Die Thematik wird am Anfang eingeführt und der Terminus "Smart City" erläutert, zuerst nicht unter Einbezug der Metropole Frankfurt am Main. Diese wird erst im späteren Verlauf der Arbeit genauer betrachtet. Das dritte Kapitel der Bachelorarbeit beleuchtet die wichtigsten Handlungsgebiete intelligenter Städte, inklusive ihrer Ziele. Es werden beispielhaft Konzepte vorgestellt. Die Basis dieses Abschnitts der Arbeit bilden konsultierte Texte der entsprechenden Fachliteratur aus gedruckten Werken oder Onlinequellen.
Kapitel vier befasst sich damit, welche Hauptstädte in Europa "smart" sind. Es werden vier Vorbildstädte mit ihren Konzepten präsentiert und miteinander verglichen. Zu diesem Zweck wurden multiple Onlinequellen sowie Projektberichte konsultiert, meist aus amtlichen Internetpräsenzen der untersuchten Orte, die hier Anwendung finden.
Abschließend erfolgt der Entwurf eines Konzeptes für Frankfurt am Main. Dieses fußt auf den im dritten Kapitel dargelegten Konzeptionen und Handlungsgebieten sowie den in Kapitel 4 gezeigten Beispielen. Hiesiger Entwurf benötigt erst einmal ein Modell, das zur Unterstützung beim Ausarbeiten eines Plans dienen soll. Das Smart-City-Management-Modell (SCMM) scheint dafür angebracht zu sein. Dieses entstammt einer spezifischen Quelle der Fachliteratur, auf die noch entsprechend im Verlauf der Arbeit eingegangen wird. Eine Darlegung der Situation Frankfurts erfolgt. Das Smart-City-Index-Ranking dient hierbei dazu, die unterentwickelten Gebiete der Metropole zu identifizieren. Darauf basierend werden Konzeptionen entworfen. Zur weiteren Bearbeitung wurden ebenfalls Internetquellen konsultiert. Zuletzt werden einige Kritikpunkte aufgeworfen, auf die im Fazit näher eingegangen wird. Letztendlich liefert Kapitel 6 die Beantwortung der Forschungsfragen und meine Schlussfolgerungen zum Themenkomplex.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Motivation und Zielsetzung
1.2 Aufbau und Literatur
2 Smart City
2.1 Definition des Begriffs Smart City
2.2 Visionen und Ziele smarter Stadtplanung
2.3 Aktuelle Herausforderungen von Städten
3 Handlungsfelder der Smart City
3.1 Smart Economy
3.2 Smart People
3.3 Smart Governance
3.4 Smart Mobility
3.5 Smart Environment
3.6 Smart Living
4 Smarte Hauptstädte
4.1 Stockholm
4.2 Kopenhagen
4.3 Amsterdam
4.4 Wien
4.5 Städtevergleich
5 Ausarbeitung einer Smart City Strategie
5.1 Das Smart-City-Management-Modell
5.2 Frankfurt
5.2.1 Smart City-Ziel für Frankfurt
5.2.2 Smart Environment für Frankfurt
5.2.3 Smart Governance für Frankfurt
5.3 Kritische Betrachtung
6 Fazit
Zielsetzung & Themen
Diese Bachelorarbeit untersucht das Konzept "Smart City" unter besonderer Berücksichtigung der Forschungsfrage, wie stadtplanerische Herausforderungen durch technologische Vernetzung und effizientes Ressourcenmanagement gelöst werden können. Der Fokus liegt dabei auf der Analyse bestehender Strategien in europäischen Hauptstädten und deren Übertragbarkeit auf die spezifischen Anforderungen der Stadt Frankfurt am Main.
- Analyse der theoretischen Grundlagen und Zielsetzungen intelligenter Stadtentwicklung
- Identifikation und Kategorisierung zentraler Handlungsfelder wie Smart Economy und Smart Mobility
- Vergleichende Untersuchung internationaler Vorbildstädte hinsichtlich ihrer Smart-City-Konzepte
- Entwicklung einer strategischen Roadmap zur Implementierung in Frankfurt am Main
Auszug aus dem Buch
2.1 Definition des Begriffs Smart City
Eine einzige, allgemein gültige Begriffsbestimmung lässt sich des Begriffs Smart Cities nicht erörtern. Der Terminus fällt meist in folgenden Kombinationen: „Green City“, „Sustainable City“, „Intelligent City“ und „Digital City“. Ursprünglich, sprich in den 1990ern, bezog sich Smart City eher auf die Verwendung der IKT,11 wobei Möglichkeiten zur Erneuerung und zur Entfaltung von Gestaltungskraft im Blickpunkt lagen.12 Hierbei wurde unterstellt, dass die Verwendung von Computern, elektronischer Ausstattung und Systemen die Daten sammeln, speichern und nutzen können,13 den urbanen Lebensstil in Städten stark verändern würde.14 Bereits einige Jahre später wurde dieser Fokus jedoch als zu technisch orientiert kritisiert. Folglich sollten smarte Städte auch einen partizipativen Ansatz verfolgen. Diese Diskussion führte zu multiplen Deutungen des Fachbegriffs „Smart City“.15 Eine Definition, die in der Literatur sehr häufig Verwendung findet, stammt von Rudolph Giffinger:
„Eine Stadt, die auf eine vorausschauende Art und Weise in den Bereichen Wirtschaft, Menschen, Regierung, Mobilität, Umwelt und Wohnen funktioniert und auf der smarten Kombination aus Ausstattung und Aktivitäten von entscheidungsfreudigen, unabhängigen und informierten Bürgern basiert. Smart City bezieht sich generell auf die Suche und Identifizierung von intelligenten Lösungen, die es modernen Städten erlauben, die Qualität der Dienstleistungen, die den Bürgern zu Verfügung gestellt werden, zu verbessern.“16
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Motivation für die Themenwahl dar und skizziert den Aufbau sowie die Literaturbasis der Arbeit.
2 Smart City: Hier werden der Begriff "Smart City" definiert und die visionären Ziele sowie aktuellen primären Herausforderungen städtischer Planung erörtert.
3 Handlungsfelder der Smart City: Dieses Kapitel systematisiert das Konzept in sechs Hauptkategorien, darunter Smart Economy, Smart Mobility und Smart Governance, und unterteilt diese in spezifische Unterkategorien.
4 Smarte Hauptstädte: Anhand ausgewählter Metropolen wie Stockholm, Kopenhagen, Amsterdam und Wien wird die praktische Umsetzung von Smart-City-Strategien exemplarisch aufgezeigt.
5 Ausarbeitung einer Smart City Strategie: Dieses Kapitel wendet das theoretische "Smart-City-Management-Modell" (SCMM) konkret auf die Stadt Frankfurt am Main an.
6 Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und bewertet die Notwendigkeit des Smart-City-Konzepts im Kontext des Klimawandels.
Schlüsselwörter
Smart City, Stadtplanung, Informations- und Kommunikationstechnik, Vernetzung, Smart Economy, Smart Governance, Smart Mobility, Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Frankfurt am Main, Ressourcenmanagement, urbane Transformation, Internet of Things, Bürgerbeteiligung, Lebensqualität.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert das komplexe Themenfeld "Smart City" als Antwort auf die stetig wachsende städtische Bevölkerung und die damit verbundenen infrastrukturellen sowie ökologischen Herausforderungen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die Arbeit fokussiert sich auf sechs Kernbereiche: Smart Economy, Smart People, Smart Governance, Smart Mobility, Smart Environment und Smart Living.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Hauptziel besteht darin, zu untersuchen, wie moderne technologische Konzepte zur Verbesserung der urbanen Lebensqualität beitragen können und wie diese konkret für Frankfurt am Main anwendbar sind.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?
Es erfolgt eine fundierte Literaturanalyse sowie die Anwendung des "Smart-City-Management-Modells" (SCMM) zur Strukturierung und Bewertung städtischer Strategien.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Nach der theoretischen Einbettung im zweiten Kapitel werden im Hauptteil die Handlungsfelder detailliert beschrieben, gefolgt von einer Analyse internationaler Erfolgsbeispiele (Stockholm, Kopenhagen, Amsterdam, Wien).
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die zentralen Begriffe sind Smart City, urbane Vernetzung, Nachhaltigkeit, digitale Transformation, Lebensqualität und städtische Infrastruktur.
Wie unterscheidet sich die Strategie in Frankfurt von anderen untersuchten Städten?
Frankfurt am Main wird mittels des SCMM-Modells analysiert, wobei besonders die infrastrukturellen Voraussetzungen und die spezifischen Herausforderungen als Finanzstandort im Vordergrund stehen.
Welche Rolle spielen IoT und Big Data in dieser Arbeit?
Beide Technologien werden als essenzielle Enabler für intelligente Steuerungsprozesse dargestellt, insbesondere bei der Parkraumoptimierung oder der Überwachung ökologischer Parameter.
Welche Schlussfolgerung zieht der Autor zur Notwendigkeit von Smart Cities?
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass technologische Lösungen allein nicht ausreichen, sondern eine ganzheitliche Strategie unter Einbindung der Bürger (Smart People) und der Politik (Smart Governance) zwingend erforderlich ist.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2020, Smart Cities. Handlungsfelder und Strategien von smarten Städten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1420331