Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Die Habsburger. Gründungsgeschichte und Machtsicherung der frühen Habsburger

Titel: Die Habsburger. Gründungsgeschichte und Machtsicherung der frühen Habsburger

Hausarbeit , 2021 , 27 Seiten

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit soll sich als Überblicksdarstellung der Gründungsgeschichte der Familie, sowie der Machtsicherung der frühen Habsburger befassen. Da eine Behandlung aller Habsburger des Mittelalters diesen Rahmen sprengen würde, liegt der Fokus auf den ersten drei römisch-deutschen Königen aus dem Haus Habsburg. Der erste Teil befasst sich mit den ersten Habsburgern. Woher kamen sie und was kann man über sie wissen? Hierbei sollen auch die Abstammungsmystik und die genealogischen Besonderheiten der Habsburger behandelt werden. Welche Gründe hatten sie, sich als Nachfahren römischer Patrizierfamilien oder alttestamentlicher Propheten darzustellen? Anschließend wird der erste Habsburger auf dem römisch-deutschen Thron näher untersucht. Woher kam er und welche Gründe gab es, einen so „einfachen Grafen“ mit einer solchen Würde zu versehen? Hierbei wird klar, wie die Habsburger in den Bereich der Welt kamen, für den sie heute bekannt sind. Ein weiterer Teil hierbei ist die Machtsicherung und Machterweiterung Rudolfs. Hierbei wird auf seine Heiratspolitik, Territorialpolitik und sein Verhalten als König eingegangen. Anschließend geht es um die letzten Königsjahre Rudolfs, sein Nachfolgeproblem und um eine Bilanz seiner Herrschaft. Der dritte Teil widmet sich seinem Nachfolger Albrecht I. (ca. 1255-1308). Auch hierbei wird ein Fokus auf die Heirats- und Territorialpolitik gelegt. Wie kam es, dass Albrecht erst nicht zum König gewählt wurde aber später doch die Krone für sein Haus zurückzugewinnen konnte und was hat seine Heiratspolitik hiermit zu tun? Friedrich „der Schöne“ ist anschließend der letzte Habsburger, der in dieser Hausarbeit behandelt wird. Er war Teil einer Doppelwahl aber auch Teil eines gemeinschaftlichen Königtums. Als er 1330 starb, verloren die Habsburger die römische Königskrone für mehr als ein Jahrhundert. Zum Schluss soll ein Fazit gezogen werden, wie die ersten Habsburger ihre neu gewonnene Macht ausbauten und sicherten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die ersten Habsburger

3. Rudolf I.

3.1. Der Kampf gegen König Ottokar von Böhmen

3.2. Machtsicherung Rudolfs I.

3.3. Nachfolgeproblem und Tod Rudolfs I.

4. Albrecht I.

4.1. Herzog von Österreich

4.2. Verlust und Wiedergewinn der Königskrone

5. Friedrich III. „der Schöne“

6. Schlussfolgerungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Gründungsgeschichte des Hauses Habsburg sowie die Strategien der frühen Habsburger zur Machtsicherung und -erweiterung im 13. und 14. Jahrhundert. Dabei steht insbesondere der Aufstieg Rudolfs I. zum römisch-deutschen König und die Etablierung des Hauses Österreich im Zentrum der Analyse.

  • Die Entstehung und der Aufstieg des Hauses Habsburg als Dynastie.
  • Die Rolle der Abstammungsmythen für die Legitimation des Herrschaftsanspruchs.
  • Die Machtsicherung Rudolfs I. durch Territorialpolitik und Heiratsstrategien.
  • Die Auseinandersetzungen um die römisch-deutsche Königskrone und die böhmischen Lande.
  • Die Entwicklung von Herrschaftsstrukturen unter Albrecht I. und Friedrich III. „dem Schönen“.

Auszug aus dem Buch

Die ersten Habsburger

Da die Habsburger keine Verbindung zu den ersten drei deutschen Kaiserdynastien, den Ottonen, Saliern oder Staufern, herstellen konnten, ließen sie für sich nützliche Stammbäume erstellen. Gelehrte und Historiographen aller Art sollten die habsburgischen Genealogie Glanz veredeln. So finden sich in habsburgischen Genealogien die unterschiedlichsten Figuren: der römische Göttervater Jupiter, der ägyptische Totengott Osiris, aber auch Julius Caesar und Karl der Große. Diese Abstammungsmystik richtete sich gegen die Propaganda der Gegner des ersten Habsburgers auf dem römisch-deutschen Thron, Rudolf I. Diese verbreiteten eine Legende vom armen Grafen mit obskurer Herkunft. Dem musste eine erhabene Herkunft gegenübergestellt werden, um den Machtanspruch Rudolfs zu legitimieren.

Zur Zeit Albrechts I. (ca. 1255–1308) galten die Habsburger als Nachfahren Roms. Der Legende nach stammten sie von einer deutschen Seitenlinie der Colonna ab, einer römischen Patrizierfamilie, die ihrerseits ihre Abstammung auf Julius Cäsar zurückführte. Neben dieser Theorie tauchten bald weitere Geschichten über ihre Herkunft auf. Ausgehend von unterschiedlichsten Sagen lassen sich die Anfänge der Familie einer anderen Legende nach über die Karolinger und Merowinger auf den Trojaner Hektor zurückführen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema ein, skizziert den Mythos des Hauses Habsburg und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die sich auf die ersten drei im Mittelalter gekrönten Habsburger konzentriert.

2. Die ersten Habsburger: In diesem Kapitel werden die Ursprünge der Familie und die verschiedenen Abstammungsmythen analysiert, die zur Legitimation des Machtanspruchs der frühen Habsburger dienten.

3. Rudolf I.: Das Kapitel behandelt den Aufstieg Rudolfs I., seinen Konflikt mit König Ottokar von Böhmen sowie seine langfristigen Bemühungen zur Machtsicherung und dynastischen Festigung.

3.1. Der Kampf gegen König Ottokar von Böhmen: Hier wird der entscheidende Machtkampf zwischen Rudolf I. und Ottokar von Böhmen sowie die Rückforderung von Reichsgütern im Kontext der Interregnum-Zeit beleuchtet.

3.2. Machtsicherung Rudolfs I.: Inhalt dieses Abschnitts sind Rudolfs politische Strategien, insbesondere die gezielte Heirats- und Territorialpolitik zur Stärkung seiner Position als Herrscher.

3.3. Nachfolgeproblem und Tod Rudolfs I.: Dieses Kapitel analysiert die Bemühungen Rudolfs, die Thronfolge für seine Söhne frühzeitig zu sichern, sowie das Scheitern dieser Pläne vor seinem Tod 1291.

4. Albrecht I.: Dieser Abschnitt thematisiert die Herrschaft Albrechts I., seine Anfänge als Herzog von Österreich und seine schwierige Durchsetzung als König.

4.1. Herzog von Österreich: Hier steht die Etablierung Albrechts in den österreichischen Erblanden und seine frühe politische Rolle unter seinem Vater Rudolf I. im Fokus.

4.2. Verlust und Wiedergewinn der Königskrone: Das Kapitel beschreibt den Prozess des Machtverlusts nach 1292 sowie die Strategien Albrechts, die Königskrone schließlich für sich zurückzugewinnen.

5. Friedrich III. „der Schöne“: Dieses Kapitel widmet sich dem letzten in dieser Arbeit behandelten Habsburger des Mittelalters, seinem Anspruch auf die Krone und seiner Rolle im politischen Gefüge.

6. Schlussfolgerungen: Eine zusammenfassende Bilanz darüber, wie es den frühen Habsburgern gelang, sich in der Reichspolitik zu etablieren und ihre Machtbasis durch ein komplexes Netzwerk an Maßnahmen zu sichern.

Schlüsselwörter

Habsburger, Rudolf I., Albrecht I., Machtsicherung, Territorialpolitik, Heiratsstrategie, Königskrone, Mittelalter, Abstammungsmystik, Reichsfürsten, Österreich, Dynastiebildung, Reichspolitik, Spätmittelalter, Lehnswesen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit thematisiert den Aufstieg des Hauses Habsburg im 13. und 14. Jahrhundert, wobei der Fokus auf den Gründungsleistungen und der Machtsicherung der ersten drei römisch-deutschen Könige aus dieser Familie liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentral sind die Themen Territorialpolitik, dynastische Heiratsstrategien, die Rolle des römisch-deutschen Königtums sowie der Umgang der Habsburger mit ihrer Herkunft, um ihre Machtansprüche zu legitimieren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, nachzuzeichnen, welche politischen und genealogischen Strategien die ersten Habsburger nutzten, um ihre Machtbasis im Reich auszubauen und ihre Herrschaft als Dynastie zu festigen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine historische Überblicksdarstellung, die zeitgenössische Quellen, Genealogien und wissenschaftliche Fachliteratur zur mittelalterlichen Geschichte analysiert.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil der Ausarbeitung?

Der Hauptteil gliedert sich chronologisch nach den Herrschern Rudolf I., Albrecht I. und Friedrich dem Schönen und analysiert ihre spezifischen Strategien zur Machterlangung und -behauptung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere die Machtsicherung, die Abstammungsmystik und die für das Haus Habsburg prägende Territorial- und Heiratspolitik.

Wie veränderte sich die Strategie bezüglich des Thronanspruchs unter Rudolf I.?

Rudolf I. gelang es, durch eine kluge Kombination aus militärischer Durchsetzung und diplomatischer Absicherung (insbesondere gegenüber der Kirche und anderen Fürsten) den Grundstein für die dauerhafte habsburgische Macht im Donauraum zu legen.

Welche Rolle spielten Heiratsverbindungen für das frühe Haus Habsburg?

Heiratsprojekte wurden gezielt eingesetzt, um Allianzen mit mächtigen Geschlechtern zu schmieden, das eigene Prestige zu steigern und durch die Vergabe von Titeln und Gebieten die Loyalität anderer Herrscher zu erkaufen.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Habsburger. Gründungsgeschichte und Machtsicherung der frühen Habsburger
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
27
Katalognummer
V1420587
ISBN (PDF)
9783346976024
ISBN (Buch)
9783346976031
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Habsburg Habsburger
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Die Habsburger. Gründungsgeschichte und Machtsicherung der frühen Habsburger, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1420587
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  27  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum