Vergleich von Anlauttabellen aus Lehrbüchern der Klasse 1

Im Bereich des Schriftspracherwerbs – Schreiben lernen


Seminararbeit, 2009

16 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Allgemeines zum Begriff Anlauttabelle

3. Erste Anlauttabelle aus „Die Fibel“

4. Auswertung erste Anlauttabelle im Überblick

5. Zusammenfassung erste Anlauttabelle

6. Zweite Anlauttabelle aus „JO-JO Fibel 1“

7. Auswertung zweite Anlauttabelle im Überblick

8. Zusammenfassung zweite Anlauttabelle

9. Vergleich beider Anlauttabellen im Überblick

10. Zusammenfassung Vergleich

11. Zusammenfassung allgemein

12. Literatur

1. Einleitung

In der folgenden Arbeit soll es um einen Vergleich zweier Anlauttabellen aus unterschiedlichen Fibeln gehen. Einleitend erfolgt eine kurze begriffliche Einleitung zum Thema. Anschließend sollen die Tabellen an sich, jeweils eine Auswertung der einzelnen Tabelle sowie ein Vergleich der beiden Auswertungen gezeigt werden. Ich habe dieses Thema gewählt, da ich als zukünftige Grundschullehrerin oft mit Anlauttabellen arbeiten werde und somit bereits einen groben Überblick über Gebrauch und Nutzbarkeit der Tabellen bekommen und geben kann. Gerade für die Kinder der ersten Klassen ist es wichtig eine Anlauttabelle zu haben, welche auch sinnvoll genutzt werden kann. Oft ist es so, dass die Anlauttabellen der verschiedenen Hersteller schön bunt gestaltet und liebevoll hergestellt worden sind, jedoch in ihrer Handhabe und zum Gebrauch in der Schule weniger geeignet sind. An zwei Beispielen soll die folgende Arbeit also vorschlagen, wie man Anlauttabellen für sich als zukünftiger Lehrer bzw. Lehrerin analysieren und verwendbar machen kann.

2. Allgemeines zum Begriff Anlauttabelle

Die Anlauttabelle ist eine Buchstaben-Tabelle mit Bildern zum Schreiben- und Lesen-Lernen (Schrift-Sprach-Erwerb). In einer Anlaut-Tabelle werden möglichst alle typischen (bedeutungsunterscheidenden) Laute (Phoneme) einer Sprache schriftlich (also mit Hilfe der den Lauten zugeordneten Buchstaben/Graphemen) zusammen mit einem Anlaut-Bild aufgeführt. Neben jedem Laut ist ein Objekt abgebildet, dessen Name mit diesem Laut beginnt, zum Beispiel ein „Apfel-Bild“ neben dem Schriftzeichen „A“. Der Schüler kann sich mit Hilfe einer Anlaut-Tabelle das Schriftbild eines Wortes Laut für Laut zusammensetzen. Im Umgang mit der Anlauttabelle erfahren die Kinder, wie Sprache verschriftlicht wird. Sie lernen die Laut-Buchstaben-Zuordnung, die Zerlegung eines Wortes in seine Lautbestandteile und die lauttreue Verschriftlichung. Beim Schreiben mit der Anlauttabelle verbinden die ABC-Schützen das Hören von Lauten mit der Veranschaulichung von Zeichen (Grapheme). Die Kinder experimentieren mit Buchstaben und Lauten und erschließen sich so die Schrift und letztlich auch das Schreiben und Lesen. Das Wissen über die lautliche Struktur der Sprache, das heißt die Fähigkeit, Anlaute, Inlaute, Auslaute zu erkennen, aus Lauten ein Wort zu bilden (Wort-Synthese) oder ein Wort in seine Laute zu zerlegen (Wort-Analyse), fördert bei Kindern Sprach- und Phonologische Bewusstheit. Rechtschreib-Fehler werden bei der „Anlaut-Tabellen-Methode“ zunächst nicht korrigiert, da davon ausgegangen wird, dass sich Fehler bei häufigem Lesen der korrekten Schreibweise von selbst verflüchtigen. Ein bekannter Vertreter dieser Lernmethode ist der Pädagoge Jürgen Reichen. Die von ihm wiederentdeckte Methode „Lesen durch Schreiben“ wird inzwischen an immer mehr Grundschulen angewendet. Die Kinder schreiben dabei mit Hilfe der Anlauttabelle von Anfang an kleine Wörter und lernen so mit der Zeit auch das Lesen. (zitiert von Wikipedia)

Leistungsstarke und sprachbegabte Kinder werden mit jeder Anlauttabelle lernen, Wörter zu verschriften. Für langsam lernende und weniger sprachbegabte Kinder istes jedoch von großer Bedeutung, wie fachlich fundiert die Anlauttabelle gestaltet wird. Eine schlecht gemachte Anlauttabelle kann dazu führen, dass gerade diese Kinder das ansonsten so hilfreiche Medium nicht mit Ertrag nutzen und damit der Schreiblernprozess deutlich erschwert wird.

Folgende Kriterien kennzeichnen eine fachlich fundierte Anlauttabelle:

1. Es müssen alle regelhaften Laut-Buchstaben-Beziehungen (Basisgrapheme) der deutschen Sprache abgebildet werden.
2. Für verschiedene Laute, die durch einen Buchstaben abgebildet werden müssen auch verschiedene Bilder angeboten werden.
3. Es darf keine Verwechslungen zwischen Laut und Buchstabennamen möglich sein.
4. Es sollten keine Bilder mit Konsonantenfolgen am Wortanfang verwendet werden.
5. Die verwendeten Wörter müssen aus möglichst verschiedenen Bereichen kommen.
6. Die ausgewählten Wörter müssen für Kinder einen großen Bekanntheitsgrad aufweisen.
7. Die ausgewählten Bilder müssen klar strukturiert und eindeutig sein.

[...]

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Vergleich von Anlauttabellen aus Lehrbüchern der Klasse 1
Untertitel
Im Bereich des Schriftspracherwerbs – Schreiben lernen
Hochschule
Universität Potsdam  (Institut für Grundschulpädagogik)
Veranstaltung
Kompetenzen im Schriftspracherwerb
Note
1,7
Autor
Jahr
2009
Seiten
16
Katalognummer
V141756
ISBN (eBook)
9783640519026
ISBN (Buch)
9783640520541
Dateigröße
520 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Bei dieser Arbeit handelt es sich um den Vergleich von 2 Anlauttabellen aus 2 unterschiedlichen Fibeln der 1. Klasse. Es werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede, sowie Vor- und Nachteile beider Anlauttabellen dargestellt. Diese Arbeit kann auch als eine Art Anleitung zum Analysieren von Anlauttabellen überhaupt dienen.
Schlagworte
Vergleich, Anlauttabellen, Lehrbüchern, Klasse, Bereich, Schriftspracherwerbs, Schreiben
Arbeit zitieren
Diana Bender (Autor), 2009, Vergleich von Anlauttabellen aus Lehrbüchern der Klasse 1, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/141756

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