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Beschreibung der Verstöße zur CE-Kennzeichnung von Spielzeug in den letzten 3 Jahren

Title: Beschreibung der Verstöße zur CE-Kennzeichnung von Spielzeug in den letzten 3 Jahren

Term Paper , 2008 , 27 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: B. Sc. Jan-Henrik Kossmann (Author)

Business economics - Miscellaneous
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Ein Thema, welches besonders in den letzen Jahren für Aufsehen bei den Verbrauchern sorgte, sind die immer wieder auftauchenden Skandale und Meldungen in Bezug auf Kinderspielzeug. Dieses musste aus dem europäischen Handel genommen werden, weil es den EU-Richtlinien nicht genügte und erheblich Mängel aufwies.
Erst kürzlich, am 18.04.2008, verlauteten die Schlagzeilen in den Medien: „Rekordzahl gefährlicher Spielzeuge in EU gefunden“ (AFP, 2008), „Polizei beschlagnahmt immer mehr Gift-Spielzeug“ (AFP/RAS, 2008), oder „EU klagt über gefährliches Spielzeug aus China“ (DPA, 2008).
Grund war der, einen Tag zuvor in Brüssel, veröffentlichte Bericht, der amtierenden EU-Verbraucherschutzkommissarin Meglena Kuneva.
Demzufolge ist die Zahl der monierten Waren im vergangenen Jahr von zuvor 1051 auf nun 1605 und somit um mehr als 50 % gestiegen, wobei Spielwaren die Liste der betroffenen Produkte mit großem Abstand anführen (vgl. DPA, 2008).

Diese Daten geben Anlass, die von der EU als gefährlich eingestuften Spielzeuge etwas genauer zu betrachten und zu analysieren. Hierzu wird zunächst betrachtet, was das CE-Zeichen, welches unter anderem auch auf Kinderspielzeug vorzufinden ist, überhaupt bedeutet und aussagt. Es wird erklärt, wie Verstöße gegen dieses Zeichen überhaupt erfasst und publiziert werden und ob man ob man überhaupt gegen das CE-Zeichen verstoßen kann. Anschließend werden die Arten von Verstößen zur CE-Kennzeichnung, von Spielzeug in den letzten drei Jahren in der EU, dargestellt und aufgezeigt, aus welchen Ländern diese Produkte importiert wurden und welche Unternehmen davon besonders betroffen sind.
Hier haben, besonders im Jahr 2007, immer wieder neue „Skandale“ um den amerikanischen Spielzeughersteller Mattel, die Augen der Öffentlichkeit auf sich gezogen, weshalb dieser hier im Schwerpunkt betrachtet wird. Zum Schluss wird dargestellt, welche Maßnahmen zur Verringerung der Anzahl der Verstöße, von der Europäischen Union, fortlaufend unternommen werden und ein Ausblick über die zukünftig geplanten Maßnahmen gegeben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das CE-Zeichen und seine Bedeutung

3. RAPEX und der Weg einer Meldung über einen Verstoß

4. Beschreibung der Verstöße zur CE-Kennzeichnung von Spielzeug

4.1 Produktkategorien

4.2 Regionen und Länder

4.3 Arten der Verstöße und deren Gründe

4.4 Die Unternehmen und der Fall „Mattel“

5. Maßnahmen zur Verhinderung zukünftiger Verstöße

6. Schlussbetrachtung

6.1 Zusammenfassung

6.2 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die zunehmende Anzahl von sicherheitsrelevanten Verstößen bei Kinderspielzeug innerhalb der Europäischen Union im Zeitraum von 2005 bis 2007. Ziel ist es, die Ursachen dieser Entwicklung zu analysieren, die Rolle des Schnellwarnsystems RAPEX zu beleuchten und den Einfluss prominenter Fallbeispiele wie den Rückrufaktionen des Herstellers Mattel kritisch zu bewerten, um schließlich notwendige regulatorische Anpassungen aufzuzeigen.

  • Analyse der CE-Kennzeichnung als Instrument der europäischen Produktsicherheit.
  • Funktionsweise und Bedeutung des Gemeinschafts-Schnellinformationssystems RAPEX.
  • Statistische Auswertung der häufigsten Produktkategorien und Herkunftsländer bei Sicherheitsmeldungen.
  • Untersuchung der verschiedenen Risikotypen (z.B. Erstickungsgefahr, chemische Risiken).
  • Evaluierung der aktuellen Maßnahmen der EU zur Verschärfung der Spielzeugrichtlinien.

Auszug aus dem Buch

4.4 Die Unternehmen und der Fall „Mattel“

Bei einem Blick auf die betroffenen Unternehmen, die die schadhaften Spielzeuge hergestellt haben, bleiben auch namhafte Hersteller, wie der US-Konzern Mattel mit seinen Marken „Fisherprice“, „Polly Pocket“ etc. nicht unerwähnt. Gerade Mattel ist seit November 2006 immer wieder in den Schlagzeilen, weshalb er hier besonders betrachtet werden soll.

Mattel ist ein Unternehmen, welches mit Barbiefiguren bekannt wurde und „heute mit 5,6 Milliarden Dollar Umsatz größter Spielzeugkonzern der Welt ist“ (vgl. Blume 2007, S. 20). Dieser musste gleich mehrfach Spielwaren zurückrufen, die er in China hatte fertigen lassen und welche dann weltweit verkauft wurden.

Betroffen waren zum einen Plastikmusikinstrumente und 436 000 Spielzeugautos, die alle giftiges Blei enthalten oder zumindest mit einer giftigen, bleihaltigen Farbe bemalt wurden. Zum anderen aber auch „mehr als 18 Millionen Puppen der Marken „Polly Pocket“, „Doggie Day Care“ und „Barbie“, samt Zubehör“ (Blume 2007, S. 20). Diese enthalten kleine, sehr starke Magnete, die sich von den Artikeln ablösen und von kleinen Kindern verschluckt werden können (vgl. Europäische Union 2008). Bei Verschlucken von mehr als einem Magneten, können sich diese gegenseitig anziehen „und zu Perforation, Infektion oder Verschluss des Verdauungstrakts führen, was tödliche Folgen haben kann. Eine Aspiration in die Lungen macht eine sofortige Operation erforderlich. In die Nase oder die Ohren gesteckte Magnete können zu Schwellungen führen und sind oft schwer zu entfernen.“ (Europäische Union 2008)

Von der freiwilligen Rückrufaktion erfuhr die Europäische Kommission am 23. November 2006, durch die britischen Behörden (vgl. Europäische Union 2008). Zuvor hatte Mattel diese am 21. November 2006, in den USA, der U.S. Consumer Product Safety Commission freiwillig mitgeteilt (vgl. U.S. Consumer Product Safety Commission 2007). Diese Rückrufaktion betraf insgesamt acht verschiedene Modelle der Mattel-Reihen Polly Pocket Magnetic Play Sets (vgl. Europäische Union 2008).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die steigende Anzahl an Rückrufen gefährlicher Spielzeuge in der EU und legt den Fokus auf die notwendige Analyse der CE-Kennzeichnung sowie der aktuellen Skandale rund um das Thema Produktsicherheit.

2. Das CE-Zeichen und seine Bedeutung: Dieses Kapitel klärt über die Rolle der CE-Kennzeichnung auf, die oft fälschlicherweise als Qualitätssiegel wahrgenommen wird, aber primär die Konformitätserklärung des Herstellers mit EU-Richtlinien darstellt.

3. RAPEX und der Weg einer Meldung über einen Verstoß: Hier wird das Gemeinschafts-Schnellinformationssystem RAPEX erläutert, welches als zentrale Plattform für den Austausch von Informationen über gefährliche Verbraucherprodukte zwischen den Mitgliedsstaaten fungiert.

4. Beschreibung der Verstöße zur CE-Kennzeichnung von Spielzeug: In diesem Hauptteil werden statistische Daten zu Produktkategorien, Herkunftsländern und Risikotypen analysiert sowie der Fall Mattel als exemplarisches Beispiel für Rückrufmanagement angeführt.

5. Maßnahmen zur Verhinderung zukünftiger Verstöße: Das Kapitel befasst sich mit den Strategien der Europäischen Kommission zur Erhöhung der Produktsicherheit, insbesondere durch die Modernisierung der alten Spielzeugrichtlinie.

6. Schlussbetrachtung: Die Arbeit endet mit einer zusammenfassenden Bewertung der Entwicklung auf dem europäischen Markt und einem Ausblick auf die zukünftige Ausgestaltung der rechtlichen Rahmenbedingungen.

Schlüsselwörter

CE-Kennzeichnung, Spielzeugsicherheit, RAPEX, Kinderspielzeug, Produktsicherheit, Rückrufaktionen, Mattel, Europäische Union, Spielzeugrichtlinie, Erstickungsgefahr, chemische Risiken, Marktüberwachung, Verbraucherschutz, Blei, Qualitätssicherung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Zunahme von sicherheitsrelevanten Produktmängeln bei Kinderspielzeug und wie diese durch das europäische System erfasst und reguliert werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der CE-Kennzeichnung, dem Schnellwarnsystem RAPEX, den statistischen Auswertungen zu gefährlichen Spielwaren sowie den Maßnahmen zur Verbesserung der EU-weiten Sicherheitsrichtlinien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, warum trotz CE-Kennzeichnung vermehrt gefährliches Spielzeug in den Umlauf gelangt und welche Lösungsansätze die EU zur Stärkung der Verbrauchersicherheit verfolgt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine deskriptive und analytische Literatur- sowie Datenauswertung unter Einbeziehung offizieller Berichte der Europäischen Kommission und relevanter Fachpublikationen vorgenommen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden neben einer statistischen Analyse der Produktrisiken die Herkunft der mangelhaften Waren (Schwerpunkt China) sowie der Fall des Herstellers Mattel detailliert untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich über Begriffe wie Spielzeugsicherheit, CE-Kennzeichnung, RAPEX, Produktsicherheit und Rückrufmanagement definieren.

Warum spielt der Hersteller Mattel eine so zentrale Rolle in dieser Analyse?

Mattel dient als Fallbeispiel, da das Unternehmen durch mehrere großangelegte Rückrufaktionen aufgrund von Bleibelastung und gefährlichen Magneten massiv die Aufmerksamkeit auf die Lücken in der Produktsicherheit lenkte.

Welche konkreten Gefahren gehen laut der Arbeit von Spielzeug aus?

Die häufigsten Gefahren sind Erstickung durch Verschlucken von Kleinteilen, gefolgt von Verletzungsrisiken, chemischen Risiken (z.B. Weichmacher) sowie Gefahren durch elektrische Schläge oder Feuer.

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Details

Title
Beschreibung der Verstöße zur CE-Kennzeichnung von Spielzeug in den letzten 3 Jahren
College
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg  (Professur für Normenwesen und Maschinenzeichnen/CAD)
Course
Standardisierung in Unternehmen und Märkten
Grade
1,3
Author
B. Sc. Jan-Henrik Kossmann (Author)
Publication Year
2008
Pages
27
Catalog Number
V140920
ISBN (eBook)
9783640503667
ISBN (Book)
9783640503551
Language
German
Tags
CE-Zeichen Standardisierung CE Spielzeug CE-Kennzeichnung Sicherheit Verstöße
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
B. Sc. Jan-Henrik Kossmann (Author), 2008, Beschreibung der Verstöße zur CE-Kennzeichnung von Spielzeug in den letzten 3 Jahren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/140920
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