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Automobilbau in Südwestsachsen bis 1945

Von den Anfängen bis zur Auto Union

Title: Automobilbau in Südwestsachsen bis 1945

Term Paper (Advanced seminar) , 2009 , 25 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Matthias Dallinger (Author)

History of Germany - Modern History
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Der Text beinhaltet die Darstellung der Entwicklung des Automobilbaus, mit Fokus auf den südwestsächsischen Raum. Dabei wird speziell auf die vier großen sächsischen Fahrzeugbauer Horch, Audi, DKW und Wanderer eingegangen, sowie deren Nachfolgeunternehmen der Auto Union betrachtet. Die Firmengeschichten der einzelnen Betriebe werden im Spiegel der damaligen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dargestellt. Die Betrachtung beginnt Ende des 19. Jahrhunderts und schließt mit dem Zusammenbruch des Dritten Reichs 1945.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Fragestellung

1.2 Aufbau

2. Entwicklung der Automobilindustrie

2.1 Horch und Audi

2.1.1 Horchs Firmengeschichte bis in die 1930er Jahre

2.1.2 Audis Firmengeschichte bis in die 1930er Jahre

2.2 Zschopauer Motorenwerke J.S. Rasmussen AG (DKW) und Wanderer

2.2.1 Firmengeschichte DKW bis in die 1930er Jahre

2.2.2 Wanderer Firmengeschichte bis in die 1930er Jahre

2.3 Die Auto Union AG

2.3.1 Die Fusion und Anfangsjahre 1931 - 1933

2.3.2 Die Blütezeit 1933 - 1939

2.3.3 Die Auto Union als Rüstungsbetrieb 1940 -1945

3. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die industrielle Entwicklung der Automobilbranche in Südwestsachsen von den Anfängen bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Dabei steht insbesondere die Analyse der wirtschaftlichen Voraussetzungen, der Herausforderungen durch die Weltwirtschaftskrise sowie der erzwungenen Fusion zur Auto Union AG im Mittelpunkt der Forschungsfrage.

  • Historische Entwicklung der sächsischen Automobilpioniere (Horch, Audi, DKW, Wanderer).
  • Einfluss der Weltwirtschaftskrise auf die sächsische Automobilindustrie.
  • Die Entstehung der Auto Union AG als wirtschaftliche Notlösung.
  • Strategische Ausrichtung und Blütezeit der Auto Union zwischen 1933 und 1939.
  • Die Transformation zum Rüstungsbetrieb und die Folgen des Zweiten Weltkrieges.

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Horchs Firmengeschichte bis in die 1930er Jahre

„Ich bin es gewesen, welcher in Sachsen die Automobilfabrikation ins Leben rief und diese Fabrikation zu großer Höhe brachte.“

Dieses Zitat von August Horch zeigt das Selbstverständnis, welches der Gründer der Horchwerke besaß. Der junge Horch, welcher in Mittweida studierte, gründete nach seiner Tätigkeit beim Pionierunternehmen Benz & Cie. sein eigenes Unternehmen in Köln-Ehrenfeld Namens Horch & Cie. Anfangs als Reparaturwerkstatt für Benz-Fahrzeuge gedacht verlagerte August Horch den Schwerpunkt auf die eigene Konstruktion von Fahrgestellen, Motoren und später kompletten Fahrzeugen. Im Jahre 1901 veröffentlichte die Firma das erste eigene Fahrzeug. Dieser offene Wagen besaß einen stoßfreien Zweizylindermotor und verkaufte sich relativ schnell. Bereits in den folgenden Monaten konstruierte der Ingenieur ein weiteres Modell. Sein handwerklicher Kleinbetrieb in Köln hingegen konnte nun aber den Ansprüchen nicht mehr gerecht werden, sodass das zweite Modell nicht produziert werden konnte. Der Ausweg für August Horch bestand in der Kapitalerweiterung und er suchte eifrig nach neuen Investoren. Fündig wurde er bei Moritz Bauer, einem Unternehmer aus dem Vogtland, welcher 1902 in das Unternehmen einstieg.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert den wirtschaftshistorischen Kontext Sachsens und definiert die Forschungsfrage bezüglich der Automobilentwicklung bis 1945.

2. Entwicklung der Automobilindustrie: Das Hauptkapitel beschreibt detailliert die Firmengeschichten der Unternehmen Horch, Audi, DKW und Wanderer sowie deren Fusion zur Auto Union AG und den Wandel zum Rüstungsbetrieb.

3. Fazit: Das Fazit fasst die ökonomischen Abhängigkeiten und die Notwendigkeit der Konzernbildung unter dem Druck der Weltwirtschaftskrise zusammen.

Schlüsselwörter

Automobilindustrie, Südwestsachsen, Auto Union, August Horch, Jørgen Skafte Rasmussen, Weltwirtschaftskrise, Rüstungsindustrie, Kraftfahrzeugbau, Wirtschaftsgeschichte, Fusion, Zweiter Weltkrieg, Rationalisierung, Zwickau, Chemnitz, Automobilproduktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung der Automobilindustrie in Südwestsachsen und dokumentiert den Weg von den ersten Unternehmensgründungen bis zur Formierung und dem Wirken der Auto Union AG.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Firmengeschichten von Horch, Audi, DKW und Wanderer, deren Konsolidierung in der Auto Union sowie der Einfluss wirtschaftlicher Krisen und politischer Rahmenbedingungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist die Darstellung der Entwicklung der sächsischen Automobilbranche von den Anfängen bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges unter Berücksichtigung der unternehmerischen Voraussetzungen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literatur- und Quellenanalyse, die betriebswirtschaftliche Daten, Geschäftsberichte und historische Sekundärliteratur einbezieht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der einzelnen Hersteller, den Prozess der erzwungenen Fusion zur Auto Union sowie die Phasen der Rationalisierung, der Blütezeit in den 1930er Jahren und die Rüstungsproduktion während des Krieges.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Automobilproduktion, Konzentration, Weltwirtschaftskrise, Rüstungsbetrieb, Auto Union und die sächsische Industriegeschichte.

Warum war die Fusion der Automobilfirmen 1932 notwendig?

Die sächsischen Automobilhersteller waren durch die Folgen der Weltwirtschaftskrise und eine starke Konkurrenz in finanzielle Schieflage geraten, weshalb die Fusion unter Bankeneinfluss eine notwendige Rettungsmaßnahme darstellte.

Welche Rolle spielte die Rüstungsproduktion für die Auto Union?

Ab Ende der 1930er Jahre und verstärkt während des Krieges wurde die Produktion zunehmend auf kriegswichtige Güter umgestellt, was die Auto Union in die sogenannten Rüstungsringe eingliederte.

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Details

Title
Automobilbau in Südwestsachsen bis 1945
Subtitle
Von den Anfängen bis zur Auto Union
College
Technical University of Chemnitz  (Institut für Europäische Geschichte)
Course
Industriegeschichte und ihre museale Darstellung – Sachsen und Rheinland
Grade
1,7
Author
Matthias Dallinger (Author)
Publication Year
2009
Pages
25
Catalog Number
V142691
ISBN (eBook)
9783640524532
ISBN (Book)
9783640524549
Language
German
Tags
Automobilbau Wirtschaftsgeschichte Auto Union Audi DKW Wanderer Horch Geschichte Sachsen Fahrzeugbau Chemnitz Zschopau Zwickau August Horch Jørgen Skafte Rasmussen Industriegeschichte Deutsche Autoindustrie Automobilismus Zwangsarbeit Kaiserreich wilhelminische Zeit Carl Benz Maybach Daimler Weltwirtschaftskrise
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Matthias Dallinger (Author), 2009, Automobilbau in Südwestsachsen bis 1945, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/142691
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