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Hybride Lehre bei berufsbegleitend Studierenden zur Erfüllung der psychologischen Grundbedürfnisse?

Título: Hybride Lehre bei berufsbegleitend Studierenden zur Erfüllung der psychologischen Grundbedürfnisse?

Tesis (Bachelor) , 2023 , 49 Páginas , Calificación: 1,70

Autor:in: Anonym (Autor)

Pedagogía - Educación de adultos
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Die folgende Arbeit betrachtet die Auswirkungen der "hybriden Lehre" auf Studierende und beantwortet die Frage, inwiefern sie die Lösung sein könnte, um die Bedürfnisse dieser Personengruppe befriedigen zu können und gleichermaßen ein motiviertes Lernen begünstigen kann. Um die Bedeutung hybrider Lehre und deren möglicherweise zukunftsweisenden Qualitäten zu eruieren, soll durch eine empirisch quantitative Befragung der relevanten Zielgruppe herausgefunden werden, inwieweit hybride Lehre halten kann, was sie augenscheinlich verspricht.

Die Arbeit besteht aus einer theoretischen Herleitung, in welcher zentrale Begriffe und Theorien erklärt und gegenübergestellt werden. Zentral werden vor allem die Bedürfnispyramide nach Maslow und die Selbstbestimmungstheorie nach Deci/Ryan teils kritisch betrachtet. Der zweite Teil ist die empirische Forschung, welche eigens angefertigt und durchgeführt wurde. Es handelt sich um eine quantitative Fragebogenerhebung, welche eingehend beschrieben, aufbereitet und ausgewertet wird. Eine Interpretation, Empfehlung für die Zukunft und eine Diskussion runden die Arbeit ab.

Viele Berichte und Forschungen beschäftigten sich die letzten Jahre um die Auswirkungen der Distanzlehre während des Pandemiegeschehens: Auswirkungen auf Noten, die Psyche der Studierenden, Unterrichtsmodelle, Studienabbruchquoten. Innerhalb dieser Forschung liegt der Fokus jedoch auf der Zukunftsperspektive für akademische Lehre bei berufsbegleitend Studierenden. Wie können die Lehren der Distanzzeit wirkungsvoll umgesetzt werden, sodass ein Mehrwert für Studierende entsteht? Als zukunftsfähiges Modell wird die hybride Lehre zuerst klar definiert und abgegrenzt, um anschließend anhand der Erfüllung psychologischer Grundbedürfnisse von Studierenden bewertet werden zu können. Besonderer Fokus liegt hier auf berufsbegleitend Studierenden und deren sozialer Eingebundenheit, welche v. a. während der Pandemie vernachlässigt wurde und vielfach als wichtigstes Grundbedürfnis für Motivation genannt wird.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zentrale Konstrukte und Theorien

2.1 Lebenswelt berufsbegleitend Studierender

2.2 Lernen Erwachsener

2.2.1 Konstruktivismus als Lerntheorie

2.2.2 Formales und informelles Lernen

2.2.3 Hybride Lehre

2.3 Motivation

2.3.1 Bedürfnispyramide nach Maslow

2.3.2 Selbstbestimmungstheorie nach Deci und Ryan

2.3.3 Kritik

2.3.4 Soziale Eingebundenheit als zentraler Bestandteil von Motivation

3. Empirische Forschung

3.1 Forschungsthema und Forschungsproblem

3.2 Forschungsstand

3.3 Untersuchungsdesign

3.4 Operationalisierung

3.5 Stichprobenziehung

3.6 Datenerhebung

3.7 Datenaufbereitung

3.8 Ergebnisse

3.8.1 Präsentation

3.8.2 Interpretation

3.10 Diskussion

4. Fazit

Zielsetzung & Forschungsthemen

Die Arbeit untersucht im Rahmen einer empirisch-quantitativen Studie, inwieweit das hybride Lehrformat zur Erfüllung psychologischer Grundbedürfnisse bei berufsbegleitend Studierenden beiträgt und somit eine zukunftsfähige Alternative zu rein digitalen oder reinen Präsenzangeboten darstellen kann.

  • Bedeutung der psychologischen Grundbedürfnisse (Kompetenz, Autonomie, soziale Eingebundenheit) nach der Selbstbestimmungstheorie.
  • Herausforderungen der Lebenswelt berufsbegleitend Studierender.
  • Vergleich zwischen den Erfahrungen in der rein digitalen Lehre während der Pandemie und dem hybriden Lehrformat.
  • Einfluss der Lehrmethode auf das allgemeine Wohlbefinden und die intrinsische Motivation der Studierendengruppe.

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Konstruktivismus als Lerntheorie

„Wissen kann nicht übertragen werden; es muss im Gehirn eines jeden Lernenden neu geschaffen werden“ (Roth 2003, S. 20)

Dieses Zitat von Roth zeigt in einem einzigen Satz den Kern des Konstruktivismus auf. Innerhalb der konstruktivistischen Lerntheorie geht man nämlich davon aus, dass Erwachsene sich ihr eigenes Wissen und Verständnis selbst konstruieren. Dabei ist vor allem die Subjektorientierung hervorzuheben, da Erwachsene nicht belehrt werden können, sondern neues, relevantes Wissen in ihre bereits bestehenden, individuellen Erfahrungen und Wissensbestände integrieren (vgl. Siebert 2009, S. 30). Für das neu Gelernte werden somit Anknüpfungspunkte ermittelt und der Wissensbestand ergänzt, wobei auch Fehler oder Herausforderungen als wichtiger Bestandteil dieses Prozesses gesehen werden. Dies geschieht durch Reflexion und kritisches Denken, was zu einem tiefen Verständnis der neuen Informationen führt (vgl. ebd.). Somit wird das Lernen als ein aktiver Prozess verstanden, Wissen wird einem Menschen nicht zugefügt, sondern individuell und aktiv gestaltet. Jeder Mensch kreiert sich seine eigene Wirklichkeit, seinen Bezugsrahmen. Im Zuge der konstruktivistischen Sichtweise wird gerade diese Heterogenität der Gesellschaft und deren zunehmende Individualisierung gleichermaßen abgebildet, wobei der soziale Konstruktivismus betont, dass die Gemeinschaft nötig ist, um miteinander und voneinander lernen zu können (vgl. ebd.). Als besonders zentral wird hier die Auseinandersetzung mit anderen angesehen, da laut Forschungsergebnissen die Konstruktionsprozesse am wirkungsvollsten angestoßen werden, wenn sie im Austausch entstehen (vgl. Gudjons 2016, S. 236). Durch diesen verbalen Austausch kann jedes Individuum seine eigenen Ansichten mitteilen und mit denen der Gesprächspartner:innen vergleichen und daraus ggf. neues Wissen generieren. Inwiefern Wissen erwachsene Lernende erreichen kann, ob nun explizit oder implizit, erschließt sich durch die Betrachtung des formalen und informellen Lernens.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die durch die Pandemie beschleunigte Digitalisierung und stellt die Relevanz der hybriden Lehre für die spezifische Zielgruppe der berufsbegleitend Studierenden dar.

2. Zentrale Konstrukte und Theorien: Dieses Kapitel definiert die Lebenswelt berufsbegleitender Studierender, erläutert konstruktivistische Lerntheorien und analysiert Motivationstheorien, insbesondere die Bedeutung sozialer Eingebundenheit.

3. Empirische Forschung: Hier wird das Untersuchungsdesign der quantitativen Befragung dargelegt, die Stichprobe beschrieben und die Durchführung der Datenerhebung sowie deren Auswertung mit den Ergebnissen präsentiert.

4. Fazit: Das Fazit führt die Ergebnisse zusammen, diskutiert die Eignung der hybriden Lehre zur Bedürfnisbefriedigung und gibt Ausblicke für die Gestaltung akademischer Lehre.

Schlüsselwörter

Hybride Lehre, Berufsbegleitendes Studium, Selbstbestimmungstheorie, Motivation, Soziale Eingebundenheit, Konstruktivismus, Erwachsenenbildung, Lerntheorie, Wohlbefinden, Kompetenzerleben, Autonomie, Empirische Forschung, Digitalisierung, Hochschullehre, Studierendenmotivation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, welchen Beitrag hybride Lehrformate zur Erfüllung psychologischer Grundbedürfnisse bei berufsbegleitend Studierenden leisten können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit verknüpft motivationstheoretische und konstruktivistische Grundlagen des Lernens Erwachsener mit den spezifischen Anforderungen berufsbegleitender Studienmodelle.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, mittels empirischer Daten zu prüfen, ob hybride Lehre die in der Pandemie identifizierten Defizite, wie den Mangel an sozialer Eingebundenheit, ausgleichen und die Motivation sowie das Wohlbefinden steigern kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wurde ein vorwiegend quantitatives Vorgehen gewählt, basierend auf einem strukturierten Online-Fragebogen, der sowohl skalierte als auch offene Fragen enthält.

Welche Aspekte werden im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Aufarbeitung der Motivations- und Lerntheorien sowie eine detaillierte quantitative Analyse der durchgeführten Befragung.

WelCHE Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Zentrale Begriffe sind hybride Lehre, Selbstbestimmungstheorie, Motivation, soziale Eingebundenheit und berufsbegleitendes Studium.

Gibt es einen klaren Zusammenhang zwischen hybrider Lehre und sozialer Eingebundenheit?

Ja, die Ergebnisse zeigen, dass hybride Formate den Mangel an direktem Austausch, der während der reinen digitalen Lehre auftrat, erfolgreich abfedern können.

Warum wird das Thema Autonomie in dieser Arbeit kritisch hinterfragt?

Interessanterweise zeigt die Studie, dass das Autonomieerleben bei berufsbegleitend Studierenden durch hybride Lehre kaum gesteigert wird, was möglicherweise an der starren Struktur berufsbegleitender Programme liegt.

Final del extracto de 49 páginas  - subir

Detalles

Título
Hybride Lehre bei berufsbegleitend Studierenden zur Erfüllung der psychologischen Grundbedürfnisse?
Universidad
Catholic University Eichstätt-Ingolstadt  (Pädagogisch-Philosophische Fakultät)
Calificación
1,70
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2023
Páginas
49
No. de catálogo
V1403031
ISBN (Ebook)
9783346956552
ISBN (Libro)
9783346956569
Idioma
Alemán
Etiqueta
bildungswissenschaft Erziehungswissenschaft Bachelorarbeit Pädagogik Erwachsenenbildung Weiterbildung Didaktik Forschung Bildungsforschung Psychologie psychologische Grundbedürfnisse Abschlussarbeit Bildungs- und Erziehungswissenschaft Lerntheorien Konstruktivismus Formales Lernen Informelles Lernen Maslow Bedürfnispyramide Selbstbestimmungstheorie Deci Ryan Deci und Ryan Soziale Eingebundenheit Motivation Autonomieerleben Autonomie Kompetenz Kompetenzerleben empirische Forschung Operationalisierung Fragebogen Fragebogenforschung hybride Lehre Onlinelehre Distanzlehre Präsenzlehre Präsenzunterricht berufsbegleitend berufsbegleitendes Studium berufsbegleitend Studieren Teilzeitstudium
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Citar trabajo
Anonym (Autor), 2023, Hybride Lehre bei berufsbegleitend Studierenden zur Erfüllung der psychologischen Grundbedürfnisse?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1403031
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