Ausführliche Unterrichtsstundenplanung über 6 Seiten zum Thema "Will und going-to-future" mit Aufgabenstellung.
Zielgruppe: Berufskolleg 1.Jahr Kaufmann und Kauffrau für Büromanagement. Unterschiedliche Schulhintergründe von Hauptschulabschuss bis Fachabitur und abgebrochenem Studium und Altersunterschiede von 12 Jahren (17 bis 29 Jahre).
Ziel der Stunde: ist, dass die SuS am Ende einen gemeinsamen Basiswissensstand zum Thema will- und going-to-future erreichen, auf dem aufbauend die nächsten Stunden das Thema vertieft und praktisch durch Übungen vertieft werden kann. Diese erste Doppelstunde (90 min) zum Thema will- und going-to-future soll theoretische Erklärungen bieten, die dann praktisch durch Übungen angewendet und verstanden werden.
Inhaltsverzeichnis
1. Verlaufsplan der Unterrichtsstunde
1.1 Stundeneröffnung
1.2 Stundenmitte
1.3 Stundenabschluss
Zielsetzung und Themen der Unterrichtseinheit
Die vorliegende Unterrichtseinheit zielt darauf ab, bei einer heterogenen Schülerschaft des Berufskollegs einen gemeinsamen Basiswissensstand zur Verwendung von "will-future" und "going-to-future" zu etablieren. Durch theoretische Erläuterungen, kombiniert mit praktischen, schülerzentrierten Übungen und Peer-Feedback, sollen die Lernenden befähigt werden, die Zeitformen sicher anzuwenden und ihre individuellen Kompetenzen auszubauen.
- Theoretische Grundlagen und Abgrenzung von will-future vs. going-to-future
- Methoden der Aktivierung von Vorwissen durch Partner- und Einzelarbeit
- Peer-Learning durch gegenseitiges Erstellen und Lösen von Aufgaben
- Differenzierungsmöglichkeiten bei unterschiedlichen Leistungsniveaus
- Feedbackkultur und Reflexion der Unterrichtsinhalte
Auszug aus dem Buch
Stundenmitte (60 min)
Handlungsschritte:
(20 min) Nach dem Beenden der Partnerarbeit kommt ein/e freiwillige/r SchülerIn an die Tafel und hat die Aufgabe stichwortartig zu notieren, was die SuS in Partnerarbeit erarbeitet haben bzw. was sie zum Thema will- und going-to-future noch wissen. SuS melden sich, Lehrkraft nimmt dran. Dieser Teil ist erstmal relativ frei und die SuS können alles sagen, was sich im groben mit den Zeitformen befasst und was ihnen noch einfällt. Nun stellt die Lehrkraft konkreter die Frage, was die 7 Sätze über die Bildung der beiden Formen verraten. SuS melden sich und reden über Bildung. Dann fasst Schüler/In die Bildung von will- und going-to-future schlussendlich zusammen und Lehrkraft ergänzt oder fasst, wenn nötig, mit anderen Worten zusammen. Der/ die SchülerIn an der Tafel schreibt es auf. Die anderen SuS schreiben die Regeln zur Bildung ab.
Zusammenfassung der Kapitel
Verlaufsplan der Unterrichtsstunde: Der gesamte Plan gliedert sich in drei Phasen: eine orientierende Eröffnungsphase, eine arbeitsintensive Stundenmitte zur theoretischen Erarbeitung und praktischen Anwendung, sowie einen reflektierenden Stundenabschluss zur Ergebnissicherung.
Stundeneröffnung: Durch das Analysieren von Beispielsätzen an der Tafel aktivieren die Schüler in Partnerarbeit ihr Vorwissen und formulieren erste Vermutungen zu den Regeln der Zeitformen.
Stundenmitte: In dieser Phase werden gemeinsam die Bildungsregeln erarbeitet und durch individuelle Übungsphasen gefestigt, wobei die Schüler durch gegenseitige Aufgabenstellungen aktiv in den Lernprozess eingebunden werden.
Stundenabschluss: Die Einheit endet mit einer Feedbackrunde und einer gemeinsamen Besprechung der Ergebnisse, um Unklarheiten zu beseitigen und den individuellen Lernfortschritt transparent zu machen.
Schlüsselwörter
Englischunterricht, Grammatik, will-future, going-to-future, Berufskolleg, Unterrichtsplanung, Binnendifferenzierung, Sprachkompetenz, Peer-Learning, Zeitformen, Fremdsprachenerwerb, Lerntempo, Wissensstand, Tafelbild, Feedbackkultur
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit stellt einen detaillierten Verlaufsplan für eine 90-minütige Englischstunde dar, die sich mit der Grammatik der "will-" und "going-to-future" am Berufskolleg befasst.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Im Zentrum stehen die korrekte Bildung der beiden Zukunftsformen, deren unterschiedliche Anwendungsbereiche sowie die methodische Gestaltung von Unterricht für eine heterogene Lerngruppe.
Was ist das primäre Ziel des Unterrichts?
Das Hauptziel ist das Erreichen eines gemeinsamen Wissensstandes unter den Schülern, um bei unterschiedlichen Vorkenntnissen eine einheitliche Basis für weitere vertiefende Übungen zu schaffen.
Welche wissenschaftliche bzw. didaktische Methode wird verwendet?
Es wird ein schülerzentrierter Ansatz gewählt, der Elemente wie Partnerarbeit, wechselseitige Aufgabenstellung (Peer-Methode) und differenzierte Einzelarbeit kombiniert, um unterschiedliche Lerntempi zu berücksichtigen.
Was wird im Hauptteil der Stunde konkret behandelt?
Neben der kollektiven Erarbeitung der Bildungsregeln an der Tafel liegt der Schwerpunkt auf der eigenständigen Konstruktion von komplexen Sätzen durch die Schüler, die anschließend untereinander korrigiert werden.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Unterrichtseinheit?
Charakterisierende Begriffe sind Binnendifferenzierung, Peer-Learning, Grammatikunterricht, heterogene Lerngruppe und prozessorientiertes Feedback.
Wie geht die Lehrkraft mit der unterschiedlichen Geschwindigkeit der Schüler um?
Die Lehrkraft nutzt ein gestuftes Aufgabensystem. Schnellere Schüler übernehmen produktive Aufgaben, während individuell langsameren Schülern ermöglicht wird, das Arbeitspensum bis zur nächsten Stunde zu Hause abzuschließen.
Warum ist das gegenseitige Bearbeiten der Sätze ein zentrales Element?
Dies fördert nicht nur das Gemeinschaftsgefühl, sondern motiviert die Schüler dazu, sich intensiver mit den Inhalten auseinanderzusetzen, da sie für einen Mitschüler arbeiten und somit Fehler vermeiden möchten.
- Arbeit zitieren
- Annemarie Mehler (Autor:in), 2018, Unterrichtsstunde zu will und going to future, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1421517