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Die Bedeutung der Katechismen Luthers für die Unterweisung im christlichen Glauben während der Reformation

Die Taufe: Geschenk oder Erziehung zum Glauben?

Title: Die Bedeutung der Katechismen Luthers für die Unterweisung im christlichen Glauben während der Reformation

Term Paper , 2009 , 16 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Christina Gosch (Author)

Theology - Historic Theology, Ecclesiastical History
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Wird man zum Glauben erzogen oder empfängt man Glaube durch die Taufe?
Für Gläubige ist die Taufe einer der ersten Schritte zum erfüllten christlichen Leben, doch es stellt sich die Frage, warum man gläubig wurde?
Ist es die Taufe gewesen, die durch den eingegangenen Bund zwischen Gott und den Menschen, den Glauben ausschüttet oder wird man nach der Taufe erst zum Christen erzogen?
Durch die Aufnahme in eine christliche Gemeinde mittels der Taufe verliert dieses Thema nicht an Bedeutung für die Gegenwart. Vielen Christen begegnet im Leben die Frage nach dem Glauben und der Relevanz des Taufaktes und sie beginnen sich mit dem Glauben und ihrer Erziehung zum gläubigen Christen auseinanderzusetzen.
Gerade wenn man in der Situation ist das eigene Kind taufen zu lassen oder die Bitte entscheiden muss eine Patenschaft zu übernehmen, stellt man sich die Fragen nach dem Empfang des Glaubens, warum man selbst gläubig geheißen wird und wie dieses zu Stande gekommen ist.
Die Wichtigkeit der christlichen Erziehung und die Methode dieser stehen in vorliegender Arbeit im Mittelpunkt und sollen an Hand einer Quelle diskutiert werden.
Um die oben gestellte Frage zu beantworten, wurde eine Quelle Martin Luthers herangezogen, die zunächst analysiert und kritisch begutachtet wird. Im Folgenden Schritt soll dann die Entwicklung des Katechismus und dessen Bedeutung für die Erziehung herausgearbeitet werden um schließlich zu klären, ob der Glaube an Gott durch die Taufe empfangen wird oder nach der Taufe anerzogen wird.
Nicht zuletzt weil Luther zwei der bedeutsamsten Katechismen verfasste, wird einer dieser in vorliegender Arbeit als Quelle verwendet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Quellenanalyse: Der Große Katechismus (1529)

2.1. Äußere Quellenkritik

2.2. Innere Quellenkritik

3. Der Katechismus Luthers

3.1. Entwicklung des Katechismus

3.2. Historischer Kontext: Der Große Katechismus (1529)

3.3. Quelleninterpretation: Der Große Katechismus (1529)

4. Luthers Großer Katechismus in seiner Bedeutung

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen der Erziehung zum christlichen Glauben und dessen Empfang durch die Taufe, wobei sie analysiert, ob der Glaube durch religiöse Unterweisung anerzogen wird oder als göttliches Geschenk bei der Taufe empfangen wird.

  • Historische Analyse des Großen Katechismus von Martin Luther
  • Kritische Untersuchung der Tauftheologie und des Sakramentsverständnisses
  • Bedeutung der Kindertaufe innerhalb des reformatorischen Rahmens
  • Pädagogische Zielsetzung und Vermittlung christlicher Lehrinhalte

Auszug aus dem Buch

3.3. Quelleninterpretation: Der Große Katechismus (1529)

Der Abschnitt zur Taufe ist im Großen Katechismus der vierte Teil, somit den zehn Geboten, dem Vaterunser und dem Glaubensbekenntnis nachgeordnet. Bei den folgenden Sakramenten ist die Taufe dem Abendmahl vorangestellt.

Die Betonung innerhalb des Sakraments liegt auf dem Zeichen und Wort: Das Zeichen wird erst durch das göttliche Wort zum Sakrament und dies der Grund dafür ist, dass man die Worte, die die Handlung begleiten, wissen sollte. Im ersten Stufe wird die Taufe in drei Glieder geteilt: Wasser, Wort und Befehl Gottes. In seinen Ausführungen bedient sich Luther Aussagen Augustinus und Vergleiche mit den Evangelien. Dadurch wirken seine Argumente standfest gegenüber Kritik und überzeugend für Zweifler.

Luther benutzt immer wieder Bilder aus dem alltäglichen Leben um Beispiele auszuführen, damit berührt er die breite Masse an Menschen, die ihm dadurch Gehör schenken. Er betont unter anderem, dass man die Taufe nicht für gleichgültig halten solle und benutzt zur Illustration der Gleichgültigkeit das Bild eines Rockes, den man einfach so anziehen könne, sich dieses mit der Taufe aber anders verhielte, da die Taufe ähnlich wie die Kreuzigung Jesu verhandelt werde; das Kreuz wirke wie eine Taufe an einem selbst, denn während der Taufe werden die Süden abgewaschen und es folge die Auferweckung, an der wir durch die Taufe Anteil haben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die zentrale Fragestellung ein, ob christlicher Glaube durch Erziehung vermittelt oder durch die Taufe empfangen wird.

2. Quellenanalyse: Der Große Katechismus (1529): In diesem Kapitel wird der Quellentext hinsichtlich seiner äußeren Beschaffenheit und seines inhaltlichen Stils kritisch geprüft.

3. Der Katechismus Luthers: Es wird die historische Entwicklung des Katechismus-Begriffs und der Entstehungshintergrund des Werkes von 1529 detailliert beleuchtet.

4. Luthers Großer Katechismus in seiner Bedeutung: Dieser Abschnitt analysiert das Ziel der religiösen Volkserziehung und die pädagogische Intention Luthers.

5. Fazit: Das Fazit führt die Analyseergebnisse zusammen und beantwortet die Eingangsfrage durch die Erkenntnis, dass Erziehung und Taufe als komplementäre Aspekte parallel verlaufen.

Schlüsselwörter

Martin Luther, Großer Katechismus, Taufe, Sakrament, Kindertaufe, christliche Erziehung, Sündenvergebung, Reformation, Glaubenslehre, Katechismuspredigten, Gnade Gottes, Taufakt, Sakramentsverständnis, Religionspädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der theologischen und pädagogischen Frage, wie der christliche Glaube zum Menschen kommt, und diskutiert dazu Luthers Großen Katechismus.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die Bedeutung der Taufe, das Verständnis von Katechismus als Lehrmittel und die Frage nach der christlichen Sozialisation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Klärung, ob der Glaube ein durch die Taufe empfangenes Werk Gottes ist oder durch Unterweisung anerzogen wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewandt?

Die Arbeit nutzt eine quellenkritische Methode, bestehend aus äußerer und innerer Quellenkritik sowie der inhaltlichen Interpretation des Quellentextes.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der historischen Entstehungsbedingungen des Katechismus und eine tiefgehende Interpretation der Passagen über die Taufe.

Welche Schlüsselbegriffe sind für die Arbeit charakteristisch?

Wesentliche Begriffe sind Kindertaufe, Sündenvergebung, Gottes Wort, Katechese und das reformatorische Verständnis des Sakraments.

Wie bewertet Luther die Bedeutung des Taufwassers?

Luther misst dem Wasser eine besondere Bedeutung bei, da es erst durch die Verbindung mit dem göttlichen Wort zum heilsbringenden Sakrament wird.

Welche Rolle spielt die Kindertaufe bei Luther?

Luther befürwortet die Kindertaufe explizit und argumentiert, dass der Glaube als Gabe bei der Taufe empfangen wird, unabhängig von der Vernunft des Täuflings.

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Details

Title
Die Bedeutung der Katechismen Luthers für die Unterweisung im christlichen Glauben während der Reformation
Subtitle
Die Taufe: Geschenk oder Erziehung zum Glauben?
College
Christian-Albrechts-University of Kiel  (Kirchengeschichte)
Course
Einführung in die Kirchengeschichte
Grade
2,0
Author
Christina Gosch (Author)
Publication Year
2009
Pages
16
Catalog Number
V141443
ISBN (eBook)
9783640504435
ISBN (Book)
9783640504596
Language
German
Tags
Reformation Luther Katechismen christlicher Glaube Unterweisung Taufe 1529
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christina Gosch (Author), 2009, Die Bedeutung der Katechismen Luthers für die Unterweisung im christlichen Glauben während der Reformation , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/141443
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