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Neugründungen und Start-ups. Zeitliche Entwicklungen in Hessen und Deutschland

Title: Neugründungen und Start-ups. Zeitliche Entwicklungen in Hessen und Deutschland

Term Paper , 2019 , 23 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Business economics - Company formation, Business Plans
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Wie haben sich Startup- und Unternehmensgründungen seit 1991, bezogen auf die Regionen, die Gründungsbranchen und den Arbeitsmarkt, in Deutschland insgesamt entwickelt? Gibt es einen Trend, der sich ab zeichnet?

Seit der Wiedervereinigung ist Deutschland einem starken Wandel ausgesetzt. Der entscheidendste Faktor ist die Globalisierung, die sowohl viele Chancen als auch Risiken birgt. Aber auch der demografische Wandel und der damit verbundene Fachkräftemangel spielen eine bedeutende Rolle. Für viele Neugründer ist die Lage auf dem Arbeitsmarkt entscheidend, da viele Unternehmer innerhalb der nächsten Jahre Personal einstellen. Ebenso fallen Gründungshemmnisse ins Gewicht.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definitionen von Fachbegriffen

2.1 Startup

2.2 Unternehmensgründung

2.3 Gründerquote

2.4 Selbstständigenquote

3 Wichtige Datenquellen zur Analyse

3.1 Entwicklung von Neugründungen von 1991 bis 2017

3.2 Gründungsbranchen

3.3 Gründungsanteile nach Bevölkerungsgruppen

3.4 Einkommen

3.5 Gründer- und Mitarbeiterzahl

3.6 Einstellungen

3.7 Schließungsraten

4 Startup-Regionen in Deutschland

4.1 Osten

4.2 Süden

4.3 Westen

4.4 Norden

4.5 Gesamtes Bundesgebiet

5 Impulse für Gründungen

5.1 Beweggründe für Gründungen

5.2 Anreize für Gründungen

5.3 Gründe für sinkende Zahlen

6 Befragungen an Studenten und Startup-Gründer

6.1 Befragung junger Erwachsener

6.2 Befragung an Startup-Gründer

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die zeitlichen Entwicklungen von Unternehmens- und Startup-Gründungen in Deutschland seit der Wiedervereinigung unter besonderer Berücksichtigung regionaler Unterschiede, Branchenfaktoren und arbeitsmarktpolitischer Rahmenbedingungen. Das primäre Ziel ist es, Trends in der Gründungsdynamik zu identifizieren, Hemmnisse für Gründer aufzuzeigen und Strategien zur politischen Förderung sowie zur Verbesserung der Gründungskultur zu analysieren.

  • Analyse der historischen Entwicklung von Gründungszahlen seit 1991.
  • Untersuchung von Strukturwandel und Tertiarisierung in der Gründungslandschaft.
  • Regionale Differenzierung der Startup-Ökosysteme in Deutschland.
  • Evaluation von Beweggründen („Chancen- vs. Notgründer“) und ökonomischen Anreizen.
  • Untersuchung des Fachkräftemangels als Herausforderung für Startups.

Auszug aus dem Buch

3.1 Entwicklung von Neugründungen von 1991 bis 2017

Schon seit den 1980er-Jahren verlangten Politiker und Ökonomen ein höheres Maß an Selbstständigkeit und Gründerarrangement. Sie erkannten, dass Neugründungen eine wichtige Rolle für Innovationen, wirtschaftliche Weiterentwicklung und die Bildung neuer Arbeitsplätze spielen. Fehlen die Neugründungen, läuft eine Volkswirtschaft Gefahr zu erlahmen (Fritsch et al., 2012, S. 3).

Zwischen 1991 und 2009 ist die unternehmerische Selbstständigkeit stark angestiegen, von ungefähr 3 Mio. auf 4,2 Mio., was einem Anstieg von 40% entspricht. Gleichzeitig ist in dieser Zeit die Zahl der Freelancer, also der freien Mitarbeiter von 46% auf 56% gestiegen. Dieser Anstieg lässt sich vorrangig mit der Aufholentwicklung in Ostdeutschland nach der Wiedervereinigung erklären. Im Zuge dessen vollzog sich eine stetige Entwicklung in Richtung Dienstleistungssektor, welcher sich in diesem Zeitraum verdoppelte. Einen weiteren Grund liefert das hohe Bestreben nach unternehmerischer Selbstständigkeit vor allem bei Akademikern, Ledigen, Migranten und Frauen (Fritsch et al., 2012, S. 4-8).

Bis 2014 stieg die Zahl der Selbstständigen in Deutschland auf ca. 4,41 Mio. an, bevor sie bis 2017 auf knapp 4,3 Mio. sank. Das entspricht einem Rückgang von ca. 2,6% (Statistisches Bundesamt, 2018, S. 332). Die Selbstständigenquote ist seit 2011 kontinuierlich rückläufig. Lag die Quote 2014 noch bei 10,4%, entsprach sie 2017 nur noch 9,7%. Bezogen auf die gesamte Entwicklung kann geschlussfolgert werden, dass seit 1970 die Selbstständigenquote, von damals ca. 16,3%, bis 1991 auf ca. 9,2% gesunken ist. Nach der deutschen Wiedervereinigung gab es einen positiven Trend, der bis 2006 (~11,3%) anhielt, dann bis 2011 (~11,0%) stagnierte und seitdem negativ ist (Statistisches Bundesamt, 2018, S. 356).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die Bedeutung von Startup-Gründungen für die Innovationskraft und das Wirtschaftswachstum Deutschlands im Kontext der Globalisierung und des demografischen Wandels.

2 Definitionen von Fachbegriffen: Es werden zentrale Begrifflichkeiten wie Startup, Unternehmensgründung, Gründerquote und Selbstständigenquote präzisiert, um eine valide wissenschaftliche Grundlage zu schaffen.

3 Wichtige Datenquellen zur Analyse: Dieses Kapitel bewertet die Datenlage, insbesondere den Mikrozensus, und analysiert die historische Entwicklung der Gründungszahlen sowie branchenspezifische und demografische Trends.

4 Startup-Regionen in Deutschland: Es erfolgt eine regionale Einordnung der deutschen Gründungslandschaft, wobei Ballungsgebiete wie Berlin, Rhein-Main und München als zentrale Hubs identifiziert werden.

5 Impulse für Gründungen: Das Kapitel untersucht die Motive für Gründungen, unterscheidet zwischen Chancen- und Notgründern und analysiert politische Anreize sowie Gründe für den aktuellen Rückgang der Gründerzahlen.

6 Befragungen an Studenten und Startup-Gründer: Basierend auf empirischen Studien werden die Erwartungen und Hemmnisse junger Menschen sowie aktiver Gründer gegenüber der Politik und dem Bildungssystem aufgearbeitet.

7 Fazit: Die Arbeit fasst zusammen, dass trotz der Bedeutung von Gründungen für die Volkswirtschaft ein struktureller Rückgang zu verzeichnen ist, der durch den Fachkräftemangel und bürokratische Hürden verstärkt wird.

Schlüsselwörter

Unternehmensgründung, Startup, Gründerquote, Selbstständigenquote, Deutschland, Strukturwandel, Dienstleistungssektor, Fachkräftemangel, Innovationskraft, Politikförderung, Mikrozensus, Notgründung, Chancengründung, Startup-Ökosystem, Entrepreneurship

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Dynamik und die zeitlichen Entwicklungen von Unternehmens- und Startup-Gründungen in Deutschland seit 1991 sowie die damit verbundenen Herausforderungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Zentrale Themen sind die regionale Verteilung von Gründungen, der Strukturwandel hin zum Dienstleistungssektor, Fachkräftefragen und politische Unterstützungsmaßnahmen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Trends in der Gründungsaktivität zu verstehen, die Ursachen für aktuelle Rückgänge zu identifizieren und Potenziale für eine stärkere Förderung der Gründungskultur aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit nutzt eine deduktive Analyse von empirischen Daten aus dem Mikrozensus, KfW-Gründungsmonitoren und dem Deutschen Startup Monitor sowie die Auswertung relevanter Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die statistische Entwicklung der Gründungszahlen, regionale Hotspots, Antriebskräfte für Gründungen und die Ergebnisse von Befragungen bei Studierenden und Gründern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Startup, Gründerquote, Wirtschaftsstrukturwandel, Fachkräftemangel, Bürokratieabbau und Entrepreneurship.

Warum ist der Fachkräftemangel für Startups ein so kritisches Thema?

Startups konkurrieren mit etablierten Unternehmen, die oft bessere Konditionen bieten können; dies erschwert insbesondere die Suche nach qualifiziertem Personal in technischen IT-Berufen.

Welche politische Maßnahme wird von Gründern besonders befürwortet?

Neben dem Abbau bürokratischer Hürden werden vor allem Maßnahmen zur Erleichterung der Kapitalbeschaffung und die Förderung unternehmerischer Bildung an Schulen und Hochschulen gefordert.

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Details

Title
Neugründungen und Start-ups. Zeitliche Entwicklungen in Hessen und Deutschland
College
University of applied sciences Frankfurt a. M.
Course
Wissenschaftliches Arbeiten
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2019
Pages
23
Catalog Number
V1408161
ISBN (PDF)
9783346960283
ISBN (Book)
9783346960290
Language
German
Tags
neugründungen start-ups zeitliche entwicklungen hessen deutschland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2019, Neugründungen und Start-ups. Zeitliche Entwicklungen in Hessen und Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1408161
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