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Soziale Bildungsungleichheiten bei Schülern mit Migrationshintergrund. Der Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule

Título: Soziale Bildungsungleichheiten bei Schülern mit Migrationshintergrund. Der Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule

Trabajo Escrito , 2023 , 25 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor)

Pedagogía - Sociología pedagógica
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In der vorliegenden Hausarbeit wird der Forschungsfrage nachgegangen, inwiefern sich am Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule soziale Bildungsungleichheiten aufgrund eines Migrationshintergrundes manifestieren.

Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht der Übergang von der Primar- in die Sekundarstufe von Schüler:innen mit Migrationshintergrund. Zunächst werden Begriffe der sozialen Ungleichheit definiert und zwei einflussreiche Theorien zur Erklärung von Bildungsungleichheiten vorgestellt. Anschließend werden die rechtlichen Grundlagen des Übergangsprozesses von der Grundschule in die weiterführende Schule geklärt und aktuelle Übergangsquoten zum Übertritt in die Sekundarstufe kurz dargestellt. Daran anknüpfend werden empirische Befunde zum aktuellen Forschungsstand präsentiert. Dabei geht es zunächst um die soziale Ungleichheit von Bildungschancen beim Übergang im Allgemeinen, darauffolgend um die Bildungsungleichheit von Schüler:innen mit Migrationshintergrund. In der ab-schließenden Diskussion werden die Ergebnisse zusammengeführt und diskutiert, die Fragestellung der Arbeit beantwortet und ein Ausblick gegeben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Soziale Ungleichheit von Bildungschancen

2.1 Soziale Ungleichheit

2.2 Bildung und soziale Ungleichheit

3 Der Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule

3.1 Der Übergangsprozess von der Primarstufe in die Sekundarstufe

3.2 Übergangsquoten im deutschen Schulsystem

4 Empirische Befunde von Bildungsungleichheiten beim Übergang in die weiterführende Schule

4.1 Forschungsstand

4.2 Bildungsungleichheit und Migration

4.3 Studien zum Übergang im Hinblick auf Schüler:innen mit Migrationshintergrund

5 Diskussion und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die soziale Bildungsungleichheit beim Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule mit einem besonderen Fokus auf Schüler:innen mit Migrationshintergrund, um zu eruieren, inwiefern sich diesbezüglich manifeste Nachteile im deutschen Schulsystem zeigen.

  • Grundlagen der sozialen Ungleichheit und deren Zusammenhang mit Bildung
  • Strukturen und institutionelle Regelungen des Übergangsprozesses in Deutschland
  • Analyse empirischer Befunde zu Bildungsungleichheiten bei Kindern mit Migrationshintergrund
  • Die Rolle von Lehrkräften und Empfehlungspraktiken bei Bildungsentscheidungen

Auszug aus dem Buch

2.1 Soziale Ungleichheit

Soziale Ungleichheit beschreibt den Umstand, in dem „Menschen aus gesellschaftlichen Gründen über bestimmte Ressourcen oder Lebensbedingungen mehr oder weniger verfügen. Aufgrund dieses Zustands haben sie regelmäßig bessere oder schlechtere Lebens- und Verwirklichungschancen“ (Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg [lpb], n.d.). Unter Ressourcen werden zum Beispiel das Einkommen oder der Bildungsgrad verstanden. Unter Lebensbedingungen zählen beispielsweise die Gesundheit, die Wohnverhältnisse oder die Sicherheit (lpb). Der Begriff soziale Ungleichheit richtet sich stets auf eine Bewertung der eigenen Position im Vergleich zur Situation anderer Menschen. Daher bezieht sich der Ausdruck nicht auf eine reine Andersartigkeit, sondern auf eine Besser- bzw. Schlechterstellung in der Gesellschaft (Hardil, 2021, S. 10). Es wird nur dann von sozialer Ungleichheit gesprochen, „wenn gesellschaftlich strukturierte Disparitäten vorliegen“ (Hardil, 2021, S. 10). Das bedeutet, dass soziale Ungleichheit ein gesellschaftlich konstruiertes, an die historische Zeit gebundenes und veränderbares Produkt ist, welches „nie objektiv sein kann“ (Burzan, 2011, S. 7). Soziale Ungleichheit ist nicht mit Ungleichheiten gleichzusetzen, welche nur temporär sind, wie beispielsweise zufällige, natürliche oder persönliche Vor- und Nachteile.

Dennoch können diese vorrübergehenden Ungleichheiten ein Katalysator für soziale Ungleichheit werden, etwa, wenn eine Gesellschaft Menschen mit natürlichen Nachteilen, wie zum Beispiel einer angeborenen Behinderung, diskriminiert (Hardil, 2021, S. 11). Außerdem handelt es sich bei dem Begriff soziale Ungleichheit um einen wertfreien Ausdruck, im Gegensatz zum Terminus der sozialen (Un-)Gerechtigkeit (lpb). Soziale Ungleichheiten sind in jeder Gesellschaft zu finden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung von Bildung als hohes Gut und führt in die Problematik sozialer Bildungsungleichheit ein, motiviert durch ein persönliches Fallbeispiel aus einem Praktikum.

2 Soziale Ungleichheit von Bildungschancen: Dieses Kapitel definiert soziale Ungleichheit allgemein und verknüpft sie mit Bildungstheorien von Boudon und Bourdieu, um die Reproduktion von Bildungsungleichheit zu erklären.

3 Der Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule: Hier werden die institutionellen Regelungen, die Grundschulempfehlung sowie die verschiedenen Schulsysteme und Übergangsquoten in den deutschen Bundesländern beschrieben.

4 Empirische Befunde von Bildungsungleichheiten beim Übergang in die weiterführende Schule: Dieses Kapitel präsentiert den Forschungsstand zu sozialen und ethnischen Bildungsungleichheiten und analysiert Studien zu Schulleistungen und Empfehlungspraxen von Lehrkräften.

5 Diskussion und Ausblick: Die Ergebnisse werden zusammengeführt, die Bedeutung des Konstrukts „Migrationshintergrund“ kritisch hinterfragt und ein Ausblick auf notwendige Veränderungen in der Ausbildung von Lehrkräften gegeben.

Schlüsselwörter

Soziale Ungleichheit, Bildungschancen, Migrationshintergrund, Übergang, Grundschule, Sekundarstufe, Bildungsbenachteiligung, Rational-Choice-Ansatz, Habitus, Kulturelles Kapital, Schulleistung, Empfehlungspraxis, Diskriminierung, Bildungsaspiration, Chancengleichheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die soziale Bildungsungleichheit beim Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule mit speziellem Fokus auf Kinder mit Migrationshintergrund.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Studie?

Zentral sind die soziologische Theoriebildung zu sozialer Ungleichheit, die institutionellen Bedingungen des deutschen Schulsystems sowie empirische Studien zur Bildungsbeteiligung und Leistungsentwicklung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, inwiefern sich Bildungsungleichheiten aufgrund eines Migrationshintergrundes am Übergang manifestieren und welche Faktoren hierbei eine Rolle spielen.

Welche wissenschaftlichen theoretischen Konzepte werden genutzt?

Die Arbeit stützt sich primär auf den Rational-Choice-Ansatz von Raymond Boudon sowie die Kapital- und Habitustheorie von Pierre Bourdieu.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Mittelpunkt?

Der Hauptteil befasst sich mit dem Übergangsprozess im gegliederten deutschen Schulsystem und präsentiert empirische Befunde zu Schulleistungen und der Empfehlungspraxis durch Lehrkräfte.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Zu den prägenden Stichworten gehören Bildungsungleichheit, Migrationshintergrund, Übergang, soziale Herkunft und Bildungsentscheidung.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle von Lehrkräften beim Übergang?

Lehrkräfte spielen eine sozial selektierende Rolle, wobei ihre Empfehlungen stark von den Schulleistungen, aber auch von unbewussten Vorurteilen gegenüber Kindern mit Migrationshintergrund beeinflusst sein können.

Warum wird der Begriff „Migrationshintergrund“ kritisch hinterfragt?

Der Begriff ist ein statistisches Hilfskonstrukt und verdeckt die Heterogenität der Gruppe, da er fälschlicherweise oft als direkte Ursache für Bildungsnachteile statt als Stellvertretervariable für soziale Lage interpretiert wird.

Welche Bedeutung kommt dem Fallbeispiel aus der Einleitung im Fazit zu?

Das Beispiel illustriert, wie Vorurteile und Stereotype von Lehrkräften zu diskriminierenden Entscheidungen führen können, die Kinder maßgeblich in ihrer Bildungslaufbahn einschränken.

Was schlägt die Autorin als Lösung zur Reduzierung von Ungleichheit vor?

Es wird eine stärkere Fokussierung auf frühe Kompetenzförderung sowie eine kritische Reflexion und Schulung von pädagogischem Fachpersonal bezüglich kulturalistischer Denkweisen gefordert.

Final del extracto de 25 páginas  - subir

Detalles

Título
Soziale Bildungsungleichheiten bei Schülern mit Migrationshintergrund. Der Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule
Universidad
University of Education Freiburg im Breisgau
Calificación
1,7
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2023
Páginas
25
No. de catálogo
V1406392
ISBN (PDF)
9783346958624
ISBN (Libro)
9783346958631
Idioma
Alemán
Etiqueta
Bildungsungleichheiz Grundschule weiterführende Schule Schüler Migrationshintergrung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2023, Soziale Bildungsungleichheiten bei Schülern mit Migrationshintergrund. Der Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1406392
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