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Wie kann das Leseverständnis mithilfe der "Lesespiele mit Elfe und Mathis" (Lenhard, Lenhard, Kaspert) gefördert werden?

Title: Wie kann das Leseverständnis mithilfe der "Lesespiele mit Elfe und Mathis" (Lenhard, Lenhard, Kaspert) gefördert werden?

Term Paper , 2020 , 15 Pages , Grade: 3,0

Autor:in: Selina Ludin (Author)

Education - Reading Instruction
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Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Leseverständnis. Zur Leseverständnisförderung eignen sich die "Lesespiele mit Elfe und Mathis" nach Lenhard, Lenhard und Küspert, welche im Folgenden beschrieben, erläutert und analysiert werden. Dazu werden zwei grundlegende Modelle zum Schriftspracherwerb hinzugezogen, das Zwei-Wege-Modell nach Coltheart und das Situationsmodell nach Lenhard, welche den Prozess des Lesens bezüglich des Wortverständnisses und des allgemeinen Leseverständnisses darstellen.

Die Leseförderung erstreckt sich hierbei mit zahlreichen Förder- und Unterrichtsmethoden über die gesamte Schulzeit und auch danach ist das Lesenlernen noch nicht abgeschlossen, sondern entwickelt sich fortan weiter. Zusätzlich ist es von enormer Wichtigkeit, dass die Lesekompetenz auch außerhalb der Schule, im Elternhaus und in weiteren Lerngelegenheiten gefördert und ausgebaut wird. Auch die Förderung mithilfe der Lesespiele mit Elfe und Mathis ist somit nur ein kleiner Teil der Leseförderung.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 Lesekompetenz

2.2 Situationsmodell nach Lenhard: Leseverständnisprozess

2.3 Zwei-Wege-Modell nach Coltheart: Wortverständnisprozess

2.4 Diagnostik zur Erfassung des Leseverständnisses

3 Lesespiele mit Elfe und Mathis nach Lenhard, Lenhard, Küspert

3.1 Aufbau und Inhalt

3.2 Analyse und Bewertung

3.3 Verknüpfung von Etagen mit Theorien zum Leseverständnis

3.4 Effektivität

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Wirksamkeit und Konzeption der computerbasierten Leseförderung "Lesespiele mit Elfe und Mathis" zur Steigerung der Lesekompetenz bei Kindern. Dabei wird analysiert, wie das Programm theoretische Modelle zum Schriftspracherwerb in der Praxis umsetzt, um gezielt Defizite im Wort-, Satz- und Textverständnis abzubauen und die Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler zu steigern.

  • Theoretische Fundierung des Leseprozesses (Situationsmodell, Zwei-Wege-Modell)
  • Struktur und didaktischer Aufbau des Förderprogramms
  • Analyse von Motivationsstrategien und Differenzierungsmöglichkeiten
  • Evaluation der Programmeffektivität durch wissenschaftliche Studien

Auszug aus dem Buch

3.2 Analyse und Bewertung

„Die Eingliederung der Übungen in eine Phantasiewelt, die Strukturierung des Programmaufbaus in Levels, die Bekräftigungen nach erfolgreich absolvierten Übungen und die Bereitstellung altersgemäßer Identifikationsfiguren sollen den Lernprozess sowohl bei Kindern unterstützen, die Freude am Lesen haben, als auch bei solchen Kindern, denen der Zugang zu diesem elementaren Lebensbereich schwer fällt.“ (Lenhard et al. 2015: 3).

Zunächst ist auffällig, dass die Rahmenhandlung der Suche nach dem Alphabetikon mithilfe von Elfe und Mathis sehr attraktiv für Kinder der 1.- 4. Klasse gestaltet ist. Sie absolvieren spielerisch verschiedene Aufgaben in den Bereichen Laute und Silben, Wörter, Sätze und Texte und Strategien. Die SchülerInnen bewegen sich mithilfe der Pfeiltasten auf der Tastatur durch ein dezent und eher minimalistisch aufgebautes Bücherlabyrinth, in welchem sie verschiedene Edelsteine sammeln müssen. Dabei gibt es drei verschiedene Farben, welche jeweils für eine Schwierigkeitsstufe stehen. Mit dem Anklicken der Edelsteine wird eine Aufgabe begonnen. D. h., dass schon während des Durchgangs durch das Labyrinth Ablenkungen und Verwirrungen vermieden werden, sodass der Fokus bei den Lesespielen allein auf dem Erreichen der verschiedenen Edelsteine und demnach der unterschiedlichen Anforderungen liegt (vgl. Lenhard et al. 2015b).

Bei der Bearbeitung der einzelnen Aufgaben tritt die Rahmenhandlung dann allerdings in den Hintergrund, was Ablenkungen von der wesentlichen Anforderung vermeidet. Außerdem ist darüber hinaus immer nur eine Aufgabe auf dem Bildschirm zu sehen, sodass die volle Konzentration des Kindes auf diese gerichtet werden kann. Erst wenn ein Auftrag in einem Schwierigkeitsgrad erfolgreich bewältigt wurde, kann ein Fortschreiten zur nächst schwierigeren Leseanforderung ermöglicht werden, was dafür sorgt, dass Überforderungssituationen ausgeschlossen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einführung erläutert die Bedeutung der Lesekompetenz als grundlegende Kulturtechnik und stellt das Ziel vor, die Leseförderung durch computerbasierte Ansätze wissenschaftlich zu beleuchten.

2 Theoretischer Hintergrund: Hier werden die wissenschaftlichen Grundlagen wie das Situationsmodell nach Lenhard und das Zwei-Wege-Modell nach Coltheart dargelegt sowie Diagnostikverfahren zur Lesekompetenz beschrieben.

3 Lesespiele mit Elfe und Mathis nach Lenhard, Lenhard, Küspert: Dieses Kapitel widmet sich dem konkreten Aufbau, der methodischen Analyse, der theoretischen Verknüpfung sowie der Wirksamkeitsprüfung des erwähnten Förderprogramms.

4 Fazit: Das Abschlusskapitel resümiert, dass das Programm eine effektive Unterstützung für Kinder bietet und durch eine differenzierte Förderung sowohl auf Wort- als auch auf Textebene bedeutende Fortschritte erzielen kann.

Schlüsselwörter

Lesekompetenz, Leseflüssigkeit, Leseverständnis, Elfe und Mathis, Schriftspracherwerb, Leseförderung, Situationsmodell, Zwei-Wege-Modell, Wortverständnis, Diagnostik, Lernmotivation, LRS, Computerbasierte Förderung, Kohärenzbildung, Interventionsstrategie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Wirksamkeit der computergestützten Interventionsmethode „Lesespiele mit Elfe und Mathis“ zur Verbesserung der Lesekompetenz bei Kindern im Grundschulalter.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die thematischen Schwerpunkte liegen auf theoretischen Modellen des Schriftspracherwerbs, der diagnostischen Erfassung von Leseschwierigkeiten und der praktischen Implementierung eines computerbasierten Trainings.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das Programm durch gezielte Übungen und motivierende Rahmenhandlungen zur Verbesserung von Wort-, Satz- und Textverständnis beitragen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse einschlägiger wissenschaftlicher Modelle sowie die Auswertung von empirischen Interventionsstudien (z. B. Kurzzeitinterventionen im schulischen Kontext).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung durch Lese-Modelle, die detaillierte Beschreibung der Programmstruktur sowie die Analyse der pädagogischen Bewertung und Wirksamkeit.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die wesentlichen Begriffe sind Lesekompetenz, computerbasierte Leseförderung, Leseverständnis und die Modelle von Lenhard und Coltheart.

Wie unterstützen die "Lesespiele" die Differenzierung im Unterricht?

Das Programm ermöglicht individuell einstellbare Lernziele und Schwierigkeitsgrade, wodurch es sich sowohl an leistungsstarke als auch an leistungsschwache Kinder anpassen lässt.

Welche Rolle spielen die Edelsteine im Programm?

Die Edelsteine dienen als motivierende Verstärker und Visualisierung des Erfolgs, was die Kinder dazu anregt, Aufgaben konzentriert und ausdauernd zu bearbeiten.

Inwiefern ist das Programm für Kinder mit LRS geeignet?

Da das Training auf das individuelle Niveau des Kindes angepasst werden kann und den Fokus von der Rechtschreibung auf das inhaltliche Verständnis verlagert, bietet es eine entlastende Lernumgebung.

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Details

Title
Wie kann das Leseverständnis mithilfe der "Lesespiele mit Elfe und Mathis" (Lenhard, Lenhard, Kaspert) gefördert werden?
College
University of Wuppertal
Grade
3,0
Author
Selina Ludin (Author)
Publication Year
2020
Pages
15
Catalog Number
V1413773
ISBN (PDF)
9783346961884
ISBN (Book)
9783346961891
Language
German
Tags
Leseförderung Deutsch Didaktik Lehramt Computerspiel Lesenlernen Lesen Schule Grundschule Leseförderung Deutsch Didaktik Lehramt Computerspiel Lesenlernen Lesen Schule Grundschule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Selina Ludin (Author), 2020, Wie kann das Leseverständnis mithilfe der "Lesespiele mit Elfe und Mathis" (Lenhard, Lenhard, Kaspert) gefördert werden?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1413773
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