In der hier vorliegenden Arbeit geht es um die Erarbeitung eines differenzierten
Einblickes in die Thematik der Lern- und Leistungsmotivation.
Um eine wissenschaftliche Grundlage und ein Verständnis für diese Thematik zu
bekommen, werden im ersten Teil dieser Arbeit die Modelle von Atkinson, Weiner
und Kelley dargestellt und eingeordnet. Anschließend wird die Lern- und
Leistungsmotivation auf ihre Praxiskompatibilität in der Schule hin erörtert.
Gerade in der frühen Adoleszenz und in der Pubertät ist es immens wichtig, die
Schüler anzuregen und stets neue Impulse zu setzen, die die Aufmerksamkeit und
Lernmotivation langzeitlich stabilisieren soll. Der Hauptteil wird sich demnach damit
beschäftigen, wie man die Schüler aktiviert und welche Lehren und Konsequenzen
aus den vorgestellten Modellen zu ziehen sind.
Es wird in diesem Teil dieser Arbeit darum gehen, wie bzw. mit welchen Methoden
die Schüler optimal für den jeweiligen Unterricht motiviert werden können, um so im
Endeffekt bessere Ergebnisse zu erzielen.
Es wird erörtert werden, wie das Konzept der Selbstbestimmung nach Deci und
Ryan mit dem Aufbau von Persönlichkeit, von Lernbereitschaft und Interessen der
Schüler in Zusammenhang steht.
Des Weiteren wird versucht, die Motivationspsychologie einzuordnen und deren
Stellenwert im Schulbetrieb zu beschreiben.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Risiko - Wahl - Modell (Atkinson)
- Attributionsmodell (Weiner)
- Attributionsmodell (Kelley)
- Rubikon Modell
- Förderung der Lern- und Leistungsmotivation der Schüler
- Interessenentwicklung im Unterricht durch Autonomieunterstützung
- Schlussbetrachtung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit der Erarbeitung eines differenzierten Einblicks in die Thematik der Lern- und Leistungsmotivation. Es werden verschiedene Modelle, wie das von Atkinson, Weiner und Kelley, vorgestellt und hinsichtlich ihrer Praxiskompatibilität in der Schule diskutiert. Der Fokus liegt auf der Förderung von Lern- und Leistungsmotivation bei Schülern, insbesondere in der frühen Adoleszenz und Pubertät, und der Frage, wie man Schüler optimal für den Unterricht motivieren kann.
- Vorstellung und Einordnung verschiedener Modelle zur Erklärung von Lern- und Leistungsmotivation
- Praxisrelevanz der Modelle in der Schulsituation
- Aktivierung von Schülern und Förderung der Lernmotivation
- Bedeutung der Selbstbestimmung im Kontext von Lernbereitschaft und Interessen
- Einordnung und Stellenwert der Motivationspsychologie im Schulbetrieb
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung führt in die Thematik der Lern- und Leistungsmotivation ein und erläutert den Aufbau der Arbeit. Es wird betont, wie wichtig es ist, Schüler in der frühen Adoleszenz und Pubertät zu motivieren und ihre Aufmerksamkeit und Lernmotivation langfristig zu stabilisieren.
Risiko - Wahl - Modell (Atkinson)
Dieses Kapitel stellt das Modell von John Atkinson vor, das die Determinanten von leistungsbezogenem Verhalten untersucht. Atkinson geht von einem Konflikt zwischen Annäherungs- und Vermeidungstendenzen aus, der durch die antizipierten Gefühle von Stolz (bei Erfolg) und Scham (bei Misserfolg) beeinflusst wird. Das Modell berücksichtigt auch die subjektive Wahrscheinlichkeit des Erfolgs und den Anreiz, der mit Erfolg verbunden ist.
Schlüsselwörter
Lern- und Leistungsmotivation, Motivationspsychologie, Atkinson, Weiner, Kelley, Selbstbestimmung, Autonomieunterstützung, Interessenentwicklung, Schule, Adoleszenz, Pubertät, Erfolg, Misserfolg.
Häufig gestellte Fragen
Was erklärt das Risiko-Wahl-Modell von Atkinson?
Das Modell untersucht, wie Menschen Aufgaben wählen. Es basiert auf dem Konflikt zwischen der Hoffnung auf Erfolg (Stolz) und der Furcht vor Misserfolg (Scham).
Was besagt das Attributionsmodell von Weiner?
Es befasst sich damit, welchen Ursachen (z. B. Begabung, Anstrengung, Glück) Schüler ihre Erfolge oder Misserfolge zuschreiben und wie dies ihre künftige Motivation beeinflusst.
Wie können Lehrer die Lernmotivation fördern?
Durch Autonomieunterstützung, das Setzen neuer Impulse und die Berücksichtigung der Selbstbestimmungstheorie nach Deci und Ryan können Lehrer das Interesse der Schüler stabilisieren.
Warum ist Motivation in der Pubertät besonders wichtig?
In dieser Phase sinkt die schulische Motivation oft. Gezielte Aktivierung und die Förderung von Interessen sind entscheidend, um Schüler langfristig am Ball zu halten.
Was ist das Rubikon-Modell in der Psychologie?
Es beschreibt die Phasen einer Handlung – vom Abwägen eines Wunsches über die Bildung einer Intention (den „Rubikon überschreiten“) bis hin zur Ausführung und Bewertung.
- Citation du texte
- Anonym (Auteur), 2008, Lern- und Leistungsmotivation und ihre Förderung im sozialen Umfeld Schule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/140718