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Religiöser Fundamentalismus in Deutschland. Ist die Tendenz dazu eine Frage des Alters?

Titel: Religiöser Fundamentalismus in Deutschland. Ist die Tendenz dazu eine Frage des Alters?

Hausarbeit , 2019 , 61 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Annemarie Mehler (Autor:in)

Soziologie - Religion
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit untersucht das Phänomen des religiösen Fundamentalismus im Kontext der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen in Deutschland. Während öffentliche Debatten oft den Islam und Einwanderung in Verbindung mit Extremismus thematisieren, wird der christliche Fundamentalismus in den Medien und der Politik weniger beleuchtet. Die steigende Anzahl von Zeugen Jehovas in Deutschland wird als Fallstudie herangezogen, um die wachsende Tendenz zur Religiosität und Glaubensgemeinschaft in einer zunehmend säkularisierten Gesellschaft zu untersuchen. Die Arbeit beleuchtet die Gründe, warum Menschen dem religiösen Fundamentalismus folgen, und untersucht, ob dies eine Form der Flucht oder Befreiung darstellt. In einer Zeit, in der die Gesellschaft nach Orientierung und Sinn sucht, wirft diese Arbeit einen Blick auf die komplexen Trends im Zusammenhang mit dem Glauben und dem Fundamentalismus.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoriebasierter Forschungsüberblick mit Forschungsfrage

3. Erhebung

4. Forschungsergebnisse

5. Diskussion der Forschungsergebnisse

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Hausarbeit untersucht die Forschungsfrage, ob eine Tendenz zum religiösen Fundamentalismus eine Frage des Alters ist. Durch eine empirische Umfrage mit 162 Teilnehmern wird analysiert, ob jüngere Menschen im Vergleich zu älteren Personen eine stärkere Neigung zu extremen Lebensstilen und fundamentalistischem Denken aufweisen, oder ob sich dies in der heutigen Gesellschaft anders darstellt.

  • Verhältnis zwischen Jugend und religiösem Fundamentalismus
  • Einfluss von Säkularisierung und religiöser Pluralisierung
  • Methodik der quantitativen Datenerhebung mittels Fragebogen
  • Vergleich von fundamentalistischen Tendenzen in verschiedenen Altersgruppen
  • Rolle von Weltoffenheit und Toleranz bei Jugendlichen

Auszug aus dem Buch

2. Theoriebasierter Forschungsüberblick mit Forschungsfrage

Religion spielte seit Menschengedenken schon immer eine wichtige Rolle in der Welt und hat die Gesellschaft zu jeder Zeit stark mitgeprägt und geleitet. Verschiedene Religionen führten schon früh zu Kriegen und Auseinandersetzungen, die oft blutig und gewalttätig geführt wurden. So sind die Kreuzzüge im Mittelalter nur eines von vielen Beispielen, die vielen Andersgläubigen das Leben gekostet hat, die nicht konvertieren wollten und eine andere Religion annehmen wollten. Vor allem das persönliche Leben eines jeden Menschen in der westlichen Welt wurde geprägt durch den eigenen Glauben zum einen und durch die gesellschaftlichen Konventionen und Regelungen, die durch die Religion geprägt wurden, zum anderen. Halt in ihrem Leben fanden viele in Gott. Auch die Fragen, die man sich stellte, wurden für sie meist durch Gott beantwortet und so kamen nur wenige ins Zweifeln und Grübeln über den Sinn des Lebens und die essentiellen Fragen des Lebens. Nach dem zweiten Weltkrieg traten viele Deutsche wieder in die Kirchen ein, doch seit den späten 1960ern setzt beständig ein Prozess der Entkirchlichung. So hat sich nun einige Generationen später die Art des Glaubens sehr verändert.

Religion und Glauben steht für viele Menschen in der westlichen Welt nicht im Vordergrund, wie es noch für deren Großeltern waren. Die Zahlen der Religionszugehörigkeit von 34,5%-36,5% konfessionslosen im Jahr 2016, 28,2% römisch-katholisch und 26,1% evangelisch im Jahr 2017 belegen diesen Trend. Vergleicht man diese Zahlen mit 1990, in denen die Konfessionslosen Bürger Deutschlands weniger als 25% betrug und dementsprechend die protestantischen und katholischen Mitglieder in den letzten 26 Jahren ebenfalls sanken. Die Konfessionslosen sind nun seit einigen Jahren die größte „weltanschauliche Gruppe“ in Deutschland.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Debatte um Islam und Fundamentalismus im Kontrast zum christlichen Fundamentalismus und leitet die Untersuchung der Forschungsfrage ein.

2. Theoriebasierter Forschungsüberblick mit Forschungsfrage: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen zu Fundamentalismus, Säkularisierung und religiöser Identität bei Jugendlichen.

3. Erhebung: Hier wird der methodische Ansatz der quantitativen Umfrage beschrieben, einschließlich des Aufbaus des Fragebogens und der Stichprobenauswahl.

4. Forschungsergebnisse: Das Kapitel präsentiert die tabellarischen Auswertungen der 14 Fragen des Fragebogens, unterteilt in die Altersgruppen unter und über 35 Jahren.

5. Diskussion der Forschungsergebnisse: Die Ergebnisse werden interpretiert und die Hypothese hinsichtlich des Zusammenhangs zwischen Alter und fundamentalistischer Tendenz wird geprüft.

6. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und gibt Empfehlungen für weiterführende Forschung sowie präventive Ansätze in der sozialen Arbeit.

Schlüsselwörter

Religiöser Fundamentalismus, Jugendforschung, Säkularisierung, Radikalisierung, empirische Umfrage, Islam, Christentum, Extremismus, Weltoffenheit, Toleranz, Integrationsforschung, Religionssoziologie, Altersvergleich, Glaubenspraxis, Identitätssuche.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob eine Tendenz zum religiösen Fundamentalismus altersabhängig ist und ob jüngere Menschen eher zu fundamentalistischen Denkmustern neigen als ältere.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind religiöser Fundamentalismus, der Säkularisierungsprozess, Jugendkultur, Extremismus und die Rolle des Glaubens in der westlichen Gesellschaft.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Das primäre Ziel ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie stark fundamentalistische Tendenzen in verschiedenen Altersgruppen ausgeprägt sind und ob das Alter einen signifikanten Einfluss auf die religiöse Haltung hat.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine quantitative empirische Untersuchung in Form einer anonymen Online-Umfrage (Limesurvey) durchgeführt, die 162 Datensätze analysiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden theoretische Hintergründe zum Extremismusbegriff erläutert sowie die Ergebnisse der quantitativen Datenerhebung detailliert dargelegt und diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind religiöser Fundamentalismus, Jugend, Extremismus, Säkularisierung, Toleranz und Glaubenskultur.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen IFRS und den selbst erstellten Items eine Rolle?

Die IFRS-Skala zielt stärker auf den persönlichen, emotionalen Glauben ab, während die selbst erstellten Fragen eine rationalere, allgemeine Perspektive auf die Gesellschaft einnehmen.

Wie interpretierte die Autorin das Ergebnis zur Weltoffenheit?

Die Autorin stellt fest, dass die Mehrheit der Jugendlichen trotz einzelner "Ausreißer" weltoffen und tolerant ist und die Behauptung, alle jungen Menschen dächten generell extremer, widerlegt werden muss.

Ende der Leseprobe aus 61 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Religiöser Fundamentalismus in Deutschland. Ist die Tendenz dazu eine Frage des Alters?
Hochschule
Technische Universität Dortmund
Note
1,0
Autor
Annemarie Mehler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
61
Katalognummer
V1414306
ISBN (PDF)
9783346961099
ISBN (Buch)
9783346961105
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Religion religiöser Fundamentalismus Alter Forschungsfrage Erhebung Forschungsergebnisse Fragebogen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Annemarie Mehler (Autor:in), 2019, Religiöser Fundamentalismus in Deutschland. Ist die Tendenz dazu eine Frage des Alters?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1414306
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Leseprobe aus  61  Seiten
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