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Humboldts und Hegels klassischer Bildungsbegriff

Title: Humboldts und Hegels klassischer Bildungsbegriff

Seminar Paper , 2002 , 25 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Nancy Kunze-Groß (Author)

Pedagogy - History of Pedagogy
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Bildung stellt sich gleichzeitig als aktuelles und als historisches Problem dar. In dieser Hausarbeit wird ein Teil der Historie betrachtet, denn die Problematik des klassischen Bildungsbegriffs steht im Vordergrund. Wie stellt sich also dieser klassische Bildungsbegriff dar? Welche wichtigen Vertreter gab es? Und welche Rolle kam dabei den Bildungsinstituten zu?

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bildung als historisches Problem

2.1 Einführung

2.2 Klassischer Bildungsbegriff - Einführung

3. Geschichtliche Ausgangssituation

4. Humboldts Bildungsbegriff

4.1 Wer war Humboldt?

4.2 Bildungsbegriff

4.2.1 Theorie der Bildung des Menschen

4.2.2 Verhältnis Mensch – Welt

4.2.3 Zweck / Bestimmung des Menschen

4.3 Bildungsreform

4.3.1 Einführung

4.3.2 Neue Institutionen

4.4 Resümee

5. Hegels Bildungstheorie

5.1 Wer war Hegel?

5.2 Bildungstheorie

5.2.1 Einführung

5.2.2 Hegels Auffassung von Bildung

5.2.3 Erziehung und Bildung

5.2.4 Allgemeinbildung

5.3 Resümee

6. Schlussbemerkungen

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den klassischen Bildungsbegriff und dessen theoretische Fundierung durch Wilhelm von Humboldt und Georg Wilhelm Friedrich Hegel. Ziel ist es, die historischen Hintergründe dieser Bildungskonzepte aufzuarbeiten und die unterschiedlichen Ansätze zur Definition von Bildung und deren praktische Umsetzung in der preußischen Bildungsreform bzw. in der dialektischen Philosophie Hegels gegenüberzustellen.

  • Historische Problematik und Entwicklung des Bildungsbegriffs
  • Humboldts Theorie der Bildung des Menschen und seine Bildungsreform
  • Hegels Bildungstheorie im Kontext der Geistes- und Geschichtsmetaphysik
  • Vergleichende Analyse der Menschenbilder und Bildungsziele

Auszug aus dem Buch

4.2.1 Theorie der Bildung des Menschen

Die oben genannte Verbesserung der Verwissenschaftlichung der Erziehung ist nach Humboldt nur möglich, wenn mit der Bildung begonnen wird (Menze, 1975, S. 12). Dazu ist eine Theorie (Theorie der Bildung des Menschen) notwendig, die „über die Aufhellung des gegenwärtigen Zustandes hinaus eine verlässliche Orientierung über die Handlungsmöglichkeiten angesichts der dominierenden Zeittendenzen bietet“ (a.a.O., S. 14).

Humboldt entwickelte so eine Theorie der Bildung des Menschen (a.a.O., S. 19). In dieser Wissenschaft geht es um die Bedingungen und Wege, um der Diskrepanz entgegenzuwirken und die Bildung des Menschen zu erreichen (a.a.O.), denn Humboldt versucht die „Prinzipien der Bildung in ihrem ganzen Zusammenhang (zu) behandeln“ (Wehnes, 2001, S. 282).

Die Bildungstheorie beinhaltet nach Menze drei Bereiche (a.a.O., S. 282 f).: eine Prinzipienwissenschaft, in der es um die Möglichkeit und die Gültigkeit geht (a.a.O.) und wo Grundsätze festgelegt werden (Menze, 1975, S. 22). Die wesentlichen Bereiche des menschlichen In-der-Welt-Seins, bei denen die einzelnen und zusammenhängenden Funktionen für die Bestimmung des Menschen (a.a.O.) in Bezug auf Menschwerdung und Menschlichkeit untersucht werden (Wehnes, 2001, S. 283) und wo die Schritte zur Zieldurchsetzung erörtert werden (Menze, 1975, S. 22). Eine umfassende empirische Bestandsaufnahme, in der Informationen und unwiderlegbare Sachverhalte festgestellt werden, die zwingend notwendig für die Anleitung „zur Veränderung und Verbesserung des Einzelnen“ sind (a.a.O.; Wehnes, 2001, S. 283).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung des klassischen Bildungsbegriffs ein und verortet ihn als historisches sowie aktuelles Problem.

2. Bildung als historisches Problem: Hier wird der Wettstreit pädagogischer Grundbegriffe sowie die Genese des Bildungsbegriffs um 1800 im Kontext der Gesellschaftsentwicklung analysiert.

3. Geschichtliche Ausgangssituation: Das Kapitel beleuchtet den deutschen Idealismus und den Neuhumanismus als zeitgeschichtlichen Rahmen für die Bildungstheorien.

4. Humboldts Bildungsbegriff: Dieser Abschnitt widmet sich Wilhelm von Humboldts Theorie, seiner Definition von Bildung sowie seiner weitreichenden Bildungsreform inklusive der Gliederung des Bildungsganges.

5. Hegels Bildungstheorie: Die Arbeit erläutert hier Hegels dialektisches Verständnis von Bildung, das untrennbar mit Arbeit und der Aufhebung von Entfremdung verbunden ist.

6. Schlussbemerkungen: Der abschließende Teil fasst zusammen, dass beide Bildungskonzepte zwar zeitbedingt sind, aber als grundlegende Entwürfe das Verständnis von Bildung bis heute prägen.

Schlüsselwörter

Klassischer Bildungsbegriff, Wilhelm von Humboldt, Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Neuhumanismus, Bildungstheorie, Bildungsreform, Allgemeinbildung, Menschwerdung, deutsche Idealismus, Dialektik, Erziehungswissenschaft, Selbstbildung, Autonomie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der historischen Herleitung und inhaltlichen Ausgestaltung des klassischen Bildungsbegriffs, repräsentiert durch die einflussreichen Positionen von Wilhelm von Humboldt und Georg Wilhelm Friedrich Hegel.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Schwerpunkte bilden der Bildungsbegriff selbst, die historische Einordnung in den Neuhumanismus und den Idealismus sowie die praktischen Reformbemühungen im preußischen Schulwesen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Ziel ist es, den klassischen Bildungsbegriff zu definieren, seine wichtigsten Vertreter zu identifizieren und aufzuzeigen, wie diese ihre theoretischen Ansätze in konkrete Konzepte wie die "Bildung des Menschen" übersetzten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine geisteswissenschaftlich-theoretische Arbeit, die primär auf der Literaturanalyse zentraler bildungstheoretischer Texte und historischer Dokumente basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auseinandersetzung mit Humboldts Bildungsreform und Theorie sowie eine tiefgehende Analyse von Hegels bildungstheoretischem Ansatz innerhalb seiner Geschichtsmetaphysik.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Autonomie, Allseitigkeit, Arbeit, Entäußerung, Allgemeinbildung und den geschichtlichen Wandel des pädagogischen Grundverständnisses definiert.

Wie unterscheidet sich Hegels Ansatz von dem Humboldts?

Während bei Humboldt die harmonische Entfaltung der Individualität im Vordergrund steht, betrachtet Hegel Bildung stärker im dialektischen Prozess, wobei Arbeit und die Überwindung von Entfremdung zentrale Rollen spielen.

Welche Bedeutung kommt der Lehrerbildung in Humboldts Reformkonzept zu?

Humboldt erkannte, dass eine Reform nur durch einen professionellen Lehrerstand umsetzbar ist, weshalb er die Einführung einer einheitlichen, staatlich geprüften Lehrerbildung als zwingend notwendige Voraussetzung forderte.

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Details

Title
Humboldts und Hegels klassischer Bildungsbegriff
College
http://www.uni-jena.de/  (Institut für Erziehungswissenschaft)
Course
Seminar: Ordnung des Wissens - Bildung - Unterricht. Das Beispiel der Frühen Neuzeit
Grade
1,0
Author
Nancy Kunze-Groß (Author)
Publication Year
2002
Pages
25
Catalog Number
V14272
ISBN (eBook)
9783638197267
ISBN (Book)
9783656646129
Language
German
Tags
Klassischer Bildungsbegriff Beispielen Humboldt Hegel Seminar Ordnung Wissens Bildung Unterricht Beispiel Frühen Neuzeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nancy Kunze-Groß (Author), 2002, Humboldts und Hegels klassischer Bildungsbegriff, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/14272
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