Die Bedeutung des informellen Lernens für die Netzgeneration


Bachelorarbeit, 2008

58 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Kurzfassung

Abbildungsverzeichnis

1 Überblick

2 Ziele

3 Informationsgesellschaft und Mediennutzung
3.1 Der Wandel der Industriegesellschaft zur Informationsgesellschaft
3.2 Medien als Teil der subjektiven Lebenswelt
3.3 Herausforderungen und Anforderungen der Informationsgesellschaft

4 Eine neue Generation von Heranwachsenden
4.1 Der Generationsbegriff in der Bildungswissenschaft
4.2 Die "Netz-Generation" - "Bestimmungsversuche"
4.2.1 Die "Netz-Generation" nach Don Tapscott
4.2.2 "Generation@" nach Opaschowski
4.2.3 Der kritische Ansatz von Rolf Schulmeister
4.3 Kompetenzen der Netz-Generation

5 Die Medienkompetenz der Netz-Generation
5.1 Der Erwerb der Medienkompetenz im Alltag
5.1.1 Computer- und Netzaktivitäten
5.1.2 Voraussetzungen zur Mediennutzung und mögliche Kompetenzdefizite
a. Selbsteinschätzung der technischen Komptenzenzen der Netz- 32 Generation
b. Computeraktivitäten in der Freizeit und die Herausforderungen im 32 Umgang
5.2 Eine neue Lernkultur - Einen neue Perspekt

6 Lernen in der Informationsgesellschaft
6.1 Formen des Lernens
6.1.1 Formales und non- formales Lernen
6.1.2 Informelles Lernen
6.2 Informelles Lernen durch neue Medien
6.2.1 Vorausetzungen zum informellen Lernen
6.2.2 Attraktivität der neuen Medien als Bildungsraum

7 Perspektiven für eine neue Lernkultur der Netz-Generation
7.1 Informelle Medienbildung versus die Anforderungen der Informationsgesellschaft: Eine Gegenüberstellung
1. Durch informelle Medienbildung erworbene Kompetenzen und mögliche Kompetenzdefizite
2. Wichtige technische Anforderungen der Informationsgesellschaft
3. Was will die Netz-Generation?
7.2 Optimierung des Erwerbs von Medienkompetenz im Zusammenhang mit der Medienbildung
7.2.1 Medienerziehung als Richtlinie für die informelle Medienbildung?
7.2.2 Potentiale der Netz-Generation - Netzwerkbildung zwischen den Lebenswelten
7.2.3 Diskurs: Das Mentoring

8 Resümee

Glossar

Literaturverzeichnis

Kurzfassung

Gegenstand der hier vorgestellten Arbeit ist die Betrachtung einer Generation, die in einer technisch organisierten Gesellschaft aufwächst. Die Rede ist von der Netz-Generation und ihrem Leben in der heutigen Informationsgesellschaft.

In einer Analyse der Anforderungen und Herausforderungen, die der Alltag den Mit-gliedern unserer Gesellschaft stellt, werden die Protagonisten dieser Arbeit, der heuti-gen heranwachsenden Generation, und ihre Namensgeber näher vorgestellt.

Eine besondere Bedeutung kommt in der vorliegenden Arbeit den neuen Medien zu. Aufgezeigt wird dabei der Einfluss der neuen Medien auf die subjektive Lebenswelt und den Alltag der Netz-Generation. Weiter wird analysiert, welche Rolle die Medien bei der Entwicklung von Schlüsselqualifikationen und der Medienkompetenz spielen.

Zentraler Gegenstand dieser Arbeit ist jedoch die Bedeutung des informellen Lernens für die Heranwachsenden im Umgang mit den neuen Medien. Darauf aufbauend fällt der Blick auf eine neue Lernkultur der Netz-Generation. Es werden Chancen und Mög-lichkeiten der informellen Bildung sowie der Anforderungen der Gesellschaft diskutiert und Optimierungsversuche zur Verbesserung des Lernens für die Netz-Generation erläutert.

Schlagwörter: Informationsgesellschaft, Informelles Lernen, Lernkultur, Medienbildung, Medienkompetenz, Mentoring, Netz-Generation

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Geräte-Ausstattung im Haushalt 2006 (Auswahl)

Abbildung 2: Medienbeschäftigung in der Freizeit 2006

Abbildung 3: Internet-Aktivitäten 2006

Abbildung 4: Selbsteinschätzung der Computerkompetenz 2006

Abbildung 5: Technische Kompetenzen der Kinder 2006

Abbildung 6: Online-Nutzer-Typen ab 14 Jahre

Abbildung 7: Elemente der Lebensbereiche der Lernkultur (eigene Ausführung)

Abbildung 8: Wechselwirkung wichitger Medienkomponenten (eigene Ausführung)

Einleitung

„Dass man nun die jungen Leute nicht nur zur Unterhaltung erziehen darf, ist ja klar: denn

das Lernen ist kein Spiel, sondern eine ernste Mühe.“ (Aristoteles, 384 - 322 v. Chr.)

Das Lernen nimmt in der biografischen Lebenszeit eine immer größere Rolle ein, und auch durch das Prinzip des lebenslangen Lernens wird das Leben zu einem anhalten-den Lernprozess. Bereits im Jugendalter spiegelt sich dieser besondere Stellenwert, den das Lernen in der subjektiven Lebenswelt einnimmt, in vielen Bereichen, wie etwa in den institutionellen Bildungsstätten, wieder. Dass dies auch mit „ernster“ Mühe ver-bunden ist, wird den Heranwachsenden früh bewusst und begleitet sie ihr Leben lang.

Eine Vielzahl von Anforderungen, die mit Veränderungen der Gesellschaft einherge-hen, bekommen die Heranwachsenden spätestens bei der Integration in die Gesell-schaft, wie bei der Übergangsschwelle Schule - Arbeitswelt, zu spüren. Die Informati-onsgesellschaft mit ihren technischen Möglichkeiten bietet den Jugendlichen einerseits Pluralität, andererseits können diese Eventualitäten aber auch selektiv in der Lebens-gestaltung sein. Insbesondere die neuen Medien und deren Auswirkungen haben in öffentlichen Diskussionen einen besonderen Stellenwert eingenommen. Einerseits werden die neuen Medien als Teil der subjektiven Lebenswelt im Alltag oder in der Arbeitswelt akzeptiert; andererseits werden aber eventuelle psychosoziale Folgen der Mediennutzung vor allem für Heranwachsende erörtert. In diesem Zusammenhang kommt den neuen Medien, wie etwa Computer oder Internet, eine besondere Rolle zu. In der Lebenswelt der Heranwachsenden sind diese fest integriert. Deshalb ist hier die Rede von einer Netz-Generation oder einer Generation@, die bereits von Kindheit an mit den Medien Computer und Internet aufwächst.

Fakt ist, dass in solchen Diskussionen wesentliche Ziele in den Hintergrund geraten. Im Mittelpunkt sollte die Frage stehen, wie Jugendliche sich in die Informationsgesell-schaft integrieren können beziehungsweise wie sie die nötigen Schlüsselqualifikationen erwerben. Daher muss die Form des informellen Lernens der Netz-Generation in Be-zug zum Erwerb der Medienkompetenz näher analysiert werden. Derzeit herrscht Kon-fusion bezüglich der Medienkompetenz: Zum einen wird die Medienbildung als Qualifi-kation vorausgesetzt; zum anderen steht die Netz-Generation mit ihrer informellen Me-dienbildung im Alltag ziemlich alleine da. Für den Bereich der institutionellen Bildung ist die Arbeit mit dem Computer oder dem Internet immer noch sehr kontrovers.

Die Frage, der nachgegangen werden muss, ist folgende: Entspricht die informelle Me-dienbildung, die in der Freizeit der Jugendlichen erworben wird, auch gleichzeitig den Anforderungen der Informationsgesellschaft? Weiter muss untersucht werden, welchen Stellenwert die informelle Medienbildung im Alltag der Netz-Generation überhaupt be-sitzt und wie dadurch Bildungsbereiche geformt werden. Durch eine Verlagerung der Perspektiven des informellen Lernens und der Anforderungen der Informationsgesell-schaft werden Vernetzungen der einzelnen Bereiche hervorgehoben und Optimie-rungsversuche erläutert.

Abschließend werden wesentliche Aspekte der informellen Medienbildung und dem Einsatz von Dialogpartnern bei der Medienerziehung deutlich. Zum Verständnis wird die Erfahrung des Modells Mentoring im Bereich der Berufsorientierung und Berufsbe-ratung vorgestellt und mit Aspekten der Mediendialogpartner verbunden.

1 Überblick

Die mit der Technisierung einhergehenden Veränderungen in der Gesellschaft wirken sich ferner auf die einzelnen Mitglieder aus. Gleichzeitig führen diese Veränderungen auch zu neuen Herausforderungen und Anforderungen, mit denen sich die einzelnen Mitglieder in der Gesellschaft auseinander setzen müssen. Gerade wenn es um das Für und Wieder von Computer und Internet in öffentlichen Diskussionen geht, werden besonders die Auswirkungen der neuen Medien für die Heranwachsenden analysiert.

Ein erster Einblick in die Kapitel soll eine Übersicht über den Aufbau der Arbeit bieten.

- Im dritten Kapitel zur „Informationsgesellschaft und Mediennutzung“ wird der Wandel von der Industriegesellschaft zur Informationsgesellschaft näher erläu-tert und auf die Folgen der Veränderung für die einzelnen Mitglieder der Gesell-schaft eingegangen. Den neuen Medien kommt dabei eine besondere Rolle zu. Es wird erklärt, inwieweit sie Teil der subjektiven Lebenswelt sind und wie sie den Alltag der Menschen mitbestimmen.
- Darauf aufbauend steht im vierten Kapitel die Generation der Heranwachsen-den im Mittelpunkt. Der Generationsbegriff wird charakterisiert und in Verbin-dung mit den Veränderungen der Gesellschaft gebracht. In diesem Zusammen-hang werden die Begriffe „Netz-Generation“ des Informatikspezialisten D. Tapscott und „Generation@“ des Freizeitwissenschaftlers H. W. Opaschowski analysiert. Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Aufsatz „Gibt es eine Net Generation?“ von R. Schulmeister zeigt bereits einen Einblick in die Dis-kussion um die Netz-Generation. Gleichzeitig bietet Schulmeister selbst Dis-kussionsansätze, wodurch fehlende Aspekte bei der Betrachtung der heutigen Generation aufgedeckt werden.
- „Die Medienkompetenz der Netz-Generation“ wird mit diesem bisher erarbeite-ten Hintergrund auf die Frage hin untersucht, inwieweit es die Netz-Generation bei der Integration und dem Zurechtfinden in der heutigen Informationsgesell-schaft leichter hat als Generationen vor ihr. Dazu werden der Alltag sowie die Computer- und Netzaktivitäten der Heranwachsenden näher erklärt. Anschlie-ßend werden Anforderungen der neuen Technik mit den Untersuchungsergeb-nissen der KIM- und JIM-Studie auf mögliche Kompetenzvorteile und Defizite hin analysiert.
- Im Folgenden sollte deutlich geworden sein, dass es an Analysen zum Kompe-tenzerwerb der Netz-Generation fehlt. Aufgrund dessen werden mögliche Lern-formen und die Merkmale der Netz-Generation im sechsten Kapitel untersucht. Im Vordergrund wird dabei das informelle Lernen stehen, das mit seinen Merk-malen besonders bedeutend für die Netz-Generation und die Medienbildung ist. Eine Verbindung vom informellen Lernen und der Attraktivität der neuen Medien für die Netz-Generation hebt die Bedeutung dieser für die Anforderungen der Informationsgesellschaft hervor.
- Aspekte einer neuen Lernkultur erfordern eine neue Perspektive. Im siebten Kapitel werden die Untersuchungen der vorangegangenen Kapitel zusammen-getragen und Optimierungsversuche des Erwerbs von Medienkompetenz und Medienbildung diskutiert. Es findet die Vorstellung eines Projektes zum „Mento-ring an der Schwelle zum Berufeinstieg“ statt, in dem bereits auf einer anderen Grundlage Dialogpartner eingesetzt werden.
- Im Resümee wird die Bedeutung des informellen Lernens beurteilt und mein Standpunkt zur Qualifikation der Netz-Generation dargestellt.

2 Ziele

Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Aspekte der Diskussion um die Netz-Generation nicht nur zusammenzutragen, sondern auch eine neue Perspektive im Zu-sammenhang mit der informellen Medienbildung darzulegen. Es sollen wesentliche Aspekte und Elemente der Lebenswelt der Netz-Generation als Ressourcen einer neu-en Lernkultur dargestellt werden, mit der nicht nur die Medienkompetenz optimiert wer-den soll. In Zukunft wird es unerlässlich sein, auf die Elemente des informellen Lernens aufzubauen und die Kompetenzen der Jugendlichen in dieser Hinsicht zu ergänzen oder auszubauen.

Es soll in der folgenden Analyse nicht um die Frage der Existenz einer Netz-Generation gehen, die anhand von Daten zur Mediennutzung diskutiert werden soll. Es werden vielmehr Aspekte genannt, die für eine Veränderung des Generationsbegriffs sprechen. Ausgegangen wird von einer heranwachsenden Generation, die anders als die Generationen vor ihr von Kindheit an mit den neuen Medien aufwächst und die von dem dynamisch-technischen Wandel besonders betroffen ist. Es wird keine Unter-scheidung bezüglich unterschiedlichen Generationsbestimmungen vorgenommen, da sich diese im Wesentlichen auf eine Veralltäglichung der neuen Medien in der subjekti-ven Lebenswelt der Heranwachsenden beziehen. Die diskutierten Theorien dienen dazu, die Perspektive auf einen wichtigeren Aspekt zu lenken. Im Mittelpunkt stehen daher viel mehr die Aspekte des Erwerbs von gesellschaftlich förderlichen Kompeten-zen oder der negativen Folgen der Mediennutzung, mit denen die Netz-Generation in Verbindung gebracht wird. Durch die Analyse des informellen Lernens sowie der Frei-zeitgestaltung der Netz-Generation ist eine Verbindung dieser mit dem Erwerb der Me-dienkompetenz erst möglich.

Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, eine Vernetzung der unterschiedlichen Fakto-ren, die in die Betrachtung einer neuen Lernkultur mit einfließen, hervorzuheben. Auf-bauend auf vorhandene Ressourcen der informellen Medienbildung sowie auf die Ziele der Medienerziehung steht damit die Optimierung des Erwerbs der Medienkompetenz im Mittelpunkt.

Anzumerken ist, dass die Bezeichnung der neuen Medien vorwiegend den Computer und das Internet in die Diskussion mit einschließt. In diesem Zusammenhang werden die Anwendungsmöglichkeiten der Medien bei der Förderung von Kompetenzen sowie die mögliche Verbindung der Freizeitgestaltung der Netz-Generation mit den Angebo-ten von Computer und Internet betrachtet.

3 Informationsgesellschaft und Mediennutzung

Wenn es um die Beschreibung der heutigen Gesellschaft und deren Entwicklung geht, wird seit den 90er Jahren häufig die Globalisierung als Erklärung des fortschreitenden Wandels herangezogen. Gleichzeitig kommt den Medien als zusätzliche tragende Kraft des technischen Fortschritts eine bedeutsame Rolle zu und begleitet den gesellschaft-lichen Veränderungsprozess. Begriffsbestimmungen wie „Informationsgesellschaft“ oder „Wissensgesellschaft“ stehen zur Beschreibung der heutigen Gesellschaft im Raum wissenschaftlicher Diskurse und zeigen zusammenfassend, dass spezielle in-dustrielle Charakteristika weit in den Hintergrund geraten sind und durch neue Merk-male ersetzt wurden.

Aus diesem Zusammenhang heraus ist zuerst eine Erläuterung der Merkmale der In-formationsgesellschaft im Gegensatz zur Industriegesellschaft notwenig. Weiter wird durch den Einblick in die Entwicklung und Verbreitung der neuen Medien gezeigt, wie die ökonomischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereiche von Veränderun-gen betroffen sind und wie sich diese in der subjektiven Lebenswelt bemerkbar ma-chen.

3.1 Der Wandel der Industriegesellschaft zur Informationsgesellschaft

Der französische Soziologe Henri de Saint-Simon hat im 18./19.Jahrhundert den Zu-sammenhang von Industrialisierung und gesellschaftlichen Veränderungen analysiert und dadurch gleichzeitig den Begriff der „Industriegesellschaft“ charakterisiert. Kenn-zeichnend für die Wechselbeziehung von Ökonomie und Gesellschaft ist, „dass Verän-derungen in der Produktionsweise - auf Basis von technologischen Veränderungen - den Kern des sozialen Wandels ausmachen und dass der technisch-ökonomische Wandel auch auf andere Bereiche der Gesellschaft ausstrahlt und weitere soziale, kul-turelle und politische Veränderungen nach sich zieht“[1]. Offensichtlich wird dies unter anderem durch die Einführung der preußischen Schulpflicht oder der Ablösung des Erfahrungstransfers durch den Wissenstransfer in der Arbeitswelt, z.B. durch den Aus-bau der preußisch- staatlich geregelten Lehre anstatt der traditionellen Zünfte.

Durch den sich immer weiter entwickelnden ökonomischen Fortschritt entstand im 20. Jahrhundert eine Verlagerung vom sekundären Sektors (der Produktionsverarbeitung) hin zum tertiären Sektor (der Dienstleistungen), was wiederum zu Veränderungen in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen führte[2]. Der fortlaufende Prozess der Ter-tiärisierung hat im 20. Jahrhundert sowohl global eine Vernetzung der ökonomisch-sozialen Systeme als auch national einen dynamischen Informationsaustausch zur Folge.

Nach dem Soziologen K.-W. Deutsch handelt es sich um eine Informationsgesellschaft, „wenn diese mehr als die Hälfte des nationalen Einkommens aus der Verbreitung von Informationen bezieht und die Hälfte aller Erwerbstätigen in Informationsberufen be-schäftigt sind.“[3] Insofern zählt unter anderem Deutschland seit den 70er Jahren als Dienstleistungsgesellschaft, da 2/3 der Beschäftigten im tertiären Sektor tätig sind.

Auch wenn es unterschiedliche Benennungsversuche, wie etwa „Netzwerkgesellschaft“ oder „Weltgesellschaft“[4] zur Bestimmung der heutigen Gesellschaft, gibt, ist ihnen allen gleich, dass sie „lockere, nicht hierarchisch aber komplexe Verknüpfung von Ereignis-sen, Personen oder Organisationen [beschreiben], die mühelos regionale und nationa-le Grenzen“ [5] überschreiten.

Dennoch ist die Betrachtung der Definition der „Informationsgesellschaft“ für den weite-ren Verlauf wichtig, denn charakteristisch für Informationsgesellschaften ist ihre Dyna-mik, die sich durch ein hohes Innovations- und Wandlungspotenzial und ihre Abhän-gigkeit von Erneuerungen auszeichnet. Damit dies gesellschaftlich umsetzbar ist, sind Informationsgesellschaften sowohl auf die Verfügbarkeit als auch auf die Vereinfa-chung von Informationen oder Wissen angewiesen. Erkennbar wird dies unter anderem am formalen Bildungssystem, wo „im Dienste der Informationsgesellschaft (...) Bildung in staatlich gelenkten Bildungs- und Ausbildungssysteme institutionalisiert“[6] wurde, so dass die Mitglieder der Gesellschaft unter anderem über die gleichen kulturellen Güter verfügen.

Eine sich bereits hier in den Vordergrund drängende Frage ist, wie diese Übermittlung von Informationen im Einzelnen funktioniert und was für weitere Hilfsmittel es zur Ver-einfachung der Informationsdynamik oder Informationsvielfalt gibt. Durch die Erläute-rung der Folgen dieser Dynamik im weiteren Verlauf wird dies zuerst in den neuen An-forderungen der Informationsgesellschaft an die einzelnen Mitglieder der Gesellschaft und später bei der Betrachtung der heutigen Jugendlichen deutlich.

3.2 Medien als Teil der subjektiven Lebenswelt

Bei der Betrachtung von technisch ökonomischen und den damit verbundenen gesell-schaftlichen Veränderungen, dürfen die Medien und ihre Rolle in der Gesellschaft nicht fehlen. Denn seit den 70er Jahren haben diese, wie z.B. das Medium Fernseher, in den Haushalten deutlich zugenommen. Vor allem die Jahrgänge ab 1977 sind bereits von Kindheit an viel häufiger mit Medien in Kontakt gekommen als die Generationen vor ihnen[7].

Bereits seit 1989 sind umfassende empirische Untersuchung zur Computernutzung und deren Auswirkung auf die Individuen bekannt[8]. Zahlreiche Studien wurden in der Öffentlichkeit diskutiert, „die die soziale Deformation durch den Computer belegen, [aber] so ließ sich doch unschwer nachzeichnen wie die verbreitete Computertechno-logie den jugendlichen, schulischen und familiären Alltag (...) verändern“[9]. Andere Stu-dien konzentrieren sich eher auf den Funktionswandel des Computers vom Spielmedi-um zum Kommunikationsmedium. Zeitgleich ablaufende fortschreitende technologi-sche Vereinfachung der Speicherung und des Abrufens von Wissen und Informationen durch CD-ROMs sowie vergrößerten Datensysteme haben zu diesem Funktionswandel beigetragen. Alles in allem dienen die Medien heute als Synonym für die entwickelten Informations- und Kommunikationstechnologien[10] bzw. als Symbol der Informationsge-sellschaft.

Der Erziehungswissenschaftler Heinz Moser fasst die Auswirkungen der Medien auf die gesellschaftlichen und subjektiven Lebensbereiche in seinen Ansätzen des „me-dienpädagogischen Handelns“ wie folgt zusammen[11]:

1. Die Medien (Zeitung, Computer...) sind Teil der biografischen Lebenszeit. So-mit beeinflussen sie den Zeitplan und Lebensrhythmus der einzelnen Gesell-schaftsmitglieder.
2. Medien haben Einfluss auf die gesellschaftlichen Normen und Werte, wobei hier digitale Welten mit der Realität verwechselt werden können.
3. Medien werden zu den Entwicklungsaufgaben der Individuen in unterschiedli-chen Lebensbereichen, wie etwa bei der Identitätsentwicklung, hinzugezogen.
4. Computer dienen heute auch als neues Bildungsmedium („Schulen ans Netz“).

Auch wenn die Medien heute weitgehend Teil der subjektiven Lebenswelt sind und zum Alltag gehören, kommt der Computer in der Schule immer noch nicht vorurteilsfrei zum Einsatz oder es fehlt den Lehrenden selbst an Medienkompetenz[12]. So sind die Heranwachsenden bisher auf sich alleine gestellt, wenn es um den Umgang mit neuen den Medien geht.

3.3 Herausforderungen und Anforderungen der Informationsgesellschaft

Im Zusammenhang mit der ansteigenden Informations- und Wissensflut der Informati-onsgesellschaft sehen die Pädagogen G. Reinmann-Rothmeier und H. Mandl (1997)[13] auch eine Zunahme der nötigen Kompetenzen, die es zu erwerben gilt. Sie sprechen von so genannten Lernkulturen, die durch die„ komplexen Aufgaben und Probleme unserer Wissensgesellschaft aktiv, konstruktiv, selbständig und kooperativ“[14] lernen müssen. Dazu kommt, „dass die Fähigkeit mit den Computertechniken umzugehen, einen immer größeren Anteil der Schlüsselqualifikation besetzen wird - auch wenn uns das Umlernen Überwindung kostet“[15]. Ein Umdenken sowie eine vollständige Anerken-nung des Computers als Bildungsmedium schließt nicht nur den Lernbereich Schule mit ein, sondern sämtliche Bildungsbereiche.

Ferner werden auch auf europäischer Ebene die gesellschaftlichen Veränderungen und die damit einhergehenden neuen Qualifikationsanforderungen diskutiert. So spricht die Europäische Kommission von „employability“, d.h., dass auf Grund der Globalisie-rung die Wirtschaft neue Ansprüche an Qualifikationen entwickelt und sie auf diese Weise neue Anforderungen an die einzelnen Gesellschaftsmitglieder stellt. Die einzel-nen Gesellschaftsmitglieder„ müssen in der Lage sein, ein Berufsleben ohne Zukunfts-garantien zu managen, ihren individuellen Lebenssinn ohne die Vorgabe von Meta-Erzählungen zu entwickeln und eine Komplexität von Weltverhältnissen auszu-halten, die nur noch in Sekten auf ein einfaches Maß reduziert werden kann“[16]. Für die einzelnen Mitglieder einer Gesellschaft bedeutet dies, dass sie Kompetenzen wie Ei-genverantwortung, Eigeninitiative und die individuelle Art der Wissensbeschaffung selbst erarbeiten müssen, was gleichzeitig mit einer Erhöhung an Gestaltungsspiel-räumen sowie Gestaltungsanforderungen durch die Informalisierung der Bildung ver- bundenen ist. Dieser Prozess steht mit dem Prinzip des Leben langen Lernens zu-sammen und hat eine Steigerung der Komplexitätsanforderung zur Folge[17].

„Globales Lernen zielt darüber in räumlicher Hinsicht auf die Erweiterung des Wahrneh-mungshorizontes, in sachlicher Hinsicht auf die Befähigung zu Umgang mit vernetzen und komplexen Interdependenzen, in zeitlicher Hinsicht auf die Kompetenz, dynamische Prozesse und Langzeitwirkungen antizipiert und sich auf eine ungewisse, riskante Zu-kunft einstellen zu können, in sozialer Hinsicht auf die Bereitschaft und Fähigkeit, wech-selnde Perspektiven einzunehmen, kontextuelles Denken zu praktizieren und interkultu-relle Empathie zu üben.“[18]

Schlüsselqualifikationen geben die Anforderungen der Arbeitswelt wieder und bestim-men ebenfalls andere gesellschaftliche Bereiche, wie das Bildungssystem, mit. Zu den neuen gewünschten Schlüsselqualifikationen[19] zählen:

a) Selbständigkeit, denn eine demokratische, wertepluralistische Gesellschaft braucht autonome Bürger; Forderung nach Mobilität und Flexibilität
b) Erkundungs- und Handlungskompetenz: Diese wird unter anderem für die Be-nutzung des Computers gefordert, Informationsbeschaffung wird wichtiger als Wissen selbst; gleichzeitig kritische Hinterfragung von Informationen, Leistungs-fähigkeit
c) Konfliktfähigkeit und Mündigkeit
d) Soziales Lernen, globale erfolgreiche Menschen, Teamfähigkeit: „Mit der Team-fähigkeit beginnt das soziale Lernen, und mit internationaler Solidarität und [...] politischer Mündigkeit endet es“[20];
e) Vernetztes Denken sowie Erweiterung der Hirnvernetzung durch Computer-gebrauch[21]

Dabei entsprechen die genannten Qualifikationen den Anforderungen der Informati-onsgesellschaft, so dass gewünschte Computerkenntnisse sowohl im Bildungsbereich als auch in der Berufswelt an Bedeutung zunehmen sowie entsprechende Qualifikati-onsdefizite im Bereich der Technik zunehmend gesellschaftlich selektiv sind. In diesem Zusammenhang ist die Verbindung von neuen Medien und beruflicher Lebenswelt in Form von Karriere oder eines profitträchtigen Handelns ebenso Teil der subjektiven Lebenswelt. Folglich würde sich eine kompetente Handhabung im Umgang mit techni- schen Angeboten auch auf die eigene Position und das Handeln innerhalb der Gesell-schaft auswirken. In Anlehnung an die Theorie des Soziologen U. Beck hat die Globali-sierung sowohl eine Individualisierung als auch eine Pluralisierung zur Folge, d.h. dass durch die erhöhte Gestaltungsvielfalt und –freiheit innerhalb der Informationsgesell-schaft jede Biografie einzigartig ist und den gesellschaftlichen Wandel mitbestimmt[22].

Die Informationsgesellschaft setzt demnach Qualifikationen im Umgang mit neuen Me-dien als eine gesellschaftliche Aufgabe voraus und bestimmt auf diese Weise die Posi-tionen der Individuen innerhalb einer Gesellschaft. Im Hinblick auf die Verbreitung und Verwendung des Computers etwa könnte ein Defizit in diesem Bereich demnach zu einem subjektiven Nachteil innerhalb einer Gesellschaft führen. Eine weiterführende Frage wäre hier, inwieweit dies zu einer Selektion zwischen denjenigen, die über den Zugang zu Bereichen der technischen Qualifikationserweiterung verfügen, und denje-nigen, denen diese Bereiche verwehrt bleiben, führt.

4 Eine neue Generation von Heranwachsenden?

Die Informationsgesellschaft und deren Anforderungen und Herausforderungen wurden bisher weitestgehend makroperspektivisch betrachtet und erläutert. Im Vordergrund standen die mit der Globalisierung verbundenen Veränderungen (vor allem im Bereich der Arbeitswelt). Die globale Verflechtung sowie die weltweiten Zusammenhänge haben Einfluss auf die subjektive Lebenswelt und deren Gestaltung, was sich hier vor allem in der Verbindung mit den neuen Medien zeigt.

„Längst hat der Globalisierungsprozess auch und erst recht die Jugend erreicht. Jugend-liche partizipieren an einer globalisierten Jugendkultur, sind als Konsumenten mit welt-weiten Handlungsstrukturen verflochten, fühlen sich in ihrer Lebensperspektive von glo-balen Ereignissen tangiert oder eingeschränkt, aber auch herausgefordert und ermu- tigt.“[23]

Neue Begriffe zur Beschreibung einer neuen Generation sind Mittelpunkt von Diskussi-onen, vor allem die jungen Erwachsenen werden neu betrachtet und definiert. Eine Klärung des Generationsbegriffs soll Aufschluss darüber geben, warum gerade die heutigen Jugendlichen ins weitere Betrachtungsfeld fallen und die Folgen der Informa-tionsgesellschaft gerade diese Alterskohorte besonders treffen. Des Weiteren ist zu klären, ob diese Veränderung nur auf eine Alterskohorte beschränkt ist und eine Gene-ralisierung überhaupt möglich ist.

4.1 Der Generationsbegriff in der Bildungswissenschaft

Seit den Anfängen der Pädagogik gibt es verschiedene Ansätze zum Generationsbeg-riff[24]. Festzuhalten ist aber, dass speziell der pädagogische Grundbegriff der Frage nachgeht, wie innerhalb der Gesellschaft Kultur und kulturelle Güter vermittelt werden können. Die Idee des Theoretiker F. Schleiermachers (1914/1959) zur Ambivalenz von Reproduktion und Erneuerung entsprechen dem Fremdattributions-Konzept[25] der Pä-dagogik, wonach „jenes der intergenerativen Differenz, die als Differenz der Fremdzu-schreibung zugleich den Ausgangspunkt pädagogischen Handels darstellt“[26]. Obwohl dieses Konzept zur Zeit der Industrialisierung ausgearbeitet wurde und durch die heu-tige Enttraditionalisierung und Modernisierung kritisch betrachtet wird, besteht weiter- hin „ die Vorstellung, eine bewahrende Einführung in das Alte mit einer gleichzeitigen transformatorischen Veränderung durch die junge Generation zu vereinbaren“[27]. Dieser Prozess beinhaltet, dass die ältere Generation die Aufgabe besitzt, den Heranwach-senden Bildung zu ermöglichen sowie, dass eine Balance zwischen Neuem und Tradi-tionellem aufgebaut wird. Ein stabiles Gleichgewicht ist demnach eine Grundvoraus-setzung für die Heranwachsenden, um sich ihre Kultur anzueignen und diese mit zu gestalten.

Vor diesem Hintergrund spiegelt der Begriff der „Generation“ soziale sowie kulturelle Inhalte einer Gesellschaft wider und wird sogar aus soziologischer - kulturkritischer Perspektive als „ein Mittel zur anschaulichen Ordnung der Sozialwelt, zur sinnhaften Selbstpositionierung im historischen Wandel“[28] gesehen. In diesem Zusammenhang betont besonders das Generationskonzept eine Bestimmung und auch Verallgemeine-rung von Merkmalen, die in einer bestimmten Zeitperiode ausgemacht werden bzw. die Charakterisierung spezifischer Eigenschaften einer bestimmten Alterskohorte[29].

„Maßgeblich für die Bildung einer Generation, ihrer Durchsetzungsfähigkeit sowie ihrer Anerkennung ist jedoch nicht der epochale Charakter eines Ereignisses oder der heraus-ragende Status einer technologischen Innovation, die letztendlich auf ein Datum oder Jahr verdichtet werden kann, sondern eine Kontinuität der prägenden Einflüsse, die mehr als eine Alterskohorte betreffen“[30].

Für die Bestimmung einer allgemeinen Jugendgeneration ist diese je nach Ausgangs-lage (rechtlich, sozial, gesellschaftlich oder entwicklungspsychologisch) unterschiedlich und macht eine allgemeingültige Charakterisierung schwierig. Dennoch ist unabhängig von den unterschiedlichen Begriffsbestimmungen festzuhalten, dass die Jugend insge-samt eine Übergangsphase zwischen Kindheit und Erwachsenenalter ist, die durch gewisse rechtliche, mit dem Alter zusammenhängende Einschränkungen, gekenn-zeichnet ist, aber ebenfalls als eine Phase des Experimentierens und Lernens charak-terisiert wird. Darüber hinaus beschreibt der Philosoph W. Dilthey die Generation „Ju-gend“ auch als „eine besonders empfängliche Phase“[31], wonach gerade die Jüngeren für die gesellschaftlichen Inhalte empfänglicher, aber auch sensibilisierter sind.

Darauf aufbauend werden neue Jugendgenerationen „durch die Fokussierung sozialer, entwicklungspsychologischer oder kultureller Eigenarten analysiert und charakterisiert, die auf (generations-) spezifische Einstellung, politische Orientierung oder als gesell-schaftlicher Gegensatz thematisiert und dargestellt werden können“[32]. Als Erken-nungsmerkmale der Jugend gilt unter anderem ein bestimmter Stil (Kleidung oder Sprachstil).

[...]


[1] Geißler, R. (2006): Die Sozialstruktur Deutschlands. Zur gesellschaftlichen Entwicklung mit einer Bilanz zur Vereinigung. Wiesbaden, vgl. S. 21.

[2] Fourastié J. (1949, 2. Auflage 1954): Die große Hoffnung des 20. Jahrhunderts. Köln.

[3] Tully, C.J. (2006): Lernen in flexibilisierten Welten. Wie sich das Lernen der Jugend verändert. München, vgl. S.12.

[4] vgl. unter anderem Castells M. (2002 [1997]): Das Informationszeitalter: Wirtschaft - Gesell-schaft - Kultur. Band :1 Aufstieg der Netzwerkgesellschaft, Opladen.

[5] Rauschenbach, T. / Düx, W. / Sass, E. (2006): Informelles Lernen im Jugendalter. Vernach-lässigte Dimensionen der Bildungsdebatte. München, vgl. S.73.

[6] Tully, C.J. (2006): Lernen in flexibilisierten Welten. Wie sich das Lernen der Jugend verändert. München, vgl. S.14.

[7] Hebecker, E. (2001): Die Netzgeneration. Jugend in der Informationsgesellschaft. Frankfurt am Main, vgl. S.132.

[8] Tully, C.J. (1994): Lernen in der Informationsgesellschaft. Informelle Bildung durch Computer und neue Medien. Opladen, vgl. S.144ff.

[9] ebd. S.51

[10] ebd. S.130

[11] Moser, H. (2000): Einführung in die Medienpädagogik. Aufwachsen im Medienzeitalter. Opla-ten.

[12] ebd. S.17; 20Prozent der deutschen Lehrer verfügen über unzureichende Computerkompe-tenzen.

[13] Reinmann-Rothmeier, G. / Mandl H. (1997): Virtuelle Seminare in Hochschulen und Weiter-bildung: drei Beispiele aus der Praxis. Bern.

[14] Moser, H. (2000): Einführung in die Medienpädagogik. Aufwachsen im Medienzeitalter, Opla-ten vgl. S.209 oder Reinmann-Rothmeier G. /Mandl H. (1997), vgl. S 31.

[15] Struck, P. (1998): Netzwerk Schule. Wie Kinder mit dem Computer das Lernen lernen. Mün-chen/ Wien, vgl. S.138.

[16] Tully, C.J. (2006): Lernen in flexibilisierten Welten. Wie sich das Lernen der Jugend verän-dert. München, vgl. S 26.

[17] Tully, C.J. (1994): Lernen in der Informationsgesellschaft. Informelle Bildung durch Computer und neue Medien. Opladen, vgl. S.144f.

[18] Tully, C.J. (2006): Lernen in flexibilisierten Welten. Wie sich das Lernen der Jugend verän-dert. München, vgl. S.84.

[19] vgl. Struck, P. (1998): Netzwerk Schule. Wie Kinder mit dem Computer das Lernen lernen. München/ Wien.

[20] ebd. S.163.

[21] vgl. Pöppel, E. (2000): Grenzen des Bewusstseins. Wie kommen wir zu Zeit und wie entsteht Wirklichkeit? Frankfurt/ Main.

[22] weiter Informationen bietet unter anderem Beck, U. (1986): Risikogesellschaft. Auf dem Weg in die andere Moderne. Frankfurt/ Main.

[23] Rauschenbach, T./ Düx, W./ Sass, E. (2006): Informelles Lernen im Jugendalter. Vernachläs-sigte Dimensionen der Bildungsdebatte. München, vgl. S. 64.

[24] vgl. u.a. Böhnisch, L. (2003): Pädagogische Soziologie. Eine Einführung. München.

[25] Fremdattribution: „Generation als Fremdeinordnung in Altersgruppen mit bestimmten Merk-malen unter Abgrenzung von anderen Altersgruppen.“ - Reinders, H. (2003): Jugendtypen. Ansätze zu einer differentiellen Theorie der Adoleszenz. Vgl. S.50.

[26] ebd. S.47

[27] vgl. Helsper, W./ Kramer, R.-T./ Busse, S. (2001): Jugend zwischen Familie und Schule? Eine Studie zu pädagogischen Generationsbeziehungen. Wiesbaden.

[28] Schulmeister, R. (2008): Gibt es eine „Net Generation“? Hamburg, vgl. S.38.

[29] u.a. Mannheim, K. Generationskonzept in Hebecker, E. (2001): Die Netzgeneration- Jugend in der Informationsgesellschaft. Frankfurt am Main.

[30] ebd. vgl. S.137f.

[31] ebd. S.103

[32] ebd. S.101

Ende der Leseprobe aus 58 Seiten

Details

Titel
Die Bedeutung des informellen Lernens für die Netzgeneration
Hochschule
FernUniversität Hagen
Note
2,0
Autor
Jahr
2008
Seiten
58
Katalognummer
V140978
ISBN (eBook)
9783640501588
ISBN (Buch)
9783640501694
Dateigröße
860 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Informelles Lernen, Netzgeneration, Generation @, Informationsgesellschaft, Lernkultur, Medienbildung
Arbeit zitieren
Yvonne Schmidt (Autor), 2008, Die Bedeutung des informellen Lernens für die Netzgeneration, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/140978

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