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Der "Outback" Australiens aus siedlungsgeographischer Sicht: Chancen und Probleme

Title: Der "Outback" Australiens aus siedlungsgeographischer Sicht: Chancen und Probleme

Term Paper (Advanced seminar) , 2000 , 30 Pages

Autor:in: Uwe Daniels (Author)

Geography / Earth Science - Demographics, Urban Management, Planning
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In der vorliegenden Arbeit geht es um den australischen „Outback‘‘ aus siedlungsgeographischer Sicht. Um diese Region bewerten zu können, werden zuerst die naturräumlichen Gegebenheiten der Region dargestellt. Anschließend werden die wichtigsten Wirtschaftszweige angesprochen. Auch die Versorgung einer Region mit Dienstleistungen ist für eine Bestandsaufnahme der Lebens – und Siedlungsbedingungen im Outback von nicht geringer Bedeutung. Ein größerer Teil dieser Arbeit beschäftigt sich mit der dort lebenden Bevölkerung und der Besiedlung. Im Anschluß daran werden noch einige Städte vorgestellt, die ein wenig die Vielfalt der Siedlungsarten in diesen Raum darstellen sollen. Zum Abschluß wird dann noch eine Pro und Contra Darstellung im Hinblick auf die Problematik, welche das Leben und Wohnen im Outback mit sich bringt, erfolgen.
Für das Verständnis der Thematik ist es von Vorteil, den Begriff Outback hier einmal zu beschreiben und die Region abzugrenzen. Auf der Karte auf Seite 15 sind die Siedlungs – und Lebensräume in Australien dargestellt und insbesondere ist der Outback kartographisch abgegrenzt.
Der Begriff Outback ist ein Umgangssprachlicher Ausdruck und nicht genau definiert. Die Karten zeigen eine Abgrenzung welche sich auf die Bevölkerungsdichte sowie eine Erreichbarkeit der großen Städtischen Zentren bezieht. Dazu liegt ein Radius von 300 km um die Metropolen herum. Die Bevölkerungsdichte ist das wichtigste Abgrenzungskriterium. Wenn ein Einwohner auf weniger als 5 km2 zu finden ist, dann spricht man in diesen Bereich vom Outback. So entfallen etwa 80% der australischen Fläche auf das Outback, jedoch leben hier weniger als 5% der Gesamtbevölkerung. Dieser Raum wird auch als die „Tote Mitte‘‘ Australiens bezeichnet und die einzelnen Staaten sehen es als eine nationale Aufgabe an, diesen Raum zu entwickeln. Der Outback wird als Problemraum gesehen, der nur bestehen kann, weil er in Kontakt mit Übersee und den übrigen Australien steht

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Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Der Naturraum

2.1 Klima

2.2 Relief

2.3 Böden und Vegetation

2.4 Naturrisiken

3. Wirtschaftliche Grundlagen

3.1 Bergbau

3.2 Landwirtschaft

3.3 Tourismus

4. Versorgung mit Dienstleistung

5. Bevölkerung und Siedlung

6. Siedlungen im Outback

6.1 Darwin

6.2 Alice Springs

6.3 Die Pilbara – Region

6.4 Broken Hill

6.5 Die Farm als kleinste Siedlungsform

7. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert den australischen „Outback“ aus siedlungsgeographischer Perspektive, um die Lebensbedingungen, wirtschaftlichen Grundlagen und die Siedlungsstrukturen in dieser extremen Region zu bewerten.

  • Naturräumliche Gegebenheiten und deren Einfluss auf die Besiedlung.
  • Bedeutung von Bergbau, Landwirtschaft und Tourismus als Wirtschaftsfaktoren.
  • Versorgungsstrukturen und Dienstleistungen in isolierten Räumen.
  • Siedlungstypen und demographische Merkmale der Bevölkerung.
  • Herausforderungen durch Naturrisiken und Infrastrukturprobleme.

Auszug aus dem Buch

6.5 Die Farm als kleinste Siedlungsform

Die extensive Landwirtschaft und Viehzucht hat im Laufe der Besiedlung zu einsam gelegenen Farmen oder „Stations‘ geführt. Hier werde ich keine bestimmte hervorheben wie bei den anderen Siedlungstypen, da diese überall im Land im Prinzip gleich aussehen.

Das Haupthaus ist auf Steinfundament gebaut, um vor Termiten geschützt zu sein. Weiterhin gehört zu einer Farm ein Vorratshaus, Wirtschaftsgebäude für die Beherbergung der Tiere sowie das Windrad zur Stromerzeugung.

Bei einer großen Farm gehören noch Schuppen sowie Häuser für das Personal dazu. Dieses kann bis zu 100 Personen betragen. Die Farmen sind sehr einsam gelegen und das Auto ist hier ebenso wie die Funkverbindungen zur Außenwelt unentbehrlich.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Einführende Darlegung der siedlungsgeographischen Fragestellung sowie Definition und Abgrenzung des Begriffs „Outback“.

2. Der Naturraum: Analyse der extremen klimatischen Bedingungen, des Reliefs sowie der Boden- und Vegetationsverhältnisse und der damit verbundenen Naturrisiken.

3. Wirtschaftliche Grundlagen: Untersuchung der drei prägenden Wirtschaftszweige Bergbau, Landwirtschaft und Tourismus sowie deren Einfluss auf die Siedlungsentwicklung.

4. Versorgung mit Dienstleistung: Beschreibung der Herausforderungen bei der Bereitstellung von Infrastruktur, Transport und Grundversorgung in weiten Entfernungen.

5. Bevölkerung und Siedlung: Analyse der drei australischen Siedlungszonen mit Fokus auf die demographischen Merkmale und Lebensbedingungen der Bevölkerung im Outback.

6. Siedlungen im Outback: Detaillierte Fallbeispiele verschiedener Siedlungstypen, von Regionalzentren bis hin zur kleinsten Siedlungsform der Farm.

7. Literatur: Verzeichnis der herangezogenen wissenschaftlichen Quellen und Studien.

Schlüsselwörter

Outback, Australien, Siedlungsgeographie, Bergbau, Landwirtschaft, Tourismus, Dienstleistungsversorgung, Bevölkerungsdichte, Lebensbedingungen, Infrastruktur, Naturraum, Rinderhaltung, Stations, Siedlungsstruktur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den australischen „Outback“ unter siedlungsgeographischen Gesichtspunkten, um die dortigen Lebens- und Siedlungsbedingungen zu analysieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die naturräumlichen Gegebenheiten, wirtschaftliche Grundlagen wie Bergbau und Landwirtschaft, die Versorgungslage sowie die Siedlungstypen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist eine Bestandsaufnahme des Outbacks als Siedlungs- und Lebensraum, einschließlich einer Bewertung der Chancen und Probleme für die dortige Bevölkerung.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine systematische Analyse der naturräumlichen Ausstattung, wirtschaftlicher Strukturen und spezifischer Fallbeispiele (Städte und Farmen) auf Basis vorhandener Literatur und statistischer Daten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Physische Geographie, die Inwertsetzung durch Wirtschaftszweige, die Dienstleistungsinfrastruktur und detaillierte Porträts spezifischer Siedlungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Australien, Outback, Bergbau, extensive Weidewirtschaft, Siedlungsentwicklung und Infrastruktur.

Warum spielen Bergbaustädte eine so wichtige Rolle für das Siedlungsnetz?

Bergbaustädte sind oft die einzigen Zentren in ansonsten kaum besiedelten Gebieten und schaffen durch den industriellen Bedarf die notwendige Infrastruktur für die Raumerschließung.

Welche Bedeutung hat das „Flying Doctor“-System für die Bewohner?

Aufgrund der enormen räumlichen Ausdehnung und Isolation ist das System für die medizinische Grundversorgung und Notfallhilfe der einzige lebenswichtige Zugang zu medizinischer Betreuung.

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Details

Title
Der "Outback" Australiens aus siedlungsgeographischer Sicht: Chancen und Probleme
College
RWTH Aachen University  (Geographisches Institut)
Course
Hauptseminar: Kulturraum Australien: Entwicklung, aktuelle Strukturen, Trends
Author
Uwe Daniels (Author)
Publication Year
2000
Pages
30
Catalog Number
V14179
ISBN (eBook)
9783638196482
ISBN (Book)
9783638642903
Language
German
Tags
Outback Australiens Sicht Chancen Probleme Hauptseminar Kulturraum Australien Entwicklung Strukturen Trends
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Uwe Daniels (Author), 2000, Der "Outback" Australiens aus siedlungsgeographischer Sicht: Chancen und Probleme, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/14179
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