Die Anfänge des finnischen Parteienstaates

Die Entstehung von Parteien und die Politisierung Finnlands


Hausarbeit (Hauptseminar), 2009

25 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Frühformen politischer Strömungen bis 1863

3 Die Entstehung von „Sprachenparteien“ im Zuge des Sprachenstreits
3.1 Fennomanie
3.2 Svekomanie
3.3 Liberalismus
3.4 Zwischenfazit

4 Die „Russische und Soziale Frage“
4.1 Die Sozialdemokratische Partei Finnlands
4.2 Der Landbund

5 Die neue Landtagsordnung von 1906

6 Ausblick

7 Zusammenfassung

8 Literaturverzeichnis

9 Quellenverzeichnis

10 Anhang
10.1 Entwicklung der finnischen Parteien (Schaubild)
10.2 Definition „Partei”

1 Einleitung

Finnland nimmt unter den europäischen Staaten eine Sonderstellung ein. Aufgrund der besonderen Beziehung zu Russland stellte der Staat im Nordosten Europas erst 1992 einen EU-Mitgliedschaftsantrag. Obwohl die Finnen als kooperatives Mitglied innerhalb der Europäischen Union gelten, hegen sie dennoch Bedenken gegenüber Europa und fürchten einen Autoritätsverlust durch die Abgabe von Rechten und Befugnissen an die europäische Staatengemeinschaft.[1]

Diese Angst liegt vermutlich historisch begründet, da das schwach besiedelte Land an der europäischen Peripherie erst 1917 seine Unabhängigkeit von Russland und dadurch seine politische Selbstbestimmung erlangte. Während der russischen Regentschaft und zeitweisen Unterdrückung, setzte dennoch ab Mitte des 19. Jahrhunderts die Politisierung Finnlands ein und es bildeten sich die ersten politischen Vereinigungen und späteren Parteien.

Diese Politisierung Finnlands und das Entstehen der Parteien sind geschichtswissenschaftlich gut erforscht. Als Schwierigkeit für diese Arbeit gestaltete sich jedoch, dass der Großteil der Arbeiten auf Finnisch publiziert und nur teilweise auf Englisch oder Deutsch übersetzt wurde.[2]

Die Quellenlage kann ebenfalls als gut bezeichnet werden. Der Landtag von Porvoo hatte neben seiner politischen Bedeutung auch seinen Anteil daran, dass durch einen erweiterten Verwaltungsaufwand die Qualität und Quantität der Aktenüberlieferung stieg.[3] Als Quellen zur Aufarbeitung des Themenkomplexes können private Aufzeichnungen wie Briefe und Memoiren besonders der politischen und ideologischen Führer herangezogen werden. Des Weiteren liefern ab 1863 die Protokolle der Stände- und späteren Parlamentsversammlungen wichtige Informationen.[4] Zusammen mit dem Entstehen der ersten Parteien entwickelte sich das finnische Pressewesen besonders in den 1860er Jahren beschleunigt, so dass unter Berücksichtigung der quellenkritischen Methode auch die parteinahen Zeitungen genutzt werden können.[5] Schließlich dienen seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts eigene Dokumente der Parteien in teilweise parteieigenen Archiven als Belegstellen.[6]

Führend auf dem Gebiet der finnischen Partei- und Politikforschung sind Juhani Mylly und Timo Soikkanen, die beide an der Universität von Turku lehren.

Vor allem auf den von Mylly als Mitherausgeber beteiligten Sammelband „Political Parties in Finland“[7] stützten sich die folgenden Ausführungen. Als weitere Literatur wurden die Werke von Jaakko Nousiainen „The Finnish Political System“[8] und von L.A. Puntila „Politische Geschichte Finnlands 1809-1977“[9] herangezogen. Ergänzt wird die Arbeit durch spezifische Einzelkapitel in den Überblickswerken über die finnische Geschichte von 1809 bis heute. Zu nennen sind hier die Monographien von David Kirby “A Concise History of Finland”[10], von Osmo Jussila „Politische Geschichte Finnlands seit 1809 - Vom Großfürstentum zur Europäischen Union“[11], von Fred Singleton “A short history of Finland”[12] und von Eino Jutikkala „Geschichte Finnlands”[13].

Als zentrale Fragestellung liegt dieser Hausarbeit zugrunde, wie es zur einsetzenden Politisierung Finnlands und warum und wann es zur Entstehung der finnischen Parteien kam. Dabei sollen die zeitlichen Umstände und die ideologischen Einflüsse angerissen werden, die diese Entwicklung förderten. Außerdem werden anhand den sich verändernden Umständen und politischen Entwicklungen die Fortentwicklungen der politischen Strömungen und Parteien erläutert. Durch das aufwerfen dieser Fragen soll die These L.A. Puntilas geprüft werden, inwieweit tatsächlich erst ab Anfang des 20. Jahrhunderts von organisierten Parteien gesprochen werden kann.[14] Als Grundlage zur Definition des Begriffs „organisierte Parteien“ wird die Definition von „Partei“ aus der Brockhaus Enzyklopädie verwandt.[15]

Gegliedert ist diese Hausarbeit in drei Hauptabschnitte: Im ersten Abschnitt werden die Wurzeln der drei politischen Strömungen im 19. Jahrhundert erläutert. Dabei soll auf ihre ideologischen Grundlagen, ihre Führungspersönlichkeiten, ihre politischen Ziele, ihre öffentlichen Mitteilungsorgane und ihre Trägerschichten eingegangen werden. Im zweiten Teil steht die Entwicklung der Parteien anhand der drei politischen Hauptthemen Ende des 19. Jahrhunderts, der Sprachenfrage, der russischen Frage und der sozialen Frage, im Vordergrund. Durch die Erweiterung des politischen Diskurses um diese drei Aspekte entstanden weitere Parteien, deren Entwicklung ebenfalls dargelegt wird. Im letzten Teilabschnitt wird die Bedeutung der neuen Landtagsordnung von 1906 dargestellt. Die neue Ordnung wird als Ausgangspunkt für eine grundlegende Neuorganisation und teilweise Neuorientierung der politischen Parteien angesehen. Diese Veränderungen und die Weiterentwicklung der Parteien bis zur finnischen Unabhängigkeit sollen gezeigt werden.

Durch die Gliederung ergibt sich bereits die zeitliche Eingrenzung. Der Betrachtungszeitraum erschließt sich von dem Beginn der ersten fennomanischen Strömungen in den 1840er Jahren bis zum Jahr der finnischen Unabhängigkeit von Russland 1917. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch zwischen den Jahren 1863 und 1907, weil 1863 erstmals nach 1809 wieder der finnische Landtag einberufen wurde und 1907 die ersten Parlamentswahlen nach der Landtagsreform von 1906 durchgeführt wurden.

Inhaltlich begründet wird die Auswahl dieses Zeitraums dadurch, dass von 1863 bis 1907 die Sprachenfrage für die Entwicklung der Parteien eine zentrale Rolle spielte, bevor sie nach der Unabhängigkeit Finnlands vollkommen aus dem politischen Diskurs verschwand. Bei der Erörterung der Politisierung Finnlands wird hauptsächlich auf die Entstehung der Parteien, deren ideologische Strömungen und politischen Ziele eingegangen. Auf eine Erläuterung und Veränderung des politischen Systems Finnlands in aller Ausführlichkeit muss an dieser Stelle verzichtet werden, da dies den Rahmen der Hausarbeit überdehnen würde. Ebenso wird nicht auf verschiedene Mehrheitsverhältnisse in den Kammern des Vier-Stände-Landtages oder während der zweiten Russifizierungsphase im Landtag eingegangen. Da die Übergänge der Parteien im 19. und Anfang des 20. Jahrhundert noch fließend waren und einzelne Abgeordnete die Fraktionen häufig wechselten, weil es noch keine Parteiprogramme gab, entwickelten sich oft kleinere Untergruppierungen der Hauptparteien.[16] Auf diese Abspaltungen und Splitterparteien soll ebenfalls nur am Rande eingegangen werden, weil ihre Existenz nach kurzer Zeit endete.[17]

2 Frühformen politischer Strömungen bis 1863

Die Anfänge der Entstehung politischer Strömungen in Finnland reichen bis in die 1820er Jahre zurück und sind eng verbunden mit Johan Vilhelm Snellman. Er gilt als Vordenker und Wegbereiter der finnisch-nationalistischen Bewegung und Idee, die sich ab den 1830ern unter dem Begriff Fennomanie subsumieren lässt. Das größte Hemmnis für die Entwicklung und Verbreitung eines nationalen Gedankens und Bewusstseins war die in der Verwaltung und innerhalb den geistigen Eliten dominierende schwedische Sprache. Deshalb wurde die Sprachenfrage zum vorherrschenden Politikum in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sie mündete in einen Sprachenstreit der die ideologischen Lager polarisierte und kanalisierte.[18] Bis 1863 gab es keine Parteien oder politische Gruppierungen, auch weil der finnische Landtag über ein halbes Jahrhundert nicht einberufen wurde und der politische Diskurs ausschließlich innerhalb der akademischen Kreise stattfand. Dennoch entwickelten sich ab der Jahrhundertmitte drei ideologische Grundströmungen: Die Fennomanie, die Svekomanie und der Liberalismus, deren Entstehungszusammenhänge im folgenden Abschnitt erläutert werden sollen.[19]

3 Die Entstehung von „Sprachenparteien“ im Zuge des Sprachenstreits

Das Jahr 1863 gilt in Hinblick auf die Politisierung Finnlands als zentrales Jahr. Zar Alexander II. berief das erste Mal nach 1809 wieder den finnischen Landtag ein. Das Ergebnis der Zusammenkunft war der Beschluss, dass die finnische Sprache aufgewertet und innerhalb der nächsten zwanzig Jahre der schwedischen Sprache gleichgestellt werden sollte. Dennoch bedeutet das Sprachendekret von 1863 nicht die Lösung der Sprachenfrage, sondern den Beginn des bis in die 1880er Jahre währenden Sprachenstreits.[20]

Aufgrund des Sprachenzwiespalts gruppierten sich zwei der drei ideologischen Strömungen zu ersten Fraktionen im Vierkammerlandtag Finnlands. Auf der einen Seite die schwedischsprachigen Svekomanen und auf der anderen Seite die Verfechter der finnischen Sprache und der finnisch-nationalen Idee, die Fennomanen. Beiden politischen Gruppierungen waren von der Idee der deutschen Staatsphilosophie, der Zusammengehörigkeit von Sprache und Nation, geleitet. Die sich entwickelnden Schwedische und Finnische Partei wurden deshalb als „Sprachenparteien“[21] bezeichnet, weil der Kern ihrer politischen Aktivität und Betätigung in der Sicherung der schwedischen Sprache, beziehungsweise Etablierung der finnischen Sprache als Verwaltungs- und Amtssprache lag.[22]

Lediglich die liberalen Kräfte stellten die Sprachenfrage nicht in den Fokus ihrer politischen Interessen und ihrer politischen Zielrichtung.

Allen drei politischen Vereinigungen war gemein, dass sie noch nicht über feste Strukturen oder Parteiorganisationen verfügten, sondern stark von den Anschauungen und ideologischen Vorstellungen ihrer jeweiligen Führungspersönlichkeiten geprägt waren.[23]

Aufgrund der ab 1863 regelmäßig stattfindenden Einberufungen des Landtages entwickelte sich im Großfürstentum ein reges politisches Leben und der politische Diskurs sowie die Entstehung von Parteien wurden gefördert.[24]

3.1 Fennomanie

Die Ursprünge der Fennomanie reichen bis in die 1840er Jahre zurück, als sich unter den Ideen und dem Einfluss von Johan Vilhelm Snellman eine ideelle Bewegung entwickelte, die die Situation der finnischsprachigen Bevölkerung und der Beachtung und Bedeutung der finnischen Sprache verbessern wollte. Das Ziel dieser Bewegung war die Schaffung eines nationalen Bewusstseins Finnlands. Die Fennomanen bildeten ab den 1860ern eine politische Gruppierung, aus der unter der Führung von Yrjö Sakari Yrjö-Koskinen 1863 die Finnische Partei hervorging. Innerhalb der Partei überwogen hegelianische Ansichten von Staat und Gesellschaft. Diese Anschauungen waren auf Snellman zurückzuführen, der die politischen Grundideen der Fennomanen nachhaltig beeinflusste.[25] Russland gegenüber war die Politik der Finnischen Partei von Anpassung und Unterordnung an das politische System geprägt. In der Partei überwog die Ansicht, dass Forderungen und Veränderungen nur im Einklang und dem Einvernehmen mit dem russischen Zaren möglich waren, weshalb das Vorgehen nicht radikal, sondern gemäßigt und angepasst war.[26] Russland nutzte die fennomanischen Strömungen und bediente sich der Interessen und Ideen der loyalen finnischen Bevölkerung, um sie gegen die aufkommende Svekomanie und den Liberalismus einzusetzen. Die letzteren zwei Strömungen stellten für Russland in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine weitaus größere Bedrohung dar, als die Verwirklichung einer finnisch-nationalen Idee und Identität innerhalb des Zarenreichs.[27]

Das erste Hauptmitteilungsorgan der Finnischen Partei war die ab dem 12. Januar 1847 erscheinende finnischsprachige Zeitung „Suometar“. Durch finanzielle Probleme wurde das Blatt 1869 umbenannt in „Uusi Suometar“ und blieb bis in das 20. Jahrhundert die führende finnische Tageszeitung.[28]

[...]


[1] URL: http://www.bpb.de/publikationen/BOHHPE,2,0,Finnland_Musterknabe_in_der_EU.html (20.06.09).

[2] MYLLY, Juhani und BERRY, R. Michael (Hrsg.): Political Parties in Finland, Turku 1984, S. 5

[3] PALOPOSKI, Toivo J.: Quellenkunde zur Geschichte Finnlands, Wiesbaden 1988, S. 80.

[4] PALOPOSKI, Toivo J.: S. 81-82 und S. 114.

[5] PALOPOSKI, Toivo J.: S. 128-131.

[6] PALOPOSKI, Toivo J.: S. 110-112 und S. 114-115.

[7] MYLLY, Juhani und BERRY, R. Michael (Hrsg.): Political Parties in Finland, Turku 1984.

[8] NOUSIAINEN, Jaakko: The Finnish Political System, Cambridge 1971.

[9] PUNTILA, L. A.: Politische Geschichte Finnlands 1809-1977, Helsinki 1971.

[10] KIRBY, David: A Concise History of Finland, Cambridge u.a. 2006.

[11] JUSSILA, Osmo, HENTILÄ, Seppo und NEVAKIVI, Jukka (Hrsg.): Politische Geschichte Finnlands seit 1809 - Vom Großfürstentum zur Europäischen Union, Berlin 1999.

[12] SINGLETON, Fred: A short history of Finland, 2. Aufl., Cambridge 1998.

[13] JUTIKKALA, Eino und PIRINEN, Kauko: Geschichte Finnlands, zweite überarbeitete Auflage, Stuttgart 1976.

[14] PUNTILA, L. A.: S. 85. Neben Puntila wird diese These auch von weiteren Forschern aufgeworfen. Vgl. dazu Fußnote 79.

[15] Die Definition von “Partei” aus der Brockhaus Enzyklopädie findet sich im Anhang dieser Arbeit.

[16] Vgl. dazu das Schaubild im Anhang.

[17] Vgl. dazu das Auftreten der “Christlichen Arbeiterpartei” und der “Volkspartei”, deren Mitglieder sich nach kurzer Dauer wieder ihren Hauptparteien unterordneten. In: SOIKKANEN, Timo: The Development of Political Parties. An Introduction and Overview, in: MYLLY, Juhani und BERRY, R. Michael (Hrsg.): Political Parties in Finland, Turku 1984, S. 28-30.

[18] SOIKKANEN, Timo: Changing Bourgeois Parties in Changing Finnish Society, in: MYLLY, Juhani und BERRY, R. Michael (Hrsg.): Political Parties in Finland, Turku 1984, S. 58.

[19] JUTIKKALA, Eino und PIRINEN, Kauko: S. 298. Und: SOIKKANEN, Timo: Changing Bourgeois Parties in Changing Finnish Society, S. 60.

[20] SOIKKANEN, Timo: Changing Bourgeois Parties in Changing Finnish Society, S. 60.

[21] PUNTILA, L. A.: S. 84

[22] PUNTILA, L. A.: S. 84.

[23] JUTIKKALA, Eino und PIRINEN, Kauko: S. 298-299.

[24] SOIKKANEN, Timo: Changing Bourgeois Parties in Changing Finnish Society, S. 60.

[25] KEMILÄINEN, Aira: Nationalism in Nineteenth Century Finland, in: TAMMISTO, Antero, MUSTAKALLIO, Katariina und SAARINEN, Hannes (Hrsg.): Miscellanea, Helsinki 1989, S. 117-122.

[26] KIRBY, David: S. 117. Und: SOIKKANEN, Timo: Changing Bourgeois Parties in Changing Finnish Society, S. 58-59.

[27] SOIKKANEN, Timo: Changing Bourgeois Parties in Changing Finnish Society, S. 59-60.

[28] PUNTILA, L. A.: S. 55-56.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Die Anfänge des finnischen Parteienstaates
Untertitel
Die Entstehung von Parteien und die Politisierung Finnlands
Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg  (Professur für Neuere Geschichte unter Berücksichtigung der westeuropäischen Geschichte)
Veranstaltung
Wie Staaten entstehen: Der russisch-schwedische Krieg 1808/09 und die Geburt des modernen Finnland
Note
1,3
Autor
Jahr
2009
Seiten
25
Katalognummer
V142913
ISBN (eBook)
9783640519590
Dateigröße
607 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Finnland, Partei, Sprachenfrage, Politisierung, 1809, Fennomanie, Svekonamie, Landbund, Finnische Partei, Schwedische Partei
Arbeit zitieren
Alexander Klaus (Autor), 2009, Die Anfänge des finnischen Parteienstaates, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/142913

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