Ich möchte in der nachfolgenden Ausarbeitung die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung vorstellen, auf ihre Entstehung und ihre Tätigkeiten eingehen und abschließend in einem kurzen Kommentar dazu Stellung nehmen.
Die Informationen habe ich größtenteils aus einem Text zur Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung von Heinz-Georg Binder, den dieser 1983 verfasst hat und aus den Internetpräsenzen von Justitia et Pax, dem Evangelischen Entwicklungsdienst und der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung - Thema
1. Entstehung
1.1 Katholischer Arbeitskreis Entwicklung und Frieden
1.2 evangelische Arbeitsgemeinschaft Kirchlicher Entwicklungsdienst
2. Tätigkeit
2.1 Was macht die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung?
2.2 Welche Themen behandeln die Veröffentlichungen?
3. Kommentar
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) als Institution vorzustellen, ihre historische Entstehung zu beleuchten und ihre vielfältigen Tätigkeitsfelder im Bereich der entwicklungspolitischen Lobbyarbeit zu analysieren.
- Historische Entwicklung der kirchlichen Dachorganisationen
- Struktur und Arbeitsweise der GKKE
- Entwicklungspolitische Lobbyarbeit der Kirchen
- Umgang mit globalen Themen wie Rüstungsexporten und Armutsbekämpfung
- Theologische Begründung des kirchlichen Engagements für Gerechtigkeit und Frieden
Auszug aus dem Buch
1. Entstehung
Die zwei selbstständigen kirchlichen Organisationen, der früher sogenannte „Katholische Arbeitskreis Entwicklung und Frieden“, welcher später zur Deutschen Kommission Justitia et Pax in Deutschland wurde, und die evangelische „Arbeitsgemeinschaft Kirchlicher Entwicklungsdienst“, welche später in den Evangelischen Entwicklungsdienst e.V. überging, beschließen sich regelmäßig gemeinsam zu treffen und sich über Erfahrungen mit dem Entwicklungsdienst in der Dritten Welt auszutauschen und sie im Dialog mit Staat, Parteien und Gesellschaft einzubringen.
1.1 Katholischer Arbeitskreis Entwicklung und Frieden
1992 wurde der Katholische Arbeitskreis Entwicklung und Frieden in die Deutsche Kommission Justitia et Pax umbenannt.
Was ist die Deutsche Kommission Justitia et Pax?
„Die Deutsche Kommission Justitia et Pax (Gerechtigkeit und Frieden) ist eine Art "Runder Tisch" der katholischen Einrichtungen und Organisationen, die im Bereich der internationalen Verantwortung der Kirche in Deutschland tätig sind. Justitia et Pax ist deren gemeinsame Stimme in Gesellschaft und Politik. So sollen die weltweiten Fragen von Gerechtigkeit und Frieden in der Gesellschaft unseres Landes wach gehalten werden.“
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung - Thema: Der Autor führt in die Zielsetzung der Arbeit ein und benennt die verwendeten Quellen für die Analyse der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung.
1. Entstehung: Dieses Kapitel erläutert die Wurzeln der GKKE durch den Zusammenschluss der katholischen Kommission Justitia et Pax und des evangelischen Entwicklungsdienstes.
2. Tätigkeit: Hier werden die Kernaufgaben der GKKE, insbesondere ihre Lobbyarbeit und die thematischen Schwerpunkte wie Rüstungsexportkontrolle und Armutsbekämpfung, detailliert beschrieben.
3. Kommentar: Der Autor reflektiert kritisch die Frage der kirchlichen Zuständigkeit für politische und wirtschaftliche Fragen und bewertet das Engagement der Kirchen als notwendig und wertvoll.
Schlüsselwörter
Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung, GKKE, Justitia et Pax, Evangelischer Entwicklungsdienst, Lobbyarbeit, Entwicklungspolitik, Rüstungsexport, Armutsbekämpfung, Nord-Süd-Politik, globale Gerechtigkeit, Menschenrechte, nachhaltige Entwicklung, kirchliches Engagement.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE), ein Gremium der katholischen und evangelischen Kirche in Deutschland, das sich mit entwicklungspolitischen Fragen befasst.
Was sind die zentralen Themenfelder der GKKE?
Zu den Schwerpunkten gehören Friedenspolitik, Rüstungsexportkontrolle, entwicklungspolitische Kohärenz und die Förderung der Millenniumsziele zur Armutsbekämpfung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, die Entstehung der Organisation, ihre Arbeitsweisen und ihre politische Einflussnahme transparent darzustellen und kritisch zu kommentieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine deskriptive Ausarbeitung, die primär auf der Auswertung von Fachliteratur sowie offiziellen Internetpräsenzen der beteiligten Organisationen basiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die historische Herleitung der Zusammenarbeit beider Kirchen sowie eine detaillierte Analyse der von der GKKE publizierten Stellungnahmen und Berichte.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Lobbyarbeit, internationale Verantwortung, Nord-Süd-Beziehungen, soziale Gerechtigkeit und das christliche Menschenbild im politischen Dialog.
Warum hält der Autor die Lobbyarbeit der Kirchen für wichtig?
Der Autor argumentiert, dass die Ärmsten der Welt nur selten eine politische Stimme haben und die Kirche durch ihre moralische Autorität als Anwalt für diese Gruppen fungieren kann.
Welche Rolle spielen Rüstungsexporte in der Argumentation der GKKE?
Die GKKE kritisiert die Unkontrollierbarkeit von Waffenlieferungen und setzt sich für eine restriktivere Exportpolitik ein, um Krisenherde zu entschärfen und Mittel für soziale Zwecke freizusetzen.
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- Tom Olivier (Autor), 2007, Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/140834