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Sex Sells - Das Geschäft mit der Online-Erotik

Titre: Sex Sells - Das Geschäft mit der Online-Erotik

Dossier / Travail , 2003 , 17 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Matthias Melzer (Auteur)

Gestion d'entreprise - Divers
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Sex-Industrie ist die umsatzstärkste Branche des Internets – das ist längst kein Geheimnis mehr. Schon seit Jahren ist kaum ein Online-Businessmodell derart erfolgreich wie das Geschäft mit der virtuellen Erotik. Groben Schätzungen zufolge liegen die Umsätze bei über einer Milliarde US$, einige andere Quellen sprechen sogar von mehreren Milliarden. Sites wie Penthouse.com zählen Monat für Monat rund 2,5 Mio. Besucher.

Solide Zahlen und seriöse Berichte zum Thema Web-Sex-Business sind äußerst rar, was die Recherche zum Thema erschwerte.
Die Erotik-Branche meidet in der Regel die Medien und verlässliche Zahlen sind demnach auch nur von den an den Börsen notierten Unternehmen zu erhalten.
Selbst Marktforschungsunternehmen wie Emnid erstellen nur sehr zögerlich Studien zum Web-Porno-Genre.

An allen Ecken des Netzes lauern virtuelle Table-Dance-Bars, erotische Chat-Angebote, Cyber-Striplokale, Videotheken, Bildarchive und Sexshops auf ihre Kundschaft.
Doch derzeit klagt auch das erfolgsverwöhnte Boom-Business über rückläufige Umsätze. Branchenriesen wie adultmoneymaker.com verzeichnen längst keine Zuwachsrekorde mehr.
Noch vor wenigen Monaten abonnierte jeder hundertste Besucher einen gebührenpflichtigen Premium-Sex-Dienst. Inzwischen liegt die Quote bei jedem Vierhundertsten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gegensätzliche Meinungen

2.1. Das Surf-Verhalten der Deutschen

2.2. Suchmaschine Excite

3. Sex im Internet und die Möglichkeit viel Geld zu verdienen

3.1. Venus

3.2. Der Handel mit Domains

4. Aufstieg und Niedergang einer Sex-Seite

5. Unternehmen

5.1. Beate Uhse

5.2. Adultshop

5.3. Playboy Enterprises

5.4. Private Media Group

5.5. Orion

5.6. Arcor

5.7. T-Online

5.8. Naked News

6. Die Entwicklung kennt keine Grenzen

6.1. Cybersex mit Laura

6.2. Mobile Sex

7. Was erwartet die Cybersex-Branche in der Zukunft?

8. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht das Geschäftsmodell und die wirtschaftliche Entwicklung der Online-Erotikbranche. Im Fokus steht dabei die Analyse, wie Anbieter durch technologische Innovationen und gezieltes Marketing in einem sich wandelnden Marktumfeld Einnahmen generieren und sich an neue Herausforderungen anpassen.

  • Wirtschaftlichkeit und Umsatzmodelle der Online-Erotik
  • Einfluss von Partnerprogrammen und technologischen Neuerungen
  • Analyse von Unternehmensstrategien im Cybersex-Sektor
  • Zukunftsperspektiven und Herausforderungen wie Mobile Sex und Jugendschutz

Auszug aus dem Buch

3. Sex im Internet und die Möglichkeit viel Geld zu verdienen

Die Umsätze mancher Erotikanbieter im Internet lassen angeblich andere vor Neid erblassen. Jedoch ist es ziemlich schwierig sich greifbare Daten zu beschaffen, an dem man diesen Neidfaktor festmachen könnte.

Dennoch, im Online-Sex-Business Geld zu verdienen, scheint nicht so schwer, und die jährlich generierten Gesamtumsätze der Branche sind so hoch, dass viele hoffen, sich ein Stück vom Kuchen abschneiden zu können. Wie so etwas funktionieren kann, möchte ich nachfolgend am Beispiel von Partnerprogrammen festmachen. Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach:

Der Betreiber einer Pay-Site stellt einem dritten Webmaster verschiedensten Content aus seinem Repertoire zur Verfügung, seien es nun Bilder, Filme, Stories oder Spiele. Der Webmaster kann diesen Content auf seiner Website einbinden, allerdings unter der Vorraussetzung, dass diese für den Surfer kostenlos zugänglich ist.

Darüber hinaus verpflichtet sich der Webmaster die Banner des Pay-Site-Betreibers, mit entsprechender Verknüpfung zur Pay-Site, auf seiner Seite zu platzieren. Genau über diese Banner wird nun der Umsatz generiert: Unterschieden wird zwischen zwei Systemen. Beim pay-per-click-System bekommt der Webmaster je nach Anbieter verschiedene Beträge, die zwischen 0,01 € und 0,03 € pro Klick auf das Banner liegen. Im pay-per-join-System wird der Webmaster mit einem variablen Prozentsatz an den Einnahmen des Pay-Site-Betreibers beteiligt, sobald ein neuer Kunde gewonnen werden konnte.

Dieses Konzept ist deshalb so clever, da sich die Pay-Site-Betreiber nicht selbst um ihre Werbung kümmern müssen, sondern die Bekanntnmachung ihrer Website ihren Partnern überlassen. Der Partner-Webmaster muss dafür sorgen, dass seine Seite gut besucht wird, denn nur dann kann er Geld damit verdienen. Je besser diese Partner-Website besucht ist, desto mehr lohnt es sich natürlich auch für die Pay-Site.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die Bedeutung und wirtschaftliche Stärke der Erotikbranche im Internet sowie die Schwierigkeit, verlässliche Daten über dieses Boom-Business zu erhalten.

2. Gegensätzliche Meinungen: Beleuchtet die Diskrepanz zwischen verschiedenen Studien zum Surfverhalten der Deutschen und die begrenzte Aussagekraft von Suchmaschinenstatistiken.

3. Sex im Internet und die Möglichkeit viel Geld zu verdienen: Erläutert die Funktionsweise von Partnerprogrammen als zentrale Marketing- und Umsatzquelle sowie den Wert von Domainhandel.

4. Aufstieg und Niedergang einer Sex-Seite: Analysiert den exemplarischen Werdegang von bianca.com als Pionier der Online-Community-Landschaft und dessen Scheitern an der Monetarisierung.

5. Unternehmen: Gibt einen Überblick über die Strategien bekannter Akteure wie Beate Uhse, Adultshop, Playboy Enterprises und Private Media Group bei der Erschließung des Online-Marktes.

6. Die Entwicklung kennt keine Grenzen: Untersucht technische Innovationen wie interaktive 3D-Sexbots und den neuen Markt für mobile Erotikangebote.

7. Was erwartet die Cybersex-Branche in der Zukunft?: Diskutiert die Auswirkungen von Gratisangeboten, sinkenden Abonnentenzahlen, Raubkopien und strengeren Regulierungen.

8. Fazit: Prognostiziert das Fortbestehen der Branche durch Spezialisierung und die Anpassungsfähigkeit der großen Anbieter gegenüber Marktkrisen.

Schlüsselwörter

Cybersex, Online-Erotik, E-Business, Partnerprogramme, Web-Marketing, Erotikbranche, Streaming Media, Pay-per-click, Domainhandel, Beate Uhse, Mobile Sex, Internetökonomie, User-Verhalten, Subscription-Modell

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die ökonomischen Strukturen und Geschäftsmodelle der Online-Erotikbranche im Internet, insbesondere im Zeitraum um das Jahr 2002.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen gehören Umsatzmodelle wie Partnerprogramme, die Entwicklung großer Erotikunternehmen, technische Innovationen sowie die Zukunftsaussichten des Sektors.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Anbieter von Erotik-Inhalten auf technologische Entwicklungen reagieren und welche Marketingstrategien sie nutzen, um trotz Marktveränderungen profitabel zu bleiben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine medienwirtschaftliche Analyse, die auf Branchenberichten, Unternehmensdaten und Fallbeispielen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifische Unternehmen, die Rolle von Partnerprogrammen, den Aufstieg und Fall von Webseiten wie bianca.com sowie neue Technologietrends wie Cybersex-Avatare und Mobile Sex.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Cybersex, Partnerprogramme, E-Business und Online-Marketing beschreiben.

Wie bewertet der Autor den Einfluss des Domainhandels?

Der Autor sieht den Handel mit Domains als lukrative Einnahmequelle, wobei besonders der spekulative Wert bekannter Adressen wie sex.com hervorgehoben wird.

Welche Rolle spielen "Partnerprogramme" für die Branche?

Sie werden als grundlegendes und cleveres Marketinginstrument beschrieben, das es Anbietern ermöglicht, die Bekanntmachung ihrer Webseite zu delegieren und Suchmaschinen-Rankings zu verbessern.

Wie steht es um die Zukunft der mobilen Erotik?

Der Autor zeigt auf, dass große Konzerne diesen Bereich als neuen Umsatzgenerator betrachten, auch wenn die aktuelle technische Umsetzung noch limitiert ist.

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Résumé des informations

Titre
Sex Sells - Das Geschäft mit der Online-Erotik
Université
University of Applied Sciences Berlin
Cours
Medienwirtschaft
Note
1,0
Auteur
Matthias Melzer (Auteur)
Année de publication
2003
Pages
17
N° de catalogue
V14284
ISBN (ebook)
9783638197328
Langue
allemand
mots-clé
Sells Geschäft Online-Erotik Medienwirtschaft
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Matthias Melzer (Auteur), 2003, Sex Sells - Das Geschäft mit der Online-Erotik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/14284
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Extrait de  17  pages
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