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Die ökonomischen Aspekte der Euro-Med-Partnerschaft

Title: Die ökonomischen Aspekte der Euro-Med-Partnerschaft

Term Paper , 2008 , 27 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Juliane Müller (Author)

Economics - Case Scenarios
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Summary Excerpt Details

Die zunehmende Globalisierung fordert immer mehr internationaltätige Handelsgemeinschaften. Nach dem Vorbild des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) und dem Entschluss der europäischen Union entstand die Euro- Mediterrane Partnerschaft, kurz EUROMED. Wie der Name schon andeutet, handelt es sich um eine Partnerschaft der Mittelmeerstaaten.
Die folgende Hausarbeit wird sich mit den ökonomischen Aspekten der Euro- Mediterranen Partnerschaft beschäftigen.
Zunächst wird der Begriff „EUROMED“ bzw. die Partnerschaft erklärt und definiert. In Folge dessen werden die Mitgliedsstaaten vorgestellt und ein erster Blick auf die Ziele, insbesondere auf die ökonomischen Aspekte dieser Ziele, geworfen.
Danach wird die Entwicklung der Euro- Mediterranen Partnerschaft insbesondere die Mittelmeerpolitik dargestellt und in Bezug auf die heutige Partnerschaft analysiert und erklärt. Diese Entwicklungsgeschichte hat zur Folge, dass man die Entstehung und die heutigen Ziele der Euro- Mediterranen Partnerschaft besser nachvollziehen kann.
Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang der Barcelona- Prozess, welcher oft in der Literatur mit dem Begriff der Euro- mediterranen Partnerschaft gleichgesetzt wird. Demzufolge ist es wichtig zu wissen, wie es zu diesem Prozess kann und welche Vorbereitungen und Verhandlungen getroffen worden. Hierbei wird notwendigerweise auf die Konferenz zur Sicherheit und Zusammenarbeit im Mittelmeerraum, kurz KZSM, und die „5+5- Gespräche“ eingegangen. Schließlich wird die Konferenz von Barcelona an sich vorgestellt und erklärt, wobei am wichtigsten die Barcelona- Deklarationen sind. Diese Deklarationen beinhalten nämlich die Bereiche und Ziele der Euro- Mediterranen Partnerschaft. In Folge dessen werden die einzelnen Körbe der Partnerschaft dargestellt. Hierbei wird schwerpunktmäßig Korb II, der die wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Aspekte und Ziele beinhaltet, betrachtet. Ein letzter Punkt innerhalb der Barcelona- Deklarationen bildet die Umsetzung der euro- mediterranen- Partnerschaft.
In einem weiteren Bereich werden die Problembereiche der Partnerschaft analytisch betrachtet. Schwerpunktmäßig hierbei werden die sozioökonomischen Gesichtspunkte und die Problematik der Migration betrachtet.
Letztendlich werden in einer Schlussbetrachtung die wichtigsten Punkte, Argumente und Ergebnisse noch einmal aufgegriffen, zusammengefasst und kritisch beurteilt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Entwicklung der Euro-mediterranen Partnerschaft

2.1 Erste Phase der europäischen Mittelmeerpolitik (1957-1972)

2.2 Zweite Phase der europäischen Mittelmeerpolitik (1972-1990)

3. Der Barcelona Prozess

3.1 Vorbereitungen und Verhandlungen

3.1.1 Die Konferenz zur Sicherheit und Zusammenarbeit im Mittelmeerraum (KZSM)

3.1.2 Die 5 + 5 Gespräche

3.2 Die Barcelona- Konferenz

4. Die Barcelona- Deklaration

4.1 Die Bereiche und Ziele der Euro-mediterranen- Partnerschaft

4.1.1 Korb I – Politische und sicherheitspolitische Partnerschaft

4.1.2 Korb II – Wirtschaftliche und finanzielle Partnerschaft

4.1.3 Korb III – Soziale, kulturelle und zwischenmenschliche Partnerschaft

4.2 Die aktuelle Umsetzung der Euro- mediterranen- Partnerschaft

5. Problembereiche der Euro- mediterranen- Partnerschaft

5.1 Sozioökonomische Problembereiche

5.2 Problembereiche aufgrund von Migration

6. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die ökonomischen Aspekte der Euro-Mediterranen Partnerschaft (EUROMED) und analysiert deren historische Entwicklung, strukturelle Ziele sowie die Herausforderungen bei der Umsetzung einer gemeinsamen Freihandelszone. Dabei steht die Frage im Zentrum, wie die Partnerschaft zur wirtschaftlichen Stabilisierung beitragen kann und welche Hindernisse – insbesondere sozioökonomische Faktoren und Migrationsdruck – den Prozess prägen.

  • Historische Genese der europäischen Mittelmeerpolitik
  • Strukturanalyse des Barcelona-Prozesses und der Barcelona-Deklaration
  • Detaillierte Betrachtung der drei Kooperationskörbe mit Schwerpunkt auf wirtschaftlichen Zielen
  • Analyse sozioökonomischer Instabilitäten und Migrationsproblematiken
  • Bewertung der Euro-Mediterranen Partnerschaft im Kontext der Europäischen Nachbarschaftspolitik

Auszug aus dem Buch

3.1 Vorbereitungen und Verhandlungen

Damit diese Partnerschaft jedoch umgesetzt werden konnten, mussten noch einige Verhandlungen geführt werden, da man in der EU zu viele unterschiedliche Interessen hatte. Die südeuropäischen Staaten wollten z.B. vor allem eine Gleichbehandlung der Mittelmeerstaaten und der osteuropäischen Länder. In diesem Zusammenhang spielt die Konferenz zur Sicherheit und Zusammenarbeit (KZSM) eine wichtige Rolle.

3.1.1 Die Konferenz zur Sicherheit und Zusammenarbeit im Mittelmeerraum (KZSM)

Gegen Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre befürchteten Italien, Spanien und Frankreich, dass sich die Europäische Union mehr dem Osten zuwidmen würde. Dieses hätte zur Folge gehabt, dass weniger Gelder dem Süden zugeflossen wären. Außerdem wollten die südeuropäischen Länder ein Erstarken des gerade wiedervereinten Deutschlands vermeiden. Der spanische Außenminister Solana brachte dieses auf den Punkt. „Der Maghreb ist für uns wie Osteuropa für Deutschland.“ Auch die Franzosen sahen diesbezüglich ein Problem. Sie empfanden es aber als nicht so schlimm, wie ihre europäischen Nachbarn. „Il y a eu, à cette époque aussi, la création de l’Espace Economique Européenne. Une certaine inquiétude a été émise par nos partnaires méditéerannée qui craignaient qu’une grande part des invesstissements éuropéens s’orientent vers les pays de l’europe centrale et occidentale.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit erläutert die Entstehung der Euro-Mediterranen Partnerschaft im Kontext der Globalisierung und skizziert den Aufbau der Untersuchung von der historischen Einordnung bis zur Analyse aktueller Problembereiche.

2. Entwicklung der Euro-mediterranen Partnerschaft: Dieses Kapitel zeichnet die Kooperationsbemühungen zwischen der EU und den Mittelmeerstaaten nach und analysiert die verschiedenen Phasen der europäischen Mittelmeerpolitik seit 1957.

3. Der Barcelona Prozess: Hier werden die diplomatischen Vorbereitungen, inklusive der KZSM und der „5+5 Gespräche“, sowie die Konferenz von Barcelona als entscheidender Meilenstein für die neue Partnerschaft behandelt.

4. Die Barcelona- Deklaration: Das Kapitel erläutert das Rahmenwerk der Partnerschaft, unterteilt in die drei Körbe (Politik, Wirtschaft, Soziales), und bewertet die aktuelle Umsetzung sowie die Fortschritte bei der Freihandelszone.

5. Problembereiche der Euro- mediterranen- Partnerschaft: Die Untersuchung fokussiert sich auf sozioökonomische Faktoren, wie Wirtschaftswachstum und Arbeitslosigkeit, sowie auf die sicherheitsrelevanten Herausforderungen durch Migrationsströme.

6. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, kritisiert die bisherige Bilanz und betont die Bedeutung der wirtschaftlichen Partnerschaft trotz anhaltender Heterogenität und politischer Hürden.

Schlüsselwörter

Euro-Mediterrane Partnerschaft, EUROMED, Barcelona-Prozess, Freihandelszone, Mittelmeerdrittländer, Wirtschaftliche Zusammenarbeit, Sozioökonomische Problembereiche, Migration, Europäische Nachbarschaftspolitik, Politische Stabilität, Handelsliberalisierung, Menschenrechte, Regionale Integration, Assoziierungsabkommen, Wirtschaftswachstum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den ökonomischen und politischen Aspekten der Euro-Mediterranen Partnerschaft, kurz EUROMED, und deren Entwicklung seit dem Barcelona-Prozess 1995.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die historische Entwicklung der Mittelmeerpolitik, der Aufbau und die Ziele der drei Kooperationskörbe sowie die Analyse aktueller wirtschaftlicher Herausforderungen in den Mittelmeerdrittländern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Stellenwert und die Effektivität der Barcelona-Deklaration zu prüfen, insbesondere hinsichtlich des Versuchs, eine Freihandelszone zur wirtschaftlichen Stabilisierung der Region zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive und analytische Vorgehensweise, basierend auf Literatur- und Quellenstudien zur europäischen Außenpolitik und zur sozioökonomischen Lage der Mittelmeerregion.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Aufarbeitung der Mittelmeerpolitik, die detaillierte Analyse der drei Körbe der Barcelona-Deklaration sowie die Untersuchung von Problemen wie Migration und schwachem Wirtschaftswachstum.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Euro-Mediterrane Partnerschaft, Freihandelszone, Barcelona-Prozess, Mittelmeerdrittländer, sozioökonomische Instabilität und Migrationsdruck.

Welche Rolle spielt die Europäische Nachbarschaftspolitik (ENP) im Dokument?

Die ENP wird als Weiterentwicklung des Barcelona-Prozesses dargestellt, die eingeführt wurde, um die zuvor eher ernüchternde Bilanz der wirtschaftlichen und politischen Reformen in der Region zu korrigieren.

Warum wird die KZSM in der Literatur oft als „Totgeburt“ bezeichnet?

Der Begriff wird verwendet, da die Konferenz zur Sicherheit und Zusammenarbeit im Mittelmeerraum aufgrund unterschiedlicher Interessen der Anrainerstaaten und des Widerstands gegen die Diskussion von Menschenrechtsfragen scheiterte.

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Details

Title
Die ökonomischen Aspekte der Euro-Med-Partnerschaft
College
University of Göttingen  (Seminar für Volkswirtschaftslehre)
Course
Wettbewerbsfähigkeit und europäischer Binnenmarkt
Grade
2,0
Author
Juliane Müller (Author)
Publication Year
2008
Pages
27
Catalog Number
V141844
ISBN (eBook)
9783640517053
ISBN (Book)
9783640516889
Language
German
Tags
Aspekte Euro-Med-Partnerschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Juliane Müller (Author), 2008, Die ökonomischen Aspekte der Euro-Med-Partnerschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/141844
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