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Sprachförderung bei Kindern nicht deutschsprachiger Herkunft

Das Praxisbuch

Título: Sprachförderung bei Kindern nicht deutschsprachiger Herkunft

Libro Especializado , 2009 , 170 Páginas

Autor:in: Sandra Heger (Autor)

Pedagogía - Pedagogía intercultural
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„Sprachförderung bei Kindern nicht- deutschsprachiger Herkunft – Das Praxisbuch“ gibt nicht nur einen Überblick über die theoretischen Grundlagen zum Thema Sprachförderung, sondern es werden neben der Thematisierung der Grundlagen zur kindlichen Sprachentwicklung, dem Erst- und Zweitspracherwerb, der Definition der Sprachförderung und ihre Bedeutsamkeit, der Rolle der Lehrperson und den methodischen Elementen der Sprachförderungsarbeit, vor allem praxisorientierte Konzeptionsvorschläge und Anregungen gegeben, wie eine solche Förderung von der Lehrperson gestaltet werden kann. Es werden beispielhafte Wortschatzfelder, Spiele, Lieder und Arbeitsblätter zu den einzelnen Themen der sprachlichen Förderung aufgeführt, die zur Hilfe herangezogen werden können, um eine auf die Kinder abgestimmte, individuelle Konzeption zur thematischen und inhaltlichen Gestaltung einer Sprachförderung zu erstellen.

Im Mittelpunkt stehen hierbei die Themen und Inhalte, die in einer Sprachförderung für Kinder nicht- deutschsprachiger Herkunft vorkommen können. Die thematische und inhaltliche Auswahl wurde so getroffen, dass die kindliche Lebenswelt das Fundament der Themenwahl bildet.

Zudem werden drei Unterrichtsversuche vorgestellt, die in einer vorschulischen Sprachförderung zum Einsatz gekommen sind. Dabei werden die Vorüberlegungen zum jeweiligen Thema vorgestellt, wie auch der Stundenverlauf und die Reflexion der Unterrichtsstunde.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen zur Entwicklung von Sprache bei Kindern

2. 1. Sprachentwicklung – Grundlegende Voraussetzungen für den Spracherwerb

2. 2. Prozesse des Lernens jüngerer Kinder und ihre Begriffsbildung

3. Der Erst- und Zweitspracherwerb

3. 1. Definition der Erstsprache und der gleichzeitige Erwerb zweier Sprachen

3. 2. Die Erstsprache ist das Grundgerüst für den Erwerb der Zweitsprache

3. 3. Der Zweitspracherwerb

4. Die Sprachförderung und ihre Bedeutsamkeit

4. 1. Definition „vorschulische Sprachförderung“

4. 2. Bedeutung der Sprachförderung für die Integration

5. Die Rolle der Lehrperson

5. 1. Beobachtung des Kindes

5. 2. Lehrperson als Sprachvorbild

5. 3. Die Rolle der zweisprachigen Lehrperson

6. Methodische Elemente der Sprachförderungsarbeit

6. 1. Methodische Grundgedanken

6. 2. Ausgewählte methodische Elemente zur vorschulischen Sprachförderungsarbeit

7. Themen und Inhalte in der Sprachförderung

7. 1. Ich und mein Körper

7. 2. Meine Gruppe/ Klasse

7. 3. Gefühle und Gedanken

7. 4. Kleidung

7. 5. Familie

7. 6. Nahrung

7. 7. Tiere

7. 8. Farben und Formen

7. 9. Räumlichkeiten

7. 10. Schule

8. Unterrichtsversuche zur Sprachförderungsarbeit

8. 1. Informationen zu der Sprachförderungsgruppe

8. 2. Planung und Reflexion der Unterrichtsstunde zum Thema „Die Gruppe“

8. 2. 1. Vorüberlegungen zum Thema

8. 2. 2. Stundenverlauf

8. 2. 3. Reflexion der Unterrichtsstunde

8. 3. Planung und Reflexion der Unterrichtsstunde zum Thema „Die Körperteile“

8. 3. 1. Vorüberlegungen zum Thema

8. 3. 2. Stundenverlauf

8. 3. 3. Reflexion der Unterrichtsstunde

8. 4. Planung und Reflexion der Unterrichtsstunde zum Thema „Das Badezimmer“

8. 4. 1. Vorüberlegungen zum Thema

8. 4. 2. Stundenverlauf

8. 4. 3. Reflexion der Unterrichtsstunde

9. Schlussbemerkungen

Zielsetzung & Themen

Das Ziel dieses Praxisbuches ist die Unterstützung von Lehrpersonen bei der Sprachförderung von Kindern mit nicht-deutschsprachiger Herkunft durch die Vermittlung theoretischer Grundlagen und praxisnaher Unterrichtskonzepte. Die Arbeit geht der Forschungsfrage nach, wie Sprachförderung ganzheitlich gestaltet werden kann, um Kinder individuell zu fördern und deren Integration sowie schulische Erfolgsaussichten zu verbessern.

  • Grundlagen der kindlichen Sprachentwicklung und des Erst- sowie Zweitspracherwerbs
  • Die zentrale Rolle der Lehrperson und Beobachtungsmethodik im Sprachförderungsprozess
  • Methodische Gestaltung von Sprachförderung unter Einbeziehung der kindlichen Lebenswelt
  • Praxisorientierte Konzeptionsvorschläge mit beispielhaften Wortschatzfeldern, Liedern und Spielen
  • Analyse und Reflexion konkreter Unterrichtsversuche in der vorschulischen Förderung

Auszug aus dem Buch

2. 1. Sprachentwicklung – Grundlegende Voraussetzungen für den Spracherwerb

Wie bereits Wendlandt in seinem Buch „Sprachstörungen im Kindesalter“ in einer seiner Kapitelüberschriften erwähnt, dass das Sprechen als ein Ergebnis einer positiven Gesamtentwicklung verstanden werden kann, so soll auch die Entwicklung der Sprache und des Sprechens in diesem Abschnitt als solche definiert werden. Es gibt nicht die eine Voraussetzung, die erfüllt werden muss, damit die sprachliche Entwicklung des Kindes ohne Störungen verläuft. Vielmehr entwickelt sich die Sprache des Kindes in einem umfassenden Spracherwerbsprozess, der die Ausbildung grundlegender Fähigkeiten wie z.B. das Sehen, das Hören und die Feinmotorik, sowie ein Sprachverständnis und die Motivation zum Sprechen, voraussetzt. Die Artikulation, der Wortschatz und die Grammatik des Kindes werden darüber hinaus nur vollständig ausgebildet, wenn mit dem Kind kommuniziert wird, es Sprachanregungen erhält und mit Liebe und Akzeptanz in der Familie aufwächst (vgl. Wendlandt 2000, 10).

Nach Wendlandt vollzieht sich die Sprachentwicklung nach einer bestimmten Abfolge. Zunächst müssen grundlegende Entwicklungsprozesse, die sich den Bereichen der sensomotorischen, der sozialemotionalen und der geistigen Entwicklung zuordnen lassen, durchlaufen und absolviert werden, damit das Kind befähigt wird, Sprache zu erwerben und diese auch anzuwenden. Bei diesem Verlauf der Entwicklung eignet sich das Kind wesentliche Fähigkeiten an, die zunehmend erweitert werden. Die sensomotorische Entwicklung umfasst die Entwicklung des Hörens, des Sehens, die Ausbildung der Stimme, den Tastsinn sowie die Entwicklung der Motorik und Bewegungsfähigkeit. Die akustische wie auch die visuelle Wahrnehmungsfähigkeit sind bedeutende Voraussetzungen für den Anfang der kindlichen Sprachentwicklung. Im Folgenden wird die Bedeutung dieser beiden Wahrnehmungsfähigkeiten für die sprachliche Entwicklung des Kindes näher erläutert (vgl. Wendlandt 2000, 12).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert den Begriff "Kinder nicht-deutschsprachiger Herkunft" und beschreibt den Aufbau des Buches, das sowohl Theorie als auch praktische Anregungen für die Sprachförderung bietet.

2. Theoretische Grundlagen zur Entwicklung von Sprache bei Kindern: Dieses Kapitel erläutert die wesentlichen physischen, psychischen und sozialen Voraussetzungen, die für den Spracherwerb und die Begriffsbildung von Kindern grundlegend sind.

3. Der Erst- und Zweitspracherwerb: Hier werden die Unterschiede zwischen Erst- und Zweitsprache sowie die Bedeutung der Familiensprache als Basis für den Erwerb des Deutschen dargelegt.

4. Die Sprachförderung und ihre Bedeutsamkeit: Das Kapitel definiert vorschulische Sprachförderung und unterstreicht deren entscheidende Rolle für die Integration und den schulischen Erfolg der Kinder.

5. Die Rolle der Lehrperson: Es wird die wichtige Aufgabe der Lehrkraft als Sprachvorbild, Beobachter und Begleiter sowie die Zusammenarbeit mit den Eltern thematisiert.

6. Methodische Elemente der Sprachförderungsarbeit: Dieses Kapitel vermittelt didaktische Grundprinzipien für die Sprachförderung und stellt ausgewählte methodische Ansätze vor.

7. Themen und Inhalte in der Sprachförderung: Hier werden praxisorientierte Themenbereiche wie Körper, Familie, Nahrung und Schule mit konkreten Spiel- und Lernvorschlägen vorgestellt.

8. Unterrichtsversuche zur Sprachförderungsarbeit: Drei detaillierte Unterrichtsentwürfe inklusive Reflexion zeigen die praktische Anwendung der vorgestellten Methoden auf.

9. Schlussbemerkungen: Das Fazit unterstreicht die Notwendigkeit, Sprachförderkonzepte stets individuell an die Sprachbiografie und Bedürfnisse der Kinder anzupassen.

Schlüsselwörter

Sprachförderung, Spracherwerb, Erstsprache, Zweitsprache, vorschulische Förderung, Integration, Kindertagesstätte, Sprachvorbild, Wortschatzarbeit, Sprachstand, Methodik, Begriffsbildung, Sprachbiografie, Migrationshintergrund, interkulturelle Erziehung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Buch im Kern?

Das Buch dient als Praxisbuch für die vorschulische Sprachförderung von Kindern nicht-deutschsprachiger Herkunft und verbindet wissenschaftliche Grundlagen mit konkreten Konzepten für den pädagogischen Alltag.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Zentral sind der Prozess des Erst- und Zweitspracherwerbs, die Rolle der pädagogischen Fachkraft, die methodische Gestaltung von Sprachförderung sowie konkrete Themen wie Körper, Familie oder Schule.

Was ist das primäre Ziel der Sprachförderung?

Das primäre Ziel ist die Verbesserung der Lernvoraussetzungen und der Bildungschancen von Kindern, damit sie erfolgreich am schulischen Alltag teilhaben können.

Welche methodischen Ansätze werden empfohlen?

Empfohlen werden ein ganzheitlicher Ansatz, spielerisches Lernen, der Einsatz von Handpuppen, Memory-Spiele und die Integration von Bilderbüchern, um Sprache durch Handeln erfahrbar zu machen.

Was wird im Hauptteil des Buches vermittelt?

Der Hauptteil bietet neben theoretischen Hintergründen zur Sprachentwicklung zahlreiche direkt umsetzbare Unterrichtsideen, Materialien und Reflexionen für die tägliche Arbeit in der Sprachförderung.

Welche Bedeutung kommt der Erstsprache zu?

Die Erstsprache ist laut der Interdependenzhypothese das notwendige Grundgerüst für den Erwerb der Zweitsprache und sollte daher auch im vorschulischen Kontext Wertschätzung erfahren und gefördert werden.

Warum ist die Beobachtung des Kindes so wichtig für die Lehrkraft?

Die Lehrkraft muss den individuellen Sprachstand, die Stärken und die familiäre Situation des Kindes kennen, um gezielte und motivierende Sprachanregungen bieten zu können.

Welchen Stellenwert hat die Reflexion der Unterrichtsstunden?

Die Reflexion ist ein essenzieller Bestandteil der pädagogischen Arbeit, da sie der Lehrkraft wertvolle Rückmeldungen über den Erfolg der eingesetzten Methoden liefert und kontinuierliche Verbesserungen ermöglicht.

Final del extracto de 170 páginas  - subir

Detalles

Título
Sprachförderung bei Kindern nicht deutschsprachiger Herkunft
Subtítulo
Das Praxisbuch
Curso
-
Autor
Sandra Heger (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
170
No. de catálogo
V140249
ISBN (Ebook)
9783640475001
ISBN (Libro)
9783640475148
Idioma
Alemán
Etiqueta
Sprachförderung Migrationshintergrund Migrantenkinder Unterricht Grundschule Kindergarten Kindertagesstätte Sprache Integration Vorschule Vorschulkinder Erst- und Zweitsprache Deutsch Förderung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sandra Heger (Autor), 2009, Sprachförderung bei Kindern nicht deutschsprachiger Herkunft, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/140249
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