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Face-to-Face vs. Digitale Kommunikation. Die Rolle von Emojis im Verständnis und bei Missverständnissen

Titel: Face-to-Face vs. Digitale Kommunikation. Die Rolle von Emojis im Verständnis und bei Missverständnissen

Hausarbeit , 2022 , 23 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Nina Seebauer (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit geht auf den Vergleich zwischen Face-to-Face (persönlicher) Kommunikation und digitaler Kommunikation über das Internet. Anhand des Vier-Seiten-Modells von Friedemann Schulz von Thun und dem unscheinbaren Wort "Mhm" wird genauer beleuchtet, ob und wie bestimmte Faktoren Einfluss auf die Wirkung einer Nachricht haben und wann Missverständnisse entstehen können.

Das Wort "Emoji" stammt aus dem Japanischen: "e" steht für "Bild" und "moji" für "Buchstabe" oder "Zeichen". Emojis sind kleine digitale Abbildungen verschiedener Gesichtsausdrücke, Handbewegungen, Personen und Ereignisse aus unserem Alltag, die einem Gespräch Persönlichkeit und Lebendigkeit verleihen. Diese Bildzeichen variieren zwar in ihrem Aussehen je nach Betriebssystem (bspw. Android; Apple etc.), vereinfachen jedoch das kontextabhängige Verständnis einer digitalen Konversation, indem sie die Nachricht durch Hinzufügen einer bildlich dargestellten Emotion, Aktivität oder ähnlichem entsprechend konnotieren, ohne ein Gefühl versprachlichen zu müssen. Obwohl bereits empirische Ergebnisse existieren, die zeigen, dass der Gebrauch von Emojis das Verständnis und die Wahrnehmung emotionaler Inhalte

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Begriff der Kommunikation

3. Das Vier-Seiten-Modell von Schulz von Thun

3.1 Sachinhalt

3.2 Selbstoffenbarung

3.3 Beziehung

3.4 Appell

3.5 Kongruente und inkongruente Nachrichten

4. Das Wort „Mhm“- Bedeutungen und Auswirkungen

4.1 „Mhm“

4.1.1 Phatische Kommunikation

4.2 Face-to-Face Kommunikation

4.3 Chat- Kommunikation

4.4 Gegenüberstellung von „Face-to-Face“- und digitaler Kommunikation

5. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einfluss von non-verbalen Signalen und Emojis auf die Kommunikation, wobei das Vier-Seiten-Modell von Schulz von Thun als theoretisches Fundament dient. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie das scheinbar einfache Wort „Mhm“ in verschiedenen Kommunikationskontexten wirkt und inwiefern es zu Fehlinterpretationen führen kann, insbesondere im Vergleich zwischen persönlicher und digitaler Interaktion.

  • Analyse des Vier-Seiten-Modells nach Schulz von Thun
  • Semantische und pragmatische Untersuchung des Begriffs „Mhm“
  • Face-to-Face Kommunikation vs. digitale Chat-Kommunikation
  • Die Rolle non-verbaler Mittel und Emojis bei der Interpretation von Nachrichten
  • Vermeidung von Missverständnissen im digitalen Zeitalter

Auszug aus dem Buch

4. Das Wort „Mhm“- Bedeutungen und Auswirkungen

Wie auf den vorangehenden Seiten erläutert, steckt hinter Sprache mehr als nur die Produktion von Wörtern. Kommunikation ist komplex, vielschichtig und oft problematisch. So erfordert eine Konversation, die mit einer Person von Angesicht zu Angesicht geführt wird, eine gewisse Verantwortung, da man dieser Unterhaltung unmittelbar ausgesetzt ist und in den meisten Fällen sofort antworten muss. Dieser Druck wird uns beim Online-Chatten über diverse Textnachrichtendienste größtenteils genommen, da durch Ausschalten des Handys Nachrichten ignoriert und aufgeschoben werden können.

In ihrem Buch „Reclaiming Conversation – The power of talk in a digital age“ beschreibt die Psychologin und Soziologin Sherry Turkle, wie sich Kommunikation im digitalen Zeitalter entwickelt und verändert. Sie kritisiert, dass die Technologie auf schädliche Weise menschliche Konversation beeinträchtigt und fordert dazu auf, diese Konversation zurückzugewinnen. Wenn wir uns unseren digitalen Geräten zuwenden anstatt einander, so verlieren wir vor allem eines: Empathie.

Als konkretes Beispiel wird im weiteren Verlauf der Arbeit das vermeintlich unscheinbare kurze Wort „Mhm“ herangezogen, um Unterschiede zwischen „Face-to-Face“-Kommunikation und digitaler Kommunikation über eine Nachrichtenapplikation (z.B. WhatsApp) zu verdeutlichen und die Bedeutung des Vier-Seiten-Modells von Schulz von Thun genauer zu beleuchten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die technologische Entwicklung der Kommunikation ein und thematisiert die zunehmende Bedeutung von Emojis bei der Vermittlung emotionaler Inhalte.

2. Der Begriff der Kommunikation: Dieses Kapitel definiert den Begriff Kommunikation auf Basis historischer Wortwurzeln und des ersten Axioms von Watzlawick als Austausch von Informationen.

3. Das Vier-Seiten-Modell von Schulz von Thun: Es wird das Modell erläutert, das jede Nachricht in Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell unterteilt.

3.1 Sachinhalt: Hier wird die Ebene der reinen Information und ihre Abhängigkeit von einem gemeinsamen Zeichensatz behandelt.

3.2 Selbstoffenbarung: Dieses Kapitel erläutert, wie Sender passiv Informationen über sich selbst in eine Nachricht einfließen lassen.

3.3 Beziehung: Hier wird analysiert, wie der Sender zum Empfänger steht und welche non-verbalen Signale dies vermitteln.

3.4 Appell: Dieser Abschnitt thematisiert die Funktion von Nachrichten, den Empfänger in seinem Verhalten oder Denken direkt zu beeinflussen.

3.5 Kongruente und inkongruente Nachrichten: Das Kapitel beschreibt, ob verbale und non-verbale Signale übereinstimmen oder in Widerspruch zueinander stehen.

4. Das Wort „Mhm“- Bedeutungen und Auswirkungen: Das Wort „Mhm“ wird als zentraler Forschungsgegenstand eingeführt, der je nach Kontext unterschiedliche Bedeutungen tragen kann.

4.1 „Mhm“: Hier wird die linguistische Einordnung als Partikel vorgenommen und der Duden-Definition gegenübergestellt.

4.1.1 Phatische Kommunikation: Dieses Kapitel erklärt die funktionale Verwendung des Wortes, um lediglich den Kontakt aufrechtzuerhalten.

4.2 Face-to-Face Kommunikation: Die Verwendung von „Mhm“ im direkten Gespräch unter Einbeziehung von Mimik und Körperhaltung wird untersucht.

4.3 Chat- Kommunikation: Dieses Kapitel beleuchtet, wie „Mhm“ in digitalen Chats unter Verwendung von Emojis zur Stimmungsübermittlung genutzt wird.

4.4 Gegenüberstellung von „Face-to-Face“- und digitaler Kommunikation: Ein Fazit zu den Interpretationsspielräumen des Wortes „Mhm“ in verschiedenen Kommunikationsmedien.

5. Resümee: Die Arbeit fasst zusammen, dass digitale Kommunikation das persönliche Gespräch aufgrund fehlender physischer Präsenz und Mimik nicht vollständig ersetzen kann.

Schlüsselwörter

Kommunikation, Schulz von Thun, Vier-Seiten-Modell, Mhm, Partikel, Phatische Kommunikation, Non-verbale Kommunikation, Emojis, Digitale Kommunikation, Face-to-Face, Nachricht, Intention, Interpretation, Sprachgebrauch, Soziale Interaktion.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Anliegen dieser Hausarbeit?

Die Arbeit untersucht den Einfluss von non-verbalen Mitteln und Emojis auf die Kommunikation, wobei das Wort „Mhm“ als spezielles Fallbeispiel dient, um die vier Seiten einer Nachricht zu analysieren.

Welche Themenbereiche bilden den theoretischen Schwerpunkt?

Den Kern bildet das Vier-Seiten-Modell von Schulz von Thun, ergänzt durch linguistische Grundlagen der phatischen Kommunikation und Ansätze der Medientheorie.

Welche übergeordnete Forschungsfrage wird verfolgt?

Die Arbeit fragt nach den Auswirkungen von Emojis und non-verbalen Signalen auf die Nachrichtenübermittlung und wie diese Faktoren dazu beitragen, Missverständnisse im direkten gegenüber dem digitalen Austausch zu erklären.

Welche wissenschaftliche Methodik kommt zum Einsatz?

Die Autorin nutzt eine theoretische Literaturanalyse sowie praxisnahe Fallbeispiele aus dem Chat-Verlauf und Alltagssituationen, um die theoretischen Konzepte auf ihre Anwendung zu prüfen.

Welche Schwerpunkte werden im Hauptteil gesetzt?

Nach der Einführung des Modells von Schulz von Thun erfolgt eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem Begriff „Mhm“, gefolgt von einer vergleichenden Analyse zwischen persönlicher (Face-to-Face) Kommunikation und digitaler Chat-Kommunikation.

Welche Begriffe beschreiben die Kerninhalte am besten?

Schlüsselbegriffe sind Kommunikation, Schulz von Thun, Vier-Seiten-Modell, Phatische Kommunikation sowie die spezifische Rolle der digitalen Interaktion mittels Emojis.

Warum spielt das Wort „Mhm“ eine so große Rolle für die Untersuchung?

„Mhm“ dient als ideales Beispiel für eine funktionale Partikel, da seine Bedeutung stark vom situativen Kontext, der Intonation und der begleitenden non-verbalen oder digitalen Verstärkung abhängt.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich digitaler Kommunikation?

Die Autorin resümiert, dass technologische Fortschritte zwar die Reichweite der Kommunikation erhöhen, jedoch das „reale Gespräch“ durch die digitale Vermittlung nicht vollständig in seiner Fähigkeit zur Empathievermittlung ersetzt werden kann.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Face-to-Face vs. Digitale Kommunikation. Die Rolle von Emojis im Verständnis und bei Missverständnissen
Hochschule
AMD Akademie Mode & Design GmbH
Veranstaltung
Kommunikationsmedien
Note
1,3
Autor
Nina Seebauer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
23
Katalognummer
V1408026
ISBN (PDF)
9783346959959
ISBN (Buch)
9783346959966
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Emojis Kommunikation Schulz von Thun Vier Seiten Modell Phatische Kommunikation Kommunikationsmodelle Chat Kommunikation Face to Face Kommunikation Sachinhalt Selbstoffenbarung Beziehung Appell Kongruente- und inkongruente Nachricht Mhm Paul Watzlawick
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nina Seebauer (Autor:in), 2022, Face-to-Face vs. Digitale Kommunikation. Die Rolle von Emojis im Verständnis und bei Missverständnissen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1408026
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Leseprobe aus  23  Seiten
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