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Methodologie empirische Wissenschaft. Eine Zusammenfassung

Title: Methodologie empirische Wissenschaft. Eine Zusammenfassung

Abstract , 2022 , 28 Pages

Autor:in: Jessica Engelhardt (Author)

Sociology - Methodology and Methods
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Diese Zusammenfassung behandelt das Thema Methodologie empirische Wissenschaft.

Gegenstand der Psychologie ist das Erleben, Verhalten und Handeln des Menschen. Hierzu gehören als Fragestellungen z.B. Wie kann man Gefühle oder Führungsverhalten klassifizieren? Welche Einflüsse wirken auf Sozialverhalten?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Empirische Wissenschaft

2. Der wissenschaftliche Weg zur Erkenntnis

3. 4 Basisziele wissenschaftlicher Tätigkeit

4. Systematik psychologischer Methoden

5. Forschungsethik

6. QUANTITATIVE ERHEBUNGSMETHODEN

7. Zählen und Messen

8. Testen

9. Biopsychologische und neurowissenschaftliche Messungen

10. Datenerhebung im Internet

11. QUANTITATIVE FORSCHUNGSMETHODEN

11.1 Grundlagen I - Hypothesenprüfung

11.2 Grundlagen II - Stichproben

12. Nicht experimentelle Forschungsmethoden

13. QUANTITATIVE AUSWERTUNGSMETHODEN

14. Inferenzstatistische Methoden

15. QUALITATIVE ERHEBUNGSMETHODEN

15.1 Erhebung verbaler Daten

15.2 Gruppendiskussion und Fokusgruppe

15.3 Lautes Denken

15.4 Sampling

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit dient der grundlegenden Einführung in wissenschaftliche Methoden der Psychologie, indem sie den Prozess von der theoretischen Erkenntnisgewinnung bis hin zur praktischen Durchführung empirischer Studien erläutert. Das primäre Ziel ist es, ein Verständnis für das methodische Vorgehen bei der Generierung und Überprüfung von Hypothesen zu schaffen und die Abgrenzung zwischen quantitativen und qualitativen Forschungsansätzen zu verdeutlichen.

  • Erfolgreiche Anwendung empirischer Methoden in der Psychologie
  • Systematische Einordnung von Datenerhebungs- und Auswertungsverfahren
  • Gewährleistung wissenschaftlicher Standards durch Gütekriterien und Forschungsethik
  • Unterscheidung und Anwendung von Forschungsdesigns (z.B. Experiment vs. Korrelationsstudie)
  • Operationalisierung theoretischer Konstrukte in messbare Variablen

Auszug aus dem Buch

Die Milgram-Studie

Milgram wollte in seiner Studie erforschen, wie weit der Gehorsam von Menschen gegenüber Autoritätspersonen reicht.

Die Untersuchungsteilnehmer mussten in der Rolle eines Lehrers einen Schüler immer dann mit einem Elektroschock bestrafen, wenn dieser einen Fehler machte. Die Stärke des Schocks steigerte sich von Fehler zu Fehler (bis zu 450 Volt = tödliche Wirkung)

Lehrer und Schüler befanden sich in getrennten Räumen und kommunizierten per Mikrofon und Lautsprecher

Zu Beginn der Untersuchung hatte der Lehrer gesehen, wie der Schüler verkabelt wurde

Selber erhielt der Lehrer probeweise einen Schock von 15 Volt

Elektroschock steigerte sich immer um 15 Volt, kenntlich gemacht durch eine Reihe 30 beschrifteten Schaltern für jeden einzelnen Stromschlag bis 450 Volt-> der Lehrer konnte also die jeweilige Stromstärke ablesen

Der Schüler reagierte mit Unmut, Bitten, Flehen, Schmerzäußerungen bis hin zu Schreien

Der Versuchsleiter hielt die „Lehrer“ an, die Untersuchung nicht zu unterbrechen. Wenn die Lehrer nach der vierten Anweisung immer noch protestierten, wurde abgebrochen. 26 von 40 „Lehrern“ bestraften bis 450 Volt.

Die Stromstöße waren nicht echt und die Äußerungen und Schreie des Schülers kamen vom Tonband

Kein Propandant brach vor 300 Volt ab, 5 weigerten sich höher zu bestrafen, zwischen 315 und 375 Volt brachen weitere 9 Versuchungspersonen ab.

Der Rest (26 von 40) bestraften bis zur vollen Stromstärke von 450 Volt (65%)

1-2% wurden geschätzt (die als Psychopathen eingestuft werden), 65% haben es tatsächlich getan!

Zusammenfassung der Kapitel

Empirische Wissenschaft: Einführung in den Gegenstand der Psychologie als empirische Wissenschaft und die Notwendigkeit von methodischen Verfahren zur Erforschung nicht direkt beobachtbarer Konstrukte.

Der wissenschaftliche Weg zur Erkenntnis: Erläuterung des Forschungsprozesses als Problemlöseprozess unter Verwendung induktiver und deduktiver Vorgehensweisen.

4 Basisziele wissenschaftlicher Tätigkeit: Detaillierte Darstellung der Ziele beschreiben, erklären, vorhersagen und verändern sowie deren methodische Anforderungen.

Systematik psychologischer Methoden: Klassifizierung der vielfältigen Forschungsmethoden nach quantitativen und qualitativen Forschungsansätzen.

Forschungsethik: Behandlung ethischer Rahmenbedingungen bei Probandenstudien inklusive einer Analyse der Milgram-Studie.

QUANTITATIVE ERHEBUNGSMETHODEN: Überblick über Beobachtungsarten und die methodische Kontrolle von Selektivität.

Zählen und Messen: Definition von Messniveaus (Skalenniveaus) und der Herausforderung der Transformation von Messwerten.

Testen: Unterscheidung von Leistungs- und Persönlichkeitstests sowie Erläuterung der Gütekriterien für Testverfahren.

Biopsychologische und neurowissenschaftliche Messungen: Darstellung nicht-invasiver Verfahren zur Erfassung physiologischer Indikatoren außerhalb und innerhalb des zentralen Nervensystems.

Datenerhebung im Internet: Analyse der Möglichkeiten, Risiken und praktischen Anforderungen bei der Nutzung des Internets als Forschungsumgebung.

QUANTITATIVE FORSCHUNGSMETHODEN: Vertiefung in die Hypothesenprüfung, Versuchsplanung und Stichprobenziehung.

Nicht experimentelle Forschungsmethoden: Beschreibung der Zielsetzung von Korrelationsstudien und deren Abgrenzung zum Experiment.

QUANTITATIVE AUSWERTUNGSMETHODEN: Einführung in die Datenaufbereitung und die Deskriptivstatistik zur ökonomischen Darstellung quantitativer Daten.

Inferenzstatistische Methoden: Erläuterung des Schlusses von Stichproben auf Populationen mittels Signifikanztests und Konfidenzintervallen.

QUALITATIVE ERHEBUNGSMETHODEN: Beschreibung der Verfahren zur Analyse verbaler Daten, darunter Interviews, Gruppendiskussionen und Lautes Denken.

Schlüsselwörter

Empirische Forschung, Qualitative Methoden, Quantitative Methoden, Hypothesenprüfung, Reliabilität, Validität, Operationalisierung, Stichproben, Korrelationsstudie, Experiment, Signifikanztest, Datenerhebung, Statistik, Forschungsethik, Psychologische Testverfahren

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine umfassende Einführung in die wissenschaftlichen Methoden der Psychologie. Sie behandelt den gesamten Prozess von der Theoriebildung über Datenerhebung und -auswertung bis hin zu ethischen Standards.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Unterscheidung zwischen qualitativen und quantitativen Ansätzen, die Grundlagen der Testtheorie, die methodische Versuchsplanung sowie die statistische Auswertung und Interpretation von Forschungsergebnissen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, dem Leser ein fundiertes Verständnis für die wissenschaftliche Vorgehensweise in der Psychologie zu vermitteln, um Forschungsprozesse nachvollziehen, bewerten und selbstständig planen zu können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit beleuchtet ein breites Spektrum, von quantitativen Ansätzen wie Experimenten und Korrelationsstudien über die Inferenzstatistik bis hin zu qualitativen Verfahren wie Interviews und Gruppendiskussionen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Systematik, die Gütekriterien für Messungen, die Planung von Stichproben sowie die spezifischen Techniken der Datenerhebung im Labor und im Internet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Validität, Reliabilität, Operationalisierung, Korrelation, Signifikanzprüfung, qualitative und quantitative Methodik sowie forschungsethische Leitlinien.

Was unterscheidet induktives von deduktivem Vorgehen?

Beim induktiven Vorgehen werden aus Einzelfällen allgemeine Regeln abgeleitet, während das deduktive Vorgehen – das als klassische wissenschaftliche Methode gilt – aus allgemeinen Theorien spezifische Hypothesen für Einzelfälle ableitet.

Wie lässt sich Reaktivität bei empirischen Studien vermindern?

Reaktivität, also die Verzerrung von Daten durch die Kenntnis der Probanden an einer Studie teilzunehmen, kann durch Anonymität, Coverstories oder den Einsatz indirekter bzw. impliziter Messverfahren reduziert werden.

Welche Rolle spielt die Operationalisierung?

Sie ist ein Kernschritt der psychologischen Forschung, bei dem abstrakte theoretische Begriffe in konkret messbare oder beobachtbare Sachverhalte überführt werden, um wissenschaftliche Untersuchung überhaupt zu ermöglichen.

Excerpt out of 28 pages  - scroll top

Details

Title
Methodologie empirische Wissenschaft. Eine Zusammenfassung
College
Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft
Course
Methodologie
Author
Jessica Engelhardt (Author)
Publication Year
2022
Pages
28
Catalog Number
V1417623
ISBN (PDF)
9783346970862
Language
German
Tags
psychologische Methoden Quantitatives Vorgehen Qualitatives Vorgehen Gütekriterien Hypothese Variable Forschungsethik Forschungsmethoden Erhebungsmethoden Auswertungsmethoden
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jessica Engelhardt (Author), 2022, Methodologie empirische Wissenschaft. Eine Zusammenfassung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1417623
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