Meine Hausarbeit widmet sich der faszinierenden Welt von Business Intelligence (BI) im operativen Controlling. Sie führt durch die historische Entwicklung von BI und zeigt auf, wie es sich zu einem unverzichtbaren Instrument in der heutigen Geschäftswelt entwickelt hat.
Im Fokus stehen die vielfältigen Einsatzfelder von BI, insbesondere im operativen Controlling. Die Arbeit zeigt, wie BI-Instrumente wie Reporting, Kennzahlen, Planung und Monitoring dazu beitragen, Geschäftsprozesse zu optimieren und datengesteuerte Entscheidungen zu ermöglichen.
Die Hausarbeit bietet eine detaillierte Anleitung zur Entwicklung einer maßgeschneiderten BI-Strategie. Sie erläutert die Erfolgsfaktoren, die für den effektiven Einsatz von BI von entscheidender Bedeutung sind.
Diese Arbeit ist ein unverzichtbarer Leitfaden für Fachleute im operativen Controlling, die eine erfolgreiche BI-Strategie entwickeln möchten. Erfahren Sie, wie Sie Ihre Leistung steigern, fundierte Entscheidungen treffen und sich in einer datengetriebenen Geschäftswelt behaupten können.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Theoretische Grundlagen
- 2.1 Business Intelligence
- 2.1.1 Historische Entwicklung
- 2.1.2 Definition und Abgrenzung
- 2.1.3 Einsatzfeld von Business Intelligence
- 2.2 Operatives Controlling
- 2.1 Business Intelligence
- 3. Einsatzmöglichkeiten von Business Intelligence im operativen Controlling
- 3.1 Instrumente
- 3.1.1 Reporting
- 3.1.2 Kennzahlen und Kennzahlensysteme
- 3.1.3 Monitoring
- 3.1.4 Planung
- 3.2 Erfolgsfaktoren für den Einsatz von Business Intelligence im operativen Controlling
- 3.2.1 Entwicklung einer Business-Intelligence-Strategie
- 3.2.2 Weitere Erfolgsfaktoren
- 3.1 Instrumente
- 4. Fazit
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Seminararbeit befasst sich mit den Einsatzmöglichkeiten von Business Intelligence im operativen Controlling. Sie untersucht die Frage, welche Potenziale Business Intelligence im operativen Controlling bietet und wie Unternehmen damit ihre Entscheidungsprozesse verbessern können, mit dem primären Ziel, Erfolgsfaktoren für den erfolgreichen Einsatz von Business-Intelligence-Systemen abzuleiten.
- Zusammenhang zwischen Business Intelligence und operativem Controlling
- Definition und Abgrenzung relevanter Begriffe (Business Intelligence, Operatives Controlling)
- Analyse betriebswirtschaftlicher Instrumente (Reporting, Kennzahlen, Monitoring, Planung) im Kontext von Business Intelligence
- Identifikation und Erläuterung von Erfolgsfaktoren für den Einsatz von Business Intelligence
- Betrachtung künftiger Entwicklungen, Trends und Herausforderungen im Bereich Business Intelligence
- Unterstützung der Entscheidungsfindung und Effizienzsteigerung in Unternehmen
Auszug aus dem Buch
2.1.1 Historische Entwicklung & 2.1.2 Definition und Abgrenzung
Der Begriff Business Intelligence wurde erstmals im Jahr 1958 von dem IBM-Forscher Hans Peter Luhn beschrieben. Unter diesem Begriff versteht Luhn ein Wissensmanagementsystem, das darauf abzielt, relevantes Wissen zu identifizieren, zu bewerten und in einer entsprechenden Datenbank zur Verfügung zu stellen, um daraus Geschäftsentscheidungen abzuleiten (vgl. Luhn (1958), S. 314). Forschungen zeigen, dass es bis zum Jahr 1986 dauerte, bis die ersten Publikationen das Konzept der Business Intelligence wieder aufgriffen. Neben Gilad und Gilad ((1986), S. 53) legen auch Ghoshal und Kim ((1986), S. 49) den Schwerpunkt von Business Intelligence auf die Gewinnung unternehmenskritischer Daten durch externe Informationen, zu denen beispielsweise Märkte, Kunden, neue Technologien, Trends oder Wettbewerber gehören. Die von Gilad und Gilad ((1986), S.53) vorgenommene Einteilung des Business Intelligence-Prozesses in fünf Phasen ent-spricht der Grundstruktur des heutigen Business Intelligence-Prozesses, der die folgenden Phasen durchläuft: In der ersten Phase geht es um die Sammlung von Daten. Daran schließt sich in der zweiten Phase die Bewertung der Validität und Reliabilität dieser Da-ten an. In der dritten Phase erfolgt dann die konkrete Datenanalyse, bevor es in der vierten Phase um die Speicherung der gewonnenen Erkenntnisse und Daten geht. Die letzte Phase des Business Intelligence-Prozesses ist die Verteilung der Daten und Erkenntnisse an die entsprechenden Zielgruppen.
Bereits drei Jahre später, im Jahr 1989, wird der Begriff Business Intelligence aus tech-nologischer Sicht und als Konzept zur Optimierung von Unternehmensentscheidungen durch faktenbasierte Unterstützungssysteme beschrieben (vgl. Behme und Mucksch (1997), S. 15). Im Laufe des 21. Jahrhunderts führt die Konsolidierung von Technologien wie dem Cloud Computing dazu, dass Business Intelligence an Bedeutung gewinnt (vgl. Gluchowski et al. (2011), S. 16–25).
Es gibt eine Vielzahl von Definitionen des Begriffs Business Intelligence von denen Mertens ((2002), S.4) die folgenden sieben Varianten identifiziert hat:
- Business Intelligence dient als Unterstützung bei der Filterung und Aufbereitung der wichtigsten Informationen.
- Business Intelligence wird als Frühwarnsystem betrachtet.
- Business Intelligence kann als ein Werkzeug zur Speicherung von Informationen und Wissen betrachtet werden, bei dem Daten zur Sammlung, Analyse und Interpretation verwendet werden.
- Business Intelligence wird als Weiterführung der Daten- und Informationsverar-beitung gesehen, die für die Entscheidungsfindung relevante Informationen nutzt.
- Business Intelligence gilt als ein Management-Informationssystem, das die Eigen-schaften einer schnellen Datenanalyse aufweist.
- Business Intelligence wird mit dem Begriff Data Warehouse gleichgesetzt, bei dem die Organisation und Speicherung von Daten im Fokus steht.
- Business Intelligence wird als eigenständiger Prozess beschrieben, der von der Erkennung von Symptomen bis zur Problemlösung reicht.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Business Intelligence im operativen Controlling ein, beleuchtet aktuelle Herausforderungen und stellt die Forschungsfrage sowie das Ziel der Arbeit vor.
2. Theoretische Grundlagen: Hier werden die grundlegenden Begriffe der Business Intelligence historisch beleuchtet, definiert und von verwandten Konzepten abgegrenzt sowie das operative Controlling erläutert.
3. Einsatzmöglichkeiten von Business Intelligence im operativen Controlling: Dieses Kapitel analysiert detailliert die verschiedenen Instrumente wie Reporting, Kennzahlen, Monitoring und Planung, die durch Business Intelligence unterstützt werden, und identifiziert kritische Erfolgsfaktoren für deren Implementierung.
4. Fazit: Das Fazit fasst die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit zusammen, diskutiert die Bedeutung und zukünftige Entwicklung von Business Intelligence im Kontext von Digitalisierung und Big Data und erörtert Herausforderungen in mittelständischen Unternehmen.
Schlüsselwörter
Business Intelligence, Operatives Controlling, Reporting, Kennzahlen, Monitoring, Planung, Erfolgsfaktoren, Strategie, Datenanalyse, Entscheidungsfindung, Unternehmensführung, Digitalisierung, Big Data, Prozessoptimierung, Wissensmanagementsysteme
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Diese Seminararbeit behandelt die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Business Intelligence (BI) im operativen Controlling, mit dem Ziel, Unternehmen bei der Verbesserung ihrer Entscheidungsprozesse zu unterstützen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit fokussiert sich auf den Zusammenhang von BI und operativem Controlling, die Definition relevanter Begriffe, die Analyse betriebswirtschaftlicher Instrumente im Kontext von BI sowie die Identifikation von Erfolgsfaktoren und zukünftigen Trends.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das primäre Ziel ist es, Erfolgsfaktoren für den erfolgreichen Einsatz von Business-Intelligence-Systemen abzuleiten. Die zentrale Forschungsfrage lautet: "Welche Einsatzmöglichkeiten bietet Business Intelligence im operativen Controlling und wie können Unternehmen damit ihre Entscheidungsprozesse verbessern?"
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer umfangreichen Literaturrecherche, um einen Gesamtüberblick über die Einsatzgebiete und Erfolgsfaktoren von Business Intelligence zu gewinnen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil der Arbeit erläutert die theoretischen Grundlagen von Business Intelligence und operativem Controlling, analysiert spezifische Instrumente wie Reporting, Kennzahlen, Monitoring und Planung und identifiziert Erfolgsfaktoren für den Einsatz von BI im operativen Controlling.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Schlüsselwörter wie Business Intelligence, Operatives Controlling, Reporting, Kennzahlen, Monitoring, Planung, Erfolgsfaktoren, Strategie, Datenanalyse und Entscheidungsfindung charakterisiert.
Wie hat sich der Begriff Business Intelligence historisch entwickelt?
Der Begriff wurde erstmals 1958 von Hans Peter Luhn als Wissensmanagementsystem beschrieben und gewann im 21. Jahrhundert durch die Konsolidierung von Technologien wie Cloud Computing zunehmend an Bedeutung, wobei der Prozess in fünf Phasen unterteilt wird: Datensammlung, -bewertung, -analyse, -speicherung und -verteilung.
Welche Rolle spielen Kennzahlen und Kennzahlensysteme im operativen Controlling?
Kennzahlen und Kennzahlensysteme sind entscheidende Instrumente im operativen Controlling. Sie dienen der Darstellung betriebswirtschaftlicher Sachverhalte, unterstützen Planungs- und Kontrollphasen durch Soll-Ist-Vergleiche und ermöglichen die Identifikation von Schwachstellen und die Ableitung von Gegenmaßnahmen.
Warum ist eine Business Intelligence-Strategie für den erfolgreichen Einsatz entscheidend?
Eine übergreifende Business Intelligence-Strategie ist entscheidend, da sie die Ausrichtung von BI im Unternehmen festlegt, verschiedene Aspekte wie Unternehmenssituation, Geschäftsmodell, IT-Infrastruktur und Kosten-Nutzen-Aspekte berücksichtigt und eine kontinuierliche Anpassung an sich ändernde Anforderungen ermöglicht.
Welche Herausforderungen ergeben sich für mittelständische Unternehmen beim Einsatz von Business Intelligence?
Mittelständische Unternehmen stehen oft vor Herausforderungen wie mangelnder Datenqualität, fehlender Datenintegration aus Altsystemen und organisatorischen Problemen. Zudem nutzen viele noch Tabellenkalkulationen statt spezialisierter BI-Software, was ein Potenzial für Optimierung birgt.
- Arbeit zitieren
- Esma Yonkuc (Autor:in), 2023, Einsatzmöglichkeiten von Business Intelligence im operativen Controlling, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1406206