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Grundlagen der Evaluationsforschung. Annahmen, Erkenntnisinteresse und praktisches Anliegen

Title: Grundlagen der Evaluationsforschung. Annahmen, Erkenntnisinteresse und praktisches Anliegen

Term Paper , 2017 , 7 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Tobias Hamm (Author)

Politics - Miscellaneous
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In dieser Arbeit werden ausgewählte Aspekte der Evaluationsforschung vermittelt. Dabei sollen grundlegende Annahmen, das Erkenntnissinteresse sowie das praktische Anliegen von Evaluationen politischer Programme nahegelegt werden. Es wird zunächst auf die Evaluationsforschung Bezug genommen, bevor die Evaluationsformen und deren Vor- und Nachteile vorgestellt werden. Danach wird die idealtypische Evaluation vorgestellt. Abschließend soll das Verhältnis von Evaluatoren und Politikern analysiert werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Evaluationsforschung: Garant politischer Steuerungsfähigkeit

2. Evaluationsformen und ihre Vor- und Nachteile: Ein Überblick

3. Idealtypische Evaluation: Zwischen Theorie und Praxis

4. Evaluatoren und Politiker: Ein Verhältnis auf Augenhöhe?

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die wissenschaftlichen und praktischen Grundlagen der Evaluationsforschung, insbesondere deren Rolle als Instrument zur Steigerung politischer Steuerungsfähigkeit bei gleichzeitiger Wahrung wissenschaftlicher Neutralität. Sie beleuchtet die Herausforderungen, die sich aus dem Spannungsfeld zwischen politischen Auftraggebern und der Notwendigkeit objektiver Erkenntnisse ergeben.

  • Grundlagen und gesellschaftliche Funktionen der Evaluation
  • Differenzierung von Evaluationsformen und deren Anwendungsgebiete
  • Prozessablauf einer idealtypischen Evaluation von der Planung bis zur Verwertung
  • Das Spannungsverhältnis zwischen Politik und Evaluationsforschung
  • Strategien zur Sicherung von Objektivität und Neutralität

Auszug aus dem Buch

3. Idealtypische Evaluation: Zwischen Theorie und Praxis

Eine idealtypische Evaluation gliedert sich in die drei großen Arbeitsschritte Planungsphase, Durchführungs- und Verwertungsphase. Neben dieser theoretisch klar voneinander getrennten Gliederung ergeben sich jedoch im praktischen Evaluationsprozess Überlappungen, die im Folgenden mitbetrachtet werden sollen (Stockmann 2010, S. 159)

In der Planungsphase wird zunächst das Planungsvorhaben definiert. Darunter fällt die Definition des Evaluationsobjektes, die Festlegung von Zielen und Fragen (ebd., S.160). Eng damit verbunden werden in der Planungsphase Bewertungskriterien und Indikatoren gebildet, anhand derer die Evaluation ihre Ergebnisse misst (ebd., S.171).

Zu problematisieren ist dabei die Frage, wann die einzelnen Bewertungskriterien als erfüllt gelten. Wo also wird die Grenze zwischen Erfolg und Misserfolge gezogen? Ein zweites Problem zeigt sich in dem Umstand, dass diese Bewertungskriterien unvermeidlich subjektiv geprägt sind (ebd.,S.17). Um beiden Problemen zu begegnen, ist es daher geboten, Schwellenwerte der einzelnen Kriterien zu definieren und die Konstruktion der Bewertungskriterien stets offen zu legen (ebd. S.17 und 171).

Aus der Definition des Planungsvorhabens abgeleitet, wird in einem zweiten Unterpunkt der Planungsphase das Evaluationsdesign erstellt (ebd., S.167). Welche Erhebungsmethoden kommen zum Einsatz? Wie sollen die im Planungsvorhaben definierten Fragen konkret untersucht werden? Diese Leitfragen prägen das Evaluationsdesign und münden schließlich in einen Zeit- und Ablaufplan (ebd., S.168).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Evaluationsforschung: Garant politischer Steuerungsfähigkeit: Dieses Kapitel definiert die grundlegende Bedeutung der Evaluationsforschung als Instrument der Politik, das durch kritisches Hinterfragen Transparenz und Steuerungswissen generiert.

2. Evaluationsformen und ihre Vor- und Nachteile: Ein Überblick: Das Kapitel kategorisiert verschiedene Evaluationsarten nach Evaluatorentyp, Zweck und Zeitpunkt und beleuchtet die jeweiligen Vor- und Nachteile im praktischen Einsatz.

3. Idealtypische Evaluation: Zwischen Theorie und Praxis: Hier wird der strukturierte Ablauf einer Evaluation in Planungs-, Durchführungs- und Verwertungsphase beschrieben, wobei die notwendige Flexibilität in der praktischen Umsetzung betont wird.

4. Evaluatoren und Politiker: Ein Verhältnis auf Augenhöhe?: Dieses Kapitel diskutiert die komplexen Machtverhältnisse zwischen politischer Auftraggeberschaft und der neutralen wissenschaftlichen Evaluation unter Einbezug ethischer Anforderungen.

Schlüsselwörter

Evaluationsforschung, politische Steuerung, Steuerungswissen, Wirkungsanalyse, Evaluationsobjekt, Instrumentalisierung, Neutralität, Transparenz, Planungsphase, Datenerhebung, Evaluationsbericht, Legitimität, Managementresponse, Zielerreichungskontrolle, Professionalität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den theoretischen und praktischen Grundlagen der Evaluationsforschung als Instrument der Politikberatung und Steuerung.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den zentralen Themen gehören die Funktionen von Evaluationen, die Unterscheidung verschiedener Evaluationsformen, der idealtypische Prozessablauf sowie die kritische Reflexion des Abhängigkeitsverhältnisses zwischen Politik und Evaluatoren.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Evaluation trotz der engen Bindung an politische Auftraggeber ihre wissenschaftliche Objektivität und Neutralität bewahren kann, um einen echten Mehrwert für Steuerungsprozesse zu bieten.

Welche wissenschaftlichen Perspektiven werden eingenommen?

Die Arbeit stützt sich auf etablierte Standardwerke der Evaluationsforschung und integriert wissenschaftstheoretische Überlegungen, beispielsweise durch den Rückbezug auf Karl Popper hinsichtlich der Transparenz ethischer Positionen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine funktionale Einordnung, eine methodische Differenzierung der Evaluationsformen, eine Beschreibung des typischen Evaluationszyklus und eine Diskussion über die institutionelle Unabhängigkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Evaluation, politische Steuerung, Neutralität, Wirkungsanalyse und Evaluationsdesign definiert.

Warum ist interne Evaluation oft kritisch zu betrachten?

Interne Evaluation nutzt zwar Detailwissen des eigenen Personals, birgt jedoch die Gefahr, dass die notwendige objektive Distanz zur politischen Programmgestaltung fehlt.

Welche Rolle spielt der Managementresponse bei der Auswertung?

Der Managementresponse dient dazu, die Umsetzung der erarbeiteten Verbesserungsvorschläge seitens der Auftraggeber zu dokumentieren und den Evaluationsprozess zu legitimieren.

Warum lässt sich die Trennung von Politik und Evaluation in der Praxis oft nicht strikt durchhalten?

Da Evaluationen für politische Steuerungsprozesse relevant sein sollen, erfordert ihre Durchführung eine Verbindung zur Politik, was eine strikte, dauerhafte Trennung operativ erschwert.

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Details

Title
Grundlagen der Evaluationsforschung. Annahmen, Erkenntnisinteresse und praktisches Anliegen
College
University of Duisburg-Essen
Grade
1,3
Author
Tobias Hamm (Author)
Publication Year
2017
Pages
7
Catalog Number
V1404120
ISBN (PDF)
9783346957740
Language
German
Tags
Evaluation Evaluationsforschung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tobias Hamm (Author), 2017, Grundlagen der Evaluationsforschung. Annahmen, Erkenntnisinteresse und praktisches Anliegen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1404120
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