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Asthma bronchiale vom Kindesalter an und deren Herausforderung für die Lebenslage und Lebenswelt von jungen Erwachsenen

Titel: Asthma bronchiale vom Kindesalter an und deren Herausforderung für die Lebenslage und Lebenswelt von jungen Erwachsenen

Hausarbeit , 2023 , 31 Seiten

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Medizin - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird erläutert, wie sich die Lebenslage und Lebenswelt von jungen Erwachsenen mit Asthma bronchiale, gestaltet. Außerdem werden die Herausforderungen und Ressourcen dargestellt, welche mit der chronischen Erkrankung einhergehen. Eine genauere Datenlage erhalten wir durch zwei problemzentriete Interviews nach Witzel. Die Interviews liefern unteranderem Daten zur Diagnose, Bewältigungsstrategien, Veränderungen im alltäglichen Leben und die Unterstützung durch das soziale Umfeld. Die erhobenen Daten aus den beiden Interviews werden mit der inhaltlich strukturierten Inhaltsanalyse nach Udo Kuckartz analysiert.

Die Zielgruppe dieser Hausarbeit sind junge Erwachsene, welche an der häufigsten chronischen Erkrankung in Deutschland leiden, Asthma bronchiale. Das Alter der Personengruppe junger Erwachsener beläuft sich auf 18 bis 28 Jahre. Diese befindet sich zwischen der sogenannten Jugendphase und der Familiengründung. Einige stehen am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn, andere sind mitten im Berufsleben integriert und zudem ist eine Familiengründung in Planung oder in der Umsetzung. Der Übergang von Kind ins junge Erwachsenenalter ist im Hinblick auf Asthma bronchiale ein interessantes Themenfeld.

Die wissenschaftliche Arbeit besteht insgesamt aus fünf Kapiteln. Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung und geht über in die Begriffserklärung von Lebenslage und Lebenswelt, bezogen auf das Krankheitsbild Asthma bronchiale. Daraufhin folgt in Kapitel drei die nähere Erläuterung des Krankheitsbildes, welches in vertiefende Unterkapitel unterteilt ist. Im darauffolgenden Kapitel wird das methodische Vorgehen der Hausarbeit näher dargestellt. Daraufhin wird in Kapitel vier die empirischen Ergebnisse der Interviews aufgezeigt und abgeschossen wird diese Arbeit im letzten Kapitel mit dem Fazit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Grundlagen der Begriffe Lebenswelt und Lebenslage

2. Grundlagen Krankheitsbild

2.1 Biomedizinische Problembereiche

2.2 Sozialepidemiologische Daten

2.3 Typische Problemlagen und Ressourcen

2.4 Spezielle Herausforderungen von Asthma bronchiale

3. Methodisches Vorgehen

3.1 Literaturrecherche

3.2 Samplingstrategie

3.3 Problemzentriertes Interview

3.4 Inhaltlich-Semantische Transkription

3.5 Auswertung: Inhaltlich-strukturierte Inhaltsanalyse nach Kuckartz

4. Darstellung der empirischen Ergebnisse

4.1 Bestimmung des Ausgangsmaterials

4.2 Darstellung der zentralen Themen der Interviews - Überblick

4.2.1 Spezifische Symptome durch bestimmte Reize

4.2.2 Individuelle Herausforderungen

4.2.3 Eigene Ressourcen

4.2.4 Unterstützungswünsche

4.3 Vertiefende Analyse einzelner Interviewabschnitte zu einem Themenfeld

5. Diskussion zu den Ergebnissen und Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, wie sich die Lebenslage und Lebenswelt von jungen Erwachsenen mit Asthma bronchiale gestaltet und welche Herausforderungen sowie Ressourcen mit dieser chronischen Erkrankung einhergehen. Ziel ist es, das subjektive Erleben der Betroffenen zu erfassen, um Ansätze für eine zielgruppengerechte Unterstützung und Gesundheitsförderung abzuleiten.

  • Lebenswelt- und Lebenslagenkonzepte bei chronischer Erkrankung
  • Biomedizinische und psychosoziale Aspekte von Asthma bronchiale
  • Bewältigungsstrategien und persönliches Ressourcenmanagement
  • Die Rolle von Unterstützung durch das soziale Umfeld und Institutionen
  • Einfluss der Corona-Pandemie auf das Leben mit Asthma

Auszug aus dem Buch

1. Grundlagen der Begriffe Lebenswelt und Lebenslage

Ausgangspunkt der Begrifflichkeiten ist die Annahme, dass Gesundheits- und Krankheitsprozesse als soziale Prozesse zu verstehen sind. Diese sind strukturell verankert und individuell. Der Begriff Lebenswelt stammt ursprünglich von Edmond Husserl. Alfred Schütz knüpfte an Husserls Begrifflichkeiten der Lebenswelt an (vgl. Schütz, 2003). Schütz entwickelte das Lebensweltkonzept. Er beschreibt den Begriff „Lebenswelt“ als Erfahrung des Menschen, die von ihm als unhinterfragt gegeben, erlebt wird. Die Lebenswelt bietet die Grundschablone des Handelns und des Interagierens. Dabei bekommt der Begriff „soziale Welt“ von Schütz als Rahmenbedingung dieses Handelns eine besondere Bedeutung. Sie ergibt sich laut ihm aus der natürlichen Auseinandersetzung des Menschen mit seiner sozialen Welt (vgl. Schütz, 2017). Somit ist sie das Resultat dessen zunächst subjektiver Wahrnehmung seiner Umwelt. Die Lebenswelt betont die individuellen Bewältigungsmöglichkeiten und die Selbstdeutungen der Menschen bei der Herstellung von Gesundheit und Krankheit. Im Mittelpunkt können die alltäglichen Erfahrungen und die biographisch geprägten Deutungsmuster der Menschen im Hinblick auf deren Gesundheit stehen. Laut Schütz ist die Lebenswelt das Unhinterfragte, das Alltägliche, an dem man teilnimmt und handelt (vgl. Schütz, 2017). Zudem interagiert man mit Menschen. Ein Mensch nimmt laut Schütz die Lebenswelt schlicht ergeben hin. Sie ist für den Menschen frei und selbstverständlich (vgl. Schütz, 2017). Die Lebenswelt wird in Zusammenhang betrachtet und nicht als willkürliche Ansammlung. Sie ist der unbefragte Boden und der fraglose Rahmen, in dem es gilt Probleme zu bewältigen. Die Lebenswelt teilen wir mit anderen Menschen, die ebenfalls mit einem Bewusstsein ihr Leben leben, dass einem selbst ähnlich sein kann. Wir treten mit Menschen in Beziehungen und können auf sie wirken, wie auch Menschen auf einen selbst wirken können (vgl. Schütz, 2017). Dinge in der Umwelt haben für diese und einen selbst die gleiche Bedeutung. Durch Handlungen kann die Lebenswelt modifiziert und Ziele erreicht werden. Sie wird von einem selbst ausgelegt. Diese Auslegungen beruhen auf vorherige Erfahrungen und Problemsituationen. Die Lebenswelt ist intersubjektiv, das heißt, dass jedes Individuum seinen eigenen Lebenszyklus von Geburt bis Tod, von Gesundheit und Krankheit, von Tag und Nacht, von wechselseitigen Beziehungen mit anderen Menschen und Gruppen erlebt. Die Lebenswelt lässt Platz zum Handeln in der Praxis (vgl. Schütz, 2017). Jedes Handeln und jeder Teilschritt zur Verwirklichung eines übergeordneten Ziels werden eigenständig getroffen. Denn jede Person selbst kann mit eigenem Handeln seine Lebenswelt verändern.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Grundlagen der Begriffe Lebenswelt und Lebenslage: Erläutert die theoretischen Konzepte hinter den Begriffen Lebenswelt und Lebenslage im Kontext von Gesundheit, Krankheit und sozialer Struktur.

2. Grundlagen Krankheitsbild: Bietet einen Überblick über medizinische Fakten, sozialepidemiologische Daten sowie typische Problemlagen und Ressourcen im Zusammenhang mit Asthma bronchiale.

3. Methodisches Vorgehen: Beschreibt den qualitativen Forschungsansatz, die Literaturrecherche mittels PICO-Schema sowie die Durchführung und Auswertung der problemzentrierten Interviews.

4. Darstellung der empirischen Ergebnisse: Analysiert die Interviewergebnisse hinsichtlich Symptomwahrnehmung, individueller Herausforderungen, eigener Ressourcen und Unterstützungswünschen der Probandinnen.

5. Diskussion zu den Ergebnissen und Fazit: Reflektiert die gewonnenen Erkenntnisse im Kontext der Lebensweltorientierung und gesundheitsförderlicher Maßnahmen für die Zielgruppe.

Schlüsselwörter

Asthma bronchiale, Lebenswelt, Lebenslage, chronische Erkrankung, junges Erwachsenenalter, qualitative Forschung, Selbstmanagement, Gesundheitsverhalten, Unterstützungswünsche, soziale Unterstützung, Gesundheitsförderung, Coping, Lebensqualität, Patientenkompetenz, soziale Ungleichheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Lebenswirklichkeit und die spezifischen Herausforderungen junger Erwachsener, die seit ihrer Kindheit an Asthma bronchiale erkrankt sind.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Im Zentrum stehen die Konzepte von Lebenswelt und Lebenslage, das Management chronischer Krankheiten, die Bedeutung sozialer Ressourcen sowie der Einfluss persönlicher Bewältigungsstrategien.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsfrage primär?

Das Ziel ist es, das subjektive Erleben der Interviewten zu verstehen, um Ansätze aufzuzeigen, wie Betroffene im Alltag besser unterstützt und ihre Lebensqualität gefördert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorinnen nutzen einen qualitativen Forschungsansatz mit problemzentrierten Interviews nach Witzel, die anschließend durch eine inhaltlich-strukturierte Inhaltsanalyse nach Kuckartz ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zum Krankheitsbild und den Konzepten Lebenswelt/Lebenslage, das methodische Vorgehen sowie die detaillierte Darstellung und Analyse der empirischen Interviewergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind Asthma bronchiale, Lebenswelt, Selbstmanagement, Gesundheitsverhalten, Unterstützung und qualitative Forschung.

Wie gehen die befragten Personen mit ihrer Erkrankung und der Corona-Pandemie um?

Die Interviews zeigen unterschiedliche Strategien der Krankheitsbewältigung und verdeutlichen, dass insbesondere während der Corona-Pandemie zusätzliche Ängste und Belastungen auftraten, die Anpassungen im Alltag erforderten.

Welche Rolle spielen externe Unterstützungsangebote für die Probandinnen?

Beide Befragten heben die Bedeutung externer Unterstützung, beispielsweise durch Krankenkassen für Rehabilitationsmaßnahmen oder Präventionsangebote, hervor, um den Umgang mit der chronischen Krankheit zu erleichtern.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Asthma bronchiale vom Kindesalter an und deren Herausforderung für die Lebenslage und Lebenswelt von jungen Erwachsenen
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
31
Katalognummer
V1405027
ISBN (PDF)
9783346955425
ISBN (Buch)
9783346955432
Sprache
Deutsch
Schlagworte
asthma kindesalter herausforderung lebenslage lebenswelt erwachsenen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2023, Asthma bronchiale vom Kindesalter an und deren Herausforderung für die Lebenslage und Lebenswelt von jungen Erwachsenen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1405027
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Leseprobe aus  31  Seiten
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