ir schreiben das Jahr 2003. Die Zahl der Internetnutzer steigt und mit ihr die Anzahl derer, die über eine eigene E-Mail-Adresse verfügen. Aber nicht nur auf der Seite der privaten Nutzer, sondern auch auf unternehmerischer Seite sind es immer mehr Akteure, die ihr Unternehmen im Internet präsentieren. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass inzwischen der Grossteil der Kommunikation innerhalb und außerhalb der Unternehmen über dieses neue Kommunikationsmedium abläuft.
Ein weiteres technisches Ereignis waren die aufkommenden Scanner. Vor wenigen Jahren noch in der Version als Handscanner, die jedoch noch sehr ungenau waren und ein besonderes Feingefühl voraussetzten. Wenig später wurden die Einzugsscanner entwickelt. Hierbei gab es einen entscheidenden Nachteil: man konnte keine Buchseiten einscannen. Mittlerweile sind die Kinderkrankheiten auskuriert und die Scanner der heutigen Zeit werden immer leistungsfähiger und konkurrieren bereits mit den Kopierern. Ein Nachteil der sich momentan noch nicht von der Hand weisen lässt, ist die Geschwindigkeit des Kopiervorgangs, die mit einem professionellen Kopiergerät um einiges übertroffen wird. Sowohl Kopier- als auch Faxgeräte haben als Endprodukt das Papier. In Büros werden bei der Nutzung dieser Geräte mehrere Faktoren beeinflusst. Zum einen der Faktor Kosten. Für jedes Fax, das gesendet oder empfangen wird, ist in den meisten Fällen Papier das Arbeitsmaterial. Ein weiterer Faktor, der nicht außer Acht gelassen werden sollte, ist der anfallende Papiermüll. Des Weiteren stapeln sich in den Büros die archivierten Dokumente. In Zeiten wirtschaftlicher Rezession sind solche Faktoren zu berücksichtigen.
Im Folgenden soll untersucht werden, ob Faxgerät und Kopierer, einst die modernen Kommunikations- und Arbeitsmittel, noch ihre Daseinsberechtigung haben und welche Lösungen im Büroalltag von Nutzen sein könnten. Und weiterhin, welche Folgen neue Technologien für diese Mittel haben.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Welche Technik für das Büro?
2.1. Das Faxgerät – Die Technik
2.2. Der Kopierer – Die Technik
2.3. E-Mail
2.4. Vor- und Nachteile der Geräte
2.4.1. Fax
2.4.2. Fotokopiergerät
2.4.3. E-Mail
2.5. Die Interessengruppen
2.6. Parameter der Bürotechnik
3. Mögliche Entwicklung
3.1. Mögliche Auswirkungen
4. Mögliche Veränderungen
4.1. All-in-One – Lösung für Kleinbüros
4.2. Netzwerklösung – Lösung für Großraumbüros
4.3. Kriterien für die Auswahl
4.4. Aussichten
5. Ergebnis
6. Literaturliste
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Die Arbeit untersucht die Daseinsberechtigung klassischer Bürokommunikationsmittel wie Faxgeräte und Kopierer im Kontext der zunehmenden Digitalisierung und Verbreitung von E-Mail. Ziel ist es, die ökologischen und ökonomischen Auswirkungen dieser Technologien im Büroalltag zu analysieren und alternative, effizientere Arbeitsweisen für verschiedene Bürogrößen aufzuzeigen.
- Analyse der technischen Entwicklung und Sättigung von Fax, Kopierer und E-Mail.
- Untersuchung von Kostenfaktoren, Energieverbrauch und Papierverschwendung.
- Vergleich von klassischen Geräten gegenüber modernen digitalen Lösungen.
- Entwicklung von Strategien für Kleinbüros (All-in-One) und Großunternehmen (Netzwerklösungen).
- Bewertung von Rechtswirksamkeit und Kommunikationszuverlässigkeit.
Auszug aus dem Buch
2.1. Das Faxgerät – Die Technik
Das erste Patent für eine Übertragung grafischer Vorlagen mittels Telegrafie wurde 1843 dem schottischen Psychologen Alexander Bain erteilt. 1922 wurden per Funk erste Bilder zwischen Europa und Nordamerika übertragen.
Mit diesem Gerät ist es möglich geworden, Dokumente zu einem Empfänger zu übertragen. Vom Prinzip her ist das Faxgerät ein Kopierer, bei dem Einzug und Auswurfschacht an zwei verschiedenen und weit voneinander entfernten Orten stehen und über eine Telefonleitung oder das ISDN miteinander verbunden sind. Das eingezogene Dokument wird gescannt, anschließend kodiert und über die Telefonleitung übertragen. Beim Empfänger erfolgt die Reproduktion der übermittelten Signale auf Papier und die Ausgabe. Die technische Entwicklung brachte mehrere Standards mit sich. Es wird bei Faxgeräten zwischen vier Gruppen unterschieden. Je höher die Gruppe, desto schneller ist die Übertragung und umso niedriger die Übertragungskosten. Es gibt verschiedene Arten von Faxgeräten. Während in den privaten Haushalten vornehmlich Geräte mit Thermopapiertechnologie vorhanden sind (niedrige Kosten in der Anschaffung), sind in den Unternehmen Normalpapierfaxe anzutreffen. Der Grund liegt in der Datensicherheit. Während beim Thermofaxpapier die übertragenen Daten nach einiger Zeit verschwinden, ist beim Normalpapierfax die Information dauerhaft gesichert.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Stellt die technologische Entwicklung seit 2003 dar und formuliert das Ziel der Untersuchung bezüglich der Relevanz von Fax und Kopierer.
2. Welche Technik für das Büro?: Bietet eine detaillierte technische Einführung in Fax, Kopierer und E-Mail sowie eine Analyse ihrer Vor- und Nachteile.
3. Mögliche Entwicklung: Entwirft Szenarien für den Büroalltag, um den Übergang von papiergebundenen Prozessen zu digitalen Workflows zu skizzieren.
4. Mögliche Veränderungen: Analysiert konkrete Lösungsansätze wie All-in-One-Geräte für kleine Büros und Netzwerklösungen für Großraumbüros.
5. Ergebnis: Fasst zusammen, dass Kombinationsgeräte und Softwarelösungen die Effizienz im Büro durch Zeit- und Kostenersparnis maßgeblich steigern werden.
6. Literaturliste: Verzeichnis der genutzten Quellen und Web-Ressourcen zur Unterstützung der Thesen.
Schlüsselwörter
Technikfolgenabschätzung, Faxgerät, Fotokopierer, E-Mail, Büroorganisation, Energiekosten, Papierverschwendung, Digitalisierung, All-in-One, Netzwerklösung, Kostenersparnis, Kommunikation, Dokumentenmanagement, Archivierung, Büroalltag.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle klassischer Bürogeräte wie Fax und Kopierer unter dem Einfluss der fortschreitenden Digitalisierung und der massiven Nutzung von E-Mail im Geschäftsleben.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Schwerpunkte liegen auf der technischen Effizienz, den Betriebskosten (Energie, Papier, Personal), der Archivierung und der Erreichbarkeit von Unternehmen für ihre Kunden.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es zu klären, ob Faxgeräte und Kopierer in modernen Büros noch eine Daseinsberechtigung haben und wie Unternehmen ihre Arbeitsmittel durch neue Technologien optimieren können.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, einer Umfrage unter Unternehmen sowie der Auswertung technischer und ökonomischer Parameter zur Energie- und Kosteneffizienz.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil analysiert die Technik der Geräte, vergleicht sie mit E-Mail-Lösungen und erarbeitet spezifische Optimierungsvorschläge für verschiedene Bürostrukturen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Technikfolgenabschätzung, Büroorganisation, Digitalisierung, Kosteneffizienz und elektronische Kommunikation.
Warum ist laut der Arbeit das Faxgerät trotz E-Mail noch nicht verschwunden?
Das Faxgerät wird weiterhin als rechtswirksames Schriftstück anerkannt, und viele Kunden nutzen es aufgrund der einfachen Bedienung nach wie vor, was Unternehmen dazu zwingt, diesen Kanal offen zu halten.
Welche Rolle spielen All-in-One-Geräte für kleine Büros?
Sie ermöglichen eine Platz- und Energieersparnis, indem sie mehrere Funktionen (Drucken, Scannen, Faxen) in einem Gerät vereinen, und stellen damit eine kostengünstige Alternative zu Einzelgeräten dar.
- Quote paper
- Sven Klötzer, Dipl.-Ing. (Author), 2003, Technikfolgenabschätzung im Büro: Die Zukunft von Fotokopiermaschinen und Faxgeräten im Zeitalter von E-Mail, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/14326