gebiet weniger berechnend und handeln eher unter philanthropischen Gesichtspunkten. Doch nicht nur in den meisten Unternehmen ist CSR bereits angekommen, sondern auch an den Universitäten. Während man an vielen Hochschulen nur relativ wenig über CSR erfährt, bietet die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt ab 2008 CSR als eigenen Studienschwerpunkt an. Das zeigt, dass ein fortlaufender wissenschaftlicher Bedarf zu diesem Thema vorhanden ist.

CSR lässt sich aus unserer Volkswirtschaft nicht mehr wegdenken. Das Engagement aus der Wirtschaft verschafft unserer Staatskasse in vielen Fällen mehr Luft für andere Bereiche. Nachdem es für den Begriff CSR keine einheitliche Definition gibt, habe ich in Kapitel 3 meine eigene Definition entwickelt. Die Motive und Gründe von CSR stellen die interessantesten Bereiche dar und sind somit Themenschwerpunkte dieser Arbeit. Daneben werden auch immer wieder ergänzende Randthemen wie die CSR-Kommunikation, der Sinn und Zweck von Netzwerken sowie eine mögliche Bewertung der Maßnahmen erörtert. Zur besseren Veranschaulichung und zum
besseren Verständnis habe ich stets Vergleiche mit eingebunden. Eigene kritische Standpunkte sind in einigen Kapiteln ebenfalls erkennbar.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Share- und Stakeholderansatz

3. Corporate Social Responsibility

3.1 Begriffsdefinitionen

3.2 Die drei Säulen der CSR: Ökonomie, Soziales und Ökologie

3.3 Ethisches Verhalten als Grundvoraussetzung von CSR

3.4 Corporate Citizenship als soziale Teilkomponente der CSR

4. Die Implementierung von CSR in Unternehmen

4.1 Die Implementierung in die Unternehmensführung

4.2 Die Implementierung in die Organisationsstruktur

5. Motive der CSR

5.1 Wettbewerbsvorteil/Diversifikation

5.2 Reputation/Imagepflege

5.3 Mitarbeiter

5.4 Externe Stakeholder

5.5 Finanzielle Vorteile

5.6 Gesellschaftliches Engagement

6. Instrumente von CSR und deren Nutzen für das Gemeinwohl

6.1 Ökonomische Sichtweise

6.1.1 Die Wachstumsfrage: Qualitatives statt quantitatives Wachstum

6.1.2 Regionale und globale Verantwortung

6.1.3 Wertschöpfung und gerechte Verteilung

6.1.4 Langfristige Unternehmenssicherung

6.2 Soziale Sichtweise

6.2.1 Instrumente der CSR

6.2.1.1 Chancengleichheit

6.2.1.2 Gesundheit und Arbeitssicherheit

6.2.1.3 Familienfreundlichkeit

6.2.1.4 Arbeitsplätze schaffen und erhalten

6.2.1.5 Entwicklung und Weiterbildung

6.2.1.6 Gerechte Bezahlung und betriebliches Vorschlagwesen

6.2.2 Instrumente der CC

6.2.2.1 Unternehmensspenden (Corporate Giving)

6.2.2.2 Sozialsponsoring (Social Sponsoring)

6.2.2.3 Zweckgebundenes Marketing (Cause Related Marketing)

6.2.2.4 Unternehmensstiftungen (Corporate Foundations)

6.2.2.5 Gemeinnütziges Arbeitnehmerengagement (Corporate Volunteering)

6.2.2.6 Auftragsvergabe an soziale Organisationen (Social Commissioning)

6.2.2.7 Gemeinwesen Joint-Venture (Community Joint-Venture)

6.2.2.8 Lobbying für soziale Anliegen (Social Lobbying)

6.2.2.9 Soziales Risiko-Kapital (Venture Philanthropy)

6.3 Ökologische Sichtweise

6.3.1 Langlebige und umweltschonende Produkte und Verfahren

6.3.2 (Energie-)Sparsamkeit

6.3.3 Umweltbewusstsein der Mitarbeiter

6.3.4 Erneuerbare Energien

6.3.5 Ökologie: Eine globale Aufgabe

7. CSR im Vergleich

7.1 CSR in Großunternehmen versus CSR in KMUs

7.2 CSR: Ein Ländervergleich

8. Die Kommunikation von CSR

8.1 Die interne Kommunikation

8.2 Die externe Kommunikation

8.3 Der CSR-Bericht

8.4 Standards und Normen

9. Die Bedeutung von CSR-Netzwerken

10. Die Bewertung von CSR-Maßnahmen

11. Der Einsatz von CSR bei gemeinnützigen Organisationen: Eine kritische Betrachtung

12. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit untersucht die Bedeutung und praktische Umsetzung von Corporate Social Responsibility (CSR) in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMUs) im Vergleich zu Großkonzernen. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, wie CSR-Strategien und -Instrumente in KMUs integriert werden können, welche Motive für ein gesellschaftliches Engagement ausschlaggebend sind und ob sich ökologische, ökonomische und soziale Ziele in Einklang bringen lassen.

  • Stellenwert von CSR bei kleinen und mittelständischen Unternehmen
  • Vergleich von Shareholder- und Stakeholderansatz
  • Strategische versus operative Implementierung von CSR-Maßnahmen
  • Analyse von Motiven wie Imagepflege, Wettbewerbsvorteile und Mitarbeiterbindung
  • Systematisierung von CSR-Instrumenten (ökonomisch, sozial, ökologisch)
  • Rolle der Kommunikation und Netzwerke bei der CSR-Umsetzung

Auszug aus dem Buch

6.1.1 Die Wachstumsfrage: Qualitatives statt quantitatives Wachstum

Täglich hört man sie, die neusten Prognosen über das vorausgesagte Wirtschaftswachstum. 2,5% wuchs das BIP in Deutschland im Jahr 2006. Nicht schlecht, wenn man die Zuwachsraten aus dem letzten Jahrzehnt liest. Vergleicht man dies jedoch mit dem Anstieg aus dem asiatischen Raum, ist klar, wohin die Investitionen der Profitgeier fließen. Geld wandert dorthin, wo es die höchste Rendite erwirtschaftet. Wie bedeutsam das Wachstum für uns ist, zeigt auch das Gesetz von 1967 zur Förderung der Stabilität und des Wachstums der Wirtschaft, das die Bundesregierung und die Länderregierungen zu einem Wachstumskurs der Wirtschaft verpflichtet. Somit gilt für viele: Wachstum um jeden Preis. Doch Wachstum ist begrenzt. „Kein Baum wächst in den Himmel“, besagt ein Sprichwort. Auch unser natürliches körperliches Wachstum ist mit dem 21. Lebensjahr abgeschlossen. Danach verändern wir uns nicht mehr quantitativ, sondern nur noch qualitativ. Ständig zunehmende Zuwachsraten sind auch in der Wirtschaft widernatürlich. Ein exponentielles Wachstum endet häufig mit dem Exitus. Dies zeigt auch das Beispiel einer Krebserkrankung. Aus einer Zelle werden 2, daraus 4, 8, 16, 32, 64, 128, etc. Die kranke Zelle wächst also ständig schneller, und ist daher bei der Diagnose oftmals nicht mehr zu heilen. Ähnlich war dies auch bei der Weltwirtschaftskrise (1929) und bei der Asienkrise (1999), um nur die imposantesten Beispiele zu nennen. Jedes Mal wuchs die Wirtschaft exponentiell, was schließlich zum Zusammenbruch und zu schwerwiegenden Folgen führte.

Qualitatives statt quantitatives Wachstum heißt die Devise. Doch was ist qualitatives Wachstum und wie sollen Unternehmen ihre Existenz sichern, wenn sie aufgrund von fehlendem Wachstum bei Investoren, Konsumenten, etc. keine Beachtung mehr finden? Das Problem beginnt schon bei der Berechnung des Bruttoinlandsproduktes. Hier wird immer nur addiert, nie subtrahiert. Egal, ob produktive oder unproduktive Vorgänge stattfinden, ob Wald gepflanzt oder abgeholzt wird, ob Leute arbeiten oder krank sind, sprich Nutzen und Schaden finden bei der Berechnung des BIPs keinerlei Berücksichtigung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik und Problemstellung der Diplomarbeit mit Fokus auf das Ziel der Gewinnmaximierung in KMUs.

2. Der Share- und Stakeholderansatz: Erläuterung der konkurrierenden Zielausrichtungen von Unternehmen in einem Spannungsfeld zwischen ökonomischem Erfolg und gesellschaftlicher Verantwortung.

3. Corporate Social Responsibility: Herleitung einer eigenen Definition von CSR unter Berücksichtigung der drei Säulen (Ökonomie, Soziales, Ökologie) und der Basis des ethischen Verhaltens.

4. Die Implementierung von CSR in Unternehmen: Diskussion der strategischen und strukturellen Eingliederung von CSR-Management in verschiedene Unternehmensgrößen.

5. Motive der CSR: Untersuchung der Beweggründe für CSR, wie etwa Wettbewerbsvorteile, Reputation, Mitarbeiterbindung und finanzielle Anreize.

6. Instrumente von CSR und deren Nutzen für das Gemeinwohl: Detaillierte Darstellung der operativen CSR-Instrumente unterteilt in ökonomische, soziale und ökologische Aspekte.

7. CSR im Vergleich: Analyse der Unterschiede bei der CSR-Umsetzung zwischen Großunternehmen und KMUs sowie ein Ausblick auf den internationalen Ländervergleich.

8. Die Kommunikation von CSR: Erläuterung der Bedeutung interner und externer CSR-Kommunikation sowie die Rolle von CSR-Berichten und Standards.

9. Die Bedeutung von CSR-Netzwerken: Erörterung der Vorteile von Unternehmensnetzwerken als Lernplattformen, insbesondere für KMUs.

10. Die Bewertung von CSR-Maßnahmen: Kritische Auseinandersetzung mit der Messbarkeit von CSR-Erfolgen und Darstellung von theoretischen Bewertungsmodellen.

11. Der Einsatz von CSR bei gemeinnützigen Organisationen: Eine kritische Betrachtung: Diskussion über die CSR-Relevanz und Handlungsweise gemeinnütziger Organisationen selbst.

12. Schlusswort: Zusammenfassende Betrachtung der CSR-Entwicklung und Appell zur individuellen Verantwortung von Unternehmen und Konsumenten.

Schlüsselwörter

Corporate Social Responsibility, KMUs, Stakeholder, Shareholder, Nachhaltigkeit, Unternehmensführung, Diversity Management, CSR-Bericht, Gemeinwohl, Wettbewerbsvorteil, CSR-Instrumente, Corporate Citizenship, ethisches Verhalten, CSR-Netzwerke, Unternehmensimage

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit beleuchtet die Rolle der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen (CSR) mit einem spezifischen Fokus auf die Besonderheiten und Herausforderungen kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMUs).

Welche Themenfelder stehen im Zentrum der Untersuchung?

Thematisiert werden die strategische Implementierung von CSR, die verschiedenen Motive für gesellschaftliches Engagement sowie die Einordnung der ökonomischen, sozialen und ökologischen Säulen der Verantwortung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Mehrwert von CSR für KMUs aufzuzeigen und Strategien zu diskutieren, wie diese Unternehmen ihre soziale Verantwortung ohne übermäßige bürokratische Belastung praxisnah umsetzen können.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die Ableitung von Modellen und praktischen Anwendungsbeispielen aus dem betriebswirtschaftlichen Kontext.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil liegt der Schwerpunkt auf der Systematisierung von CSR-Instrumenten, der Bedeutung der internen und externen Kommunikation sowie der kritischen Betrachtung von CSR in gemeinnützigen Organisationen.

Welche Begriffe charakterisieren diese Arbeit am besten?

Die zentralen Konzepte sind CSR (Corporate Social Responsibility), Stakeholder-Management, Corporate Citizenship (CC) und das Diversity Management im Kontext der Unternehmensführung.

Warum spielt die Betriebsgröße bei der Implementierung von CSR eine Rolle?

Großunternehmen verfügen oft über dedizierte CSR-Stabsstellen und strategische Budgets, während KMUs situativer und stärker regional orientiert handeln, was oft durch den Unternehmer persönlich gesteuert wird.

Wie bewertet der Autor die Messbarkeit von CSR-Maßnahmen?

Der Autor steht einer rein monetären Quantifizierung kritisch gegenüber, da es keinen universellen Automatismus zwischen ethischem Engagement und direktem Gewinn gibt, betont jedoch den Nutzen durch Reputationsgewinn und Mitarbeiterbindung.

Excerpt out of 95 pages  - scroll top

Details

Title
Corporate Social Responsibility in KMUs
College
University of Applied Sciences at Schweinfurt
Grade
2,0
Author
Daniel Friedrich (Author)
Publication Year
2008
Pages
95
Catalog Number
V140056
ISBN (eBook)
9783640490226
ISBN (Book)
9783640490578
Language
German
Tags
CSR Corporate Social Responsibility in KMUs Soziale Verantwortung Gesellschaftliche Verantwortung Ökologische Verantwortung Ökonomische Verantworung Corporate Citizenship CC
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Friedrich (Author), 2008, Corporate Social Responsibility in KMUs, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/140056
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