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Unterrichtsplanung einer Doppelstunde zum Thema "Theoretische Grundlagen der Stadtgeographie" (Klasse 12, Oberstufe)

Titel: Unterrichtsplanung einer Doppelstunde zum Thema "Theoretische Grundlagen der Stadtgeographie" (Klasse 12, Oberstufe)

Unterrichtsentwurf , 2018 , 26 Seiten , Note: 1,6

Autor:in: Bennet Winands (Autor:in)

Didaktik - Geographie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Unterrichtsentwurf mit Stundenraster, theoretischer Ausarbeitung und Erwartungshorizont für eine Doppelstunde in der Oberstufe (Klasse 12) zum Thema "Theoretische Grundlagen der Stadtgeographie".

Unter dem Thema „Theoretische Grundlagen der Stadtgeographie“ werden in dieser Unterrichtseinheit grundlegende Fachbegriffe erarbeitet und im weiteren Stundenverlauf angewandt sowie eine Definition des Stadtbegriffs formuliert. Die Schüler sollen außerdem einen ersten Eindruck von der Theorie der Zentralen Orte nach Walter Christaller und aktuellen Stadtentwicklungsprozessen bekommen, die im späteren Verlauf des Stoffverteilungsplans behandelt werden.
Mit der tabellarischen Verlaufsplanung beginnt die Hausarbeit. Nach einer Schilderung des inhaltlichen und methodischen Unterrichtsverlaufs, wird die Passung von Ziel, Inhalt und Methode nach den Überlegungen von HILBERT MEYER exemplarisch an der ersten Erarbeitungsphase des Unterrichtsentwurfs dargestellt. Dazu wurden die Materialien mit den jeweiligen Erwartungsbildern der Unterrichtsphase entworfen, diese sind im Anhang zu finden. Anhand eines Alternativentwurfs der Phase, bei der eine Veränderung der Methode vorgenommen wurde, wird anschließend die Nicht-Passung gezeigt. Daraufhin wird der Theoriebezug zu den Bildungsstandards im Fach Geographie geknüpft. Dabei werden Themen der Unterrichtsstunde durch konkrete Lernkompetenzen der Bildungsstandards legitimiert. Im darauffolgenden Kapitel werden die vier Raumkonzepte mit der Stunde in Beziehung gesetzt, wobei die unterschiedliche Perspektiven, unter denen Raum in der Stunde betrachtet wird, untersucht werden. Hierbei sollen auch das Ziel und die Vorteile der Bezugnahme auf die Raumperspektiven nach UTE WARDENGA deutlich werden. Danach wird das Stundenthema in das Basiskonzept zur Analyse von Räumen im Fach Geographie nach den Ausführungen der Bildungsstandards eingeordnet. Nach der Formulierung des Hauptlernziels und weiterer drei Feinlernziele und anschließender Verknüpfung mit den entsprechenden Kompetenzen, welche dem Thüringer Lehrplan entnommen wurden, wird die Unterrichtsstunde begründet der pragmatischen Position des Lehrens und Lernens zugeordnet. Im Schlussteil soll schließlich der Prozess der Unterrichtsplanung und der Erstellung der Hausarbeit reflektiert werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Inhaltlicher und methodischer Unterrichtsverlauf

3 Passung von Zielen, Inhalten und Methoden nach HILBERT MEYER

4 Alternativer Entwurf der Erarbeitungsphase I

5 Legitimierung durch Bildungsstandards

6 Eingenommene Rauperspektiven der Unterrichtsstunde

7 Legitimierung durch das Basiskonzept der Bildungsstandards

8 Haupt- und Feinlernziele der Unterrichtsstunde

9 Die Unterrichtsstunde in ihrer pragmatischen Position

10 Schluss

Zielsetzung und Themen

Diese Seminararbeit erarbeitet und legitimiert eine Unterrichtseinheit zum Thema "Theoretische Grundlagen der Stadtgeographie", die für eine 90-minütige Unterrichtsstunde in der zwölften Klasse konzipiert wurde. Ziel ist es, den Schülern grundlegende Fachbegriffe zu vermitteln, eine Definition des Stadtbegriffs zu formulieren und die Theorie der Zentralen Orte sowie aktuelle Stadtentwicklungsprozesse praxisnah zu behandeln.

  • Strukturelle Planung und methodische Gestaltung einer Doppelstunde
  • Legitimierung der Unterrichtsinhalte durch geltende Bildungsstandards
  • Analyse der Stadtgeographie unter Einbeziehung des Basiskonzepts der Bildungsstandards
  • Vergleich von Stadt und Umland sowie Erarbeitung von Stadtfunktionen
  • Reflexion der gewählten Lehrmethoden in Bezug auf kognitivistische und konstruktivistische Ansätze

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

Diese Hausarbeit befasst sich mit der Erarbeitung und Legitimierung einer Unterrichtseinheit aus dem Stoffverteilungsplan für die zwölfte Klasse der Arbeitsgruppe I. Die Einheit umfasst 90 Minuten und dient als Einleitung in die Stadtgeographie.

Unter dem Thema „Theoretische Grundlagen der Stadtgeographie“ werden in dieser Unterrichtseinheit grundlegende Fachbegriffe erarbeitet und im weiteren Stundenverlauf angewandt sowie eine Definition des Stadtbegriffs formuliert. Die Schüler sollen außerdem einen ersten Eindruck von der Theorie der Zentralen Orte nach Walter Christaller und aktuellen Stadtentwicklungsprozessen bekommen, die im späteren Verlauf des Stoffverteilungsplans behandelt werden.

Mit der tabellarischen Verlaufsplanung beginnt die Hausarbeit. Nach einer Schilderung des inhaltlichen und methodischen Unterrichtsverlaufs, wird die Passung von Ziel, Inhalt und Methode nach den Überlegungen von HILBERT MEYER exemplarisch an der ersten Erarbeitungsphase des Unterrichtsentwurfs dargestellt. Dazu wurden die Materialien mit den jeweiligen Erwartungsbildern der Unterrichtsphase, diese sind im Anhang zu finden. Anhand eines Alternativentwurfs der Phase, bei der eine Veränderung der Methode vorgenommen wurde, wird anschließend die Nicht-Passung gezeigt. Daraufhin wird der Theoriebezug zu den Bildungsstandards im Fach Geographie geknüpft. Dabei werden Themen der Unterrichtsstunde durch konkrete Lernkompetenzen der Bildungsstandards legitimiert. Im darauffolgenden Kapitel werden die vier Raumkonzepte mit der Stunde in Beziehung gesetzt, wobei die unterschiedliche Perspektiven, unter denen Raum in der Stunde betrachtet wird, untersucht werden. Hierbei sollen auch das Ziel und die Vorteile der Bezugnahme auf die Rauperspektiven nach UTE WARDENGA deutlich werden. Danach wird das Stundenthema in das Basiskonzept zur Analyse von Räumen im Fach Geographie nach den Ausführungen der Bildungsstandards eingeordnet. Nach der Formulierung des Hauptlernziels und weiterer drei Feinlernziele und anschließender Verknüpfung mit den entsprechenden Kompetenzen, welche dem Thüringer Lehrplan entnommen wurden, wird die Unterrichtsstunde begründet der pragmatischen Position des Lehrens und Lernens zugeordnet. Im Schlussteil soll schließlich der Prozess der Unterrichtsplanung und der Erstellung der Hausarbeit reflektiert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einführung erläutert die Zielsetzung der Hausarbeit sowie den geplanten Ablauf der Unterrichtseinheit zur Stadtgeographie.

2 Inhaltlicher und methodischer Unterrichtsverlauf: Dieses Kapitel beschreibt detailliert die Abfolge der Doppelstunde, von der Problemstellung durch Fotos bis hin zur Ergebnissicherung.

3 Passung von Zielen, Inhalten und Methoden nach HILBERT MEYER: Hier wird die fachdidaktische Stimmigkeit der Unterrichtsplanung anhand der Kriterien nach Hilbert Meyer überprüft und begründet.

4 Alternativer Entwurf der Erarbeitungsphase I: Dieses Kapitel diskutiert eine alternative methodische Herangehensweise und begründet, warum die ursprüngliche Wahl vorzuziehen ist.

5 Legitimierung durch Bildungsstandards: Es erfolgt die Verknüpfung der Unterrichtsgegenstände mit den spezifischen Kompetenzbereichen der Bildungsstandards für das Fach Geographie.

6 Eingenommene Rauperspektiven der Unterrichtsstunde: Die theoretische Einbettung in die Raumkonzepte nach Ute Wardenga wird hier erläutert, um die verschiedenen Perspektiven der Raumbetrachtung zu verdeutlichen.

7 Legitimierung durch das Basiskonzept der Bildungsstandards: Die Inhalte werden hier in die Systemkomponenten von Geofaktoren und das Mensch-Umwelt-System eingeordnet.

8 Haupt- und Feinlernziele der Unterrichtsstunde: Dieses Kapitel definiert die angestrebten Lernzuwächse der Schüler sowie die daraus abgeleiteten kleinschrittigen Lernziele.

9 Die Unterrichtsstunde in ihrer pragmatischen Position: Hier wird die didaktische Verortung zwischen kognitivistischen und konstruktivistischen Ansätzen reflektiert.

10 Schluss: Den Abschluss bildet eine persönliche Reflexion des Autors über den komplexen Prozess der Unterrichtsplanung und die kritische Auseinandersetzung mit eigenen Denkmustern.

Schlüsselwörter

Stadtgeographie, Unterrichtsplanung, Bildungsstandards, Geographieunterricht, Urbanisierung, Stadtbegriff, Didaktik, Raumkonzepte, Ute Wardenga, Hilbert Meyer, Lehrer-Schüler-Gespräch, Kompetenzaufbau, Stadt und Umland, Lernziele, Stoffverteilungsplan.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der detaillierten Planung, didaktischen Begründung und fachwissenschaftlichen Legitimierung einer 90-minütigen Doppelstunde zum Thema "Theoretische Grundlagen der Stadtgeographie".

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Unterrichtseinheit?

Es werden der Stadtbegriff, die Definition von "Stadt" im Vergleich zu anderen Siedlungsformen, die Theorie der Zentralen Orte sowie die innere Gliederung und Daseinsgrundfunktionen westeuropäischer Städte thematisiert.

Was ist das primäre Ziel der Unterrichtsstunde?

Das Hauptziel ist es, dass die Schüler den Begriff "Stadt" definieren sowie den Aufbau und die Funktionen von Städten erläutern und diese Unterschiede gegenüber dem Umland an konkreten Beispielen festmachen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erreichung der Ziele verwendet?

Die Arbeit setzt auf eine Kombination aus problemorientiertem Lernen, entdeckendem Lernen (mit Google Maps) und der Erstellung von Mental Maps, um individuelle Wahrnehmungen der Schüler mit fachwissenschaftlichen Modellen zu verknüpfen.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Mittelpunkt?

Der Hauptteil gliedert sich in die tabellarische Verlaufsplanung, die Legitimierung durch Bildungsstandards und die theoretische Verankerung des Unterrichts in Raumkonzepten und didaktischen Modellen wie denen von Meyer und Wardenga.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Stadtgeographie, Didaktik, Bildungsstandards, Raumkonzepte, Lernkompetenzen, Stadtbegriff, konstruktivistisches Lernen und Unterrichtsplanung.

Warum wird Google Maps als Medium in der Erarbeitungsphase genutzt?

Google Maps dient als interaktives Werkzeug, das es den Schülern ermöglicht, strukturelle Unterschiede zwischen Stadt und Umland selbstständig zu entdecken, zu vergleichen und ihre Beobachtungsergebnisse direkt auf die Stadtgeographie anzuwenden.

Welche Bedeutung haben die Raumkonzepte von Ute Wardenga für diesen Entwurf?

Die Raumkonzepte dienen als theoretisches Fundament, um die Untersuchung von Räumen im Geographieunterricht sachgerecht zu strukturieren und die Schüler vom einfachen "Raum als System von Lagebeziehungen" hin zum komplexeren "Raum als Kategorie der Sinneswahrnehmung" zu führen.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Unterrichtsplanung einer Doppelstunde zum Thema "Theoretische Grundlagen der Stadtgeographie" (Klasse 12, Oberstufe)
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Institut für Geographie)
Veranstaltung
Didaktik II: Gestaltung von Geographieunterricht
Note
1,6
Autor
Bennet Winands (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
26
Katalognummer
V1406302
ISBN (PDF)
9783346958938
ISBN (Buch)
9783346958945
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Stadtgeographie Oberstufe digital Unterrichtsentwurf Unterrichtsplanung Stundenraster Hilbert Meyer Hauptlernziele Feinlernziele Raumkonzepte Walter Christaller Unterrichtsmethoden
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bennet Winands (Autor:in), 2018, Unterrichtsplanung einer Doppelstunde zum Thema "Theoretische Grundlagen der Stadtgeographie" (Klasse 12, Oberstufe), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1406302
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Leseprobe aus  26  Seiten
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