Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem theoretischen Ansatz der Sozialen Arbeit "Lebensbewältigung" nach Lothar Böhnisch. Inhaltlich wurden historische Begriffsbestimmung, Wissenschaftscharakter, Gegenstand, Gesellschaftliche und soziale Voraussetzungen und notwendige Entwicklungen zur Begegnung der sozialen Frage nach Böhnisch verarbeitet.
Inhaltsverzeichnis
- Bewältigungsorientierung und -theorie von Lothar Böhnisch
- Wissenschaftscharakter des Lebensbewältigungsansatzes nach Böhnisch
- Gegenstand der Lebensbewältigung nach Böhnisch
- Gesellschaftliche und soziale Voraussetzungen nach Böhnisch
- Notwendige Entwicklungen zur Begegnung der Sozialen Frage nach Böhnisch
- Zur Person von Lothar Böhnisch
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Text befasst sich mit dem Konzept der Lebensbewältigung, das von Lothar Böhnisch entwickelt wurde. Böhnisch argumentiert, dass die Bewältigung von Lebenslagen, die durch gesellschaftliche Desintegration entstehen, eine zentrale Aufgabe der Sozialen Arbeit ist.
- Wissenschaftliche Fundierung des Lebensbewältigungsansatzes
- Die Rolle der Sozialen Arbeit bei der Bewältigung von Lebenslagen
- Gesellschaftliche und soziale Voraussetzungen für Lebensbewältigung
- Notwendige Entwicklungen zur Begegnung der Sozialen Frage
- Die Bedeutung des bürgerlichen Engagements und der Zivilgesellschaft
Zusammenfassung der Kapitel
Bewältigungsorientierung und -theorie von Lothar Böhnisch
Der Text untersucht die wissenschaftlichen Grundlagen und den Gegenstand des Lebensbewältigungsansatzes nach Böhnisch. Er erläutert die historische Entwicklung des Konzepts und die Rolle der Sozialen Arbeit bei der Bewältigung von Lebenslagen. Zudem werden die gesellschaftlichen und sozialen Voraussetzungen für Lebensbewältigung sowie die notwendigen Entwicklungen zur Begegnung der Sozialen Frage beleuchtet.
Wissenschaftscharakter des Lebensbewältigungsansatzes nach Böhnisch
In diesem Abschnitt wird die wissenschaftliche Fundierung des Lebensbewältigungsansatzes anhand von verschiedenen theoretischen Perspektiven dargestellt. Es wird die historische Entwicklung des Begriffs „Lebenslage“ beleuchtet und die Bedeutung des historischen Bezugsrahmens für Böhnischs Konzept herausgestellt.
Gegenstand der Lebensbewältigung nach Böhnisch
Dieser Abschnitt definiert den Gegenstand der Lebensbewältigung nach Böhnisch. Es werden die Erkenntnisobjekte seiner Theorie vorgestellt, die „gesellschaftlich institutionalisierte(n) Reaktionen auf typische psychosoziale Bewältigungsprobleme in der Folge gesellschaftlich bedingter sozialer Desintegration“ (Thole 2005, S. 199) sind.
Gesellschaftliche und soziale Voraussetzungen nach Böhnisch
Hier werden die gesellschaftlichen und sozialen Voraussetzungen für Lebensbewältigung dargestellt. Es werden die Auswirkungen der Arbeitsteilung auf die Individualisierung und die soziale Desintegration des Einzelnen sowie die Rolle des Sozialstaates bei der Bewältigung dieser Probleme beleuchtet.
Notwendige Entwicklungen zur Begegnung der Sozialen Frage nach Böhnisch
Dieser Abschnitt beschreibt die notwendigen Entwicklungen, die Böhnisch für die Bewältigung der Sozialen Frage fordert. Es werden die Spannungen zwischen Kapitalismus und Sozialstaat, die Bedeutung des bürgerlichen Engagements und die Rolle der Zivilgesellschaft thematisiert.
Schlüsselwörter
Lebensbewältigung, Soziale Arbeit, gesellschaftliche Desintegration, Lebenslagen, Sozialpolitik, Zivilgesellschaft, Arbeitsteilung, Individualisierung, Soziale Frage, Risikogesellschaft, bürgerliches Engagement.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet "Lebensbewältigung" nach Lothar Böhnisch?
Lebensbewältigung ist ein Konzept der Sozialen Arbeit, das die Bemühungen von Menschen beschreibt, ihr Leben angesichts gesellschaftlicher Desintegration und belastender Lebenslagen wieder handlungsfähig zu gestalten.
Was ist der Gegenstand der Lebensbewältigung?
Gegenstand sind die psychosozialen Bewältigungsprobleme, die als Folge gesellschaftlicher Strukturen und sozialer Desintegration entstehen.
Welche Rolle spielt der Sozialstaat in Böhnischs Theorie?
Der Sozialstaat dient als Instanz zur Abfederung von Lebensrisiken, steht aber unter Spannung zum Kapitalismus und muss durch bürgerliches Engagement ergänzt werden.
Wie hängen Arbeitsteilung und Individualisierung zusammen?
Die moderne Arbeitsteilung führt zu einer stärkeren Individualisierung, die den Einzelnen jedoch auch anfälliger für soziale Desintegration macht, wenn traditionelle Bindungen wegfallen.
Was ist die "Soziale Frage" im Kontext dieses Ansatzes?
Die Soziale Frage betrifft die notwendigen gesellschaftlichen Entwicklungen, um Ungleichheit und Ausgrenzung in der modernen Risikogesellschaft zu begegnen.
Warum ist bürgerliches Engagement laut Böhnisch wichtig?
Es stärkt die Zivilgesellschaft und hilft dabei, soziale Probleme dort zu lösen, wo staatliche Institutionen allein nicht ausreichen oder zu unpersönlich agieren.
- Arbeit zitieren
- Anke Brückner (Autor:in), 2009, Theorie der Bewältigungsorientierung und -theorie nach Lothar Böhnisch, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/142511