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Suizid. Umgang mit Berichterstattung und Richtlinien, Definition und Begriffsklärung, Arten von Suizid

Titel: Suizid. Umgang mit Berichterstattung und Richtlinien, Definition und Begriffsklärung, Arten von Suizid

Referat (Ausarbeitung) , 2023 , 11 Seiten , Note: 1.5

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Vorstellung vom Thema “Suizid” ist in der Öffentlichkeit mit bestimmten wichtigen Regeln verbunden, die Auswirkung auf dieses Referat haben. Laut dem Jahresbericht 2009 von der Stiftung Deutschen Depressionshilfe gbietet die Berichterstattung über Selbsttötung Zurückhaltung und Neutralität. Dies gilt insbesondere für die Nennung von Namen, die Veröffentlichung von Fotos und die Schilderung näherer Begleitumstände. Nachgewiesen gibt es einen "Werther-Effekt” auf jene Personen, die sich ein Vorbild an medial präsenten Menschen nehmen. Benannt wurde dieses Verhalten nach dem Roman von Goethe, in dem sich der junge Werther aus lauter Leidenschaft das Leben nimmt.
So deutlich, emotional, romantisierend beschrieben, führte es zu Nachahmungstaten von begeisterten Verehrern der Romanfigur. Außerdem Menschen, die bereits in einer suizidalen Stimmung sind, können durch so eine Berichterstattung den letzten Anstoß erhalten, ihren Gedanken Taten folgen zu lassen. In dem Handbuch der Telefonseelsorge wird es wird empfohlen, eine neutrale Sprache zu verwenden, kein Verständnis oder Bewertung der Selbsttötung zu zeigen, Informationen bewusst sparsam einsetzen
und die Hilfsmöglichkeiten zu zeigen. Bei der Berichterstattung über Suizide ist immer auch zu bedenken, dass es bei der aktuellen hohen Ziffer der Suizidalität viele hinterbliebene Angehörige gibt, die mit den Folgen der Berichterstattung leben müssen. Ein respektvoller professioneller Umgang mit der Trauer und Privatsphäre dieser Menschen ist enorm wichtig.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Umgang mit Berichterstattung und Richtlinien

2. Definition und Begriffsklärung

3. Geschichtlicher und religiöser Hintergrund

4. Statistik

4.1. Allgemein.

4.2. Suizidmethoden

4.3. Suizidmonat

5. Arten

5.1. Altruistisch und egoistisch.

5.2 Politisch motivierter Suizid

5.3. Erweiterter Suizid

5.4. Assistierter Suizid

5.5. Stiller Suizid

Zielsetzung & Themen

Dieses Referat bietet einen strukturierten Überblick über das Thema Suizid, beleuchtet historische sowie religiöse Hintergründe und analysiert aktuelle statistische Daten sowie unterschiedliche Arten der Suizidalität im Kontext der Sozialen Arbeit.

  • Medialer Umgang und ethische Berichterstattung
  • Definitionen und begriffliche Einordnungen
  • Statistische Auswertung von Suizidraten und Methoden
  • Differenzierung verschiedener Suizidarten (z.B. altruistisch, assistiert)
  • Bedeutung der Telefonseelsorge und Präventionsansätze

Auszug aus dem Buch

1. Umgang mit Berichterstattung und Richtlinien

Die Vorstellung vom Thema “ Suizid” ist in der Öffentlichkeit mit bestimmten wichtigen Regeln verbunden, die Auswirkung auf dieses Referat haben. Laut dem Jahresbericht 2009 von der Stiftung Deutschen Depressionshilfe gbietet die Berichterstattung über Selbsttötung Zurückhaltung und Neutralität. Dies gilt insbesondere für die Nennung von Namen, die Veröffentlichung von Fotos und die Schilderung näherer Begleitumstände. Nachgewiesen gibt es einen "Werther- Effekt” auf jene Personen, die sich ein Vorbild an medial präsenten Menschen nehmen. Benannt wurde dieses Verhalten nach dem Roman von Goethe, in dem sich der junge Werther aus lauter Leidenschaft das Leben nimmt. So deutlich, emotional, romantisierend beschrieben, führte es zu Nachahmungstaten von begeisterten Verehrern der Romanfigur. Außerdem Menschen, die bereits in einer suizidalen Stimmung sind, können durch so eine Berichterstattung den letzten Anstoß erhalten, ihren Gedanken Taten folgen zu lassen.

In dem Handbuch der Telefonseelsorge wird es wird empfohlen, eine neutrale Sprache zu verwenden, kein Verständnis oder Bewertung der Selbsttötung zu zeigen, Informationen bewusst sparsam einsetzen und die Hilfsmöglichkeiten zu zeigen. Bei der Berichterstattung über Suizide ist immer auch zu bedenken, dass es bei der aktuellen hohen Ziffer der Suizidalität viele hinterbliebene Angehörige gibt, die mit den Folgen der Berichterstattung leben müssen. Ein respektvoller professioneller Umgang mit der Trauer und Privatsphäre dieser Menschen ist enorm wichtig.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Umgang mit Berichterstattung und Richtlinien: Das Kapitel behandelt ethische Grundlagen für die mediale Darstellung von Suiziden, um sogenannte Nachahmungseffekte zu vermeiden.

2. Definition und Begriffsklärung: Hier werden verschiedene synonyme Begriffe und fachwissenschaftliche Definitionen von Suizid und Suizidalität erläutert.

3. Geschichtlicher und religiöser Hintergrund: Das Kapitel zeichnet die historische Wandlung der Bewertung von Suizid vom Altertum über das Mittelalter bis zur historischen Etablierung moderner Hilfsangebote wie der Telefonseelsorge nach.

4. Statistik: Es werden aktuelle Fallzahlen, regionale Unterschiede innerhalb Deutschlands sowie die Verteilung nach Geschlecht und Methoden analysiert.

4.1. Allgemein.: Überblick über Suizidhäufigkeiten, demografische Faktoren sowie den Trend über die letzten Jahrzehnte.

4.2. Suizidmethoden: Unterscheidung zwischen harten und weichen Methoden sowie deren statistische Häufigkeit.

4.3. Suizidmonat: Analyse des saisonalen Einflusses auf das Suizidrisiko, wobei gängige Mythen (Dezember) empirisch hinterfragt werden.

5. Arten: Detaillierte Darstellung verschiedener Phänomenologien der Suizidhandlung.

5.1. Altruistisch und egoistisch: Einordnung der Selbsttötung nach Durkheims soziologischem Verständnis.

5.2 Politisch motivierter Suizid: Erörterung von Suizidhandlungen im Kontext politischer oder religiöser Proteste.

5.3. Erweiterter Suizid: Beschreibung von Täter-Opfer-Konstellationen bei Suizidhandlungen mit Fremdschädigung.

5.4. Assistierter Suizid: Rechtliche Abgrenzung zwischen Beihilfe zur Selbsttötung und aktiver Sterbehilfe.

5.5. Stiller Suizid: Thematisierung unerkannter Suizidhandlungen, insbesondere bei älteren Menschen im Pflegekontext.

Schlüsselwörter

Suizid, Suizidalität, Telefonseelsorge, Sterbehilfe, Suizidprävention, Werther-Effekt, Statistik, Depression, altruistischer Suizid, assistierter Suizid, Sozialarbeit, Täter-Opfer-Beziehung, psychische Gesundheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Referat grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem komplexen Phänomen des Suizids, von ethischen Aspekten der Berichterstattung bis hin zur soziologischen und statistischen Einordnung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten gehören der geschichtliche Kontext, statistische Erhebungen, die Differenzierung verschiedener Suizidarten sowie die rechtliche Abgrenzung zur aktiven Sterbehilfe.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, einen fundierten Überblick über Suizid als soziales und medizinisches Phänomen zu geben, um ein besseres Verständnis für die Präventionsarbeit zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Das Referat stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Handbücher, soziologischer Definitionen (z.B. Durkheim) und aktueller statistischer Daten des Statistischen Bundesamtes.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine medienethische Einleitung, einen historischen Abriss, eine umfassende statistische Analyse sowie eine detaillierte Ausarbeitung verschiedener Suizidformen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Suizidalität, Prävention, Assistierter Suizid und mediale Verantwortung geprägt.

Warum spielt die Telefonseelsorge eine wichtige Rolle in der Arbeit?

Die Telefonseelsorge wird als zentrales Element der Suizidprävention hervorgehoben, dessen historisches Konzept bis heute weltweit in der psychosozialen Unterstützung nachwirkt.

Was versteht man unter einem "Stillen Suizid"?

Der stille Suizid bezeichnet Suizidhandlungen, die aufgrund fehlender direkter Beweise (wie Medikamentenverzicht oder Nahrungsverweigerung) häufig als ungeklärte Todesursachen registriert werden, was besonders bei älteren Menschen auftritt.

Wie unterscheidet sich assistierte Sterbehilfe von der aktiven Sterbehilfe?

Beim assistierten Suizid leistet der Dritte nur Beihilfe, während der Sterbewillige das Mittel selbst einnimmt. Bei der aktiven Sterbehilfe verabreicht ein Dritter das tödliche Mittel, was in Deutschland verboten ist.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Suizid. Umgang mit Berichterstattung und Richtlinien, Definition und Begriffsklärung, Arten von Suizid
Hochschule
Hochschule München
Note
1.5
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
11
Katalognummer
V1421004
ISBN (PDF)
9783346978509
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Suizid Definition Statistik MEthoden Arten geschichtlicher Hintergrund
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2023, Suizid. Umgang mit Berichterstattung und Richtlinien, Definition und Begriffsklärung, Arten von Suizid, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1421004
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Leseprobe aus  11  Seiten
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