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PISA und die Folgen

Title: PISA und die Folgen

Term Paper , 2003 , 20 Pages , Grade: gut

Autor:in: Stephanie König (Author)

Pedagogy - School System, Educational and School Politics
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"Gesamtleistung schlecht, Versetzung ausgeschlossen." Das waren die Worte unseres Kanzlers in einem Bericht des Magazins Focus (27/2002) über die im Dezember 2001 erschienen Ergebnisse der PISA- Studie. Mit dieser Hausarbeit möchte ich keine weitere Auswertung der Studie vorlegen. Es soll sich hierbei in erster Linie um die daraus resultierenden Konsequenzen handeln. Aber was muss nun geschehen, oder besser was sollte geschehen? Sind unsere Kinder dümmer als in andern Ländern? Oder liegen die Ursachen am vorherrschendem Schulsystem? Sollte es zu Schulreformen kommen? Wie sollten diese Aussehen? In einschlägigen Literaturen kann man sich ein gutes Bild über die heutige Schulen und deren verschiedenen Formen machen. Aber sieht es dort wirklich so aus? Sind Lehrer heute immer noch Pädagogen die im Interesse der Gesellschaft junge Leute heranziehen? Warum konnte es dann zu diesem schlechten Ergebnis kommen?

PISA ist nicht die erste Studie, die unseren Bildungsstand untersucht hat. Einige Zeit vorher gab es unter anderem die TIMMS-Studie. In ihr stellte sich heraus, das unsere mathematischen Kenntnisse nur im Mittelfeld liegen. Damals ging auch ein Schrei durch die Behörden. Ein Land wie Deutschland kann nicht nur im Mittelfeld liegen. Desto erschütternder waren dann die Ergebnisse der PISA-Untersuchungen. Denn solch ein Ergebnis schlägt sich auch auf die Wirtschaftlichkeit des Landes nieder. Ist hier der richtige Ansatz? Fast noch erschreckender als die PISA- Ergebnisse waren die PISA- E- Ergebnisse. Was sagen eigentlich die Betroffenen, die Lehrer und die Schüler? Ist es Zufall das Waldorf-Schulen bessere Ergebnisse erzielen? Das etwas passieren muss, ist glaube ich jedem klar. Aber was? Diese und ähnliche Fragen möchte ich mit dieser Hausarbeit versuchen zuklären und verschiedene Motivationen und Konzepte kompetenter Personen näher betrachten. Um einen besseres Verständnis für den ganzen Sachverhalt zu erzielen, möchte ich anfangs näher auf die PISA- Untersuchungen und auf deren Ergebnissen eingehen. Denn darauf basieren die ganzen nachfolgenden Aussagen, Konzepte und Reformversuche.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. PISA-Allgemein

2.1. Was ist PISA?

2.2. Wer nimmt Teil?

2.3. Begriffserklärungen der einzelnen Untersuchungen

2.4. Befunde

3. PISA-E

3.1. Was ist PISA-E?

3.2. Was und wie wurde untersucht?

3.3. Befunde

4. Geschlechterunterschiede

5. Umweltbedingungen

5.1. Soziale Herkunft

5.2. Lebens- und Lernbedingungen

6. deutsche Schulen

6.1. laut Lehrplan

6.2. in Wirklichkeit

7. andere Schulformen

7.1. Waldorfschulen

7.2. Internate

8. Konsequenzen

8.1. Was sagt PISA über unser Bildungssystem aus?

8.2. Schulreformen

8.2.1. Notwendig?

8.2.2. Verschiedene Versuche

8.2.3. Was wurde bereits geändert?

9. Zukunft des Bildungssystems

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ergebnisse der PISA-Studien, analysiert die daraus resultierenden Mängel im deutschen Bildungssystem und erörtert notwendige Konsequenzen sowie aktuelle Reformansätze.

  • Grundlagen und Methodik der PISA-Studien
  • Einflussfaktoren wie soziale Herkunft und Geschlechterunterschiede
  • Gegenüberstellung von staatlichen Regelschulen und alternativen Schulformen
  • Diskussion aktueller bildungspolitischer Reformversuche

Auszug aus dem Buch

2.1. Was ist PISA ?

„Wenn ignorante Jugendliche in der Bahn ihre dreckigen Schuhe auf den Sitz legen, dann heißt es: PISA hat es ja gesagt! Wenn dagegen der Kandidat bei ´Wer wird Millionär´ mehr errät, als Günther Jauch verantworten kann, dann hört man: Wir sind vielleicht doch nicht so dumm, wie PISA behauptet!“ (www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2002/1206/feuilleton-/0075/index.html, Stand: 02.03.2003)

Über PISA wird viel geredet, aber kaum einer kennt die Bedeutung des Wortes. PISA steht für „Programme for International Student Assessment“. Die von der OECD ( Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) in Auftrag gegebene, standardisierte Leistungsmessung, ist die bisher weltweit größte Schulleistungsuntersuchung. Es wurde nicht nur das Wissen der Schüler, sondern auch deren Fähigkeit dieses in Alltagssituationen anzuwenden, untersucht. Auch der soziale Hintergrund und die familiären Beziehungen wurden miteinbezogen. Der Test soll den teilnehmenden Staaten Stärken und Schwächen des jeweiligen Bildungssystems aufzeigen. Insgesamt sind drei Zyklen der Leistungserhebungen vorgesehen. Den Anfang bildete die Durchführung aus dem Jahre 2000, mit dem Schwerpunkt der Lesekompetenz. Im Jahr 2003 wird die mathematische Grundausbildung und im Jahr 2006 die naturwissenschaftlichen Grundausbildung die Kernkompetenzen bilden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung thematisiert den Schock über die PISA-Ergebnisse und hinterfragt den Zustand des deutschen Schulsystems sowie die Notwendigkeit von Reformen.

2. PISA-Allgemein: Hier werden Definition, Zielsetzung und methodischer Aufbau der internationalen PISA-Leistungsstudien erläutert.

3. PISA-E: Das Kapitel befasst sich mit dem nationalen Ergänzungstest PISA-E, der bundeslandspezifische Unterschiede untersucht.

4. Geschlechterunterschiede: Hier werden die divergierenden Kompetenzprofile von Jungen und Mädchen in verschiedenen Fachbereichen dargelegt.

5. Umweltbedingungen: Dieses Kapitel analysiert den Einfluss von sozialem Hintergrund sowie Lebens- und Lernbedingungen auf den Bildungserfolg.

6. deutsche Schulen: Ein Vergleich zwischen den theoretischen Lehrplanvorgaben und der schulischen Realität, die unter anderem durch Lehrermangel und Motivationsprobleme geprägt ist.

7. andere Schulformen: Darstellung alternativer Bildungsansätze wie Waldorfschulen und Internate im Vergleich zum staatlichen Regelsystem.

8. Konsequenzen: Diskussion über notwendige Reformen im Bildungswesen, beleuchtet durch aktuelle Ansätze und politische Maßnahmen.

9. Zukunft des Bildungssystems: Ein Ausblick auf die notwendige Weiterentwicklung des Schulwesens und die Hoffnung auf tatsächliche Veränderungen.

Schlüsselwörter

PISA, OECD, Bildungssystem, Schulleistung, Lesekompetenz, soziale Herkunft, Bildungsreformen, Waldorfschulen, Ganztagsschulen, Selektion, Bildungsstand, Kompetenzstufen, Lehrplan, Schulentwicklung, Migration

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Auswirkungen der PISA-Studien auf das deutsche Bildungssystem und diskutiert die Debatte um notwendige Bildungsreformen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Leistungsfähigkeit deutscher Schüler im internationalen Vergleich, der Einfluss der sozialen Herkunft, Geschlechterunterschiede und verschiedene Schulkonzepte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die PISA-Ergebnisse einzuordnen, die Schwachstellen des deutschen Schulsystems zu identifizieren und die Diskussion um Lösungsansätze und Reformen zu reflektieren.

Welche wissenschaftliche Methode liegt zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse von Sekundärliteratur und Ergebnissen der PISA-Studien sowie PISA-E-Daten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden methodische Grundlagen, soziale und geschlechtsspezifische Einflussfaktoren, ein Vergleich zwischen Regelschulen und Waldorfschulen sowie konkrete politische Reformvorschläge diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind PISA, Bildungssystem, soziale Segregation, Ganztagsschulen, Bildungsreformen und Kompetenzstufen.

Warum schneiden Kinder aus sozial schwachen Familien in Deutschland schlechter ab?

Laut der Studie spielt die soziale Herkunft in Deutschland eine überdurchschnittlich große Rolle, da der Zugang zu Bildung, Büchern und Förderung stark an den elterlichen Hintergrund gekoppelt ist.

Welche Rolle spielen Waldorfschulen in dieser Analyse?

Waldorfschulen werden als alternative Schulform angeführt, die durch ein anderes Pädagogikverständnis und den Fokus auf individuelle Förderung sowie soziale Kompetenzen versucht, den Mängeln des Regelsystems zu begegnen.

Wird durch PISA-E ein besseres Bild des deutschen Bildungssystems gezeichnet?

Nein, PISA-E bestätigt weitgehend die Mängel der internationalen Untersuchung und verdeutlicht zudem die deutlichen Unterschiede in der Leistungsfähigkeit zwischen den einzelnen Bundesländern.

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Details

Title
PISA und die Folgen
College
Otto-von-Guericke-University Magdeburg  (Erziehungswissenschaften)
Course
Einführung in die allgemeine Pädagogik
Grade
gut
Author
Stephanie König (Author)
Publication Year
2003
Pages
20
Catalog Number
V14111
ISBN (eBook)
9783638196000
ISBN (Book)
9783638787703
Language
German
Tags
PISA Folgen Einführung Pädagogik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stephanie König (Author), 2003, PISA und die Folgen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/14111
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