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Wohlbefinden in inklusiven Schulen. Chancen und Herausforderungen der schulischen Inklusion

Titel: Wohlbefinden in inklusiven Schulen. Chancen und Herausforderungen der schulischen Inklusion

Hausarbeit , 2019 , 12 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit zielt darauf ab, einen tieferen Einblick in das schulische Wohlbefinden in inklusiven Schulen zu geben, insbesondere in Bezug auf Schüler mit und ohne Förderbedarf. Es wird untersucht, wie dieses Wohlbefinden gefördert oder eingeschränkt werden könnte.

Die Inklusion stellt eine innovative Herangehensweise dar, Schüler mit und ohne besonderen Förderbedarf gemeinsam zu unterrichten. Die Vorstellung, dass ein speziell ausgebildeter Inklusionslehrer Seite an Seite mit einer regulären Lehrkraft unterrichtet, klingt vielversprechend und könnte zum beruflichen Wohlbefinden beitragen. Doch fünf Jahre nach den ersten Begegnungen mit dem Konzept stellt die Autorin fest, dass die Umsetzung in der Praxis mit Herausforderungen verbunden ist. Vor allem der aktuelle Lehrermangel in Deutschland stellt ein bedeutendes Hindernis dar. Die KMK-Prognose deutet darauf hin, dass erst 2025 genügend Lehrkräfte im Bereich der Primarstufe zur Verfügung stehen werden. Hinzu kommt, dass viele Lehrer, die bereits lange im Dienst sind, möglicherweise nicht ausreichend über Inklusion informiert oder ihr nicht vollständig zugewandt sind. Dies könnte das berufliche Wohlbefinden negativ beeinflussen. Im Hauptteil dieser Arbeit wird der Begriff "Wohlbefinden" genauer analysiert, gefolgt von einer Zusammenfassung des Inklusionskonzepts. Schließlich wird das Wohlbefinden in inklusiven Schulen diskutiert, und die Arbeit endet mit einem abschließenden Fazit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wohlbefinden

2.1 Definition Wohlbefinden

2.2 Wohlbefinden für Schüler

2.3 Einflussfaktoren für das Wohlbefinden in der Schule

3. Inklusive Schule

3.1 Konzept

3.2 Inklusion in der Schule

4. Wohlbefinden in der inklusiven Schule

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedingungen für schulisches Wohlbefinden im Rahmen der inklusiven Beschulung, wobei der Fokus insbesondere auf der Situation von Schülern mit und ohne Förderbedarf sowie den Herausforderungen für das Lehrpersonal liegt.

  • Definition und theoretische Grundlagen des Begriffs Wohlbefinden
  • Einflussfaktoren auf das Wohlbefinden von Schülern in der Primarstufe
  • Konzeptuelle Grundlagen und praktische Umsetzung von Inklusion
  • Herausforderungen für das Wohlbefinden innerhalb inklusiver Schulsettings
  • Zusammenhang zwischen Lehrermangel, Klassengröße und Inklusionserfolg

Auszug aus dem Buch

2.3 Einflussfaktoren für das Wohlbefinden in der Schule

Hascher (2004) beschreibt, dass es für den Menschen unter anderem sowohl situative und personenspezifische Bedingungen für das Wohlbefinden gibt. Situative Bedingungen sind zum Beispiel der sozio-ökonomische Status, die eigene Gesundheit, der Beruf und das Einkommen, Aktivitäten in der Freizeit und der Bezug zur Kultur (vgl. Hascher 2004, S. 42 ff.). Überträgt man dies auf einen Grundschüler, so müssten wenigstens einige der folgende Fragen mit ja beantwortet werden um von dem kindlichen Wohlbefinden ausgehen zu können: Wächst das Kind in einem gutsituierten Elternhaus auf? Hat das Kind die Möglichkeit in seiner Freizeit seinen Interessen nachzugehen? Ist das Kind frei von Krankheiten? Geht das Kind gern zur Schule? Hat das Kind stabile soziale Kontakte?

Die personenspezifischen Bedingungen des Wohlbefindens beziehen sich auf die individuellen persönlichen Merkmale des Individuums. Grundsätzlich kann man sagen: je positiver ein Mensch eingestellt ist, umso glücklicher ist er. Menschen, die mit Ängsten, Besorgtheit oder psychischen Auffälligkeiten zu tun haben, sind weniger glücklich. Dabei spielt auch das Geschlecht eine Rolle. Man kann zwar nicht sagen, dass Frauen oder Männer allgemein glücklicher sind, aber dass Frauen Gefühle – egal ob positiv oder negativ – im Allgemeinen stärker empfinden (vgl. Hascher 2004, S. 53 ff.). Das würde für den Schüler entsprechend bedeuten, dass wenn für ihn die Schule ein sicheres Umfeld ist und er sich den Aufgaben gewachsen fühlt, durch die Lehrkräfte Unterstützung in seinem Maße bekommt und sich in seiner Peergruppe akzeptiert fühlt, sich das positiv auf sein Wohlbefinden auswirkt. Weiterhin kann man davon ausgehen, dass sich Mädchen und Jungen gleichermaßen wohl in der Schule fühlen, wenn sie die gleichen Umstände erfahren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Motivation der Autorin, die Diskrepanz zwischen dem idealisierten Bild der Inklusion während des Studiums und der schwierigen Realität aufgrund von Lehrermangel darzustellen.

2. Wohlbefinden: Dieses Kapitel definiert Wohlbefinden als multidimensionalen Zustand und analysiert sowohl situative als auch personelle Einflussfaktoren, die spezifisch auf Schüler übertragen werden können.

3. Inklusive Schule: Hier wird das Konzept der Inklusion von der Integration abgegrenzt und die verschiedenen Förderschwerpunkte im deutschen Schulsystem dargelegt.

4. Wohlbefinden in der inklusiven Schule: Das Kapitel verknüpft die theoretischen Konzepte mit der Realität, insbesondere im Hinblick auf Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Bereich der emotional-sozialen Entwicklung.

5. Fazit und Ausblick: Die Arbeit schließt mit der Feststellung, dass Inklusion ein langwieriger Prozess ist, der insbesondere durch den Ausgleich des Lehrermangels und die Stärkung des gesellschaftlichen Bewusstseins vorangetrieben werden muss.

Schlüsselwörter

Inklusion, Wohlbefinden, Grundschule, Sonderpädagogischer Förderbedarf, Lehrermangel, Emotionale Entwicklung, Soziale Entwicklung, Schulklima, Peergruppe, Gesundheit, Inklusionslehrkraft, Chancengleichheit, Belastungsfaktoren, Unterrichtsgestaltung, Schulerfolg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Wechselwirkung zwischen dem Konzept der Inklusion im deutschen Schulsystem und dem Wohlbefinden der Schüler, insbesondere unter Berücksichtigung der aktuellen Ressourcenknappheit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Wohlbefinden, der wissenschaftlich fundierten Betrachtung des Inklusionskonzepts und der Analyse von Rahmenbedingungen in Schulen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Ziel ist es, einen Einblick in die Umstände zu geben, die das Wohlbefinden von Schülern mit und ohne Förderbedarf in inklusiven Settings fördern oder behindern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse auf Basis aktueller Statistiken der KMK und einschlägiger erziehungswissenschaftlicher Forschungsliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zum Wohlbefinden, eine Erläuterung des Inklusionsbegriffs sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der Situation von Förderschülern in Regelschulen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Begriffe wie Inklusion, Wohlbefinden, Förderschwerpunkte, Lehrermangel und emotionale Entwicklung stehen im Zentrum der Untersuchung.

Warum wird der Anstieg der Kinder mit Förderbedarf in der emotionalen und sozialen Entwicklung problematisiert?

Der Anstieg wird kritisch betrachtet, da er bei gleichzeitigem Lehrermangel die Gefahr birgt, dass eine echte Inklusion in großen Klassen kaum noch leistbar ist und Schüler faktisch eher "integriert" oder gar ausgegrenzt werden.

Welchen Einfluss hat die Peergruppe laut der Autorin auf das Wohlbefinden?

Die Akzeptanz innerhalb der Peergruppe ist eine wesentliche Bedingung für ein harmonisches Unterrichtsklima; das Fehlen dieser Akzeptanz kann das Wohlbefinden von Schülern mit Förderbedarf stark negativ beeinträchtigen.

Welche Rolle spielt die Politik bei diesem Thema?

Die Autorin sieht den Staat in der Pflicht, den Lehrermangel zu beheben und den Lehrerberuf attraktiver zu gestalten, um die personelle Voraussetzung für eine gelingende Inklusion zu schaffen.

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Details

Titel
Wohlbefinden in inklusiven Schulen. Chancen und Herausforderungen der schulischen Inklusion
Hochschule
Universität Potsdam  (Humanwissenschaftliche Fakultät)
Veranstaltung
Planung von Fördermaßnahmen und Evaluation von Unterricht
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
12
Katalognummer
V1401129
ISBN (PDF)
9783346948984
ISBN (Buch)
9783346948991
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Inklusion Wohlbefinden schulische Praxis Lehrermangel inklusive Schule
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Wohlbefinden in inklusiven Schulen. Chancen und Herausforderungen der schulischen Inklusion, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1401129
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Leseprobe aus  12  Seiten
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