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Trauma- und Fluchterfahrungen. Unterstützung durch das TRIGG Projekt

Título: Trauma- und Fluchterfahrungen. Unterstützung durch das TRIGG Projekt

Trabajo Escrito , 2022 , 19 Páginas

Autor:in: Anonym (Autor)

Trabajo social
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Fragen "Wie blickt der Arbeitsbereich der Traumapädagogik auf extreme Belastungssituationen?" und "Welche (traumapädagogischen) Möglichkeiten bietet das TRIGG-Projekt, um Menschen nach einer traumatischen Erfahrung zu stabilisieren?".

Durch meine Recherchen zu dieser Hausarbeit und die Aktualität des Themas Flucht bin ich auf das TRIGG-Projekt aufmerksam geworden. Das TRIGG-Projekt ist ein traumapädagogisches Multiplikatorenprogramm, welches Geflüchtete mit alltäglichen Hilfen, Stabilisierungsarbeit und Gruppen-, sowie Einzelgesprächen unterstützt.

Daher möchte ich mich in dieser Hausarbeit mit dem Thema von Trauma- und Fluchterfahrungen beschäftigen. Dabei soll zunächst ein Überblick über die Zusammenhänge von Flucht und traumaspezifischen Erkrankungen gegeben werden. Danach soll der Fokus auf die Arbeit in der Traumapädagogik gelegt werden im Kontext der Diagnostik, des prozessualen Entstehens eines Traumas und einer reflexiven pädagogischen Haltung. Dieses dient als Grundlage für das Vorgehen und die abschließende Reflexion des TRIGG-Programmes. Schließlich möchte ich das TRIGG-Programm Floßsdorfs vorstellen und auf ihre Arbeitsweisen eingehen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Traumaperspektivische Grundlagen

2.1 Migration und Flucht

2.2 Trauma aus psychologischer Perspektive

2.3 Traumatisierung als Prozess

3. Traumapädagogische Sichtweisen auf akute Belastungssituationen

3.1 Sequenzieller Ablauf einer Traumatisierung

3.2 Reflexives pädagogisches Handeln

4. TRIGG und der Beitrag zur Stabilisierung

4.1 Zielgruppe und (Stabilisierungs-)angebote

5. Fazit

Zielsetzung & Forschungsschwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie der Bereich der Traumapädagogik auf extreme Belastungssituationen blickt und welche traumapädagogischen Möglichkeiten das TRIGG-Projekt bietet, um geflüchtete Menschen nach traumatischen Erfahrungen im Sinne einer Stabilisierung zu unterstützen.

  • Zusammenhänge zwischen Flucht und traumaspezifischen Erkrankungen
  • Diagnostik und prozessuales Entstehen von Traumata
  • Reflexives pädagogisches Handeln in der Praxis
  • Struktur und Arbeitsweise des TRIGG-Projekts
  • Rolle der Stabilisierungsarbeit zur Vorbereitung einer Traumatherapie

Auszug aus dem Buch

2.3 Traumatisierung als Prozess

Nach der Darstellung der Diagnostik, ist es wichtig auch den Prozess des Entstehens eines Traumas zu skizzieren. Dieser kann in drei Hauptphasen unterteilt werden: die Schockphase, die Phase der hohen Vulnerabilität und die optimalerweise anschließende Traumatherapie. In den ersten Stunden beziehungsweise Tagen nach dem belastenden Ereignis tritt die Schockphase ein. Der/Die Betroffene ist von einem basalen Funktionieren gekennzeichnet, gedanklich will die betroffene Person Geschehenes nur überleben. Das Denken findet in Minuten und Stunden statt und komplexe Denkprozesse können nicht geschehen. Es kommt zu Gefühlen wie Hilflosigkeit und Kontrollverlust. Es können zudem Dissoziationen stattfinden, da das Erlebte für die Betroffenen nicht aushaltbar ist und daher abgespalten wird.

Einige Tage oder Wochen nach dem Ereignis tritt die Phase der hohen Vulnerabilität ein. Betroffene sind in dieser Zeit sehr verletzbar und nehmen ein starkes Gefühl der Erschöpfung wahr. Zudem treten Intrusionen, das ungesteuerte mentale Wiedererinnern an das Ereignis auf. Gleichzeitig wird aber auch versucht, das Erlebte zu vermeiden und auszublenden, dabei kommt es häufig zu sozialem Rückzug. An diesem Punkt stellt sich entweder, durch ansetzende Selbstheilungsversuche oder Spontanverarbeitungen, eine Salutogenese oder bei nicht Verarbeitung des Erlebten eine Pathogenese ein. Bei letzterem ist es von zentraler Bedeutung eine traumatherapeutische Bearbeitung des Erlebten zu beginnen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung thematisiert die psychischen Belastungen von Geflüchteten und stellt die Forschungsfragen bezüglich der Sichtweise der Traumapädagogik und der stabilisierenden Unterstützung durch das TRIGG-Projekt.

2. Traumaperspektivische Grundlagen: Das Kapitel erläutert die Begriffe Migration und Flucht, definiert das Trauma aus psychologischer Sicht sowie die Unterscheidung von Traumatisierungsprozessen anhand verschiedener Typen und Phasen.

3. Traumapädagogische Sichtweisen auf akute Belastungssituationen: Es wird der Fokus auf die Entwicklung der Traumapädagogik gelegt, die Bedeutung der Diagnostik im pädagogischen Kontext sowie der sequenzielle Ablauf einer Traumatisierung und die Notwendigkeit reflexiven Handelns diskutiert.

4. TRIGG und der Beitrag zur Stabilisierung: Hier wird das Multiplikatorenprogramm TRIGG vorgestellt, seine Zielgruppe definiert und das praxisorientierte Modell der Stabilisierungsarbeit erläutert.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, wonach eine pädagogische Arbeit bei Traumata einen multiperspektivischen und biopsychosozialen Blickwinkel erfordert, und reflektiert kritisch die Möglichkeiten und Grenzen des TRIGG-Projekts.

Schlüsselwörter

Trauma, Flucht, Traumapädagogik, Stabilisierung, Psychotraumatologie, TRIGG-Projekt, Geflüchtete, PTBS, Diagnostik,Salutogenese, Pathogenese, Multiplikatorenprogramm, pädagogisches Handeln, Vulnerabilität, psychosoziale Diagnose.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Unterstützung von geflüchteten Menschen, die traumatische Erfahrungen gemacht haben, unter besonderer Berücksichtigung traumapädagogischer Ansätze und spezieller Angebote zur Stabilisierung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Psychotraumatologie, die traumapädagogische Gestaltungsdiagnostik, der Prozess der Traumatisierung während der Flucht und die praktische Umsetzung von Stabilisierungsarbeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu untersuchen, wie die Traumapädagogik extreme Belastungssituationen betrachtet und welche spezifischen Möglichkeiten das TRIGG-Projekt bietet, um Betroffene nach traumatischen Erfahrungen mittels Stabilisierungsarbeit zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit Fachliteratur zur Psychotraumatologie und Traumapädagogik sowie die Analyse des Konzepts eines spezifischen Praxisprojekts (TRIGG).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen des Traumas definiert, der sequenzielle Prozess der Traumatisierung beleuchtet, die Bedeutung einer reflexiven pädagogischen Haltung dargelegt und anschließend das Projekt TRIGG sowie dessen Arbeitsweise detailliert vorgestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Trauma, Flucht, Traumapädagogik, Stabilisierung, PTBS, Salutogenese und das TRIGG-Projekt.

Welche Rolle spielt das TRIGG-Projekt bei der Behandlung von Traumata?

TRIGG dient nicht als Ersatz für eine Psychotherapie, sondern leistet als Multiplikatorenprogramm entscheidende Stabilisierungsarbeit, die Menschen befähigt, besser mit Alltagssituationen umzugehen und die Voraussetzung für eine spätere Traumatherapie zu schaffen.

Warum wird im Rahmen von TRIGG nicht über die traumatischen Erlebnisse selbst gesprochen?

Das Ziel der Treffen ist die Stabilisierung von Betroffenen im Hier und Jetzt. Da Trigger-Situationen vermieden werden sollen, konzentriert sich die Arbeit auf Distanzierungstechniken und Ressourcenaufbau, statt die traumatischen Ereignisse zu thematisieren.

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Detalles

Título
Trauma- und Fluchterfahrungen. Unterstützung durch das TRIGG Projekt
Universidad
Bielefeld University
Curso
Modulbezogene Vertiefung "Personen- & gruppenbezogene Differenzkonstruktionen"
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2022
Páginas
19
No. de catálogo
V1418684
ISBN (PDF)
9783346974716
ISBN (Libro)
9783346974723
Idioma
Alemán
Etiqueta
Trauma Fluchterfahrungen Flucht Geflüchtete Therapie Psychologie TRIGG Prävention Intervention Migration akute Belastungssituationen Stabilisierungsarbeit Multiplikatorenprogramm
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2022, Trauma- und Fluchterfahrungen. Unterstützung durch das TRIGG Projekt, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1418684
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