Die Hausarbeit der Veranstaltung Marketing & Vertrieb behandelt Disparitäten des Marketings in der Kosmetikindustrie mit besonderem Fokus auf das Produkt Hautcreme und der unterschiedlichen Ausprägung des Marketings.
Marketing und seine Vielseitigkeit sollen in dieser Hausarbeit näher erläutert werden. Das Beispiel Hautcremes ist lediglich Grundlage dafür, wie unterschiedlich Marketing sein kann und welche Möglichkeiten es bietet Produkte interessant zu gestalten.
Es geht in dieser Hausarbeit nicht nur um die betriebswirtschaftliche Betrachtung des Marketings, sondern auch um das Beleuchten der Kosmetikindustrie, die essentiell Marketing benötigt, um Ihre Produkte abzusetzen. Dabei bedient man sich oft psychologischer Raffinessen, die ebenfalls in dieser Hausarbeit aufgedeckt werden sollen.
Im Einzelnen werden die Produkte oder Produktserien der Marken Nivea und L’Oreal Paris untersucht im Hinblick auf Disparitäten des Marketing-Mix der beiden Marken.
Aufgrund der miserablen Informationspolitik der Unternehmen Beiersdorf und L’Oreal ist eine eigens erstellte statistische Erhebung durchgeführt worden, die Grundlage ist für die Fallunterscheidung der zwei Marken.
Inhaltsverzeichnis
1. Einführung
2. Umfeld Kosmetikindustrie
3. Marketing-Mix – Was ist das?
4. Fallunterscheidung am Beispiel zweier Marken
4.1. NIVEA – Qualität seit über 100 Jahren
4.2. L’Oreal Paris – Das Geschäft mit der Schönheit
4.3. Produktpolitik
4.4. Preispolitik
4.5. Distributionspolitik
4.6. Kommunikationspolitik
5. Reflexion und Analyse
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die Disparitäten des Marketing-Mix in der Kosmetikindustrie am Beispiel der Marken Nivea und L’Oreal Paris, um die Mechanismen des Konsumgütermarketings bei Vertrauensgütern zu verdeutlichen. Der Fokus liegt dabei auf der Analyse der vier Marketing-Säulen Produkt-, Preis-, Distributions- und Kommunikationspolitik, ergänzt durch eine eigene statistische Erhebung.
- Analyse der Marketingstrategien für Vertrauensgüter
- Vergleichende Untersuchung der Marken Nivea und L’Oreal Paris
- Untersuchung der Produktgestaltung und Preispolitik im Einzelhandel
- Bewertung der Kommunikations- und Distributionspolitik
- Bedeutung von Image und psychologischen Effekten im Konsumgütermarketing
Auszug aus dem Buch
4.3. Produktpolitik
Wie bereits im Abschnitt 4 erläutert wurde beschäftigt sich die Produktpolitik mit der Gestaltung und Ausprägungsformen einer Marke oder eines Produktes. Das Produkt Hautcreme ist in seiner Optik relativ konstant geblieben. Die Farbe Weiß ist bis heute dominierend. Es existieren neben den herkömmlichen Cremes mittlerweile auch gelartige Cremes, die sich aber noch nicht großartig durchgesetzt haben. Die größte äußerliche Veränderung hat die Verpackung des Produktes Hautcreme erlebt. Während früher eine flache Dose noch ausreichte, so finden sich heute Cremes in Tiegeln aus Kunststoff oder Glas, die vor allem je nach Preislage noch mit Chrom-Imitat Applikationen verziert werden.
Ein weiterer Verpackungsstandard ist der Spender oder Dispenser geworden. Dieser findet vor allem Anwendung bei Sonnenschutzprodukten und Make-up Produkten. Die einfache Verpackung der Creme selbst reicht jedoch nicht aus. Da es sich bei der Hautcreme um ein Konsumgut handelt und die Beratung durch Handelsketten immer weniger bzw. nicht mehr vorhanden ist, ist eine äußere Verpackung aus Pappe unerlässlich geworden. Sie soll dem Kunden einen möglichst schnellen Überblick verschaffen und liefert nützliche Informationen und Vorteile des Produktes um den Kaufentscheidungsprozess zu beeinflussen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einführung: Diese Einleitung erläutert die Vielseitigkeit des Marketings am Beispiel von Hautcremes und skizziert die methodische Vorgehensweise sowie die Herausforderungen der Informationsbeschaffung.
2. Umfeld Kosmetikindustrie: Dieses Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung und das aktuelle wirtschaftliche Umfeld der Kosmetikbranche als Massenmarkt.
3. Marketing-Mix – Was ist das?: Hier werden die vier Säulen des Marketings (Produkt-, Preis-, Distributions- und Kommunikationspolitik) definiert und in den strategischen Kontext eingeordnet.
4. Fallunterscheidung am Beispiel zweier Marken: Dieses Kapitel bildet den Hauptteil der Arbeit, in dem die Marken Nivea und L’Oreal Paris sowie deren spezifische Marketing-Mix-Instrumente detailliert verglichen werden.
5. Reflexion und Analyse: Abschließend werden die Erkenntnisse der Markenanalyse zusammengeführt und die Zukunftsstrategien der Unternehmen kritisch gewürdigt.
Schlüsselwörter
Marketing-Mix, Kosmetikindustrie, Hautcremes, Nivea, L’Oreal Paris, Produktpolitik, Preispolitik, Distributionspolitik, Kommunikationspolitik, Konsumgüter, Vertrauensgüter, Markenstrategie, Handelsketten, Kategorienmanagement, Öffentlichkeitsarbeit
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit behandelt die Unterschiede in der Marketinggestaltung von Kosmetikprodukten am Beispiel der Marken Nivea und L’Oreal Paris.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Im Mittelpunkt stehen die vier Säulen des klassischen Marketing-Mix: Produkt-, Preis-, Distributions- und Kommunikationspolitik.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, die Komplexität des Marketings im Bereich der Vertrauensgüter anhand konkreter Fallunterscheidungen für den Leser greifbar zu machen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Autor führt eine vergleichende Fallunterscheidung durch, die durch eine selbst erhobene statistische Datenbasis gestützt wird.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil analysiert die historischen Hintergründe der beiden Marken sowie deren spezifische Strategien bei der Produktgestaltung, Preisbildung, Platzierung im Handel und werblichen Kommunikation.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich primär mit Begriffen wie Marketing-Mix, Kosmetikindustrie, Markenstrategie und Konsumgütermarketing beschreiben.
Welche Rolle spielen die Handelsketten bei der Preisgestaltung?
Die Analyse zeigt, dass Handelsketten oft ähnliche Preise führen und individuelle Rabattaktionen meist zyklisch verlaufen, wobei die Unternehmen häufig Preisempfehlungen geben.
Wie unterscheidet sich die Namensgebung der beiden Marken?
Nivea setzt auf klare, deskriptive Namen für konservative Käufer, während L’Oreal Paris mit avantgardistisch klingenden Namen psychologische Anreize für eine anspruchsvollere Zielgruppe setzt.
- Quote paper
- Christopher Pachinger (Author), 2009, Marketing-Mix bei Vertrauensgütern am Beispiel von Hautcremes, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/141755