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Metatheorien Reformpädagogik. Hermeneutische Forschung zur Anschlussfähigkeit und Definition der Reformpädagogik

Titel: Metatheorien Reformpädagogik. Hermeneutische Forschung zur Anschlussfähigkeit und Definition der Reformpädagogik

Hausarbeit , 2023 , 46 Seiten

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Reformpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser wissenschaftlichen Arbeit soll der Frage nachgegangen werden, was der Kern der Reformpädagogik ist und ob die historische Reformpädagogik heute noch besteht. Dies soll anhand der beiden Texte „Reformpädagogik und Schulreformpolitik - Eine Antwort auf die derzeit grassierende Kritik an der Reformpädagogik“ von Theodor Schulze (2012) und „Pädagogikreformen und Reformpädagogiken“ von Herrmann (2012) analysiert werden. Um wissenschaftlich näher auf den beschriebenen Gegenstandsbereich einzugehen, wird zunächst in Kapitel 2 die Kontroverse bezüglich der Reformpädagogik genauer erläutert. Anschließend wird in Kapitel 3 der Vorgang des hermeneutischen Verfahrens zur Beantwortung der Forschungsfrage beschrieben. In Kapitel 4 werden die Analyseergebnisse der Beiträge von Schulze (2012) und Herrmann (2012) dargestellt, wobei zunächst beide Texte kontextualisiert werden, der dazugehörige Abstract aufgeführt wird und das jeweilige Ziel des Beitrags und die Hauptthese expliziert werden. Daraufhin folgt eine Rekonstruktion der Argumentationsstruktur beider Beiträge und eine qualitative Bewertung dieser. Nachdem dies durchgeführt wurde, werden die Ergebnisse zusammengefasst und in Anbetracht der beschriebenen Forschungsfrage diskutiert. Anschließend folgt in Kapitel 5 eine kritische Auseinandersetzung und
eine Einordnung der Ergebnisse in den Kontext mit einem darauffolgenden Schlusswort in Kapitel 6.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Allgemeine Kontextualisierung und Beschreibung der Forschungsfrage

3. Beschreibung der Methode

4. Interpretation und Analyse der Beiträge von Schulze (2012a) und Herrmann (2012a)

4.1 Analyse und Ergebnis von Schulze (2012a): „Reformpädagogik und Schulreformpolitik. Eine Antwort auf die derzeit grassierende Kritik an der Reformpädagogik“

4.1.1 Kontextualisierung des Beitrags von Schulze (2012a)

4.1.2 Abstract zu Schulze (2012a)

4.1.3 Ziel des Beitrags von Schulze (2012a) sowie dessen Hauptthese

4.1.4 Darstellung der Argumentationsrekonstruktion des Beitrags von Schulze (2012a)

4.1.5 Bewertung der Argumentation des Beitrags von Schulze (2012a)

4.2 Analyse und Ergebnis von Herrmann (2012a): „Pädagogikreformen und Reformpädagogiken. Fokussierungen im ausgehenden 18., 19. und 20. Jahrhundert und die Herausforderungen am Beginn des 21. Jahrhunderts“

4.2.1 Kontextualisierung des Beitrags von Herrmann (2012a)

4.2.2 Abstract zu Herrmann (2012a)

4.2.3 Ziel des Beitrags von Herrmann (2012a) sowie dessen Hauptthese

4.2.4 Darstellung der Argumentationsrekonstruktion des Beitrags von Herrmann (2012a)

4.2.5 Bewertung der Argumentation des Beitrags von Herrmann (2012a)

4.3 Zusammenfassung und Diskussion der Ergebnisse

5. Einordnung der Ergebnisse in den Kontext und Reflexion

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die aktuelle Kontroverse um die Reformpädagogik vor dem Hintergrund der Missbrauchsvorfälle an der Odenwaldschule, mit dem primären Ziel zu klären, ob die historische Reformpädagogik heute noch besteht und worin ihr inhaltlicher Kern liegt.

  • Historische Einordnung und Kontextualisierung der Reformpädagogik
  • Hermeneutische Analyse und Rekonstruktion relevanter Fachbeiträge
  • Gegenüberstellung der Argumentationsstrukturen von Schulze und Herrmann
  • Diskussion der theoretischen Begründung gegen einen Missbrauchs-Zusammenhang
  • Reflexion der Zukunftsrelevanz und Anschlussfähigkeit reformpädagogischer Konzepte

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Obwohl erste Berichte über die entsetzlichen Gewalttaten an der Odenwaldschule bereits im Jahr 1999 zur Sprache kamen, erlangten die Vorwürfe über den sexuellen Missbrauch erst im Jahr 2010 große Aufmerksamkeit (vgl. Mayer 2017, S. 15). Daraufhin entwickelte sich sowohl im Fachbereich der Erziehungswissenschaft als auch in der breiten Öffentlichkeit ein regelrechter Skandal über die Reformpädagogik, da die Odenwaldschule zu der renommiertesten Vorreiterschule bezüglich der Reformpädagogik gehörte (Herrmann 2012a, S. 126). Wie konnte es passieren, dass derart grausame Gewalttaten jahrelang versteckt blieben? Wie konnte es dazu kommen, dass sexuelle Gewalt an einer Schule ausgeübt wurde? Steht dies tatsächlich im Zusammenhang mit der Reformpädagogik? In welchem Zeitraum wurde die Reformpädagogik ausgeübt? Welche Namen lassen sich mit ihr verbinden? Und was bedeutet Reformpädagogik, wie wird sie definiert? Diese und weitere Fragen beschäftigen Pädagog*innen und die Öffentlichkeit im Hinblick der beschriebenen Kontroverse.

Diesbezüglich lässt sich bisher jedoch kein einheitlicher Konsens herausstellen (vgl. Barz 2018, S. 4). Um die Kontroverse vollumfänglich verstehen zu können, ist jedoch ein Verständnis der Begrifflichkeit unabdingbar. In dieser wissenschaftlichen Arbeit soll daher der Frage nachgegangen werden, was der Kern der Reformpädagogik ist und ob die historische Reformpädagogik heute noch besteht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Kontroverse um die Reformpädagogik infolge des Odenwald-Skandals ein und formuliert die Forschungsfrage nach dem Kern und dem Fortbestand der Reformpädagogik.

2. Allgemeine Kontextualisierung und Beschreibung der Forschungsfrage: Dieses Kapitel verortet die aktuellen Debatten in der erziehungswissenschaftlichen Fachwelt und beleuchtet die Spannungsfelder zwischen Kritikern und Befürwortern.

3. Beschreibung der Methode: Hier wird das hermeneutische Verfahren nach Klafki und Pfister als methodischer Zugriff erläutert, um die untersuchten Fachbeiträge strukturiert zu interpretieren.

4. Interpretation und Analyse der Beiträge von Schulze (2012a) und Herrmann (2012a): In diesem Hauptteil werden die zentralen Texte rekonstruiert, auf ihre Argumentationslogik geprüft, kontextualisiert und ihre Hauptthesen expliziert.

5. Einordnung der Ergebnisse in den Kontext und Reflexion: Dieses Kapitel reflektiert die Ergebnisse der Analyse und setzt sie in den erweiterten Kontext der geisteswissenschaftlichen Pädagogik.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und stellt fest, dass Einigkeit in der Definition der Reformpädagogik innerhalb der aktuellen Situation schwer zu erreichen ist.

Schlüsselwörter

Reformpädagogik, Odenwaldschule, Hermeneutik, Erziehungswissenschaft, Schulreform, Schulentwicklung, Argumentationsrekonstruktion, Geisteswissenschaftliche Pädagogik, Lernprozesse, Bildung, Kindeswohl, Historische Entwicklung, Moderne Schulpraxis, Schulreformpolitik, Pädagogikreform

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der erziehungswissenschaftlichen Kontroverse, ob die Reformpädagogik in einem ursächlichen Zusammenhang mit den Missbrauchsvorfällen an der Odenwaldschule steht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen die Definition und historische Auslegung der Reformpädagogik sowie die Untersuchung, ob ihre Kernprinzipien im 21. Jahrhundert weiterhin als anschlussfähig gelten können.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist es, den inhaltlichen Kern der historischen Reformpädagogik zu explizieren und zu klären, ob sie trotz des Imageschadens durch aktuelle Skandale heute noch als pädagogisches Konzept besteht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Untersuchung folgt der methodischen Vorgehensweise des hermeneutischen Verfahrens nach Klafki und Pfister, um Texte strukturiert zu erschließen und Argumentationsmuster logisch zu rekonstruieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Analyse und dem Vergleich zweier Fachartikel von Theodor Schulze und Ulrich Herrmann, die beide das Ziel verfolgen, die Reformpädagogik wissenschaftlich zu verteidigen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich über Begriffe wie Reformpädagogik, Odenwaldschule, Schulentwicklung, Hermeneutik und geisteswissenschaftliche Pädagogik definieren.

Wie bewerten die Autoren den Odenwaldskandal im Kontext ihrer Forschung?

Beide Autoren positionieren sich als Befürworter der Reformpädagogik und argumentieren, dass die pädagogische Praxis definitorisch nicht auf sexuellen Missbrauch abzielt, wobei sie jedoch teilweise eine zu kurze oder vorsichtige Auseinandersetzung mit den Vorfällen zeigen.

Welche Rolle spielt die Neurowissenschaft in der Argumentation von Herrmann?

Ulrich Herrmann nutzt Erkenntnisse der Neurowissenschaft als Beleg, um die Sinnhaftigkeit und Wirksamkeit klassischer reformpädagogischer Prinzipien auch für die Anforderungen des 21. Jahrhunderts zu bestätigen.

Ende der Leseprobe aus 46 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Metatheorien Reformpädagogik. Hermeneutische Forschung zur Anschlussfähigkeit und Definition der Reformpädagogik
Hochschule
Universität Augsburg
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
46
Katalognummer
V1405018
ISBN (PDF)
9783346955111
ISBN (Buch)
9783346955128
Sprache
Deutsch
Schlagworte
metatheorien reformpädagogik hermeneutische forschung anschlussfähigkeit definition
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2023, Metatheorien Reformpädagogik. Hermeneutische Forschung zur Anschlussfähigkeit und Definition der Reformpädagogik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1405018
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Leseprobe aus  46  Seiten
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