Dieses Portfolio behandelt das Thema Resilienz: Wann braucht man sie, wie kann man diese messen und wie kann man die eigene Resilienz steigern?
Um diese Fragen beantworten zu können, muss man erst einmal klären, was Resilienz überhaupt ist. Debra Jackson (2007) beschreibt Resilienz als die Fähigkeit eines Individuums, sich an Schwierigkeiten anzupassen, das Gleichgewicht aufrechtzuerhalten, ein gewisses Maß an Kontrolle über seine Umgebung zu behalten und sich auf positive Weise weiterzuentwickeln.
Hierzu werde ich drei Artefakte behandeln. Resilienz wird auch oft metaphorisch mit einem Metall verglichen, manche Werkstoffe brechen unter Stress, während andere sich verbiegen können und trotzdem immer wieder zurück in ihre alte Form finden. Weiterhin muss man herausfinden, in welchen Berufen man nun eine besonders hohe Resilienz braucht. Das ist unter anderem davon abhängig, welcher Art von Stress man in seinem Beruf ausgesetzt ist. Eine Person in einer Führungsposition zum Beispiel benötigt Resilienz gegenüber ganz anderer Stressfaktoren als zum Beispiel eine Krankenschwester oder ein Psychologe.
Wenn man herausfinden will, wie resilient eine Person ist, eignen sich Persönlichkeitstests. Diese gibt es online als Selbsttest mit automatisierter Auswertung aber auch aufwändigere, persönliche Tests unter Beobachtung eines Psychologen. Dieses Portfolio gliedert sich in die folgenden drei Artefakte:
Das erste Artefakt ist ein Paper review zu dem 2007 von J. Scharnhorst veröffentlichten Paper mit dem Titel „Biegen statt Brechen – Resilienz erhöht den Widerstand gegenüber Belastungen“
Beim zweite Artefakt handelt es sich um einen Persönlichkeitstest mit dem Titel „Resilienz-Test: Finden Sie heraus, wie resilient sie sind“. Dieser Test stammt ebenfalls aus dem Artikel Scharnhorst (2001).
Im dritten Artefakt werde ich eine Online-Lehrveranstaltung kritisch und unter wissenschaftlicher Perspektive reflektieren.
Inhaltsverzeichnis
1 Einführung in das Portfolio
2 ILO 2-2: Paper Review zum Paper: Biegen statt Brechen - Resilienz erhöht den Widerstand gegenüber Belastungen
2.1 Allgemeines zum Paper
2.2 Zusammenfassung des Papers
2.3 Kritische Reflexion des Papers
3 ILO 2-1: Persönlichkeitstest: „Resilienz-Test: Finden Sie heraus, wie resilient sie sind“
3.1 Allgemeines zum Persönlichkeitstest
3.2 Beschreibung des Persönlichkeitstests
3.3 Durchführung und Auswertung des Persönlichkeitstest
3.4 Kritische Betrachtung des Persönlichkeitstests
4 ILO 3 – 3 Onlinelehrveranstaltung: „Resilienz stärken: Seelische Widerstandsfähigkeit erhöhen und Krisen meistern“
4.1 Allgemeines über die Onlinelehrveranstaltung
4.2 Zusammenfassung der Lehrveranstaltung
4.3 Kritische Betrachtung der Lehrveranstaltung
5 Zusammenfassung und Schlussfolgerung des Portfolios
Zielsetzung & Themen
Das vorliegende Portfolio behandelt das Thema Resilienz, wobei der Fokus darauf liegt, das Konzept zu definieren, Messmethoden zu evaluieren und praktische Ansätze zur persönlichen Resilienzsteigerung zu untersuchen.
- Theoretische Grundlagen zur Resilienz anhand von wissenschaftlicher Literatur
- Analyse und Durchführung eines psychologischen Resilienz-Tests
- Kritische Reflexion einer Online-Lehrveranstaltung zur Resilienzförderung
- Vergleich von Fremd- und Selbsteinschätzung der psychischen Widerstandsfähigkeit
Auszug aus dem Buch
2.2 Zusammenfassung des Papers
J. Scharnhorst (2007) beginnt ihren Artikel, indem sie eine Studie der Psychologin Emmy E. Werner kurz zusammenfasst. In dieser Studie erforscht Werner, wie sich schwierige Lebensbedingungen in der Kindheit auf das spätere Leben auswirken. Als Ergebnis der Studie identifizierte sie mehrere Schutzfaktoren. Im Anschluss definiert Scharnhorst Resilienz und Stress in der Psychologie mit Hilfe der Metapher zur Werkstoffkunde. Sie beschreibt den resilienten Menschen als Stehaufmännchen.
Das nächsten Kapitel heißt „Kohärenzgefühl: Überleben mit geringen Schäden“ hier erwähnt J. Scharnhorst (2007) eine Studie von Aaron Antonovsky, in welcher er die benötigten Eigenschaften untersuchte, welche hilfreich dabei sind unmenschliche Umstände zu ertragen. Er führte Interviews mit Überlebenden aus Konzentrationslagern, welche zu dem Begriff Kohärenzgefühl führten. Laut A. Antonovsky setzt sich das Kohärenzgefühl aus drei Aspekten zusammen: Gefühl der Verstehbarkeit, Handhabbarkeit und Sinnhaftigkeit/ Bedeutsamkeit.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einführung in das Portfolio: Die Einleitung definiert das Thema Resilienz theoretisch und erläutert den Aufbau der Arbeit anhand dreier konkreter Artefakte.
2 ILO 2-2: Paper Review zum Paper: Biegen statt Brechen - Resilienz erhöht den Widerstand gegenüber Belastungen: Dieses Kapitel fasst das Paper von J. Scharnhorst zusammen und reflektiert kritisch die enthaltenen Forschungsansätze zum Thema Resilienz.
3 ILO 2-1: Persönlichkeitstest: „Resilienz-Test: Finden Sie heraus, wie resilient sie sind“: Hier wird der gewählte Resilienz-Test detailliert beschrieben, durchgeführt und die Ergebnisse aus Selbst- und Fremdeinschätzung methodisch diskutiert.
4 ILO 3 – 3 Onlinelehrveranstaltung: „Resilienz stärken: Seelische Widerstandsfähigkeit erhöhen und Krisen meistern“: Das Kapitel analysiert die Online-Lehrveranstaltung von Dr. Wimmer und evaluiert die dort vorgestellten neun Übungen zur praktischen Resilienzförderung.
5 Zusammenfassung und Schlussfolgerung des Portfolios: Die Autorin resümiert die Erkenntnisse der drei Artefakte und betont die Bedeutung von Resilienz als individuelles Werkzeug zur Bewältigung von Lebenskrisen.
Schlüsselwörter
Resilienz, Widerstandsfähigkeit, Stressbewältigung, Persönlichkeitstest, Kohärenzgefühl, Schutzfaktoren, psychische Gesundheit, Krisenmanagement, Selbstwertgefühl, emotionale Stabilität, Arbeitswelt, Prävention.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht das Konzept der Resilienz, um zu verstehen, wie seelische Widerstandsfähigkeit gemessen, gefördert und im beruflichen wie privaten Kontext eingesetzt werden kann.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Themen umfassen die theoretische Definition von Resilienz, standardisierte Testverfahren sowie praktische Übungen zur Steigerung der eigenen psychischen Belastbarkeit.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, durch die Analyse wissenschaftlicher Quellen, psychologischer Tests und Lehrseminare ein fundiertes Verständnis über die Möglichkeiten der Resilienzsteigerung zu gewinnen.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse, die Durchführung eines psychometrischen Selbsttests inklusive Fremdevaluation sowie die kritische Reflexion einer Online-Lehrveranstaltung.
Welche Inhalte bilden den Hauptteil?
Der Hauptteil gliedert sich in ein Paper-Review der Arbeit von Julia Scharnhorst, die Auswertung eines Resilienz-Tests und die kritische Würdigung der Lehrinhalte von Dr. Wimmer.
Welche Keywords charakterisieren das Dokument?
Die Arbeit lässt sich primär mit Begriffen wie Resilienz, Widerstandsfähigkeit, Stressmanagement und psychologische Diagnostik beschreiben.
Was unterscheidet die Selbsteinschätzung von der Fremdeinschätzung im Test?
Während die Selbsteinschätzung das eigene Selbstbild widerspiegelt, bietet die Fremdeinschätzung eine externe Perspektive, erfordert jedoch eine Person, die den Probanden sehr gut kennt.
Wie kritisch bewertet die Autorin die vorgestellten Methoden?
Die Autorin weist darauf hin, dass Resilienz-Tests zwar einen schnellen Überblick geben, methodische Schwächen (z. B. Tendenz zur Mitte bei 5-stufigen Skalen) oder eine mögliche Verzerrung durch das Selbstbild aufweisen können.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2023, Faktoren der Resilienz. Wann braucht man sie, wie kann man sie messen und wie steigern?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1413832