Untersuchungen zur politischen und gesellschaftlichen Bedeutung der Wagenrennen im kaiserzeitlichen Rom


Magisterarbeit, 2008
77 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Quellen und Forschung
2.1 Quellen
2.2 Forschung

3. Ort und Ablauf der Rennen
3.1 Der Circus
3.2 Ablauf der Rennen

4. Die Stellung der Wagenlenker in der römischen Gesellschaft
4.1 Herkunft und Ausbildung
4.2 Aufstiegsmöglichkeiten
4.3 Der rechtliche Status der Wagenlenker
4.4 Das Prestige der Wagenlenker in der Gesellschaft
4.5 Zusammenfassung

5. Circus und Gesellschaft
5.1 Anzahl der Tage
5.2 Circenses und Religion
5.3 Rennbegeisterung in allen gesellschaftlichen Schichten
5.3.1 Kaiser
5.3.2 Senatoren- und Ritterstand
5.3.3 Die Plebs urbana
5.4 Kritik von Seiten Intellektueller
5.5 Abseits des Rennbetriebs: Der Circus als Ort gesellschaftlichen Lebens
5.5.1 Einkaufen, Wetten, Beziehungen knüpfen
5.5.2 Gemeinschaft erleben
5.6 Zusammenfassung

6. Der Circus als politischer Raum
6.1 Die Factionen - Wirtschaftliche und politische Bedeutung der Circusparteien
6.2 Der Circus als Raum für Herrschaftssicherung
6.3 Der Circus als Raum für oppositionelles Verhalten
6.4 „Panem et circenses“ als Programm zur Entpolitisierung der Gesellschaft?
6.4.1 Brot
6.4.2 Entpolitisierte Gesellschaft?
6.5 Zusammenfassung

7. Zusammenfassung

8. Quellen- und Literaturverzeichnis
8.1 Quellen
8.2 Sekundärliteratur

1. Einleitung

Ziel dieser Arbeit ist es, Untersuchungen zur gesellschaftlichen und politischen Bedeutung der Wagenrennen im Circus für das kaiserzeitliche Rom anzustellen.

Das Interesse an der Geschichte des römischen Sports insgesamt findet seine Berechtigung nicht nur in der Annahme, dass Sport und Spiel in der Antike „ein bedeutsames Kapitel in der Entwicklung der Menschheit“ darstellt[1], sondern auch in der Feststellung, dass die verschiedenen Spiele in der römischen Zivilisation einen immer bedeutsameren Platz einnahmen und „schließlich mit ihr sinnfälligster Ausdruck wurden“[2].

Zudem verdient der römische Sport auch deswegen Aufmerksamkeit, „weil er der einzige echte Vorläufer des modernen Sports ist, auf jeden Fall mehr als der griechische Sport“[3]. Eine derartige Hervorhebung des römischen Sports gegenüber dem griechischen wird in der Forschung zwar allgemein nicht betrieben, doch finden sich, wie zu zeigen sein wird, mehrere Beispiele, an denen Vergleiche des römischen Sports mit dem heutigen gezogen werden.

Wagenrennen waren nicht die einzigen sportlichen Wettbewerbe in Rom, doch ist im Rahmen einer solchen Arbeit die Beschäftigung mit allen Facetten des römischen Sports nicht zu leisten. Da es sich bei den Circusspielen, deren Hauptattraktion die Wagenrennen darstellten, um wahre „Straßenfeger“ handelte und namentlich der Circus Maximus einer auch für heutige Verhältnisse großen Anzahl an Zuschauern Platz bot, handelt es sich bei den Wagenrennen um die geeignete Disziplin, um die gesellschaftliche und politische Bedeutung des Sports in Rom zu untersuchen.

Da es auch über den Rahmen dieser Arbeit hinausgehen würde, sich mit Wagenrennen während der ganzen römischen Geschichte und im ganzen Imperium auseinanderzusetzen, war es notwendig, weitere Einschränkungen vorzunehmen. So wird im Verlauf der vorliegenden Arbeit lediglich auf die Stadt Rom in der Kaiserzeit eingegangen.

Die Untersuchung der Bedeutung der Wagenrennen für das gesellschaftliche und politische Leben Roms erfolgt anhand einiger zentraler Fragestellungen:

Welchen Raum nahmen die Wagenrennen im Leben der Römer ein (zeitlich und ideell)?

Welche Stellung hatten die Wagenlenker innerhalb der Gesellschaft (rechtlich und sozial)?

Wie groß war das Interesse der Römer am Rennsport und wie äußerte es sich?

Gab es in den verschiedenen gesellschaftlichen Schichten Unterschiede bei der Begeisterung für die Spiele?

Gab es ablehnende Haltungen gegenüber dem Circusbetrieb und wenn ja, wie und von wem wurde dies geäußert?

Welche gesellschaftliche Bedeutung kam dem Circusbesuch, auch abseits des Rennbetriebs, zu?

Bot der Circus einen Raum für Politik?

Wenn ja, wie wurde im Circus „Politik gemacht“?

Diese Fragen werden in den jeweiligen Kapiteln durch weitere, ins Detail gehende Fragen ergänzt und erörtert.

2. Quellen und Forschung

2.1 Quellen

Für das Thema Wagenrennen beziehungsweise Circus im kaiserzeitlichen Rom ist die Quellenlage erfreulich gut, wobei besonders für die ersten beiden nachchristlichen Jahrhunderte eine hohe Quellendichte festzustellen ist, die in dieser Form für die folgenden Jahrhunderte nicht mehr gegeben ist.

Neben Quelleneditionen von Inschriften wie dem Corpus Inscriptionum Latinarum (CIL) und den Inscriptiones Latinae Selectae (ILS) und der Sammlung von Gesetzestexten im Corpus Iuris Civilis finden sich zahlreiche literarische Quellen, die für die Untersuchung des Circusbetriebes und seiner gesellschaftlichen und politischen Bedeutung hilfreich sind.

Hierbei sind einige Autoren und Werke besonders hervorzuheben:

Tacitus, das „Musterbeispiel des senatorischen Geschichtsschreibers“[4], obschon in der Mitte des ersten Jahrhunderts n. Chr. geboren, den Idealen der Republik verhaftet, konzipierte seine Geschichtswerke, die Annalen und die Historien, nach dem traditionellen annalistischen Prinzip. Diese Werke, die „den Höhepunkt der lateinischen Geschichtsschreibung überhaupt“[5] darstellen, beschreibt ausführlich die Zeit vom Ausgang der Augustus-Herrschaft bis zum Ende der Herrschaft Domitians. In seinem Werk, das von einem pessimistischen, negativen Grundtenor durchzogen ist, gelang es ihm nicht immer, sine ira et studio zu schreiben, wie er es eigentlich hatte tun wollen[6]. Obgleich es sich bei Tacitus nicht um einen objektiven Historiker handelte[7], stellen die beiden Hauptwerke zweifelsohne wesentliche Zeugnisse für das erste nachchristliche Jahrhundert dar. Bedeutsam für das Thema dieser Arbeit ist Tacitus, da er die abschätzige Meinung über das Schauspielwesen und die Verachtung für Kaiser, die diesem Metier besonders zugeneigt waren, mehrfach artikuliert.

Die traditionelle, annalistische Geschichtsschreibung wurde durch Tacitus auch in der Principatszeit weitergeführt, jedoch wurde die Kaiserzeit zur „eigentlichen Blütezeit der Biographie“[8]. Sueton, der „Antipode“[9] des Tacitus, schuf mit seinen Kaiserbiographien einen „absoluten Klassiker der Biographie“[10]. Dieses Werk des Ritters Sueton aus dem ersten Drittel des zweiten Jahrhunderts stellt eine hochrangige Quelle für die Zeit von Augustus bis Domitian dar, was auch darin begründet liegt, dass er in dem von ihm bekleideten Amt ab epistulis Zugang zu kaiserlichen Archiven hatte, was ihm Recherchen zu seinen Biographien ermöglichte. Dass Sueton, wie zu zeigen sein wird, offenkundig Freude an Anekdoten und Gerüchten hatte, diskreditiert ihn dabei keineswegs[11], da sich sein Interesse „nicht allein auf diese Pikanterien und Bagatellen beschränkte“, sondern ebenso die politischen und militärischen Leistungen der Kaiser würdigte[12]. Es sind teilweise gerade die anekdotenhaften Elemente in Suetons Werk, denen bezüglich der Begeisterung der Kaiser für die Wagenrennen Bedeutung zukommt.

Auch die Römische Geschichte des Senators Cassius Dio, dem Autor des späten zweiten und frühen dritten Jahrhundert ist eine wertvolle Quelle, die allerdings nur fragmentarisch erhalten ist.

Der etwa zur selben Zeit wie Cassius Dio lebende christliche Autor Tertullian ist der Verfasser der Schrift De spectaculis, in der er sich mit den Spielen auseinandersetzt und sie als heidnische Veranstaltungen stigmatisiert. Allerdings ist davon auszugehen, dass sein Bemühen, seine Glaubensbrüder vom Circusbesuch abzuhalten, von bescheidenem Erfolg gekrönt war, da die „rigorosen Forderungen, dass Christen nicht an öffentlichen Unterhaltungsveranstaltungen teilnehmen sollten, auf Widerstand stießen.“[13]

Auch der Historia Augusta ist Bedeutung beizumessen, obgleich sie „in dem begründeten Verdacht steht, eine der grandiosesten literarischen Fälschungen zu sein.“[14] Als sicher anzunehmen ist, dass sich hinter den vermeintlich sechs Autoren der Historia nur ein einziger verbarg. Dagegen gibt es über die Datierung des Werkes unterschiedliche Ansichten[15]. Jedoch ist die Schrift als solche authentisch und darüber hinaus die einzige zusammenhängende Quelle für die Zeit zwischen 117 und 285 nach Chr.[16], was ihren Quellenwert auch im Hinblick auf diese Arbeit unterstreicht, da sie auch Informationen über das Auftreten bestimmter Kaiser im Circus liefert.

2.2 Forschung

Die Zahl der Publikationen zum antiken römischen Sport ist, verglichen mit anderen Themenkomplexen, relativ überschaubar, was darin begründet liegen mag, dass die Sportgeschichte lange Zeit als zweitrangige Disziplin betrachtet wurde, der es „weitgehend an wissenschaftlicher und universitärer Legitimation gebrach“[17]. Zwar gab es erste gezielte und systematische sporthistorische Untersuchungen bereits im 19. Jahrhundert[18], doch liegt das Hauptaugenmerk der Forschung auf dem griechischen Sport, wohingegen der römische Sport „kaum zu existieren scheint “[19]. In den letzten Jahren sind zwar einige Monographien speziell zum römischen Sport erschienen, doch sind derartige Untersuchungen in der Regel nach wie vor relativ rar. Zu den nennenswerten Ausnahmen von dieser Regel gehört Jean-Paul Thuilliers Sport im antiken Rom (1999), in der der Autor einen Bogen von den etruskischen Ursprüngen des römischen Sports bis in die Spätantike schlägt. Dabei wurden erkennbare Schwerpunkte auf die Epoche der Kaiserzeit und die Wagenrennen als Einzelsportart gelegt, was vor dem Hintergrund der Fragestellungen dieser Arbeit ebenso erfreulich ist wie die Tatsache, dass der gesellschaftlichen und politischen Bedeutung des Sports in Rom breiter Raum gewidmet wurde.

Karl-Wilhelm Weebers Monographie Panem et circenses: Massenunterhaltung als Politik im antiken Rom (Neuauflage 1994) untersuchte, ebenfalls mit einem Schwerpunkt auf der Kaiserzeit, vor allem die politische Dimension des römischen Sports und ist deshalb besonders für das entsprechende Kapitel dieser Arbeit von Interesse. In seiner Arbeit unternahm Weeber auch den für die Untersuchung des Klischees von panem et circenses notwendigen Exkurs zur „Brotpolitik“.

Eine herausragende Arbeit zur Sozialgeschichte des Sports lieferte Gerhard Horsmann mit seiner 1998 erschienenen Untersuchung Die Wagenlenker der römischen Kaiserzeit, in der er die soziale Stellung der Berufsfahrer erforschte. Dabei war Horsmann selbst überrascht von der Tatsache, dass diesem „attraktiven Thema bislang keine eigene Untersuchung gewidmet wurde.“[20] Dies ist, wie Kapitel 4 zeigen wird, in der Tat verwunderlich, bedenkt man die Begeisterung der Römer für die Wagenrennen und die Beliebtheit vieler Wagenlenker bei den Zuschauern.

Neben solchen Untersuchungen, die sich speziell dem römischen Sport widmen, finden sich Darstellungen zu diesem Thema häufig in allgemeinen Überblicksdarstellungen zur antiken Sport- oder Kulturgeschichte, die auch den griechischen Sport oder andere Bereiche des kulturellen Lebens einschließen. Beispiele für Überblicksdarstellungen, die für die Untersuchung der Wagenrennen herangezogen wurden, sind Ingomar Weilers Der Sport bei den Völkern der Alten Welt (1981), Jerome Carcopinos Rom. Leben und Kultur in der Kaiserzeit (in einer Neuauflage von 1986), sowie Jean-Marie Andres Griechische Feste – römische Spiele (2002). Dabei nimmt die Beschäftigung mit Wagenrennen im römischen Circus nur einen verhältnismäßig kleinen Raum ein.

Außer solchen Publikationen, die sich ausschließlich oder vorwiegend der Sportgeschichte widmen, sind auch andere Forschungen für diese Arbeit von Belang, da in einzelnen Kapiteln ein sporthistorischer Bezug hergestellt wird. Hierbei handelt es sich zum einen um Biographien, insbesondere über „sportverrückte“ Kaiser. Aloys Winterlings Caligula-Biographie (3. Auflage, 2004) und Gerhard Waldherrs Nero-Biographie von 2005 seien stellvertretend genannt. Beide Biographien zeichnen das Bild sportbegeisterter und extravaganter, aber keineswegs geisteskranker oder wahnsinniger Herrscher.

Zum anderen sind es Forschungen, deren Ziel es ist, die politische Geschichte zu untersuchen. Besonders hervorzuheben ist hierbei Paul Veynes Brot und Spiele. Gesellschaftliche Macht und politische Herrschaft in der Antike (Studienausgabe 1992), in dem sich der Autor intensiv mit dem Klischee von „Brot und Spielen“ auseinandersetzt und zu verdeutlichen sucht, dass es keine planmäßige Entpolitisierung der Römer gab.

Neben Monographien, für die die erwähnten Werke stellvertretend stehen, finden sich auch einige Aufsätze zu einzelnen Fragen der Sportgeschichte. Hier ist zunächst die Zeitschrift Nikephoros, die sich dem Sport in der Antike widmet, zu nennen, deren Existenz „ein hervorragendes Beispiel für die neue Vitalität der Disziplin“[21] darstellt. Allerdings ist auch in dieser Zeitschriftenreihe der Anteil von Beiträgen, die sich mit dem römischen Sport auseinandersetzen, gering im Vergleich zu den Aufsätzen zum Sport in anderen antiken Kulturen.

Erwähnenswert ist auch die von Cornelia Ewigleben und Eckart Köhne herausgegebene Aufsatzsammlung „Gladiatoren und Caesaren“, aus der einige Beiträge für das Thema dieser Arbeit von Relevanz waren.

3. Ort und Ablauf der Rennen

Vor der Beschäftigung mit Fragen nach gesellschaftlicher und politischer Bedeutung der Wagenrennen ist es angebracht, zunächst Ort und Ablauf der Rennen zu betrachten. Dies ist notwendig, da jedwede Beschäftigung mit Wagenrennen unvollständig wäre, die sich nicht auch mit dem sportlichen Ablauf als solchem und dem Ort des Geschehens befasste. Dabei gilt es folgende Fragen zu beachten:

In welchen Anlagen fanden die Rennen statt?

Wie war die Circusarena beschaffen?

Wie viele Starter nahmen an einem Rennen teil und mit wie vielen Pferden wurde gefahren?

Nach welchen Regeln liefen die Rennen ab und wie lange dauerten sie?

Welche Gefahren barg die Rennbahn?

Worin bestand der sportliche Reiz der Wagenrennen für die Zuschauer?

Diesen Fragen soll im Folgenden nachgegangen werden.

3.1 Der Circus

Die Circusanlagen waren die größten Freizeitstätten des römischen Reichs und wurden hauptsächlich für die Durchführung von Wagenrennen benutzt. In Rom existierten an mehreren Orten solche Anlagen, von denen heute allerdings nicht mehr alle erhalten sind, wie zum Beispiel der Circus Fluminius auf dem südlichen Marsfeld oder der Circus Vaticanus. Bis heute erhalten sind lediglich der Circus Maxentius an der Via Appia sowie der älteste Circus der Stadt, der zwischen den Hügeln Aventin und Palatin gelegenen größte Circus der Stadt, der Circus Maximus. Dieser diente als Vorbild für den Bau anderer Circusanlagen reichsweit. Da der Circus Maximus aufgrund seiner Ausmaße und seiner Lage eine Sonderstellung einnimmt, wird, sowohl in diesem Kapitel als auch im weiteren Verlauf dieser Arbeit, zumeist auf ihn Bezug genommen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass das Geschehen auf der Circusrennbahn oder auf den Zuschauerrängen, nicht als repräsentativ gelten kann. Für andere Circusanlagen ist aber von einer kleineren Rennbahn sowie von weitaus weniger Plätzen für Zuschauer auszugehen.

Architektonisch typisch für die Circusanlagen ist die lange, aber relativ schmale Rennbahn, deren Boden aus mehreren Schichten bestand. Über einem Fundament aus Lehm befand sich eine 10-20 cm dicke Schicht aus großem Schotter, über der sich eine Schicht aus zerkleinerten Ziegeln befand[22].

Die Arena des Circus Maximus war zwischen 550 und 580 Metern lang und 80 Meter breit[23]. Über die Maße der gesamten Circusanlage finden sich unterschiedliche Angaben. Herbert Stützer nimmt eine Länge von 600 Metern sowie die Breite von 150 Metern an[24]. Rolf von Ende spricht dagegen von 640 Metern Länge und 130 Metern Breite[25] und Edward Champlin von 650 mal 125 Metern[26].

Die zur Arena hin leicht konkav gewölbte Schmalseite des Circus enthielt die 12 carceres, die Startboxen für die Fahrer[27]. Diese Starttore waren auf einer gebogenen Linie angeordnet, die im Verhältnis zur Circusachse geneigt war. So sollte Chancengleichheit gewährleistet werden.

Nach Osten hin endete der Circus in einer Rundung, in deren Scheitelpunkt ein Tor eingebaut war[28]. Oberhalb dieser Startboxen befand sich die Loge des Spielgebers, also desjenigen Magistrats, der die Spiele ausrichtete.

In der Mitte der Arena verlief eine Aufschüttung, welche sie der Länge nach in zwei Bahnen teilte und welche die Wagenlenker zu umfahren hatten. Diese 335 Meter lange und 8 Meter breite[29] Aufschüttung hieß spina, weil sie „förmlich das Rückgrat des Circus bildete“[30]. Auf dieser spina standen Statuen, Altäre und ein Obelisk aus der Zeit Ramses II., den Augustus hatte nach Rom bringen lassen[31]. Zudem fanden sich hier zwei große Gestelle, die den Zuschauern als eine Art Anzeigetafeln dienten. Auf dem einen waren hölzerne Eier aufgebaut, die die Dioskuren symbolisierten. Auf dem zweiten waren hölzerne Delphine angebracht, die dem auch als Pferdegott verehrten Neptun heilig waren[32]. Vor jeder zu fahrenden Runde wurde jeweils ein Ei und ein Delphin hinzugefügt, sodass die Zuschauer immer wussten, welche Runde gerade gefahren wurde.

An den Enden der spina dienten jeweils drei Kegel als Wendemarken.

Über die Zuschauerkapazität des Circus Maximus besteht in der Forschung soweit Einigkeit, dass Zahlen von 150 000 bis 200 000 Zuschauern als realistisch angegeben werden. Edward Champlin[33] spricht von 150 000 Zuschauern, während Friedländer von 180 – 190 000[34], Wilhelm Backhaus[35], Ingomar Weiler[36] und Herbert Stützer[37] von etwa 200 000 Zuschauern ausgehen. Jerome Carcopino[38] und Karl-Wilhelm Weeber sprechen, zumindest für das 2. nachchristliche Jahrhundert, von bis zu 250 000 Zuschauern. Mehrmals wurde der Circus Maximus ausgebaut, zumeist, wenn nach Bränden ein Wiederaufbau notwendig wurde. Es ist davon auszugehen, dass die Zuschauerkapazität jeweils erhöht wurde, sodass sich unterschiedliche Angaben über das Fassungsvermögen nicht zwingend widersprechen. Jedoch zeigt sich hier, wie schon bei der Größe der Circusanlage, dass aufgrund fehlender, eindeutiger antiker Quellen, kaum das exakte Fassungsvermögen zu bestimmen sein wird. Trotzdem zeigen diese Zahlen nicht nur die Größe des Circus Maximus auf, sie beweisen auch, dass die Wagenrennen in der Öffentlichkeit sehr beliebt waren, denn ohne eine große Nachfrage wäre ein solches Bauwerk undenkbar gewesen.

Dies spricht für die von Ingomar Weiler geäußerte Meinung, dass der römische Sport „gerade in der Breitenwirkung eigene Formen entwickelt hat“[39].

Die Sicherheitsmaßnahmen scheinen aber mit dem Ausbau nicht Schritt gehalten zu haben, denn immer wieder kam es zu Unglücksfällen. So kamen in der Regierungszeit des Antoninus Pius mehr als tausend Zuschauer ums Leben, als ein Teil der Holzkonstruktion einstürzte[40].

Auf den Rängen nahmen die Zuschauer gemäß ihrem sozialen Status Platz, wobei den Senatoren die Plätze nahe der Rennbahn vorbehalten waren. Dahinter waren seit der Zeit Neros Plätze für die Ritter reserviert[41]. Auf den übrigen Plätzen stritt sich die große Masse um die „besten Plätze“.

Die Sitzreihen des Circus bestanden zunächst aus Holz. Unter Claudius wurden für die Senatoren, unter Nero auch für die Ritter Sitzreihen aus Stein gebaut[42]. Der 2. Rang scheint weiterhin aus Holzsitzen bestanden zu haben, was, wie bereits erwähnt Sicherheitsrisiken bedeuten konnte. Den 3. Rang bildete wohl eine hölzerne Galerie mit Stehplätzen[43]. Im Gegensatz zum Theater war im Circus keine getrennte Sitzordnung nach Geschlechtern vorgeschrieben. Dies bot den Römern Gelegenheit, dem anderen Geschlecht näher zu kommen. Nützliche Tipps hierfür konnten sie Ovids „Liebeskunst“ entnehmen[44].

Der Außenbau des Circus Maximus mit seinen drei Stockwerken entsprach den drei Rängen im Inneren. Die Arkaden des Untergeschosses boten Platz für Geschäfte und Tavernen, in denen die Besucher einkaufen und einkehren konnten.

3.2 Ablauf der Rennen

Wie liefen die Rennen im Circus nun ab? Wie bereits erwähnt gab es im Circus zwölf Startboxen. Dies bedeutet nicht, dass bei jedem Rennen tatsächlich ebenso viele Gespanne an den Start gingen, immer jedoch war die Anzahl der Starter durch vier teilbar. Dies hatte seinen Grund in der Existenz von vier Renngesellschaften, der Factionen. Diese, und die zu ihnen gehörenden Fahrer, unterschieden sich durch ihre Farbe. Die Wagenlenker trugen, entsprechend ihrer Zugehörigkeit zu einer der Gesellschaften, grüne, rote, blaue oder weiße Trikots. An den Rennen im Circus nahmen also 4, 8 oder 12 Gespanne teil, je nachdem, ob pro Renngesellschaft ein, zwei oder drei Fahrer an den Start geschickt wurden. Als eine Art „Königsrennen“ sind diejenigen Wettbewerbe anzusehen, bei denen nur ein Fahrer pro Renngesellschaft an den Start ging. Hier maßen sich die erfolgreichsten Stars des Rennsports untereinander. Ihnen wurde auch deswegen keine Konkurrenz aus den eigenen Reihen zugemutet, weil ihnen „widerstrebte, sich neben gewöhnlichen Konkurrenten am Start aufzustellen“[45].

Die Anzahl der vor die Wagen gespannten Pferde konnte sich von Rennen zu Rennen unterscheiden. Die Verwendung von Bigen, also Zweigespannen, blieb zumeist Debütanten vorbehalten. Daneben gab es Rennen mit Dreigespannen, Trigen. Vereinzelt wurden sogar Rennen mit acht oder gar zehn vorgespannten Pferden durchgeführt, doch handelte es sich hierbei eher um Ausnahmen. Zum „eigentlichen Rennereignis“[46] und damit zu einer Art Königsdisziplin hatten sich die Wettbewerbe mit Quadrigen, also Viergespannen entwickelt.

Auf die Ausbildung der Pferde legten die Römer großen Wert. Im ganzen Reich wurde nach geeigneten Rennpferden gesucht. Besonders solche mit „kleinem Kopf, losem Fell, kurzen und gespitzen Ohren, großen Augen, weiten Nüstern, langem Schweif und langer Mähne, festem und rundem Huf, stark und kernig, einfarbig wurden bevorzugt“[47]. Diese Tiere „scheinen trainingsmäßig gründlich aufgebaut und erst als Fünfjährige für Wagenrennen verwendet“[48] worden zu sein.

Die Wagen bestanden aus Holz, hatten eine halbrunde Form und waren hinten offen, was es den Fahrern erleichterte auf- und abzuspringen. Vorne befand sich eine Brustlehne, an der sich der Fahrer abstützen konnte. Die Wagen, vor welche die Pferde stets nebeneinander gespannt wurden[49], hatten eine verhältnismäßig lange Achse mit nur niedrigen Rädern. Die Wagenkästen dürften den Fahrern kaum über die Unterschenkel hinausgeragt haben[50].

Der Start des Rennens wurde den Zuschauern signalisiert, indem der spielgebende Magistrat ein weißes Tuch zu Boden fallen ließ. Der Ursprung dieser Sitte wird Nero zugeschrieben, der einmal, noch mit einem ausgiebigen Frühstück beschäftigt, angeblich sein Tischtuch zu Boden fallen ließ, um zu signalisieren, dass mit dem Rennen begonnen werden konnte. Zusätzlich ist davon auszugehen, dass ein Trompetensignal gegeben wurde, da sich die Startboxen unter der Loge des Magistrats befanden und die Fahrer das Tuch also nicht sehen konnten.

Die Fahrer mussten bis zur ersten Wendemarke auf ihrer Bahn bleiben. Zum einen sollte so die Chancengleichheit gewahrt bleiben. Denn wie oben bereits erwähnt, reihten sich die Startboxen entlang eines der Circusachse entsprechenden Bogens. Bis zur ersten Wendemarke hatte also jeder Fahrer die gleiche Wegstrecke zurückzulegen. Thuillier deutet diese Regel zudem als Vorsichtsmaßnahme, die verhindern sollte, dass es gleich zu Beginn des Rennes zu schweren Unfällen kam[51]. Unfälle waren im Circus an der Tagesordnung, denn waghalsige Wendemanöver um die spina herum und Überholversuche führten nicht selten zu Kollisionen mehrerer Wagen. Dies hatte oft tödliche Folgen. Wie durch Grabinschriften belegt ist, verunglückten viele Wagenlenker bereits in jugendlichem Alter. Es darf angenommen werden, dass ein Teil der Faszination, den die Wagenrennen auf die Zuschauer ausübten, von diesen waghalsigen Lenkmanövern ausging.

Üblicherweise waren sieben Runden zu absolvieren. Caligula reduzierte die Zahl der zu fahrenden Runden aber auf fünf, da sich die Anzahl der Rennen pro Tag stetig erhöhte. Aber auch diese fünf Runden bedeuten eine, selbst nach heutigen Maßstäben, große Distanz von mehr als fünf Kilometern.

Die drei Erstplatzierten jedes Rennens erhielten Geldprämien, deren Höhe von der Großzügigkeit des Spielgebers beziehungsweise vom Verhandlungsgeschick der Renngesellschaften abhing. Der Sieger erhielt außerdem einen Kranz und einen Palmzweig[52], wobei der Palmzweig ihn, einer Ode des Horaz zufolge „den Göttern gleich stellte“[53]

4. Die Stellung der Wagenlenker in der römischen Gesellschaft

Dieses Kapitel behandelt die Stellung der Wagenlenker im kaiserzeitlichen Rom. Sie waren, wie in diesem, aber auch im nächsten Kapitel zu zeigen sein wird, die „eigentlichen Sportstars in Rom“[54].

Bei der Frage nach dem gesellschaftlichen Status der Berufsfahrer gilt es, folgenden Fragen nachzugehen:

Welcher Schicht entstammten die Wagenlenker?

Welche Ausbildung durchliefen sie und welche Chancen auf sozialen Aufstieg ergaben sich für erfolgreiche Fahrer?

Welchen Status hatten Wagenlenker im römischen Rechtswesen?

Welchen Ruf genossen die Wagenlenker in den antiken Quellen und in der Öffentlichkeit?

Gab es Unterschiede in den Quellen bezüglich der Stellung der Wagenlenker?

4.1 Herkunft und Ausbildung

Die Wagenlenker der Kaiserzeit waren fast ausschließlich serviler Herkunft. Für diese in der Forschung einhellig vertretene Meinung spricht eine Vielzahl von Anhaltspunkten. Gerhard Horsmann sieht einen eindeutigen Beleg für die niedere Herkunft in der Tatsache, dass die Berufsfahrer meist nur mit einem Namen bekannt waren und nicht, wie es bei freien Römern üblich war, zwei oder drei Namen hatten. Allein dieses „sehr deutliche Übergewicht der Mononymen ist bei aller Vorsicht, die im Einzelfall angebracht ist, in der Summe ein verwertbares Indiz“[55].

Für eine servile Herkunft spricht auch das Alter, in dem üblicherweise mit dem Fahrsport begonnen wurde. Bedenkt man, in welch jungen Jahren die Wagenlenker ihre ersten Siege im Circus feierten und setzt man einige Jahre des Trainings voraus, so ergibt sich, dass die Ausbildung bereits im Kindesalter begann. Das Beispiel des Crescens, der im Alter von 13 Jahren seinen ersten Sieg mit einer Quadriga errang[56] beweist, dass er schon in diesem Alter geübt genug war, ein solches Gespann zu lenken. Vermutlich dürfte dies sogar noch früher der Fall gewesen sein, denn es ist kaum anzunehmen, dass ein Fahrer gleich eines seiner ersten Rennen gewinnt. Selbst der so erfolgreiche Diocles, von dem später zu sprechen sein wird, errang erst nach zwei Jahren den ersten Sieg mit einer Quadriga[57]. Dass man „in einer antiken Gesellschaft keine Zeit verlor, welchem Betätigungsfeld man sich auch immer verschrieben hatte“[58], zeigt sich an dem jungen Einstiegsalter der Wagenlenker sehr deutlich.

Denn bevor ein Fahrer überhaupt in der Lage war, Viergespanne zu lenken musste er einige Zeit, vermutlich Jahre, bigarius gewesen sein, also Zweigespanne gelenkt haben.

Inschriftlich belegt sind zwei verschiedene Begriffe für die Wagenlenker. Die Bezeichnungen „auriga“ und „agitator“ können als Unterscheidung zwischen Anfängern und Könnern verstanden werden, da sich die Bezeichnung agitator ausschließlich auf Lenker von Quadrigen bezieht[59]. Das junge Einstiegsalter gibt nach Einschätzung Horsmanns „eo ipso eine Erklärung von Sklaven in diesem Metier“[60].

Auch Thuillier merkt in diesem Punkt an, dass die servile Herkunft der Wagenlenker nicht überrasche, da die Führung eines Rennwagens eine schwer zu erlernende Technik verlange[61].

Daneben belegen literarische Quellen, dass die Servilität der Wagenlenker die Regel war. Bei Cassius Dio findet sich ein vermutlich für den Circusbetrieb typisches Vorkommnis: Wohl nach einem Wagenrennen bedrängte die Masse den anwesenden Herrscher, in diesem Fall Hadrian, mit der Forderung, einen beliebten Wagenlenker freizulassen. Der Princeps konnte

sich dem nur mit dem Hinweis auf das Herrenrecht entziehen. Er könne keinen Sklaven freilassen, der ihm nicht gehöre[62]. Das regelmäßige Auftreten solcher Forderungen ist ein weiteres deutliches Zeichen für die gewöhnlich niedrige Herkunft der Berufsfahrer.

Allerdings zeigt das genannte Beispiel auch, dass beliebte und erfolgreiche Fahrer nicht automatisch ihre Freilassung erhielten, sobald das Publikum dies forderte.

Als weiteren literarischen Beleg für die Herkunft der Wagenlenker dient eine Stelle bei Plinius dem Älteren, der zwar für die frührepublikanische Zeit von römischen Bürgern als Wagenlenkern spricht, dabei jedoch den Vergangenheitscharakter deutlich betont[63].

Neben diesen literarischen Belegen finden sich auch in juristischen Quellen eindeutige Belege für die Herkunft der Wagenlenker.

Auch die Organisation der Factiones lässt Rückschlüsse auf den Status der meisten Fahrer zu. Denn die Renngesellschaften waren zumindest in den ersten beiden Jahrhunderten der Kaiserzeit private Unternehmen, die das Ziel verfolgten, möglichst viel Profit zu erwirtschaften. Waren die Beziehungen zwischen Fahrern und ihren Renngesellschaften in finanzieller Hinsicht „nicht unproblematisch“[64], weil sich nicht genau klären lässt, in welchem Umfang die einzelnen Fahrer an den Siegprämien partizipierten, so verdienten die Factiones doch zweifellos mehr an den Preisgeldern, wenn diese von Sklaven gewonnen wurden. Sklaven waren „generell eigener Vermögensrechte nicht fähig“[65]. Daher liegt die Vermutung nahe, die Renngesellschaften hätten deswegen zumeist Sklaven beschäftigt, um einen möglichst großen Profit zu erzielen.

Gerhard Horsmann gelangt in seiner prosophographischen Analyse zu einem klaren Ergebnis: Von den 53 Wagenlenkern, die für die Zeit bis 150 n. Chr. bekannt sind, lässt sich bei mindestens 50 eine servile Herkunft nachweisen[66].

Dieses weist, ebenso wie zeitgenössische Quellenzeugnisse eindeutig auf eine in der Regel zunächst servile, dann häufig libertine Stellung der Wagenlenker hin. Dabei „bewirkt die Vielzahl der Indizien in der Summe eine ausreichende Dichte und ein dem einzelnen Zeugnis möglicherweise zu bestreitendes Gewicht“[67].

[...]


[1] Olivova, S. 9.

[2] Christ (1994), S. 119.

[3] Thuillier, S. X.

[4] Sonnabend (2002), S. 137.

[5] Christ (2001), S. 89.

[6] Tacitus, Annalen 1,1,3.

[7] Vgl. Schmal, S. 116.

[8] Sonnabend (2002), S. 113.

[9] Christ (2001), S. 89.

[10] Sonnabend (2005), S. 182.

[11] Vgl. Sonnabend (2002), S. 169.

[12] Vgl. Sonnabend (2005), S. 182.

[13] Zilling, S. 81.

[14] Sonnabend (2002), S. 215.

[15] Die Ansätze reichen von 360 bis 525 n. Chr., vgl. Sonnabend (2002), S. 216.

[16] Vgl. Sonnabend (2002), S. 214.

[17] Thuillier, S. IX.

[18] Vgl. dazu das einleitende wissenschaftsgeschichtliche Kapitel bei Weiler.

[19] Thuillier, S. IX.

[20] Horsmann (1998), S. VII.

[21] Thuillier, S. IX.

[22] Vgl. Junkelmann, S. 103.

[23] Vgl. Junkelmann, S. 101.

[24] Vgl. Stützer, S. 128.

[25] Vgl. von Ende, S. 45.

[26] Vgl. Champlin, S. 61.

[27] Vgl. Junkelmann, S. 101.

[28] Vgl. Stützer, S. 128f.

[29] Vgl. Junkelmann, S. 101.

[30] Stützer, S. 129.

[31] Vgl. Stützer, S. 129.

[32] Vgl. Stützer, S. 129f.

[33] Vgl. Champlin, S. 61.

[34] Friedländer, S. 441.

[35] Vgl. Backhaus, S. 212.

[36] Vgl. Weiler, S. 236.

[37] Vgl. Stützer, S. 130.

[38] Vgl. Carcopino, S. 295.

[39] Weiler, S. 237.

[40] Historia Augusta, Antoninus Pius 9,1.

[41] Sueton, Nero 11,3.

[42] Vgl. Stützer, S. 130.

[43] Vgl. Stützer, S. 130.

[44] Ovid, Liebeskunst, I 135-162.

[45] Thuillier, S. 103.

[46] Thuillier, S. 104.

[47] Lukas, S. 118.

[48] Lukas, S. 118.

[49] Vgl. Lukas, S. 119.

[50] Vgl. Thuillier, S. 110.

[51] Vgl. Thuillier, S. 108.

[52] CIL VI 2065.

[53] Horaz, Carminum I 1, 5-6.

[54] Thuillier, S. 127.

[55] Horsmann (1998), S. 21f.

[56] CIL VI 10050.

[57] CIL VI 10048, Z 3f.

[58] Thuillier, S. 132.

[59] Vgl. Thuillier, S. 128. Für die Bezeichnung unerfahrener Lenker als aurigae oder bigarii siehe z.B. ILS 5285; ILS 5286 und ILS 5349.

[60] Horsmann (1998), S. 27.

[61] Vgl. Thuillier, S. 131.

[62] Cassius Dio 69, 16, 3.

[63] Plinius der Ältere, nat. hist., 21, 7.

[64] Thuillier, S. 163.

[65] Horsmann (1998), S. 31.

[66] Horsmann (1998), S. 22f.

[67] Horsmann (1998), S. 39.

Ende der Leseprobe aus 77 Seiten

Details

Titel
Untersuchungen zur politischen und gesellschaftlichen Bedeutung der Wagenrennen im kaiserzeitlichen Rom
Hochschule
Universität Stuttgart  (Historisches Institut)
Note
2,0
Autor
Jahr
2008
Seiten
77
Katalognummer
V142469
ISBN (eBook)
9783640528943
ISBN (Buch)
9783640528677
Dateigröße
646 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wagenrennen, Rom, Römische Geschichte, Sport im alten Rom, Sport in der Antike
Arbeit zitieren
Magister Artium Simon David (Autor), 2008, Untersuchungen zur politischen und gesellschaftlichen Bedeutung der Wagenrennen im kaiserzeitlichen Rom, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/142469

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