Ziele, Strategien und Instrumentarium der Europäischen Zentralbank


Hausarbeit, 2003
29 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Der Weg zur Europäischen Zentralbank
1.1. Die Entstehung des europäischen Währungssystems (EWS)
1.1.1. Historischer Hintergrund: Das Bretton-Woods-System
1.1.2. Die drei Säulen des Europäischen Währungssystems (EWS)
Die ECU
Der Interventionsmechanismus
Das Kreditsystem im EWS
1.1.3. Unterschiede zum Bretton Woods System
1.2. Die europäische Währungsunion
1.2.1. Die Integrationsstufen
1.2.2. Der EURO

2. Die Europäische Zentralbank
2.1. Geldpolitik als Teil der Wirtschaftspolitik
2.2. Das europäische System der Zentralbanken und der Aufbau der EZB
Die Unabhängigkeit der EZB
Die Organe der EZB
2.3. Aufgaben und Ziele der EZB
2.4. Die Strategien der EZB
2.5. Das Instrumentarium der EZB
Offenmarktpolitik
Ständige Fazilitäten
Mindestreservepolitik

3. Aktuelle Problemstellungen
Zentralisation der Geldpolitik
Beschäftigung und Arbeitsmarktflexibilität
Grenzen der Geldpolitik
Ausblick

Literaturverzeichnis

Einleitung

Die folgende Hausarbeit verfolgt das Ziel, Verhalten, Zielrichtung und methodisches Repertoire der Europäische Zentralbank in ihrem po­litischen Kontext genauer zu erläutern.

Im ersten Kapitel wird die Entwicklung hin zur Europäischen Zentral­bank beschrieben. In diesem Zusammenhang wird auf den geschichtli­chen Hintergrund besonderer Wert gelegt. Denn die Europäische Zen­tralbank - und ihre Besonderheiten - ist nur auf der Grundlage ihrer Entwicklungsgeschichte zu verstehen. Es wird zunächst die Geldpoli­tik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Deutschland und die Entstehung der Deutschen Bundesbank erläutert. In weiteren Abschnit­ten wird die Entwicklung vom Bretton-Woods-System hin zum Europäi­schen Währungssystem und der Weiterentwicklung zur Europäischen Wäh­rungsunion mit der Gemeinschaftswährung Euro geschildert.

Im zweiten Kapitel steht die Europäische Zentralbank (EZB) im Zen­trum der Betrachtung. Nach einem kurzen Blick auf die Aufgaben der Geldpolitik im allgemeinen wird das Europäische System der Zentral­banken (ESZB) sowie Aufbau und Organe der EZB beschrieben. Ihre Strategien folgen anschließend im Abschnitt 2.4., bevor detailliert auf das geldpolitische Instrumentarium eingegangen wird. Der Schwer­punkt wird dabei aufgrund der überragenden Bedeutung auf die Offen­markt- und insbesondere die Refinanzierungsgeschäfte gelegt.

Im dritten Kapitel werden einige Problemstellungen im Zusammenhang mit der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion angeschnitten, wobei hier ausdrücklich angemerkt sei, dass auf die vielfältigen Probleme nicht im Detail eingegangen werden kann. Es stellt sich als Fazit heraus, dass eine wirkungsvolle europäische Wirtschaftspolitik nur dann Früchte tragen und die vielfältigen Probleme meistern kann, wenn sie alle wesentlichen Bereiche - wie Geld-, Finanz-, Sozial- und Lohnpolitik - umfasst. Eine zentrale Geldsteuerung, bei gleich­zeitig auf Nationalstaatsebene verbleibenden Kompetenzen in anderen wirtschaftspolitischen Feldern wird nicht dazu führen, die Heraus­forderungen zu bewältigen.

1. Der Weg zur Europäischen Zentralbank

Die Geldpolitik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war in Deutschland zunächst dadurch gekennzeichnet, dass sich die Reichs­bank den Bedürfnissen der Kriegsfinanzierung unterordnete[1]. Die durch die beständige Vorfinanzierung des Krieges aufgeblähte Geldmenge, hohe Reparationszahlungen und der ungezügelte Griff der jungen Re­gierung der Republik zur Notenpresse, führten zu einer Hyperinfla­tion und letztendlich zum gänzlichen Verfall der Geldordnung. Erst mit Einführung der Rentenmark am 16. November 1923 wurde dem Reich der Kredithahn zugedreht und eine strikte Haushaltsdisziplin abver­langt. 1924 wurde schließlich die Reichsmark eingeführt und die Un­abhängigkeit der Reichsbank als Notenbank gesetzlich verankert.

Zu der großen Weltwirtschaftskrise kam 1931 in Deutschland eine Ban­kenkrise hinzu, der die Reichsbank jedoch "mehr oder weniger taten­los" zusah[2]. Durch eine restriktive Geld- und Kreditpolitik wurde die Wirtschaftskrise weiter verschärft. Erst die Arbeitsbeschaffungspro­gramme und eine expansive Geldpolitik des NS-Regimes konnten den deflationären Prozess stoppen.

Ein folgenschwerer Fehler war die Aufhebung der Unabhängigkeit der Reichsbank 1937, die ausdrücklich dem "Führer und Reichskanzler" unterstellt wurde. Kurz darauf musste wiederum die Notenpresse zur Finanzierung eines Krieges herhalten. Durch Eingriffe in den Marktmechanismus (z.B. Preisstopp 1936, Lohnstopp 1938) konnte sich der wachsende Geldüberhang jedoch nicht im Preisniveau niederschla­gen. Nach dem zweiten Weltkrieg war das deutsche Geldwesen zum zwei­ten mal vollständig zerrüttet. Mitschuldig war in beiden Fällen die Zentralbank.

In den Nachkriegsjahren konnte sich ein produktives Wirtschaftsleben aufgrund des fehlenden Geldsystems nicht entwickeln: Tauschhandel, Zigarettenwährung und Schwarzmarkt bestimmten das Wirtschaftsleben.

Nach dem Krieg wurde in den Westzonen die Neugründung eines Staats­wesens geplant, welches jedoch eine stabile Geldordnung voraus­setzte. Am 20. Juni erhielten im Rahmen der Währungsreform alle Ein­wohner 40 DM pro Kopf. Als Zentralbank fungierte die Bank deutscher Länder, die mit dem ausschließlichen Recht zur Ausgabe von Banknoten und Münzen betraut worden war. Die neu geschaffene Geldmenge blieb streng begrenzt, auf Deckungsvorschriften wurde verzichtet und somit eine Abkehr von einer durch Gold und Devisen gedeckten Währung ein­geleitet.

1957 entstand durch die Zusammenführung der Bank deutscher Länder mit den Landeszentralbanken die Deutsche Bundesbank als Zentralbank, die über 50 Jahre sehr erfolgreich das Ziel der inneren Stabilität des Geldwertes verfolgte.

1.1. Die Entstehung des europäischen Währungssystems (EWS)

Bereits nach dem ersten Weltkrieg gab es Bestrebungen der europäi­schen Völker, sich politisch stärker zu vereinigen, so z.B. durch den Völkerbund[3]. Nach dem zweiten Weltkrieg trat 1952 die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS,"Montanunion") in Kraft. Die weiter und über die wirtschaftlichen Ziele hinaus gehenden politi­schen Ziele waren zunächst in den Nationalstaaten schwer durchsetz­bar. Aus diesem Grund wurden zunächst durch die Römischen Verträge vom 25.03.1957 eine Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) in Belgien, der Bundesrepublik Deutschland (BRD), Frankreich, Italien, Luxemburg und den Niederlanden errichtet, deren Kernziel, der Bil­dung einer Zollunion, 1968 realisiert werden konnte. Die ursprüng­lich getrennten Institutionen von EGKS, Euratom (Europäische Atomge­meinschaft) und der EWG wurden seit 1967 zu den Europäischen Gemein­schaften verschmolzen (EG) und in weiteren Schritten über die wirt­schaftlichen Ziele hinaus durch den Vertrag von Maastricht 1992 zu einer Europäischen Union weiterentwickelt.

1.1.1. Historischer Hintergrund: Das Bretton-Woods-System

Noch während des zweiten Weltkriegs wurde 1944 in dem amerikanischen Dorf Bretton Woods die Grundlage für ein Weltwährungssystem geschaf­fen. Über 40 Staaten gründeten den Internationalen Währungsfond (IWF). Der Wert des Dollars wurde in Gold festgelegt und die USA verpflichtet, Gold zu dem Preis von 35$ je Feinunze zu kaufen. Die Wechselkurse der anderen Währungen wurden wiederum in Dollar fixiert[4].

Im Jahr 1952 trat die BRD dem Bretton-Woods Abkommen bei, der DM Kurs zum Dollar wurde auf 4,20 DM je Dollar festgelegt. Für Deutsch­land entwickelte sich dieses System zunehmend zum Dilemma[5]: Der per­manente Handelsbilanzüberschuss sorgte für einen starken Dollarzu­strom, der die Geldmenge in Deutschland durch die festen Wechsel­kurse ansteigen ließ und somit Inflation "importierte". Die DM wurde 1961 und 1969 aufgewertet, das Problem damit aber nicht gelöst.

Nach einigen vorübergehenden Wechselkursfreigaben in Deutschland (1969, 1971), Kanada (1970) und den Niederlanden (1971) sowie einer Aufspaltung des Goldmarktes in einen privaten und offiziellen Markt im Jahr 1968 kündigte US-Präsident Nixon am 15.08.1971 die Goldein­lösegaratie des Dollars und wertete kurz darauf den Dollar ab. Zur Rettung des Weltwährungssystems wurde 1972 die "Währungsschlange im Tunnel" entwickelt: die Wechselkurse der EG wurden gegenüber einem fixierten Dollar innerhalb einer engen Schwankungsbreite gehalten. Zunächst wurde durch eine Erweiterung der Bandbreiten versucht, das IWF-System zu retten, aber 1973 erfolgte der endgültige Zusammen­bruch und die allgemeine Freigabe der Wechselkurse.

1.1.2. Die drei Säulen des Europäischen Währungssystems (EWS)

Den entscheidenden Anstoß zur Bildung eines Europäischen Währungssy­stems gab zweifelsohne der Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems. Ansätze zu einer gemeinsamen Währungspolitik finden sich bereits im EWG-Vertrag von 1957. Hier wurde ein Währungsausschuss eingerichtet und "die Liberalisierung des Zahlungs- und Kapitalverkehrs sowie die Konvertibilität der Währungen als gemeinsames Ziel definiert"[6]. Im sogenannten "Werner-Bericht" von 1968 wurden die gemeinsamen Ziele der Währungspolitik präzisert: Ein abgestimmtes europäisches Vorge­hen, gegenseitiger Beistand und die Schaffung einer europäischen Re­cheneinheit. Am 13.03.1979 trat schließlich das EWS in Kraft. Zwei Zielsetzungen standen dabei im Vordergrund[7]: das Vorantreiben der europäischen Integtration und die Schaffung einer Zone währungspoli­tischer Stabilität in Europa.

Dieses auf drei Säulen basierende System wird von Pierenkemper[8] als eine "quasi ... modifizierte Version des ... Bretton-Woods-Systems auf europäischer Ebene" bezeichnet. Diese Säulen waren[9]: die Europäi­sche Währungseinheit ECU, ein Intenventionssystem zur Verteidigung der Leitkurse der nationalen Währungen gegenüber der ECU sowie einem Kreditsystem zwischen den beteiligten Notenbanken.

Die ECU

Die Europäische Währungseinheit ECU (European Currency Unit) war eine reine Recheneinheit, die aus allen am EWS beteiligten Währungen ermittelt wurde; von jeder Währung ging ein bestimmter Anteil in die ECU ein (Korbwährung). Der Anteil wurde nach dem Bruttoinlandspro­dukt sowie des Anteils am innergemeinschaftlichen Anteil festgelegt und verschiedentlich revidiert[10]. Die absoluten Beträge der Währungen wurden durch Wechselkurse gewonnen. Um den Wechselkursen einen Rah­men vorzugeben, wurden bilateral Leitkurse ausgehandelt, welche sich insbesondere an den Kursen der freien Devisenmärkte orientierten. Aus den ECU-Leitkursen der einzelnen Währungen ergaben sich die bi­lateralen Leitkurse zwischen den Währungen, das sogenannte Paritä­ten-Gitter[11].

Diese Kurse wurden für gewissen Zeit festgeschrieben. Die ECU diente nicht nur als Leitkurswährung sondern auch als Rechengröße z.B. bei der Festsetzung von Agrarpreisen. Die Notenbanken hielten einen Teil ihrer Währungsreserven in ECU und sie war zugleich Zahlungsmittel zwischen den Notenbanken.

Der Interventionsmechanismus

Im Wechselkurssystem des EWS duften die Devisenkurse in einem be­stimmten Ausmaß von den bilateralen Leitkursen nach oben oder nach unten abweichen. Grundsätzlich galten 2,25%, für Italien, Spanien, Portugal und Großbritannien jedoch 6%. Aus den festgelegten ECU Leitkursen ließen sich die bilateralen Leitkurse und die Abweichun­gen ableiten. Drohte ein Kurs aus dieser Bandbreite auszuweichen, waren die beteiligten Notenbanken verpflichtet, durch Interventionen in unbegrenzter Höhe gegenzusteuern[12]. Dies geschah durch abgestimmte Stützungskäufe der einen mit parallel durchgeführten Stützungsver­käufen der anderen Seite. Sackte z.B. die spanische Währung gegen­über der DM zu stark ab, so musste die Deutsche Bundesbank Peseta aufkaufen (Stützungskauf), während die Banco de Espana DM durch Ver­käufe auf den Markt gab (Stützungsverkauf), bis der Kurs sich wieder innerhalb des vereinbarten Rahmens einpendelte. Ein Abweichungsindi­kator wurde als Instrument zur Messung der Abweichung der errechne­ten ECU-Werte von ihren ECU-Leitkursen[13] herangezogen und zeigte not­wendige Interventionen schon im Vorfeld an.

Diese Interventionen am Devisenmarkt sollten jedoch grundsätzlich nur zeitlich begrenzt durchgeführt werden. Massive und anhaltende Interventionen können aber zu negativen Konsequenzen wie z.B. einer Ausweitung der Geldmenge mit den entsprechenden Inflationsgefahren führen.

Das Kreditsystem im EWS

Das Kreditsystem soll im folgenden nur kurz angesprochen werden. Im Rahmen des EWS wurde ein Bestandssystem geschaffen, um die Leitkurse abzusichern. Für Stützungskäufe stellten die Notenbanken kurzfri­stige Kredite in ECU in unbegrenzter Höhe zur Verfügung. Mittelfri­stige Kredite, die mit wirtschaftspolitischen Auflagen verbunden wa­ren, mussten durch einen Beschluss des Notenbankenpräsidenten geneh­migt werden.

1.1.3. Unterschiede zum Bretton Woods System

Die Einführung des EWS wurde von vielen Ökonomen skeptisch beur­teilt. Doch "trotz dieser Unkenrufe ...[schien] das EWS ... im Er­reichen seiner Ziele jedoch recht erfolgreich zu sein"[14]. Was war nun der Grund für diesen höheren Erfolg? Folgende Faktoren sind hier von Bedeutung[15]:

- feste Wechselkurse mit größeren Bandbreiten,
- die Möglichkeit häufiger Wechselkursanpassungen,
- Einführung eines Abweichungsindikators als "Frühwarnsystem",
- keine dominierende Leitwährung und die Einführung der ECU als Re­servemedium sowie
- ein System des kurz- und mittelfristiges Währungsbeistands.

Vor allem der Koalitionszwang innerhalb des EWS, die stärker symme­trische Verteilung der Anpassungslasten, das explizit formulierte Interesse an ökonomischer Integration und Kooperation zeigen Unter­schiede zum Bretton-Woods-System. Allerdings konnten auch im EWS ei­nige asymmetrische Wirkungsweisen festgestellt werden, so z.B. be­züglich der Zinssätze auf den Euromärkten oder der Dominanz der DM als weltweite Anlagewährung, welche auch den Außenwert der anderen Währungen beeinflusste.

[...]


[1] Pierenkemper (Der Weg zur EZB, 1999), S. 30.

[2] Ebenda, S. 33.

[3] Baßeler/Heinrich/Koch (Grundlagen der Volkswirtschaft, 1999), S. 581.

[4] Altmann (Wirtschaftspolitik, 2000), S. 458-460.

[5] Pierenkemper (Der Weg zur EZB, 1999), S. 37.

[6] Ebenda, S. 40.

[7] Baßeler/Heinrich/Koch (Grundlagen der Volkswirtschaft, 1999), S. 548.

[8] Pierenkemper (Der Weg zur EZB, 1999), S. 41.

[9] Altmann (Wirtschaftspolitik, 2000), S. 459.

[10] Altmann (Wirtschaftspolitik, 2000), S. 461.

[11] Baßeler/Heinrich/Koch (Grundlagen der Volkswirtschaft, 1999), S. 550.

[12] Altmann (Wirtschaftspolitik, 2000), S. 465.

[13] Baßeler/Heinrich/Koch (Grundlagen der Volkswirtschaft, 1999), S. 553.

[14] Ohr (EZB: Unterschiede zum Bretton-Woods-System, 1990), S. 32.

[15] Ebenda, S. 33-35.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
Ziele, Strategien und Instrumentarium der Europäischen Zentralbank
Hochschule
Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Düsseldorf
Veranstaltung
Wirtschaftspolitik
Note
1,3
Autor
Jahr
2003
Seiten
29
Katalognummer
V14193
ISBN (eBook)
9783638196611
Dateigröße
403 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ziele, Strategien, Instrumentarium, Europäischen, Zentralbank, Wirtschaftspolitik
Arbeit zitieren
Johannes Weiss (Autor), 2003, Ziele, Strategien und Instrumentarium der Europäischen Zentralbank, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/14193

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