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Human Capital Management. Bewertung von Humankapital in Unternehmen

Eine Analyse bestehender Bewertungsinstrumente mit besonderem Bezug auf den Human Potential Index

Title: Human Capital Management. Bewertung von Humankapital in Unternehmen

Bachelor Thesis , 2009 , 52 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Kathrin Kalbfleisch (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Ein wichtiges Ziel der Unternehmen ist es, gemäß dem Wirtschaftlichkeitsprinzip, den Unternehmenswert dauerhaft zu erhöhen.Diese i.d.R. auf wirtschaftlichen Kennzahlen basierenden Ansätze vernachlässigen jedoch einen in der heutigen Zeit für viele Branchen und Unternehmensbereiche sehr bedeutenden Faktor: Die Mitarbeiter. Den Beitrag der Mitarbeiter zum Unternehmenswert zu messen hat sich als schwierig erwiesen. In den letzten Jahren wurden verschiedene Ansätze zur Humankapitalbewertung entwickelt. Jedoch weisen die meisten Modelle Schwächen auf und konnten sich daher bislang nicht in der Praxis etablieren.
Fraglich ist also, ob es möglich ist ein einheitliches Modell für die Humankapitalbewertung von Unternehmen zu entwickeln, das für alle Branchen, Unternehmen und Bereiche einheitlich gültig ist und so eine Vergleichbarkeit schafft die z.B. für die Unternehmenswertermittlung wichtig wäre.

Ziel der Arbeit ist es:
•Die Wichtigkeit des Humankapitals für den Unternehmenserfolg und die damit verbundene Notwendigkeit eines gut funktionierenden Human Capital Managements darzustellen.
•Bestehende Ansätze zur Humankapitalbewertung vorzustellen und diese zu beleuchten.
•Den Human Potential Index als allgemeingültiges Messinstrument zur Humankapitalbewertung kritisch zu analysieren.
•Schlussfolgerungen für die zukünftige Entwicklung des Human Capital Managements und der Humankapitalbewertung abzuleiten.

Diese Bachelor Thesis beschäftigt sich zunächst mit den Grundlagen und Grundbegriffen des Human Capital Management. Außerdem wird auf die Fragestellung eingegangen, wie sich Humankapital auf den Unternehmenserfolg auswirkt und welche Ansätze zur Humankapitalbewertung bereits existieren.

Kapitel 3 setzt sich kritisch mit dem Human Potential Index (HPI) auseinander. Einem relativ neuen Instrument der Humankapitalbewertung, welches mit Unterstützung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales entwickelt wird. Ziel ist es damit ein allgemeingültiges Modell für ein Humanvermögensrating zu etablieren.

In Kapitel 4 geht es um die Darstellung der Möglichkeiten des Human Capital Managements, die HCM-Messmodelle und in welchen Bereichen diese angewendet werden können.

Abschließend wird ein Fazit gezogen. Die in den vergangenen Kapiteln dargelegten Sachverhalte werden nochmals reflektiert und Schlussfolgerungen für die zukünftige Entwicklung des Human Capital Managements werden getroffen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Ausgangssituation

1.2 Zielsetzung der Arbeit

2. Grundlagen des Human Capital Managements

2.1 Begriffsbestimmungen und –abgrenzungen

2.1.1 Immaterielle Vermögensgegenstände, intellektuelles Kapital, Humankapital

2.1.2 Human Capital Management

2.2 Einfluss von Humankapital auf den Unternehmenserfolg

2.3 Messung und Bewertung von Humankapital

2.4 Bestehende Ansätze zur Bewertung von Humankapital

2.4.1 Marktwertorientierte Ansätze

2.4.2 Accounting-orientierte Ansätze

2.4.3 Indikatorenbasierte Ansätze

2.4.4 Value-Added Ansätze

2.4.5 Ertragsorientierte Ansätze

2.4.6 Die Saarbrücker Formel

2.5 Grundprobleme der Humankapitalbewertung

3. Darstellung und Bewertung des Human Potential Index

3.1 HPI – Human Potential Index

3.1.1 Idee und Zielsetzung des HPI

3.1.2 Entwicklung und Beschreibung des HPI

3.1.3 Ausblick und weitere Entwicklung des HPI

3.1.4 Möglichkeiten des HPI

3.1.5 Grenzen des HPI

4. Anwendungsbereiche der HCM-Modelle

4.1 HR-Due-Diligence für Mergers & Acquisitions

4.1.1 Mergers & Acquisitions

4.1.2 HR-Due-Diligence

4.2 Rating und Risikomanagement im Rahmen von Basel II

4.2.1 Grundlagen von Basel II

4.2.2 Humankapitalbewertung im Rahmen von Basel II

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelor Thesis untersucht die Bedeutung von Humankapital für den langfristigen Unternehmenserfolg und analysiert verschiedene Ansätze zu dessen Bewertung. Ein besonderer Fokus liegt auf der kritischen Auseinandersetzung mit dem Human Potential Index (HPI) sowie dessen Anwendungsmöglichkeiten in Bereichen wie Mergers & Acquisitions und Basel II.

  • Bedeutung des Humankapitals als wesentlicher Erfolgsfaktor in der modernen Wissensgesellschaft
  • Kritische Analyse bestehender Mess- und Bewertungsinstrumente für Humankapital
  • Detaillierte Untersuchung der Genese, Struktur und Methodik des Human Potential Index
  • Evaluation der Praxistauglichkeit des HPI als Ratinginstrument für Unternehmen
  • Analyse von Anwendungsgebieten wie HR-Due-Diligence und Basel II-konformes Risikomanagement

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Idee und Zielsetzung des HPI

Ende 2007 führte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) eine Studie durch die beweisen konnte, dass 30 Prozent des wirtschaftlichen Erfolgs eines Unternehmens mit einem guten Human Capital Management zusammenhängt, d.h., dass es in diesen Unternehmen ein gutes Personalmanagement und motivierte Mitarbeiter gibt.

Somit wurde erneut bewiesen, dass Humanvermögen ein bedeutender Wettbewerbsfaktor ist. Um dem Defizit an geeigneten Messinstrumenten entgegenzuwirken hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin im Rahmen eines Forschungsprojektes mit der Entwicklung eines neuen Modells begonnen. Man beauftragte das Forschungs- und Beratungsunternehmen Yougov Pschonomics und die Celidon Managemententwicklung bei der Ausarbeitung mitzuwirken. Außerdem begleitete ein Expertengremium des BMAS aus Vertretern von Unternehmen, Sozialpartnern, Banken, Wissenschaften sowie aus der Politik den Entstehungsprozess.

Zielsetzung dieses neuen Modells zur Humankapitalbewertung sollte eine Integrierung der bisher bestehenden Ansätze in ein umfassendes, erweitertes Konzept sein, das wissenschaftlich fundiert ist und durch empirische Untersuchungen geprüft werden kann. Auf Basis dieser empirischen Ergebnisse sollte ein Ratinginstrument entwickelt werden das den Unternehmen zukünftig helfen soll ein wirkungsvolleres HCM zu betreiben und Lösungsansätze für eine wertorientierte Personalarbeit entwickelt werden kann. Außerdem soll auf Basis der vorliegenden Untersuchungen auch ein Ratinginstrument entstehen das bei externer Risikobewertung oder dem Vergleich mit anderen Unternehmen eingesetzt werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darstellung der Problemstellung bezüglich der Messbarkeit von Humankapital als Erfolgsfaktor und Definition des Ziels der Arbeit.

2. Grundlagen des Human Capital Managements: Theoretische Abgrenzung der Begriffe sowie Analyse bestehender Bewertungsansätze, wie der Saarbrücker Formel.

3. Darstellung und Bewertung des Human Potential Index: Detaillierte Untersuchung des vom BMAS unterstützten HPI hinsichtlich seiner Entwicklung, Möglichkeiten und Grenzen.

4. Anwendungsbereiche der HCM-Modelle: Analyse der praktischen Relevanz von HCM-Modellen im Kontext von Mergers & Acquisitions und Basel II.

5. Fazit: Zusammenfassende Reflektion der Ergebnisse und Ausblick auf die notwendige Weiterentwicklung von Instrumenten zur Humankapitalbewertung.

Schlüsselwörter

Humankapital, Human Capital Management, Unternehmenswert, Human Potential Index, HPI, Personalcontrolling, Saarbrücker Formel, HR-Due-Diligence, Mergers & Acquisitions, Basel II, Risikomanagement, Immaterielle Vermögensgegenstände, Unternehmensbewertung, Ratinginstrument, Wertschöpfung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der zunehmenden Bedeutung des Humankapitals für den Unternehmenserfolg und der Herausforderung, dieses immaterielle Vermögen messbar und steuerbar zu machen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Felder sind das Human Capital Management, diverse Bewertungsansätze, der Human Potential Index sowie die Anwendung dieser Modelle in der HR-Due-Diligence und bei Basel II.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Wichtigkeit des Humankapitals darzustellen, bestehende Bewertungsmodelle zu beleuchten und den Human Potential Index kritisch zu analysieren sowie dessen Anwendungsbereiche aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse bestehender Ansätze sowie einer kritischen Auswertung von Dokumentationen und empirischen Ergebnissen zum Human Potential Index.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem HPI-Modell und eine Untersuchung der Anwendungsbereiche in M&A-Prozessen und Bankenratings.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Neben Humankapital und Human Capital Management sind der Human Potential Index (HPI), die Saarbrücker Formel und die HR-Due-Diligence wesentliche Begriffe.

Warum ist der Human Potential Index (HPI) aus Sicht des Autors bemerkenswert?

Der HPI ist besonders, weil er staatlich (BMAS) unterstützt wird und versucht, ein allgemeingültiges Benchmarking- und Ratinginstrument für die Personalwirtschaft zu etablieren.

Welche Kritikpunkte werden gegenüber dem HPI geäußert?

Kritisiert wird unter anderem, dass der HPI lediglich den Umfang der Personalarbeit widerspiegelt anstatt direkt das menschliche Potenzial zu messen, sowie eine potenzielle Manipulationsgefahr bei den Befragungen.

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Details

Title
Human Capital Management. Bewertung von Humankapital in Unternehmen
Subtitle
Eine Analyse bestehender Bewertungsinstrumente mit besonderem Bezug auf den Human Potential Index
College
University of Applied Sciences Fulda
Grade
1,7
Author
Kathrin Kalbfleisch (Author)
Publication Year
2009
Pages
52
Catalog Number
V143056
ISBN (eBook)
9783640614608
ISBN (Book)
9783640614493
Language
German
Tags
Humankapital Human Capital Management Human Potential Index HPI
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kathrin Kalbfleisch (Author), 2009, Human Capital Management. Bewertung von Humankapital in Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/143056
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