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Aufgabenfelder eines Gemeinschaftskundelehrers

Title: Aufgabenfelder eines Gemeinschaftskundelehrers

Internship Report , 2009 , 15 Pages , Grade: bestanden

Autor:in: Christian Hochmuth (Author)

Pedagogy - The Teacher, Educational Leadership
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Um mich zum Thema Leitbild Gemeinschaftskundelehrer zu informieren, absolvierte ich mein Grundpraktikum am Johann-Heinrich-Pestalozzi-Gymnasium in R.. In der Zeit vom 09. bis 13. März besuchte ich dort neben dem alltäglichen Unterricht, eine Jahrgangskonferenz, sowie einen Elternabend.
Mir ging es darum, heraus zu finden, wie man sich in der Praxis an dem, in der Literatur beschriebenen Lehrerleitbild, orientiert. Da ich mich selbst in einem Studium hin zu einem Abschluss für den Beruf des Gemeinschaftkundelehrers befinde, war es für mich nur logisch speziell auf dieses Fach zu achten. Dabei habe ich mir folgende leitende Frage gestellt: In welchen Aufgabenfeldern agiert ein Gemeinschaftskundelehrer?
Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, begleitete ich in der Praktikumswoche häufig die Fachschaftsleiterin für Gemeinschaftskunde am Johann-Heinrich-Pestalozzi-Gymnasium, Frau R. Dabei konnte ich in ihrem Unterricht hospitieren, an der Fachschaftskonferenz für den Monat März teilnehmen und abschließend mit ihr ein Interview zu ihrem Beruf führen. Daneben führte ich weitere Hospitationen bei anderen Lehrern für selbiges Fach durch, nahm aber auch an Unterrichtseinheiten anderer Fächer teil. Besonders konzentrierte ich mich hierbei auf den Geschichtsunterricht, mein zweites Studienfach. Durch die Gespräche mit Lehrern und die Pausengestaltung mit ihnen, wurde mir viel Wissenswertes rund um Vorbereitung, Praxis und Alltag des Berufs vermittelt.
Um dem Leitbild des Gemeinschaftskundelehrers näher zu kommen beschäftigte ich mich im Vorhinein der Arbeit mit Literatur zu diesem Thema. Damit wollte ich eine Grundlage erstellen, an welcher ich meine Erfahrungen im Grundpraktikum orientieren konnte. Besonders hilfreich war mir der Artikel von Wolfgang Sander „Krise des Lehrer“ (1997). In diesem erläutert er Anforderungen, die an einen Politiklehrer gestellt werden, welche Probleme sich auftun und welche Aufgaben anzugehen sind. Das tut er in knapper Art und Weise, deckt dabei aber die wesentlichen Fakten ab. Im Wesentlichen fußt der theoretische Teil zum Leitbild Gemeinschaftskundelehrer auf dieser Arbeit. Neben dieser Publikation habe ich mich ergänzend mit dem Sammelband Sanders „Handbuch politische Bildung“ (2007) und dem Buch Sibylle Reinhardts „Politik-Didaktik“ (2005) beschäftigt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Leitbild Gemeinschaftskundelehrer

3. Ziele und methodische Vorgehensweise

4. Durchführung des Praktikums

5. Ergebnisse der Erkundung

6. Schlussbemerkungen

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht anhand eines Grundpraktikums am P.-Gymnasium in X., in welchen Aufgabenfeldern ein Gemeinschaftskundelehrer in der beruflichen Praxis agiert. Ziel ist es, das in der Fachliteratur beschriebene theoretische Lehrerleitbild mit den tatsächlichen Beobachtungen aus dem Schulalltag abzugleichen, um ein authentisches Verständnis für die Anforderungen und Herausforderungen dieses speziellen Lehramtsberufs zu gewinnen.

  • Analyse des theoretischen Lehrerleitbilds für den Gemeinschaftskundeunterricht.
  • Praktische Untersuchung der Aufgabenfelder durch Hospitationen und Interviews.
  • Reflektion über die didaktische Gestaltung und methodische Vielfalt im Unterricht.
  • Untersuchung der Rolle des Lehrers in Bezug auf politische Partizipation und Neutralität.
  • Zusammenarbeit zwischen Fachlehrern und die fachliche Weiterentwicklung.

Auszug aus dem Buch

2. Leitbild Gemeinschaftskundelehrer

Der Gemeinschaftskundelehrer muss grundlegend befähigt sein, sein Fach qualifiziert vertreten zu können. Dabei ist es notwendig auch seine eigene politische Meinung in seine Kompetenz einbringen. Natürlich darf in diesem Zusammenhang dem Schüler keine Meinung übergestülpt werden, aber man kann den Politikunterricht nicht als bloße begleitende Komponente betrachten. Insofern gehört es zu den grundlegenden Aufgaben eines Lehrers möglichst in jeder Situation fachlich angemessen zu reagieren. Dies sollte sich sowohl auf der didaktischen, wie auch auf der sozialen Ebene auswirken. Der Lehrende muss also eine Idee repräsentieren, mit welcher er seinen Unterricht aufbaut, gestaltet und den Umgang mit seinen Schülern plant.

Eine weitere Aufgabe erschließt sich in der Reflektion des Unterrichtinhalts. Das heißt, der Lehrer sollte einschätzen können, was für seine Schüler wichtig ist zu lernen. Ein Entwurf, wie die Bildung zu gestalten sei, muss dabei dem Unterricht zugrunde liegen.

Sich selbst in einer Bürgerrolle zu sehen, ist zwingend notwendig um den Schülern ein authentisches Bild des Faches vermitteln zu können. Diese Grundeinstellung kann sich natürlich im Alltag sehr unterschiedlich ausprägen. Der eine ist nur politisch interessiert, verfolgt das Tagesgeschehen und beteiligt sich sporadisch an politischen Ereignissen, ein anderer partizipiert sich in einer Partei. Auch dabei bleibt immer das Überwältigungsverbot im Vordergrund, aber um politisch zu interessieren, muss eigenes Interesse dafür vorhanden sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darstellung der persönlichen Motivation und der zentralen Fragestellung zur Rolle des Gemeinschaftskundelehrers im Rahmen des absolvierten Praktikums.

2. Leitbild Gemeinschaftskundelehrer: Theoretische Auseinandersetzung mit den beruflichen Anforderungen, Aufgabenfeldern und der notwendigen pädagogischen Haltung eines Politik-Lehrenden.

3. Ziele und methodische Vorgehensweise: Erläuterung der Forschungsziele sowie der verwendeten Methoden, wie Hospitationen, Lehrergespräche und Fachschaftsinterviews.

4. Durchführung des Praktikums: Dokumentation der praktischen Umsetzung an der Schule, inklusive Zeitplan und Schwerpunkten der Unterrichtsbeobachtungen.

5. Ergebnisse der Erkundung: Abgleich der theoretischen Erkenntnisse mit den praktischen Erfahrungen aus dem Schulalltag und den gewonnenen Interviewergebnissen.

6. Schlussbemerkungen: Zusammenfassende Reflexion über die Praktikumserfahrungen sowie die Eignung der theoretischen Modelle für die Praxis.

Schlüsselwörter

Leitbild, Gemeinschaftskunde, Lehrerrolle, Politikdidaktik, Praktikumsbericht, Hospitation, Unterrichtsgestaltung, politische Bildung, Überwältigungsverbot, Lehrerpraxis, Fachschaft, Schulalltag, Pädagogik, Partizipation, Berufsalltag

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung der Aufgabenfelder und des Berufsbildes eines Gemeinschaftskundelehrers auf Basis eines absolvierten Grundpraktikums.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Im Fokus stehen das Lehrerleitbild, die didaktische Unterrichtsgestaltung, das politische Selbstverständnis der Lehrkraft sowie die Zusammenarbeit innerhalb der Fachschaft.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel besteht darin, theoretische Konzepte aus der Fachliteratur zur Rolle des Politiklehrers mit der beobachtbaren Realität an einem Gymnasium abzugleichen.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit stützt sich auf Literaturanalysen sowie auf qualitative Methoden wie strukturierte Unterrichtshospitationen und Experteninterviews mit Lehrkräften.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert, wie Lehrkräfte ihre Rolle als Begleiter und Erwachsenenbildner ausfüllen, wie sie mit politisch sensiblen Themen umgehen und wie sie ihren Unterricht in einem anspruchsvollen Fach planen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Lehrerleitbild, politische Bildung, Schulpraxis und didaktische Professionalität geprägt.

Wie geht die im Interview befragte Lehrkraft mit Schülern um, die extrem rechte Ansichten äußern?

Sie setzt auf direkte Diskussion und Impulse, um die betroffenen Schüler kritisch zum Nachdenken anzuregen und sie aus der rein ideologischen Argumentation zu lösen.

Warum ist das Fach Gemeinschaftskunde laut der interviewten Fachlehrerin so anspruchsvoll?

Das Fach erfordert eine ständige Aktualisierung, da aktuelle politische und wirtschaftliche Entwicklungen zeitnah in den Unterricht einfließen müssen und fertiges Lehrmaterial oft fehlt.

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Details

Title
Aufgabenfelder eines Gemeinschaftskundelehrers
College
Dresden Technical University  (Institut für allgemeine Erziehungswissenschaften)
Course
Einführungsvorlesung: Bildung und Erziehung – erziehungswissenschaftliche Grundbegriffe
Grade
bestanden
Author
Christian Hochmuth (Author)
Publication Year
2009
Pages
15
Catalog Number
V143237
ISBN (eBook)
9783640526611
ISBN (Book)
9783640526772
Language
German
Tags
Gemeinschaftskunde Politik Methoden Interview Jahrgangskonferenz Elternabend Medien Leitbild Aufgaben Exkursionen Hospitation Gemeinschaftskundeunterricht Unterschiede Planung Didaktik Kollegen Reflexion
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Hochmuth (Author), 2009, Aufgabenfelder eines Gemeinschaftskundelehrers, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/143237
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