Lebensgeschichten als Schlüssel zur Erinnerungsarbeit. Eine kritische Analyse anhand von Primo Levis Vermächtnis und dem Denkmal der ermordeten Juden Europas in Berlin


Ausarbeitung, 2022

21 Seiten

Anonym


Inhaltsangabe oder Einleitung

Die vorliegende Arbeit widmet sich der Bedeutung von Biografien in der Erinnerungs- und Bildungsarbeit zur NS-Geschichte, inspiriert durch Primo Levis tiefgreifende Aussage: "Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen: Darin liegt der Kern dessen, was wir zu sagen haben". Levi, ein Überlebender von Auschwitz und Mitglied der Resistenza, hinterließ mit seinem autobiografischen Werk einen bedeutenden Beitrag zur Zeugenschaft und eröffnete einen Raum für die Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit.

Der Vortrag beginnt mit einer Diskussion über persönliche Erfahrungen der Studierenden im Umgang mit der NS-Geschichte, um eine Reflexion über Schulzeit und (Familien-)Gespräche anzuregen. Diese Erfahrungen dienen als Brücke zur Konstruktion eines kulturellen Gedächtnisses. Die Arbeit mit lebensgeschichtlichen Zugängen wird herausgearbeitet, wobei der Fokus auf der Wahrnehmung von Masse und Individuum, Objekt und Subjekt liegt. Insbesondere wird beleuchtet, wie dieses Verständnis den Blick auf das Denkmal der ermordeten Juden Europas in Berlin und den dazugehörigen Ort der Information prägt.

Die Ausführungen verdeutlichen, warum Biografien einen zentralen Platz in der Erinnerungsarbeit einnehmen sollten. Herausforderungen, die sich aus dieser Arbeitsweise ergeben, werden ebenso beleuchtet wie die Vielfalt der Erzählungen über die Verbrechen. Obwohl der Fokus auf dem Gedenken jüdischer Menschen liegt, soll der Vortrag die Studierenden dazu anregen, kritisch über das Ausmaß und die Unterschiedlichkeiten der Erzählungen nachzudenken. Ziel ist es, sie für ein kritisches Denken in der politischen Bildungsarbeit zu sensibilisieren und somit einen Beitrag zur Verhinderung von erneutem Vergessen und Verdrängen zu leisten.

Details

Titel
Lebensgeschichten als Schlüssel zur Erinnerungsarbeit. Eine kritische Analyse anhand von Primo Levis Vermächtnis und dem Denkmal der ermordeten Juden Europas in Berlin
Hochschule
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg  (Bildungswissenschaften in gesellschaftlichen Differenzverhältnissen)
Veranstaltung
Biographie als Perspektive auf Lernen und Bildung
Jahr
2022
Seiten
21
Katalognummer
V1416354
ISBN (eBook)
9783346967930
ISBN (Buch)
9783346967947
Sprache
Deutsch
Schlagworte
lebensgeschichten, schlüssel, erinnerungsarbeit, eine, analyse, primo, levis, vermächtnis, denkmal, juden, europas, berlin
Arbeit zitieren
Anonym, 2022, Lebensgeschichten als Schlüssel zur Erinnerungsarbeit. Eine kritische Analyse anhand von Primo Levis Vermächtnis und dem Denkmal der ermordeten Juden Europas in Berlin, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1416354

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