Wer ist stärker: Männer oder Frauen?


Ausarbeitung, 2009
6 Seiten

Leseprobe

Wer ist stärker: Männer oder Frauen?

Die meisten Männer, die ich kenne, behaupten, sie seien die Machos schlechthin. Liest Mann oder Frau Anzeigen aus der Rubrik „Er sucht sie“, dann liest man sehr häufig „Er, absolut dominant, sucht…“, als wenn es die Natur vorgegeben hätte. Ich jedenfalls denke, es ist alles nur reine Erziehungssache.

Dazu zitiere ich aus dem Exposè meines eigenen Kriminalromans, für den ich einen geeigneten Verleger suche.

„Während die meisten Männer den Wolf spielen und ihre Probleme alleine verarbeiten wollen, oder ihre Probleme in sich hinein fressen, um nach außen hin Stärke zu beweisen, verarbeiten fast alle Frauen ihre Probleme durch soziale Kontakte.

Der Einfluss der Hormone auf beide Geschlechter beruht dabei meiner Meinung nach lediglich auf biologischen Feinheiten. Das heißt nichts anderes, als das bei beiden Geschlechtern die gleichen Emotionen vorhanden sind, aber nicht dieselben, so dass jeder unterscherschiedlich damit umgeht. Vergleicht man beispielsweise einen Mann im Fußballstadion oder beim Formel1-Rennen mit einer Frau im (Mutter-)Glück, oder Männer am Stammtisch und Frauen beim Kaffeeklatsch, entdeckt man nur selten einen Unterschied.

Vielmehr liegen die Unterschiede im Verhalten an der Erziehung des jeweiligen Geschlechts in die gesellschaftliche Rolle. Wenn ein Mädchen als Kleinkind zum Beispiel weint, wird es in den Arm genommen und bekommt suggeriert: „ Du musst nicht weinen…“. Ein Junge im selben Alter wird oft im ironischen Sinne ausgelacht, evtl sogar ausgeschimpft und – je nach Niveau der Eltern – sogar verprügelt. Andererseits wird es oft beschmunzelt, wenn ein Junge sich rebellisch verhält. Schließlich muss er ja später Versorger, Erzieher und Beschützer sein – alles im Sinne der Gesellschaft natürlich. Dem Mädchen, meist der späteren Amme und Putzfrau, wird beigebracht, sich unterzuordnen, wie man abwäscht und wie man mit Kindern umgeht. Aggressives Verhalten im verbalen sowie im nonverbalen Bereich ist deshalb bei Männern wesentlich häufiger zu beobachten als bei Frauen. Lässt aber eine sonst so brave Frau ihren negativen Gefühlen einmal freien Lauf, halte ich es für logisch, dass dies wesentlich schlimmere Folgen haben kann.“

Sicher gibt es bei beiden Geschlechtern solche und solche. Es gibt zum Beispiel Frauen, die schildern, dass sie jahrelang mit demselben Mann zusammen sind, der sie fast genau so lange verprügelt. Aber wenn sie man nach dem „Warum?“ fragt, bekommt man zur Antwort: „Ich kann mich nicht von ihm trennen. Ich liebe ihn.“ Für Männer völlig grotesk. Vielleicht denken ja viele Frauen: „Irgendwann wird er mich bestimmt nicht mehr lieben und geht von selbst.“? Wird sie aber erst mal verlassen, ist das Gejammer weil sie nämlich genau weiß, dass sie bei jemandem nicht mehr im Mittelpunkt steht. Aber es gibt auch Frauen, die berufstätig sind, und sie sind außerdem noch Hausfrau und Mutter – das sind definitiv

3 Jobs! Und vor allem: sie jammern nicht, sondern sie tun es einfach.

Während sehr viele Männer also sehr schnell die Flinte ins Korn werfen, „lösen“ die meisten Frauen ihre Probleme mit Geduld. Denn für jedes Rätsel gibt es in irgendeiner Ausgabe des Heftes auch eine Lösung –aber sie kommt. Und ich denke, ich weiß, wie man das Problem der Überbevölkerung deutlich minimieren könnte: liebe Humanmediziner, forscht! Forscht weiter und lasst Männer irgendwann Kinder bekommen. Denn die Schmerzen einer Geburt würden Männer erst gar nicht überstehen. Unter anderem deshalb sind sie auch die „Weicheier“ in diesem System.

Sind Frauen eine Subkultur?

In diesem 2. Beitrag meiner Erörterung geht es mir nicht darum, welches von beiden Geschlechtern das Stärkere ist, auch möchte ich hier keine Vergleiche ziehen. Sondern hier geht es mir um die Frau als Individuum. Welchen Status hat eine Frau in der Gesellschaft? Was bedeutet „feminin“? Was macht eine Frau aus?

[...]

Ende der Leseprobe aus 6 Seiten

Details

Titel
Wer ist stärker: Männer oder Frauen?
Autor
Jahr
2009
Seiten
6
Katalognummer
V140985
ISBN (eBook)
9783640482603
Dateigröße
435 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Schlagworte
Männer, Frauen
Arbeit zitieren
Ralf Ebersoldt (Autor), 2009, Wer ist stärker: Männer oder Frauen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/140985

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