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Die Bedeutung von Stars und Heldenfiguren im Fernsehen

Title: Die Bedeutung von Stars und Heldenfiguren im Fernsehen

Term Paper , 2007 , 15 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Alex Getmann (Author)

Communications - Movies and Television
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Summary Excerpt Details

Geschichten von Großen Persönlichkeiten, die ihre Taten sprechen lassen und von
mutigen Helden, die sich für die Armen und Schwachen einsetzen, gab es schon immer
und wird es weiterhin geben. Jedoch sind solche Heldenfiguren heutzutage präsenter
denn je. Durch die „neuen“ Massenmedien wie Film und Fernsehen bekommen alte
Heldenfiguren neuen Glanz und neue Helden werden erschaffen. Menschen jedes Alters
wachsen mit ihnen auf, verehren sie und eifern ihnen nach. Dabei haben sich die
verschiedensten Formen von Helden entwickelt, so dass scheinbar für jede Person auf
der Erde ein passendes Vorbild oder Wunschbild dabei ist. Gespielt werden sie von
Schauspielern, die teilweise wegen ihres Starstatus nicht weniger verehrt werden, als die
Figur, die sie spielen. Teilweise werden Schauspieler sogar mit ihrer Heldenrolle
identifiziert und als solche wahrgenommen. Aber wie entstehen solche Heldenfiguren
und was macht sie so faszinierend? Welche Auswirkungen hat die gespielte Heldenfigur
auf den Schauspieler und auf uns? Und hat eine solche „fiktionale“ Figur Auswirkungen
auf die reale Gegenwart?
Im Rahmen dieser Studienarbeit werde ich mich mit diesen und weiterführenden Fragen
beschäftigen und versuchen ihnen auf den Grund zu gehen.
Dazu sollen zuerst Stars und Helden gegenübergestellt und verglichen werden um
danach die Bedeutung des Helden anhand einer Studie näher zu beleuchten.
Anschließend sollen die Ergebnisse anhand eines konkreten Beispiels diskutiert und
verdeutlicht werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Wie alles begann

2. Das Phänomen des Stars und die Heldenfigur

2.1 Begriffsklärung und Abgrenzung

2.2 Stars versus Helden

3. Studie: Heldenbilder im Fernsehen

4. Exkurs: Tatort

5. Götz George versus Horst Schimanski

6. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die psychologische und mediale Bedeutung von Stars und fiktiven Heldenfiguren im Fernsehen, mit dem Ziel, die Wechselwirkungen zwischen Schauspieler, Rolle und Publikum zu ergründen sowie die Frage zu klären, inwieweit fiktionale Charaktere in die Realität hineinwirken.

  • Definition und Abgrenzung der Begriffe Star und Held
  • Die Komponenten Erfolg, Image und Kontinuität bei Stars
  • Analyse kindlicher Heldenbilder durch qualitative Studien
  • Kulturelle Bedeutung der Fernsehserie "Tatort"
  • Fallstudie: Götz George und die Kunstfigur Horst Schimanski

Auszug aus dem Buch

2.2 Stars versus Helden

Glamour, Glanz, Ruhm und Reichtum sind die Dinge, an die wir fast schon automatisch denken, wenn von Film- oder Fernsehstars die Rede ist. Jeder kennt sie und jeder weiß was ein Star ist, jedoch konnte noch niemand eine allgemein gültige Definition finden, um dieses Phänomen zu beschreiben. Dies scheint auch nicht zu überraschen, unter Beachtung der Vielfalt und Komplexität der einzelnen Faktoren, die einen Star ausmachen. So sind die Eigenschaften der Stars völlig verschieden und oft widersprüchlich.

Aber was genau braucht ein Star? Er braucht zuerst ein Publikum, welches ihn annimmt und ihm diesen Status verleiht. Doch zunächst müssen gewisse Starqualitäten aufgewiesen werden, damit er überhaupt vom Publikum angenommen wird. Image, Erfolg und Kontinuität, haben sich als geltende Komponenten für einen Star, herauskristallisiert.

Anhand der öffentlichen Auftritte eines Stars wird vom Publikum eine bestimmte „reale“ Persönlichkeit vermutet, wodurch das Image dieser Person entsteht. Diese gewisse Rätselhaftigkeit macht einen Star sehr interessant und ist auch nicht zuletzt für seinen Erfolg verantwortlich. Die Komponente Erfolg erklärt sich ohnehin von selbst, da sie ausschlaggebend und unverzichtbar für den Starstatus ist.

Letztendlich sorgt die Kontinuität, als wichtigster Punkt, für den Erhalt des Images und den Erfolg. So ist es z.B. für den Erfolg unbedingt notwendig, die Rätselhaftigkeit des Images eines Stars und das Interesse an diesem, am Leben zu halten. Sobald ein Zuschauer etwas durchschaut hat und kennt, verliert er das Interesse daran. Dies liegt in der Natur des Menschen und könnte bei einem Star im schlimmsten Fall zum Ende der Karriere führen. Diese Kontinuität zu bewahren, kann sich als sehr schwierig erweisen. Zum einen muss man darauf achten seinem Image gerecht zu werden, andererseits darf man auch nicht zu synchron bzw. monoton auftreten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Wie alles begann: Einführung in die Faszination von Heldenfiguren durch Massenmedien und Darlegung der Fragestellung zur Wirkung fiktiver Charaktere auf Schauspieler und Zuschauer.

2. Das Phänomen des Stars und die Heldenfigur: Theoretische Auseinandersetzung mit den Begriffen Star und Held sowie Analyse der zentralen Erfolgskomponenten wie Image, Erfolg und Kontinuität.

3. Studie: Heldenbilder im Fernsehen: Vorstellung einer qualitativen Studie zur Symbolik von Fernsehhelden bei Kindern und deren geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Identifikation.

4. Exkurs: Tatort: Analyse der Erfolgskonzeption der Tatort-Reihe und deren Bedeutung als gesellschaftliche Chronik sowie regionale Identifikationsplattform.

5. Götz George versus Horst Schimanski: Untersuchung des Fallbeispiels Schimanski als neuartige, realitätsnahe Kommissarfigur und deren Verschmelzung mit dem Darsteller Götz George.

6. Resümee: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse über den Identifikations- und Kompensationscharakter von Helden sowie das Verschwimmen der Grenzen zwischen Realität und Fiktion.

Schlüsselwörter

Starphänomen, Heldenfigur, Identifikationsfigur, Fernsehserie, Tatort, Horst Schimanski, Götz George, Massenmedien, Imagebildung, Kontinuität, Fiktion und Realität, Medienpsychologie, Kommissar, Fernsehstar, Sozialästhetik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Rolle und Bedeutung von Stars und Fernsehhelden, insbesondere wie diese durch schauspielerische Darbietungen als Identifikationsfiguren im Fernsehen fungieren.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die Definition von Stardom, die psychologischen Hintergründe der Heldenverehrung und die Analyse des Verschwimmens von Realität und Fiktion in Medien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit möchte ergründen, wie Heldenbilder entstehen, warum sie für Zuschauer faszinierend sind und inwieweit fiktive Fernsehfiguren das Bild eines Schauspielers und die reale Gesellschaft beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine theoretische Auseinandersetzung mit medienwissenschaftlicher Fachliteratur sowie die Analyse einer qualitativen Studie zu kindlichen Heldenbildern und eines spezifischen Fallbeispiels (Tatort) verwendet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsabgrenzung, eine Kinderstudie zu Helden, den Tatort als Exkurs und eine detaillierte Fallstudie zu Götz George als Horst Schimanski.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Star, Held, Identifikationsfigur, Kontinuität, Image, Fiktion und Fernsehkultur.

Inwiefern beeinflusst das Publikum den Status eines Stars?

Laut der Arbeit verleiht erst die Akzeptanz und Verehrung durch das Publikum dem Star seinen Status; der Zuschauer fungiert hierbei als notwendige Instanz zur Bestätigung.

Warum wird Horst Schimanski als ein besonderes Beispiel angeführt?

Schimanski gilt als "Befreiungsschlag" in der deutschen Krimilandschaft, da er mit der Konvention des glatten Kommissars brach und durch seine menschlichen Widersprüche eine enorme Identifikationskraft entwickelte.

Was bedeutet das Verschwimmen von Realität und Fiktion am Beispiel Schimanski?

Es wird aufgezeigt, dass die Grenzen zwischen der Rolle und dem Menschen Götz George so stark verschmolzen, dass er in der öffentlichen Wahrnehmung untrennbar mit seiner Kunstfigur verbunden wurde.

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Details

Title
Die Bedeutung von Stars und Heldenfiguren im Fernsehen
College
University of Cologne  (Theater Film und Fernsehwissenschaften)
Course
Proseminar III: Deutsche TV-Serien im internationalen Vergleich
Grade
1,0
Author
Alex Getmann (Author)
Publication Year
2007
Pages
15
Catalog Number
V140443
ISBN (eBook)
9783640475520
ISBN (Book)
9783640475629
Language
German
Tags
Götz George Schimanski Tatort Serien Helden Stars
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alex Getmann (Author), 2007, Die Bedeutung von Stars und Heldenfiguren im Fernsehen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/140443
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