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Das Humankapital. Treiber für wirtschaftliches Wachstum?

Título: Das Humankapital. Treiber für wirtschaftliches Wachstum?

Trabajo Universitario , 2022 , 16 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor)

Economía - Coyuntura y crecimiento
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Die Hausarbeit behandelt folgende Frage: Ist Humankapital ein Treiber für wirtschaftliches Wachstum? Dabei wird der Einfluss von Humankapital auf das Wirtschaftswachstum ganzheitlich und kritisch anhand theoretischer Wachstumsmodelle analysiert. Dafür wird zunächst geklärt, was Kapital, Humankapital und Wirtschaftswachstum bedeuten. Im Rahmen dieser Begriffsbestimmungen wird auf die vielschichtige Interpretationsmöglichkeit von Humankapital und Wirtschaftswachstum detailliert eingegangen, um Missverständnisse zu vermeiden. Dann folgt im dritten Kapitel eine Erklärung, wie Humankapital erfasst beziehungsweise gemessen werden kann. Im Zuge dessen werden Probleme und Schwierigkeiten der Erfassung erörtert. Im vierten Kapitel, dem Hauptteil dieser Arbeit, wird die Rolle des Humankapitals im Lucas-Modell sowie im Romer-Modell veranschaulicht und kritisch reflektiert. Abschließend folgt eine kritische Bilanz und ein Ausblick mit Handlungsempfehlungen an die Politik.

Wirtschaftliches Wachstum, so wie wir es heute kennen, ist historisch betrachtet eine sehr junge Erscheinung. Unter Experten herrscht Einigkeit, dass seit Ende des Römischen Reiches bis etwa zum Jahr 1500 die Pro-Kopf-Produktion in Europa kaum gestiegen ist. Zwar ist die Gesamtproduktion leicht gewachsen, jedoch in gleichem Maße wie die Bevölkerung. Diese Zeit der Stagnation wird nach dem englischen Ökonom Thomas Robert Malthus Malthusianisches Zeitalter genannt. Malthus war überzeugt, dass bei jedem Produktionsanstieg die Bevölkerung so lange wächst, bis die Pro-Kopf-Produktion wieder ihren Ausgangspunkt erreicht hat. Er hatte Gründe für seine Annahme: Zwischen 1500 und 1820 betrugen die Wachstumsraten maximal 0,2 % pro Jahr. Auch noch während der industriellen Revolution waren die Wachstumsraten im Vergleich zu heute bescheiden. Darüber hinaus war das Wirtschaftswachstum zwischen den verschiedenen Nationen ungleich verteilt. Bevor die USA zur führenden Wirtschaftsnation aufstiegen, waren andere Länder wie die Niederlande oder England an der Spitze. Zudem war China, das sich selbst mit einigem Recht als "Reich der Mitte" verstand, viele Jahrhunderte lang die führende Wirtschaftsnation schlechthin. Auch heute noch ist wirtschaftliches Wachstum über den Globus ungleich verteilt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsbestimmung

2.1 Kapital

2.2 Humankapital

2.3 Wirtschaftswachstum

3. Erfassung von Humankapital

4. Humankapital in endogenen Wachstumsmodellen

4.1 Lucas-Modell

4.2 Romer-Modell

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Seminararbeit untersucht die Forschungsfrage, ob Humankapital als zentraler Treiber für wirtschaftliches Wachstum angesehen werden kann. Dabei wird der Einfluss von Bildung und Qualifikationen auf produktives Wachstum theoretisch fundiert und kritisch hinterfragt.

  • Grundlagendefinitionen von Kapital, Humankapital und Wirtschaftswachstum
  • Methodische Herausforderungen bei der Erfassung von Humankapital
  • Analyse des Lucas-Modells hinsichtlich der Humankapitalakkumulation
  • Untersuchung des Romer-Modells und der Rolle von technologischem Fortschritt sowie Wissen
  • Kritische Würdigung der Bedeutung von humankapitalorientierter Politik

Auszug aus dem Buch

4.1 Lucas-Modell

Das Lucas-Modell ist ein Modell aus der endogenen Wachstumstheorie und wurde 1988 von Robert E. Lucas veröffentlicht. Es besteht im Wesentlichen aus 2 Sektoren, dem Sachkapital und dem Humankapital. Häufig wird es auch als Uzawa-Lucas- oder Lucas-Uzawa-Modell bezeichnet, da sich Lucas stark an dem Modell von Uzawa von 1965 anlehnt. Wie bei theoretischen Modellen üblich, trifft auch Lucas einige Grundannahmen für sein Modell. Er geht zunächst von einer geschlossenen Volkswirtschaft aus, das heißt es finden keine Importe und Exporte statt. Ferner nimmt man in diesem Modell das Bevölkerungswachstum und den technischen Fortschritt als konstante Faktoren an. Technischer Fortschritt ist darüber hinaus exogen, also von außen vorgegeben und entscheidet nicht über wirtschaftliches Wachstum. Somit ist das Lucas-Modell frei von äußeren Einflussfaktoren zu verstehen. Eine weitere Grundannahme ist, dass die Konsumpräferenzen konstant sind. In seinem Modell ersetzt das Humankapital den Faktor Arbeit, wobei aber qualitative Unterschiede des Humankapitals nicht berücksichtigt werden. Entscheidend ist zudem, dass jede Person seine Zeit in der Gegenwart selbst einteilen kann (vgl. Mezger 2004, S. 23-36).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung des Wirtschaftswachstums und verdeutlicht die zentrale Bedeutung von Bildung als „Rohstoff“ der modernen Wissensgesellschaft.

2. Begriffsbestimmung: Dieses Kapitel definiert essenzielle Begriffe wie Kapital, Humankapital und Wirtschaftswachstum, um eine trennscharfe theoretische Basis für die Untersuchung zu schaffen.

3. Erfassung von Humankapital: Hier werden die methodischen Schwierigkeiten der Quantifizierung von Humankapital dargelegt, insbesondere unter Berücksichtigung von Kostenansätzen und Lohnunterschieden.

4. Humankapital in endogenen Wachstumsmodellen: In diesem Hauptteil wird analysiert, wie Humankapital innerhalb spezifischer Modelle das Wachstum beeinflusst, wobei der Fokus auf den Ansätzen von Lucas und Romer liegt.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass Humankapital zwar eine wesentliche Determinante für Wachstum darstellt, jedoch im Zusammenspiel mit anderen Faktoren wie physischem Kapital betrachtet werden muss.

Schlüsselwörter

Humankapital, Wirtschaftswachstum, Bildung, Endogene Wachstumstheorie, Lucas-Modell, Romer-Modell, Kapitalakkumulation, Wissen, Produktivität, Spillover-Effekte, Innovationskraft, Qualifikation, technischer Fortschritt, Arbeitsmarkt, Wissensgesellschaft

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Hauptanliegen dieser Seminararbeit?

Die Arbeit untersucht, ob und inwiefern Humankapital als Treiber für wirtschaftliches Wachstum fungiert und wie dieser Einfluss theoretisch zu bewerten ist.

Welche zentralen Themenbereiche werden bearbeitet?

Die Themen umfassen die Definition von Humankapital, die Probleme seiner messbaren Erfassung sowie die Rolle des Humankapitals in endogenen Wachstumsmodellen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine ganzheitliche und kritische Analyse des Einflusses von Humankapital auf das Wirtschaftswachstum mittels theoretischer Wachstumsmodelle.

Wie lautet die wissenschaftliche Methodik der Arbeit?

Die Arbeit nutzt die Literaturanalyse und vergleicht theoretische Modelltheorien, insbesondere das Lucas-Modell und das Romer-Modell, als Forschungsmethode.

Was bildet den Inhalt des Hauptteils?

Der Hauptteil widmet sich der Erfassung von Humankapital und untersucht detailliert die Rolle des Humankapitals in den Modellen von Lucas und Romer.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Humankapital, endogenes Wachstum, Bildung, Qualifikation, technischer Wandel sowie Produktivität.

Worin unterscheiden sich das Lucas- und das Romer-Modell bei der Betrachtung des Humankapitals?

Während das Lucas-Modell Humankapital in den Mittelpunkt stellt und den technischen Fortschritt als exogen betrachtet, rückt das Romer-Modell den technologischen Fortschritt als endogen in den Fokus.

Warum betont die Arbeit die Problematik der Messbarkeit von Humankapital?

Die Messbarkeit ist schwierig, da sowohl formelle als auch informelle Bildungswege existieren und qualitative Faktoren wie Motivation oder Lohnunterschiede (Gender Pay Gap) in Standardmodellen schwer zu erfassen sind.

Final del extracto de 16 páginas  - subir

Detalles

Título
Das Humankapital. Treiber für wirtschaftliches Wachstum?
Universidad
University of Kaiserslautern
Calificación
1,7
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2022
Páginas
16
No. de catálogo
V1431278
ISBN (PDF)
9783346983053
ISBN (Libro)
9783346983060
Idioma
Alemán
Etiqueta
Wirtschaft Wettbewerb Humankapital Kapital Wachstum wirtschaftliches Wachstum Treiber Garant Entwicklung Finance Smith Malthus Geld Money Growth Performance
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2022, Das Humankapital. Treiber für wirtschaftliches Wachstum?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1431278
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